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	<title>Angrivarierwall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:32:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angrivarierwall&amp;diff=714986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feirefis: /* Forschung */ Typofix</title>
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		<updated>2022-05-24T15:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschung: &lt;/span&gt; Typofix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angrivarierwall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Zusammenhang mit dem Feldzug des [[Germanicus]] 16 n. Chr. durch [[Tacitus]] ([[Annalen (Tacitus)|Annalen]] II, 19–21) erwähnt, als es zu der [[Schlacht am Angrivarierwall]] kam. Hier lieferten sich die [[Römische Legion|Legionen]] des Germanicus und das Heer des [[Arminius]] ihre letzte kriegerische Auseinandersetzung.&lt;br /&gt;
__KEININHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
Die betreffende Textstelle in den Annalen (II, 19) lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zuletzt suchten sie sich einen Kampfplatz aus, der vom Fluss und Wald umschlossen war und in dem sich eine schmale sumpfige Fläche befand. Auch um das Waldgebiet zog sich ein tiefer Sumpf, nur eine Seite hatten die Angrivarier durch einen breiten Damm erhöht, der die Grenzlinie zu den Cheruskern bilden sollte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Zweck dieses [[Bauwerk]]es gibt es heute widersprüchliche Ansichten. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um eine frühgeschichtliche [[Kordon (Festung)|Grenzbefestigung]] zwischen [[Angrivarier]]n und [[Cherusker]]n handelte. Ähnliche Bauwerke aus dieser Zeit gibt es in Dänemark, zum Beispiel den [[Olgerdige]] (31 n.&amp;amp;nbsp;Chr.). Es wäre auch denkbar, dass der Angrivarierwall einzig in Verbindung mit dem [[Feldzug]] des Germanicus errichtet wurde, um innerhalb der [[Taktik (Militär)|Taktik]] des Arminius eine strategische Funktion zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Da Lage und Gestaltung des Angrivarierwalles bis heute nicht als geklärt gelten können, muss sich die Geschichte des Walles auf seine Forschungsgeschichte beschränken. Vor allem im 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre hinein wurden zahllose Vorschläge zur Lokalisierung des Angrivarierwalls formuliert, zum Beispiel von [[Paul Höfer (Prähistoriker)|Paul Höfer]] (1885)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Höfer |Titel=Der Feldzug des Germanicus im Jahre 16 n. Chr. |Ort=Bernburg und Leipzig |Datum=1885}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Friedrich Knoke]] (1887)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Knoke |Titel=Die Kriegszüge des Germanicus in Deutschland |Ort=Berlin |Datum=1887}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Otto Dahm]] (1902)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Dahm |Titel=Die Feldzüge des Germanicus in Deutschland |Sammelwerk=Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst |Band=Ergänzungsheft 11 |Ort=Trier |Datum=1902 |Seiten=92ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Carl Schuchhardt]] u.&amp;amp;nbsp;a. (1926),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Schuchhardt u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Der Angrivarisch-Cheruskische Grenzwall und die beiden Schlachten des Jahres 16 n. Chr. zwischen Arminius und Germanicus |Sammelwerk=Prähistorische Zeitschrift |Nummer=17 |Datum=1926 |ISSN=0079-4848 |Seiten=100–131}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Otto Kramer (1930)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Kramer |Titel=Der Hauptfeldzug des Germanikus im Jahre 16 n.&amp;amp;nbsp;Chr. |Sammelwerk=Jahrbuch des Braunschweigischen Geschichtsvereins |Band=2. Folge, Band 3 |Datum=1930 |Seiten=5–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Wolfgang Jungandreas]] (1944)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Jungandreas |Titel=Der Angrivarierwall |Sammelwerk=Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur |Band=Band 81, H. 1/2 |Datum=1944 |Seiten=1–22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Erich Koestermann]] (1957)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Koestermann |Titel=Die Feldzüge des Germanicus 14–16 n. Chr. |Sammelwerk=Historia: Zeitschrift für Alte Geschichte |Nummer=Nr. H. 4 |Datum=1957 |Seiten=429–479}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Johannes Norkus (1963)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Norkus |Titel=Die Feldzüge der Römer in Nordwestdeutschland in den Jahren 9–16 n. Chr., von einem Soldaten gesehen |Ort=Hildesheim |Datum=1963}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dabei wurden meist Lage und [[Topografie (Kartografie)|Topographie]] eines bestimmten Ortes der taciteischen Beschreibung gegenübergestellt. Aus tatsächlichen oder postulierten Gemeinsamkeiten wurde zu erweisen versucht, dass der Wall an der beschriebenen Stelle und nirgendwo anders zu verorten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne historische Forschung enthält sich weitgehend solcher Versuche. Wichtige Beiträge zu den Germanicusfeldzügen verfassten [[Dieter Timpe]] (1967&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Timpe |Titel=Zur Geschichte und Überlieferung der Okkupation Germaniens unter Augustus |Sammelwerk=Saeculum |Nummer=18 |Datum=1967 |Seiten=278–293}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1968&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Timpe |Titel=Der Triumph des Germanicus. Untersuchungen zu den Feldzügen der Jahre 14-16 n.&amp;amp;nbsp;Chr. in Germanien |Ort=Bonn |Datum=1968}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder [[Reinhard Wolters (Althistoriker)|Reinhard Wolters]] (2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Wolters |Titel=Die Römer in Germanien |Ort=München |Datum=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 2008&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Wolters |Hrsg=Johann-Sebastian Kühlborn u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Integrum equitem equosque … media in Germania fore: Strategie und Verlauf des Germanicusfeldzugs im Jahre 16 n. Chr. |Sammelwerk=Rom auf dem Weg nach Germanien. Geostrategie, Vormarschstraßen und Logistik. Internationales Kolloquium in Delbrück-Anreppen vom 4.-6.11.2004 |Ort=Mainz |Datum=2008 |Seiten=237–251}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), allerdings ohne sich näher mit dem Angrivarierwall zu beschäftigen, geschweige denn sich auf eine Lokalisierung festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ernsthaftester Lokalisierungsversuch gilt die archäologische Verortung bei [[Leese]] durch Schuchhardt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; aus dem Jahr 1926. Diese Lokalisierung hat sich nicht zuletzt durch die Autorität des Autors als sehr wirkungsmächtig in der historischen Forschung erwiesen. In den letzten Jahren haben sich wieder vermehrt Hobbyforscher auf die Suche begeben, vielleicht auch bedingt durch das gesteigerte öffentliche Interesse am römisch-germanischen Themenkreis nach der Entdeckung des [[Fundregion Kalkriese|Schlachtfeldes von Kalkriese]] und im Zuge des Jubiläums der [[Varusschlacht]] im Jahr 2009. Methodisch knüpfen sie dabei im Wesentlichen an die Versuche früherer Jahre an. Der Fundort Kalkriese spielt für die Angrivarierwallverortung seitens der etablierten historischen Forschung keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Dieter Freese]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues vom Angrivarier-Wall&amp;#039;&amp;#039; in [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen]] 3/97, S. 138–141. ([https://web.archive.org/web/20141203155630/http://www.fan-niedersachsen.de/arbeitsgemeinschaften/luftag/berichte-aus-der-luftbild-ag/31-neues-vom-angrivarier-wall Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://hellereck.lima-city.de/43_DerLangeDamm.pdf Theorie zum Verlauf des Angrivarierwall zwischen Deister und Steinhuder Meer] nach Hermann Kreye (PDF, 445 kB)&lt;br /&gt;
* [http://angrivarierwall.de/ angrivarierwall.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistorische Befestigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Wallanlage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feirefis</name></author>
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