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	<title>Angriff auf Cassinga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pallaskatz1: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-07-05T15:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|TEILVON      = [[Operation Reindeer]] › [[Namibischer Befreiungskampf]]&lt;br /&gt;
|BILD         = &lt;br /&gt;
|BILDBREITE   = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|DATUM        = 4. Mai 1978&lt;br /&gt;
|DATUMBIS     = &lt;br /&gt;
|ORT          = [[Cassinga]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD  = -15.1175&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD   = 16.086389&lt;br /&gt;
|REGION-ISO   = AO&lt;br /&gt;
|CASUS        = &lt;br /&gt;
|GEBIETE      = &lt;br /&gt;
|AUSGANG      = Teilsieg [[Südafrika]]s&lt;br /&gt;
|FOLGEN       = Teilsieg Südafrika; politischer und internationaler Sympathieerfolg der SWAPO&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS= &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1  = {{ZAF-1961}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2  = [[Datei:Flag of South West Africa People&amp;#039;s Organisation.svg|20px]] [[People’s Liberation Army of Namibia|PLAN]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{CUB}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3  = &lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1= [[Constand Viljoen]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ian Gleeson]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2= [[Dimo Hamaambo]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3= &lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1= 370&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2= SWAPO: 300–600&amp;lt;br /&amp;gt;Kuba: 144–400&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3= &lt;br /&gt;
|VERLUSTE1   = 3&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2   = SWAPO: 159&amp;lt;br /&amp;gt;Kuba: 150&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3   = &lt;br /&gt;
|ZIVILVERLUSTE= 465 Zivilisten&lt;br /&gt;
|NOTIZEN     = &lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Angola Cassinga.svg|mini|Lage von Cassinga in Angola]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Depiction of the Cassinga massacre at the Namibian Independence Museum.jpg|mini|401x401px|Darstellung des Cassinga-Massakers im namibischen [[Unabhängigkeits-Gedenkmuseum]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angriff auf Cassinga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am 4. Mai 1978 auf ein Lager der [[SWAPO]] bei [[Cassinga]] im südlichen [[Angola]] durch [[South African Defence Force|südafrikanische Streitkräfte]] (SADF), bei dem etwa 600 Menschen ums Leben kamen, war ein Ereignis im [[Namibischer Befreiungskampf|namibischen Befreiungskampf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlacht oder Massaker ==&lt;br /&gt;
Der Angriff fand im Rahmen der [[Operation Reindeer]] am 4. Mai 1978 statt. Im Verlauf des Angriffs wurde der Stützpunkt zunächst aus der Luft bombardiert. Daraufhin wurden schwerbewaffnete [[Fallschirmjäger]] abgesetzt.&lt;br /&gt;
Das Cassinga-Massaker war der erste Großangriff der südafrikanischen Streitkräfte auf eine Einrichtung der SWAPO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angriff wird in [[Namibia]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cassinga-[[Massaker]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nshr.org.na/index.php?module=News&amp;amp;func=display&amp;amp;sid=1335 |text=&amp;#039;&amp;#039;REMEMBERING THE CASSINGA MASSACRE.&amp;#039;&amp;#039; NSHR, 17. Mai 2010 |wayback=20120603000219}} abgerufen am 10. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Einige Anhänger und Sympathisanten des früheren Apartheidregimes [[Südafrika]]s bezeichnen das Ereignis heute noch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht]] um Cassinga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, was eine militärische Konfrontation zwischen ebenbürtigen Gegnern suggeriert und von der Tatsache ablenken soll, dass hier überwiegend unbewaffnete Zivilisten zu Tode gekommen sind.&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die SWAPO führte zur Zeit des Angriffes einen bereits seit vielen Jahren andauernden [[Befreiungsbewegung|Befreiungskampf]] gegen die südafrikanische [[Besatzungsmacht]]. Dieser hatte die Unabhängigkeit des heutigen Namibias sowie ein Ende der [[Apartheid]] zum Ziel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hellmuth Vensky |url=https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-03/namibia-unabhaengigkeit |titel=Aus Deutsch-Südwestafrika wird Namibia |werk=Zeit Online |datum=2012-02-06 |sprache=de |abruf=2023-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei operierte die SWAPO von benachbarten angolanischem Gebiet aus, wo sich viele Anhänger im [[Exil]] befanden, z.&amp;amp;nbsp;B. in dem kleinen Ort Cassinga. Zeitweise kooperierten dort stationierte befreundete angolanische und [[Fuerzas Armadas Revolucionarias|kubanische Truppen]], letztere befanden sich als Verbündete der angolanischen Regierung im Land und stärkten die Verteidigungskapazität gegen Angriffe der hochgerüsteten Apartheidsarmee Südafrikas. Aspekte dieser militärischen Auseinandersetzung müssen im Kontext des [[Kalter Krieg|Ost-West-Konflikts]] verstanden werden. Diese militärischen Auseinandersetzungen hielten an bis in die 1990er, dann wurden die Unabhängigkeit Namibias und das Ende der Apartheid erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeszentrale für politische Bildung |url=https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/203118/namibia-feiert-seine-unabhaengigkeit/ |titel=Namibia feiert seine Unabhängigkeit |sprache=de |abruf=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichtweisen zur Legitimität des Angriffs und Kriegsverbrechen ==&lt;br /&gt;
