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	<title>Animatronic - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:16:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Animatronic&amp;diff=882381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-04-24T12:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Musikalbum siehe [[Animatronic (Album)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ChuckE CheeseAnimatronic 01.JPG|mini|160px|Moderner Animatronic in Gestalt von „[[Chuck E. Cheese’s|Chuck E. Cheese]]“]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Animatronic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch eingedeutscht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Animatronik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) werden [[Mechanik|mechanisch]], [[Pneumatik|pneumatisch]] und [[Elektronik|elektronisch]] gesteuerte Figuren bezeichnet, die [[tier]]gestaltig oder [[anthropomorph]] sein können und in [[Vergnügungspark]]s, auf [[Jahrmarkt|Jahrmärkten]], vor großen Kaufhäusern und in der Filmindustrie für Unterhaltung sorgen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der moderne Begriff &amp;#039;&amp;#039;Animatronic&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kofferwort]], das sich aus den [[Englische Sprache|englischen]] Wörtern &amp;#039;&amp;#039;Animation&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch „Animation“, „Bewegung“) und &amp;#039;&amp;#039;Electronic&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch „Elektronik“) zusammensetzt und vorrangig auf die Funktionsweise der Figur hindeutet. Sowohl die englische als auch die deutsche Begriffsform stammen aus dem Bereich der Vergnügungsparks, wo die Figuren anfänglich am häufigsten eingesetzt wurden.&amp;lt;ref name=ABE /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
Mechanisch gesteuerte [[Spieluhr]]en, [[Roboter]] und [[Puppe]]n sind möglicherweise schon seit der Antike bekannt. Bereits das [[China|chinesische]] Werk &amp;#039;&amp;#039;Liezi&amp;#039;&amp;#039; (chin. 列子; um 30 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) beschreibt einen angeblichen „mechanischen Menschen“. Die lebensgroße Figur soll in der Lage gewesen sein, zu posieren, zu gehen und sogar zu singen. Es ist umstritten, ob es sich um einen wirklich rein mechanischen Apparat oder nicht eher um einen verkleideten Schauspieler handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;T.H. Barrett: &amp;#039;&amp;#039;Lieh tzu 列子&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Loewe: &amp;#039;&amp;#039;Early Chinese Texts: A Bibliographical Guide.&amp;#039;&amp;#039; Berkeley: The Society for the Study of Early China, London 1993, ISBN 1-55729-043-1, S. 298–308.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1551 entwickelte und konstruierte der berühmte Erfinder und Maler [[Leonardo da Vinci]] den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Da Vincis mechanische Löwen|Automata Leone]]&amp;#039;&amp;#039;, einen mechanischen Löwen, der&amp;amp;nbsp;– [[zeitgenössisch]]en Augenzeugenberichten zufolge&amp;amp;nbsp;– nicht nur gehen, sondern auch nicken und sich hinsetzen konnte. Da Vinci hatte die Figur dem [[Frankreich|französischen]] König [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] zum Geschenk gemacht, als Dank für erfolgreiche Allianzen [[Lyon]]s mit [[Florenz]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Automata Leone&amp;#039;&amp;#039; wäre demnach ein mechanischer Vorläufer eines Animatronics gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://in.reuters.com/article/2009/08/14/us-france-davinci-lion-idINTRE57D1MQ20090814 |wayback=20151127193159 |text=Estelle Shirbon: &amp;#039;&amp;#039;Da Vinci&amp;#039;s lion prowls again after 500 years&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Reuters.com&amp;#039;&amp;#039;, Artikel vom 14. August 2009 }} (englisch). Abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maker Faire 