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	<title>Angst essen Seele auf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2026-04-29T07:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Angst essen Seele auf&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1974&lt;br /&gt;
| Länge                  = 93&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmportal.de/473c7a6f625e4f92a913f1106e1c8c70]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|46094-a/K|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Rainer Werner Fassbinder]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Rainer Werner Fassbinder&lt;br /&gt;
| Produzent              = Rainer Werner Fassbinder&lt;br /&gt;
| Musik                  = Rainer Werner Fassbinder&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Jürgen Jürges]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Thea Eymèsz]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Mira]]: Emmi Kurowski&lt;br /&gt;
* [[El Hedi ben Salem]]: Ali&lt;br /&gt;
* [[Irm Hermann]]: Tochter Krista&lt;br /&gt;
* [[Elma Karlowa]]: Frau Kargus&lt;br /&gt;
* [[Anita Bucher]]: Frau Ellis&lt;br /&gt;
* [[Gusti Kreissl]]: Paula&lt;br /&gt;
* [[Doris Mattes|Doris Mathes]]: Adele Angermayer&lt;br /&gt;
* [[Margit Symo]]: Hedwig&lt;br /&gt;
* [[Katharina Herberg]]: Barmädchen&lt;br /&gt;
* [[Liselotte Eder|Lilo Pempeit]]: Frau Münchmeyer&lt;br /&gt;
* [[Peter Gauhe]]: Bruno Kurowski&lt;br /&gt;
* [[Marquard Bohm]]: Herr Gruber, Sohn des Hausbesitzers&lt;br /&gt;
* [[Walter Sedlmayr]]: Anton Angermayer, Lebensmittelhändler&lt;br /&gt;
* [[Hannes Gromball]]: Ober in der Osteria&lt;br /&gt;
* [[Hark Bohm]]: Arzt&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Waldemar Brem]]: Automechaniker&lt;br /&gt;
* [[Karl Scheydt]]: Albert Kurowski&lt;br /&gt;
* [[Peter Moland]]: Chefmechaniker&lt;br /&gt;
* [[Barbara Valentin]]: Wirtin Barbara&lt;br /&gt;
sowie ungenannt&lt;br /&gt;
* [[Rainer Werner Fassbinder]]: Eugen&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Bertram]]: Frieda&lt;br /&gt;
* [[Helga Ballhaus]]: Yolanda&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Filmmuseum Berlin - Ali Fear Eats the Soul Costume.jpg|mini|Filmkostüm für [[Brigitte Mira]] als Emmi Kurowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Melodram (Film)|Melodram]], das die soziale Unterdrückung und Ausgrenzung von [[Gastarbeiter]]n in den frühen 1970er Jahren thematisiert. Der Film aus dem Jahr 1974 handelt von einer sechzigjährigen deutschen [[Witwe]], die sich in einen deutlich jüngeren Gastarbeiter aus [[Marokko]] verliebt. Obwohl ihr gesamtes Umfeld die Beziehung offen missbilligt, heiraten die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptrollen spielen [[Brigitte Mira]] und [[El Hedi ben Salem]]; [[Regie]] führte [[Rainer Werner Fassbinder]]. Als exemplarisches Werk des [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Films]] erhielt das [[Sozialdrama]] internationale Auszeichnungen und wurde, auch nach der [[Jahrtausendwende]], wiederholt auf internationalen [[Filmfestival]]s gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Während eines heftigen Regens betritt Emmi, eine als Putzfrau arbeitende Witwe und Mutter von drei verheirateten Kindern, eine Kneipe in der Altstadt von [[München]], aus der fremd klingende Musik zu hören ist. Unter den Gästen befindet sich der nur [[Gebrochenes Deutsch|gebrochen Deutsch]] sprechende, aus Marokko stammende Ali. Beim Tanzen lernen sich Emmi und Ali näher kennen. Ali ist vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen, weil er in seiner Heimat keine Arbeit fand; er arbeitet jetzt in einer Autowerkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später begleitet Ali Emmi zu ihrem Schutz nach Hause. Vor dem Betreten ihrer Wohnung erleben sie ausländerfeindliche Reaktionen von Nachbarinnen, die argwöhnen, bei Ali handele es sich, wenn auch nicht um einen „[[Neger]]“, so doch um einen „[[Schwarze]]n“, und bei Emmi auch nicht