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	<title>Angorakaninchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:38:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angorakaninchen&amp;diff=945866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NotableNewt: Mehr Einzelnachweise eingefügt, &quot;Belege fehlen&quot; Banner entfernt</title>
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		<updated>2025-11-13T17:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mehr Einzelnachweise eingefügt, &amp;quot;Belege fehlen&amp;quot; Banner entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fluffy white bunny rabbit.jpg|mini|Weißes Angorakaninchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EnglishAngoraRabbit.jpg|mini|Angorakaninchen, englische Zuchtrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angorakaninchen.jpg|mini|Angorakaninchen&amp;lt;!--genauer?? mit braunem Kopf? vllt. Broken Satin/French nach en-wp ?--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angora rabbit post hair cut.jpg|miniatur|Geschorenes Angorakaninchen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angorakaninchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mittelgroße, langhaarige [[Hauskaninchen|Kaninchenrasse]] von etwa 3,5–5,25&amp;amp;nbsp;kg Gewicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genres.de/fachportale/nutztiere/rote-liste-nutztierrassen |titel=Einheimische Nutztierrassen in Deutschland und Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2025 |hrsg=Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) |datum=2025-09 |sprache=de-DE |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, aus deren Wolle die Faser [[Angora]] hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das Fell des Angorakaninchens ist umgebildet zu einer ständig nachwachsenden [[Wolle]], die regelmäßig (in Deutschland viermal jährlich) geschoren wird und industriell verarbeitet werden kann. Charakteristisch für die Rasse sind große Haarbüschel an den Ohren. Angorakaninchen existieren in verschiedenen Farbenschlägen, der am meisten verbreitete ist der [[Albinismus|albinotische]], weiße Farbenschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den [[Fuchskaninchen]], dem [[Fuchskaninchen|Zwergfuchskaninchen]] und dem [[Jamora]] bildet das Angorakaninchen in der Einteilung des Zentralverbandes Deutscher Rassekaninchenzüchter die Abteilung der Langhaarrassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen hat das Angorakaninchen von der türkischen Provinz Angora ([[Ankara]]). Auch wenn in der Literatur die Herkunft des Angorakaninchens aus [[Kleinasien]] nicht ausgeschlossen wird, so scheint es doch wahrscheinlicher, dass der Name von der langhaarigen [[Angoraziege]] abgeleitet ist. Frühere Bezeichnungen der Rasse in [[Deutschland]] waren unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Seidenhase&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kaschmir-Kaninchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rupfhase&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Langhaarigkeit des Angorakaninchens beruht auf einer Mutation; der Langhaarfaktor ist dabei nach der deutschen Symbolik v (normalhaarig V), nach der internationalen (englischen) Symbolik l (normalhaarig L). Die Langhaarigkeit wird rezessiv gegenüber Normalhaar vererbt; siehe &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel:&amp;#039;&amp;#039; [[Genetik des Hauskaninchens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Angorakaninchen sind seit etwa 300 Jahren aus [[England]] bekannt. Sandford zitiert eine Quelle von 1707, in der Angorakaninchen als „White shock Turky Rabbit“ erwähnt werden. Die in der Literatur manchmal vertretene Meinung, dass 1723 englische Seeleute diese Kaninchen vom [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] mitgebracht und im Hafen von [[Bordeaux]] zum Verkauf angeboten hätte, sind zu bezweifeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Einfuhr nach [[Deutschland]] ([[Franken (Region)|Franken]]) erfolgte 1777 durch Meyersbach. Die von ihm eingeführten Angoras sollen Albinos gewesen sein. Von Franken aus verbreiteten sie sich, besonders gefördert durch den Pfarrer F.