2007 - Russell the Mechanical Giraffe (508246115).jpg|mini|228px|Endoskelett eines modernen Animatronics]]&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich bestehen Animatronics aus einem mechanischen [[Endoskelett]], einer Ummantelung und einem [[Kostüm (Darstellende Kunst)|Kostüm]]. Das Endoskelett ist so aufgebaut, dass es die Grundform der animatronischen Figur vorgibt und Ummantelung und Kostüm nur noch angepasst werden müssen. Es kann aus [[Aluminium]], [[Kunststoff]] und/oder [[Stahl]] bestehen. Wie bei einer [[Marionette]], so sind die meisten Körperteile dank elektronisch gesteuerter Kleinmotoren mehr oder weniger frei beweglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Pinteau: &amp;#039;&amp;#039;Special Effects&amp;#039;&amp;#039;. S. 317–319, 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei muss die Beweglichkeit nicht auf die Hauptgliedmaßen (wie Arme, Beine und Kopf) beschränkt sein. Modernste Animatronics verfügen beispielsweise über eine äußerst komplexe und mannigfaltige Gesichtsmechanik, die realitätsnahe Mimiken und Gesten erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ekman; Wallace V Friesen: &amp;#039;&amp;#039;Unmasking the face: a guide to recognizing emotions from facial clues&amp;#039;&amp;#039;. Englewood Cliffs/Cambridge, New Jersey 2003 (Neuauflage), ISBN 0-13-938175-9, S. 102–104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ummantelung umgibt nur bestimmte Teile des Endoskeletts, um diese zu schützen und um Stromschläge zu vermeiden. Sie wird aber auch zur Formgebung genutzt, das heißt, es werden Körperbereiche wie zum Beispiel Oberschenkel, Brust und Gesäß vorgeformt, angepasst und später vom Kostüm überdeckt. Das Kostüm schließlich besteht aus meist zwei oder drei Lagen aus Schaumstoff und anderen, für Kostüme übliche Materialien (zum Beispiel Federn und Kunstfell). Für bestimmte Filmmonster werden Animatronic-Kostüme oft aufwendig geschminkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Matt Bacon: &amp;#039;&amp;#039;No strings attached.&amp;#039;&amp;#039; S. 131–134, 147–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Moderne Animatronics sind [[computer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gesteuert. Die Arbeitsmethodik lässt sich in zwei Phasen gliedern: Programmierung der [[Software]] und Abstimmung der [[Playback|Wiedergabe]]. Während der Programmierphase werden die künftigen Bewegungen der Spielfigur sowie der dazu ausgewählte Soundtrack in die Steuerungssoftware eingegeben. In der Playbackphase werden Bewegung und Soundtrack so [[Synchronität|synchron]] wie möglich aufeinander abgestimmt, bis sie ergebnisgerecht zueinander passen. Dabei kann die Playbackphase entweder manuell (über [[Joystick]], [[Tastatur]] und diverse Knöpfe) oder via sogenannten [[Motion Capture]] ausgeführt werden. Nach der Programmierung werden Soundtrack- und Bewegungsbefehle an die Mechanik der Spielfigur übertragen, welche die Bewegungen ausführt, während über (meist verborgene) Lautsprecher die Musik abgespielt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;John Huntington: &amp;#039;&amp;#039;Control Systems for Live Entertainment&amp;#039;&amp;#039;, S. 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereiche ==&lt;br /&gt;
Moderne Animatronics werden vorrangig in Themen- und Vergnügungsparks, auf Jahrmärkten und manchmal auch in großen Kaufhäusern aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABE&amp;quot;&amp;gt;Andi Stein, Beth Bingham Evans: &amp;#039;&amp;#039;An Introduction to the Entertainment Industry&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Orlando 2009, ISBN 1-4331-0340-0, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie finden jedoch auch Verwendung in der Filmindustrie. So sind viele in Filmen der 1980er und 1990er Jahre dargestellte Tiere und Monster (zum Beispiel die Figuren [[Tyrannosaurus|T-Rex]] und [[Godzilla]]) Animatronics. Ein sehr bekanntes Beispiel ist &amp;#039;&amp;#039;[[Jurassic Park]]&amp;#039;&amp;#039; von 1993, die meisten der im Film präsentierten [[Dinosaurier]] sind teils ferngesteuerte Animatronics, teils Darsteller in Kostümen. Im Finale des Horrorfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fliege (1986)|Die Fliege]]&amp;#039;&amp;#039; kommen verschiedene technische Methoden der Animatronic zum Einsatz, um ein riesiges Fliegenmonster in Bewegung zu bringen. Dabei bedienten neun Puppenspieler das Fliegen-Modell.