um eine „richtige Deutsche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Emmis Wohnung erzählt Ali von seiner Familie. Sein Vater sei [[Berber]] gewesen und habe [[Kamele]] besessen, mit denen er auf Wanderschaft gegangen sei. Emmi berichtet, ihr längst verstorbener Ehemann, ein polnischer [[Fremdarbeiter]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], sei nach dem Krieg in Deutschland geblieben. Emmis Vater und sie selbst seien in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Parteimitglieder in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gewesen, und ihr Vater habe eine Aversion gegen alle Ausländer gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Ali einen langen Heimweg hat, bringt ihn Emmi zur Übernachtung in ihrer Wohnung unter. Am nächsten Morgen entwickelt sich ein Dialog, der auch den Filmtitel erklärt: Emmi ist der Ansicht, sie sei eine alte Frau, worin ihr Ali widerspricht und entgegnet, sie habe ein großes Herz. Als Ali fragt, warum sie weine, antwortet sie: „Weil ich so glücklich bin, und weil ich solche Angst habe!“ Ali erwidert daraufhin: „Angst nix gut. Angst essen Seele auf!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Putzkolonne erzählt Emmi, sie sei von einem Gastarbeiter in der U-Bahn angesprochen worden. Damit will sie herausfinden, wie ihre Kolleginnen über eine solche Beziehung denken. Diese äußern sich mit abwertenden Bemerkungen. Frauen, die sich mit „so einem“ einließen, von denen doch keiner arbeite, seien „dreckige [[Hure]]n“. Keiner der Relativierungsversuche Emmis ist erfolgreich, als sie beispielsweise entgegnet, Gastarbeiter seien doch hier, um zu arbeiten. Als Emmi ihrer Tochter Krista und deren Ehemann mitteilt, dass sie sich in einen wesentlich jüngeren Marokkaner verliebt habe, reagieren diese mit heftiger Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Hausbesitzer bemängelt hat, dass eine unzulässige Untervermietung vorliege und Ali am nächsten Tag ausziehen müsse, erklärt Emmi, sie beabsichtige, Ali zu heiraten. Nach der standesamtlichen Trauung kommt es zu einem Treffen des Ehepaares mit Emmis drei Kindern und dem Schwiegersohn. Die vier sind fassungslos. Emmis Sohn Bruno zertrümmert vor Wut den Fernseher seiner Mutter, ihr Sohn Albert bezeichnet sie als Hure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emmis Nachbarinnen reagieren ebenfalls ablehnend und denunzieren sie bei der Polizei wegen zu lauter Musik. Nach einem gemeinsamen Urlaub wird das Paar scheinbar akzeptiert, aber aus eigennützigen Gründen. Der Lebensmittelhändler will auf Emmi als Kundin nicht verzichten: „Beim Geschäft muss die Abscheu zurückstehen.“ Ihr Sohn Bruno erscheint im Haus seiner Mutter, um ihr den Schaden wegen des von ihm zertrümmerten Fernsehers zu ersetzen, und entschuldigt sich für sein jähzorniges Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gerät die Ehe in ernste Schwierigkeiten, und Emmi fordert Ali auf, sich den deutschen Verhältnissen anzupassen. Als Emmis Kolleginnen zu Besuch kommen, instruiert sie Ali: „Sag’ mal schön ‚Grüß Gott‘!“ Erstaunt stellen die Frauen fest, dass Ali „gut aussieht und so sauber ist“. Sie ertasten Alis „zarte Haut“, die, wie Emmi erklärt, daher rühre, „dass er noch so jung ist“. Er sei „ein guter Kerl“, habe aber manchmal „seinen eigenen Kopf“, das komme von der „fremden Mentalität“. Ali verlässt nach seiner „Vorführung“ wortlos die Wohnung, besucht die Kneipenwirtin, schläft mit ihr und kehrt nicht nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag sucht Emmi die Autowerkstatt auf, in der neben Ali nur deutsche Männer arbeiten. Einer fragt ihn, ob es sich bei der Besucherin um seine „Großmutter aus Marokko“ handele, worauf seine Kollegen in schallendes Gelächter ausbrechen. Ali antwortet nicht auf Emmis Frage, wo er die Nacht verbracht hat. Auch als sie ihn anfleht, zu ihr zurückzukommen, blickt sie nur in sein regungsloses Gesicht. Weil er auch in der Folgezeit nicht zu ihr zurückkehrt, erleidet sie einen [[Nervenzusammenbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Filmsequenz verliert Ali beim Glücksspiel in seiner Stammkneipe Geld, will aber weiterspielen. Er sucht die Toilette auf, sieht in den Spiegel und verpasst sich selbst mehrere heftige Ohrfeigen. Kurz darauf betritt Emmi die Kneipe. Ali gesteht ihr, dass er mit einer anderen Frau geschlafen hat. Emmi sagt, dass das für sie nicht wichtig sei. Nachdem sich beide ihre Liebe versichert haben, bricht Ali plötzlich zusammen. Er wird in ein Krankenhaus gebracht, wo ein aufgebrochenes [[Magengeschwür]] diagnostiziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arzt erklärt Emmi, bei Gastarbeitern komme das häufig vor, sie würden unter schlechten Lebensbedingungen und viel Stress leiden. Da ihnen kein Kuraufenthalt gewährt werde, könne man nur operieren. Erfahrungsgemäß komme es schon nach wenigen Monaten erneut zu Problemen. Emmi setzt sich an Alis Krankenbett und weint, während sie seine Hand hält. Mit dieser Szene endet der Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Neben der romantischen Beziehungsebene, die die Liebesbeziehung der Protagonisten beschreibt, der durch zahlreiche Gespräche Tiefe verliehen wird, ist der Film auch ein Sozialdrama, in dem die Ausgrenzung der in Deutschland lebenden Gastarbeiter ebenso thematisiert wird wie ihre prekären Lebensumstände und die Abwertung, die Emmi durch ihren Job als Putzfrau erfährt. Dabei prallt das aus der Zeit des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] übernommene traditionelle Wertesystem auf den Wunsch der Protagonisten, sich mit der Toleranz ihres Umfeldes ihr privates Glück zu erfüllen.&amp;lt;ref name = CIN&amp;gt;{{Cinema|1294220|Abruf=2022-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kinokalender.com/film3527_angst-essen-seele-auf.html &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf. Drama, BRD 1974, 94 min&amp;#039;&amp;#039;] Dresdner Kinokalender, aufgerufen am 6. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon bei seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Händler der vier Jahreszeiten]]&amp;#039;&amp;#039; (1972) ließ sich Fassbinder bei &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039; von den Filmen [[Douglas Sirk]]s inspirieren. Hier ist insbesondere dessen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Was der Himmel erlaubt]]&amp;#039;&amp;#039; (1955) zu nennen, der das strukturelle Vorbild lieferte.&amp;lt;ref name = CIN/&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039; verbindet die Hollywood-Melodramatik Sirks mit der Betrachtung der deutschen Alltagsrealität. Anders als bei vielen Filmen jener Zeit verzichtete Fassbinder auf die Kameraarbeit von [[Michael Ballhaus]]. Stattdessen setzte die photographische Ästhetik von [[Jürgen Jürges]] auf eine schnörkellose, dem Gegenstand angemessene Erzählweise. Die visuelle Umsetzung sollte nicht von der eigentlichen Geschichte ablenken. Der Film gehört mit ca. 260.000 DM Budget zu den weniger aufwendigen Fassbinder-Filmen. Fassbinder selbst spielte die Rolle des unfreundlichen Schwiegersohnes von Emmi Kurowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grammatikalisch falsche Titel ist ein Zitat aus dem Film und spiegelt die begrenzten Deutschkenntnisse des Protagonisten Ali wider. [[Barbara John]] merkte an, dass es vordergründig um eine Liebesbeziehung gehe, vor allem aber „um die Bewertung von Ausländern als grundsätzlich Fremde und um die Unfähigkeit, ihnen zu vertrauen. Der Filmtitel gibt die Befindlichkeit Alis wieder, der sich unverstanden und gedemütigt fühlt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dorte Huneke |url=https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Dorte%20Huneke_Ziemlich_deutsch.pdf |titel=Ziemlich deutsch, Betrachtungen aus dem Einwanderungsland Deutschland |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 1386 |abruf=2025-10-02 |kommentar=mit einem Vorwort von Barbara John}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film wurde am 5. März 1974 in [[München]] uraufgeführt. Im deutschen Fernsehen wurde er erstmals am 25. Juli 1977 im [[ZDF]] gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|46985|Abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40831798.html &amp;#039;&amp;#039;Diese Woche im Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;] auf Spiegel.de, abgerufen am 8. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmfestivals und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
