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	<title>Anguana - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T12:53:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Galtzaile am 23. August 2021 um 13:16 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anguana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;aqua&amp;#039;&amp;#039; = Wasser; auch &amp;#039;&amp;#039;Aguana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Guana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eguana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Agana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Enguana&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man eine [[Dämon]]in aus der [[Ladiner|ladinischen]] bzw. romanischsprachigen [[Mythologie]], vgl. [[Südtiroler Sagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass sie ein Leben lang Unglück bringen sollen, wenn man sie beleidigt. Sie sind zumeist in der Nähe von [[Quelle]]n und Bächen anzutreffen, weshalb eine Verbindung mit den [[Nixe]]n nicht ausgeschlossen ist. Sie können sowohl als schöne, junge, attraktive Frauen, als auch als alte, hässliche Frauen mit Ziegenfüßen in Erscheinung treten. Sie weisen Ähnlichkeiten mit den [[Víla|Vilen]] auf. Vom Wesen her sollen sie gutartig sein und ein Glückssegen ihrerseits soll dieses auch wirklich bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich leben sie an Bächen, Quellen oder in Höhlen und waschen [[Flachsfaser|Leinen]]. Auch sollen sie sich nur zur Morgen- und Abenddämmerung blicken lassen. Zuweilen sollen sie auch Ehen mit den Menschen eingehen, ähnlich wie auch die [[Fee]]n, allerdings darf der Mann dann nicht ihr blondes Haar berühren. Darüber hinaus sollen sie „unendliche Geschenke“ (also Dinge, die nie zu Ende gehen) überreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Nonsberg]] glaubte man, dass sie Hexen oder andersartige Wesen wären, die aber durch das [[Konzil von Trient]] gebannt worden seien und deshalb nicht mehr „herumspuken“ könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ladinische Sprache|ladinischen Sprache]] werden sie verkürzt als &amp;#039;&amp;#039;Gana&amp;#039;&amp;#039; (Einzahl) oder &amp;#039;&amp;#039;Ganes&amp;#039;&amp;#039; (Mehrzahl) bezeichnet. Neben den Ganes gibt es noch die [[Salvan (Waldmensch)|Salvans]] (Salvangs) als Waldmenschen (von lat. &amp;#039;&amp;#039;silva&amp;#039;&amp;#039; ‚Wald‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Norbert Borrmann: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Monster, Geister und Dämonen&amp;#039;&amp;#039;. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-89602-233-4&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Kindl]]: &amp;#039;&amp;#039;Märchen aus den Dolomiten.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Diederichs Verlag, München 1992, ISBN 3-424-01094-4&lt;br /&gt;
* [[Leander Petzoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Beck, München 2003, Seite 22–23 ISBN 3-406-49451-X &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dämon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sage aus Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ladinia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Galtzaile</name></author>
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