&amp;lt;ref&amp;gt;Einblendung szenenbezogener Fakten &amp;quot;Trivia Track&amp;quot; als Special Feature, enthalten im Bonusmaterial der blu-Ray Disc &amp;#039;&amp;#039;Die Fliege&amp;#039;&amp;#039;, 2008, Twentieth Century Fox Home Entertainment, im Vertrieb von The Walt Disney Company Germany, München&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Animatronics in der Filmindustrie hat allerdings aufgrund der Verfügbarkeit von [[Computer Generated Imagery|CGI-Grafik]] und ähnlicher [[Spezialeffekt]]-Software stark nachgelassen. Dass der Einsatz von Animatronics auch andernorts zeitweise nachlässt, ist auf die Einstellung und Haltung der modernen Jugend zurückzuführen, deren Unterhaltungsansprüche und -erwartungen durch [[Internet]] und [[Smartphone]]s stark gestiegen sind. Animatronics gelten oft als „out“ und „oldschool“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Prince: &amp;#039;&amp;#039;Digital Visual Effects in Cinema&amp;#039;&amp;#039;. S. 5, 6, 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wurde das Interesse an Animatronics durch die [[Computerspiel]]-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Five Nights at Freddy’s (Computerspielreihe)|Five Nights at Freddy’s]]&amp;#039;&amp;#039; wieder gesteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;James Egan: &amp;#039;&amp;#039;500 Facts About Video Games, Vol. 1&amp;#039;&amp;#039;. S. 24–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tierfilmer wie der britische Dokumentarfilmer [[John Downer (Dokumentarfilmer)|John Downer]] nutzen täuschend echt wirkende Animatronics in Tiergestalt mit eingebauten Kameras und Lautsprechern, um andere Tiere und deren Verhalten aus unmittelbarer Nähe beobachten und filmen zu können. Die ferngesteuerten Systeme ahmen die natürlichen Bewegungsmuster der Tiere nach und geben Locklaute von sich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://presseportal.zdf.de/pm/terra-x-spione-im-tierreich/ Terra X: Spione im Tierreich] auf www.[[ZDF]].de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marionette]]&lt;br /&gt;
* [[Roboter]]&lt;br /&gt;
* [[Five Nights at Freddy’s (Computerspielreihe)|Five Nights at Freddy’s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matt Bacon: &amp;#039;&amp;#039;No strings attached: the inside story of Jim Henson&amp;#039;s creature shop&amp;#039;&amp;#039;. Macmillan, 1997, ISBN 0-02862-008-9.&lt;br /&gt;
* John Huntington: &amp;#039;&amp;#039;Control Systems for Live Entertainment&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier, Amsterdam/Boston 2007, ISBN 0-240-80937-8.&lt;br /&gt;
* Pascal Pinteau: &amp;#039;&amp;#039;Special Effects: An Oral History&amp;#039;&amp;#039;. Harry N. Abrams, New York/Virginia 2004, ISBN 0-810-95591-1.&lt;br /&gt;
* Stephen Prince: &amp;#039;&amp;#039;Digital Visual Effects in Cinema: The Seduction of Reality&amp;#039;&amp;#039;. Rutgers University Press, New York 2011, ISBN 0-8135-5218-4.&lt;br /&gt;
* James Egan: &amp;#039;&amp;#039;500 Facts About Video Games, Vol. 1&amp;#039;&amp;#039;. Lulu.com, Raleigh (North Carolina) 2016, ISBN 1-326-41982-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Animatronics}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/spione-im-tierreich-familienbande-100.html Spione im Tierreich] (in der ZDF-Mediathek bis 29. Oktober 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roboter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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