In seinem Erscheinungsjahr folgende Preise:&amp;lt;ref name = GER&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.german-films.de/film-archive/?show=1006 |titel=Film Archive - German Films |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1974|Filmfestival von Cannes 1974]]: [[Preis der Ökumenischen Jury]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1974|Filmfestival von Cannes 1974]]: Kritikerpreis der [[Fédération Internationale de la Presse Cinématographique]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Filmpreis]] – [[Deutscher Filmpreis/Beste darstellerische Leistungen|Beste darstellerische Leistungen]] für [[Brigitte Mira]]&lt;br /&gt;
* [[Chicago International Film Festival]] – Silberner Hugo, 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht nur kurz nach seiner Entstehung auf Filmfestivals präsentiert, sondern auch noch nach der Jahrtausendwende international gezeigt, z.&amp;amp;nbsp;B. 2004 auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Denver Film Festival]]&amp;#039;&amp;#039;, 2010 in [[Indien]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[International Film Festival of Kerala]]&amp;#039;&amp;#039;, 2011 auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Viennale]]&amp;#039;&amp;#039;, 2015 auf dem [[Liste der Filmfestivals in Tschechien|Tschechischen Film Festival]] in [[Zlín]], 2017 auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Filmfestival Shanghai|Internationalen Filmfestival Shanghai]]&amp;#039;&amp;#039; und 2019 auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kolkata Film Festival]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Indien|indischen]] [[Kalkutta]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GER&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Bei [[Rotten Tomatoes]] sind die 37 Kritikerbewertungen zu 100 Prozent positiv, während auch 91 Prozent der über 5.000 Zuschauerreviews den Film positiv bewerten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rotten Tomatoes|fear_of_fear|Ali: Fear Eats the Soul|Abruf=2022-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Angst essen Seele auf“ (englischer Titel: „Ali: Fear Eats the Soul“) wurde in die &amp;#039;&amp;#039;[[The Criterion Collection|Criterion Collection]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Der Film gilt als herausragendes Werk des [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Films]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.criterion.com/current/posts/1067-ali-fear-eats-the-soul-one-love-two-oppressions &amp;#039;&amp;#039;Ali: Fear Eats the Soul: One Love, Two Oppressions.&amp;#039;&amp;#039; Autor: Chris Fujiwara] [[The Criterion Collection]], aufgerufen am 6. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Melodram, das mit kühler Brillanz die Mißachtung von [[Minderheit]]en und die Mechanismen [[Soziale Unterdrückung|sozialer Unterdrückung]] analysiert. Zugleich populär und bitter-ironisch erzählend, sucht Fassbinder ein breites Publikum, ohne persönliche Obsessionen zu verleugnen und ohne an kritischer Schärfe zu verlieren. – Sehenswert ab 16.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Konflikte in Fassbinders 21. Film ANGST ESSEN SEELE AUF klingen bereits in seinem Frühwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Katzelmacher (Film)|Katzelmacher]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) an. Seine brillante Analyse der Mechanismen sozialer Unterdrückung ist klar durchstrukturiert und publikumswirksam aufbereitet.