Die damaligen Verantwortlichen der apartheids-südafrikanischen [[South African Defence Force|Armee]] behaupteten, das SWAPO-Camp bei Cassinga sei ein legitimes Ziel, da es sich ihrer Auffassung nach um ein militärisches [[Trainingslager]] handelte. Die SWAPO und unabhängige internationale Beobachter hingegen bewerteten das Gelände primär als ein Flüchtlingslager. Nach dem Angriff beschuldigte die SWAPO Südafrika der „kaltblütigen Ermordung von unschuldigen und unbewaffneten Zivilisten“. Vier Tage nach dem Angriff, am 8. Mai 1978, trafen die ersten internationalen Journalisten in Cassinga ein. Dort fanden sie zwei Massengräber vor, in welchen sich u.&amp;amp;nbsp;a. die Leichen von 122 Kindern befanden. Außerdem wurden neben den Kinderleichen weitere 582 Tote, darunter augenscheinlich viele Zivilisten, gezählt. Die SWAPO gab des Weiteren an, dass Verletzte, welche im Verlauf des Angriffs nicht rechtzeitig entkommen konnten, von südafrikanischen Fallschirmjägern systematisch zusammengetrieben und erschossen wurden. Einige der Angreifer gestanden später, dass ihnen befohlen wurde, verwundete Überlebende zu ermorden, was nach Internationalem Recht ein Kriegsverbrechen darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vilho Amukwaya Shigwedha |Titel=Enduring suffering: the Cassinga Massacre of Namibian exiles in 1978 and the conflicts between survivors&amp;#039; memories |Datum=2011 |Kommentar=University of the Western Cape |Online=http://etd.uwc.ac.za/xmlui/handle/11394/1711 |Abruf=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Militärisch betrachtete das apartheids-südafrikanische Militär den Angriff auf Cassinga als Erfolg. Politisch gesehen aber stellte diese Operation Südafrika weiter ins Abseits der Völkergemeinschaft; Südafrika sah sich nach dem Angriff starker internationaler Kritik ausgesetzt. Die SWAPO konnte dahingegen zusätzliche internationale Sympathien zur Fortsetzung des Befreiungskampfes gewinnen. &lt;br /&gt;
Die DDR, welche sich im Kontext des Ost-West-Konflikts und im Ringen um internationale Anerkennung um gute Beziehungen zu den oftmals sozialistisch orientierten Befreiungsbewegungen Afrikas bemühte, stellte schwer verletzten Überlebenden eine kostenlose medizinische Versorgung bereit, wozu sie in die DDR geflogen wurden. &lt;br /&gt;
Außerdem wurden in eigens dafür geschaffenen Einrichtungen, u.&amp;amp;nbsp;a. in Staßfurt und in Bellin, größere Gruppen von Kindern aus Cassinga und anderen SWAPO-Flüchtlingscamps über mehrere Jahre lang versorgt und betreut, wobei sie auch eine Schulbildung nach dem DDR-Curriculum erhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=CLAUS BLUMSTENGEL |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/aus-namibia-in-die-ddr-stassfurts-vergessene-kinder-2208336 |titel=Aus Namibia in die DDR: Staßfurts vergessene Kinder |sprache=de |abruf=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rüchel, Uta. „Zwischen Paternalismus und Solidarität. Das SWAPO-Kinderheim in Bellin.“ &amp;#039;&amp;#039;Fremde und Fremd-Sein in der DDR. Zu historischen Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, 2003. 251–269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|DDR-Kinder von Namibia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Unabhängigkeit von Namibia im Jahr 1990 ist der 4. Mai ein nationaler [[Feiertag]]: am [[Cassinga-Tag]] wird alljährlich den Opfern des Angriffs gedacht. Eine Ausstellung im [[Unabhängigkeits-Gedenkmuseum]] in der Hauptstadt [[Windhoek]] erinnert an das Massaker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vilho Amukwaya Shigwedha: &amp;#039;&amp;#039;The Aftermath of the Cassinga Massacre – Survivors, Deniers and Injustices.&amp;#039;&amp;#039; [[Basler Afrika Bibliographien]], Basel 2017, ISBN 978-3-905758-80-1.&lt;br /&gt;
* Edward George McGill Alexander: &amp;#039;&amp;#039;The Cassinga Raid.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, [[Universität von Südafrika]], Pretoria 2003. ([https://havanaluanda.files.wordpress.com/2013/07/mcgill-edward-george-the-cassinga-raid.pdf PDF 1&amp;amp;nbsp;MB; englisch])&lt;br /&gt;
* Colin Leys, John S. Saul, Susan Brown: &amp;#039;&amp;#039;Namibia&amp;#039;s liberation struggle: the two-edged sword.&amp;#039;&amp;#039; Ohio University Press, Athens 1995, ISBN 978-0-8214-1104-9.&lt;br /&gt;
* Annemarie Heywood: &amp;#039;&amp;#039;The Cassinga event – an investigation of the records.&amp;#039;&amp;#039; National Archives of Namibia, Windhoek 1994, ISBN 978-0-86976-350-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://aglobalworld.com/holidays-around-the-world/namibia-cassinga-day/ Aglobalworld.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://eprints.ru.ac.za/946/1/baines_Cassinga.pdf |text=Baines G., 2008, „The Battle for Cassinga: Conflicting Narratives and Contested Meanings“ |wayback=20120324185451}} (englisch; PDF; 199&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1043670467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Angola)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte Südafrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Huíla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südafrikanische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angolanisch-südafrikanische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angolanisch-namibische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PLAN]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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