|[[Bundesverband Jugend und Film]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bjf.clubfilmothek.de/filme.php?id=2910120 &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesverband Jugend und Film]], abgerufen am 6. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Der Film, der Filmemacher in der ganzen Welt beeinflusst hat, existiert auch in einer Theaterfassung des Autors. Die [[Yılmaz Arslan|Yılmaz Arslan Filmproduktion GmbH]] produzierte 2003 zudem Shahbaz Noshirs Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Angst isst Seele auf]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name = CIN/&amp;gt; der mit [[Point-of-View-Shot|subjektiver Kamera]] die wahre Geschichte eines ausländerfeindlichen Übergriffs auf einen Darsteller der Theaterfassung auf dem Weg zum Schauspielhaus einzufangen versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurde der Titel für die deutschsprachige Fassung einer Episode der amerikanischen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Simpsons]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://simpsonspedia.net/index.php?title=Angst_essen_Seele_auf &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;simpsonspedia.net&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel hat sich außerdem im Laufe der Zeit zum [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]] entwickelt, bei dem „Angst“ oder „Seele“ durch einen themenspezifischen Ausdruck ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Katzelmacher (Film)|Katzelmacher]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) von [[Rainer Werner Fassbinder]], der sich bereits hier filmisch mit der Abwertung von Gastarbeitern auseinandersetzt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Angst isst Seele auf]]&amp;#039;&amp;#039; – Kurzfilm von Shahbaz Noshir, der auf Fassbinders Film Bezug nimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Graf: „das hinterhältigste und wirksamste Instrument gesellschaftlicher Unterdrückung“. Gemeinschaft und Gesellschaft in Rainer Werner Fassbinders „Angst essen Seele auf“. In: Martin Baumeister, Moritz Föllmer, Philipp Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Geschichte. Historiographie, Ästhetik, Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2009, S. 373–392.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ali: Fear Eats the Soul|Angst essen Seele auf|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0071141}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fassbinderfoundation.de/movies/angst-essen-seele-auf/ Film- und Hintergrundinformationen], Rainer Werner Fassbinder Foundation, Berlin&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|473c7a6f625e4f92a913f1106e1c8c70}} (u.&amp;amp;nbsp;a. zeitgenössische Rezensionen, Uraufführungsplakat, Fotos)&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|2=Ali: Fear Eats the Soul}}&lt;br /&gt;
* {{Prisma}}&lt;br /&gt;
* Heide, Markus: [https://hostfilm.usal.es/index.php/fear-eats-the-soul-2/ „R. W. Fassbinder, &amp;#039;&amp;#039;Ali: Fear Eats the Soul&amp;#039;&amp;#039; (1974)“], abgerufen am 2. Oktober 2025  &lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=W-5R9Lr3suQ Brigitte Mira spricht über die Zusammenarbeit mit Fassbinder und über &amp;#039;&amp;#039;Angst essen Seele auf&amp;#039;&amp;#039;] The Criterion Collection, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Rainer Werner Fassbinder}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4557110-7|LCCN=nr2006015051|VIAF=316751742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angst Essen Seele Auf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rainer Werner Fassbinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geflügeltes Wort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationssoziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migration im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
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