&amp;amp;nbsp;Ch.&amp;amp;nbsp;S. Mayers aus [[Oberneit]], in weitere Gegenden Deutschlands und in die [[Niederlande]]. Zu dieser Zeit wurde die Angorazucht durch staatliche Stellen vor allem in Preußen und Thüringen gefördert, zum Beispiel wurde unter Mitwirkung von [[Goethe]] in [[Buttstädt]] eine Manufaktur zur Verarbeitung der Angorawolle eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstrengungen scheinen nicht von dauerhaftem Erfolg gewesen zu sein, Dorn zitiert z.&amp;amp;nbsp;B. die 2. Auflage von &amp;#039;&amp;#039;[[Brehms Tierleben]]&amp;#039;&amp;#039; von 1877, dass die Versuche, das Angorakaninchens in Deutschland heimisch zu machen, fehlgeschlagen seien; dies wird auch wiederholt in der dritten, „gänzlich neubearbeiteten Auflage“ von 1890. Es muss allerdings eine Fehleinschätzung gewesen sein, weil es zur ersten [[Viehschau#Kaninchenschau|Kaninchenschau]] 1885 in [[Chemnitz]] zu den gezeigten Rassen zählte und auch in den von [[Julius Lohr]] verfassten ersten Bewertungsbestimmungen enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den darauf folgenden Jahren wurde bei der Zucht der Angorakaninchen insbesondere auf die Haarlänge großer Wert gelegt. Bis zu 25&amp;amp;nbsp;cm wurden im Standard verlangt, Tiere mit 40&amp;amp;nbsp;cm Haarlänge und mehr gezeigt. Die Qualität und industrielle Verwertung der Wolle standen zu dieser Zeit nicht im Vordergrund. Dies änderte sich mit Beginn des Ersten Weltkriegs, als die Erzeugung von Angorawolle stark gefördert wurde. Nach dem Krieg erlitt die Rasse einen Niedergang, da die Wolle nicht mehr gefragt war. Um diesen Zusammenbruch aufzuhalten, warb der Reichsbund Deutscher Kaninchenzüchter für die Errichtung einer Industrie auf Basis der Angorawolle. Die Züchter selbst gründeten die „Angora-Wollverwertungs eGmbH“ in [[Leipzig]]. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Angorazucht erneut gefördert und, nach Angaben von Dorn, wurden staatliche und private Angorafarmen eingerichtet. Seinen Angaben zufolge hielten 1941 allein die deutschen Heeresstellen 25.000 Angorakaninchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem Niedergang der Rasse, der jedoch kurze Zeit später durch die Einrichtung des Angora[[herdbuch]]es 1948 und die Einführung der Stationsprüfung für Angorakaninchen in [[Kiel|Kiel-Steenbek]] (Prof. [[Martin Tegtmeyer]]) und [[Halle (Saale)|Halle]] endete. Diese Bemühungen zur Leistungssteigerung der Angorakaninchen führte dazu, dass sich der durchschnittliche Wollertrag der geprüften Tiere von 330&amp;amp;nbsp;g/Jahr für [[Rammler]] bzw. 422&amp;amp;nbsp;g/Jahr für Häsinnen im Jahr 1935 auf 1243&amp;amp;nbsp;g/Jahr (Rammler) bzw. 1430&amp;amp;nbsp;g/Jahr (Häsinnen) im Jahr 1993 steigerte. Deutsche Angorakaninchen zählen damit weltweit zu den leistungsfähigsten Tieren dieser Rasse. Die wirtschaftliche Bedeutung der Angorawolle war in der [[DDR]] noch von großer Bedeutung, allerdings kam es durch die Entwicklung besserer [[Kunstfaser]]n zu einem starken Preisverfall der Angorawolle, so dass die Zucht der Angorakaninchen heute in Deutschland reine Liebhaberei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend in den 1980er Jahren wurde, auch aufbauend auf deutsches Zuchtmaterial, eine intensive Angorakaninchenzucht aufgebaut. 1989 erzeugte [[China]] 9.000 von weltweit 10.000&amp;amp;nbsp;t Angorawolle. In Deutschland fällt nur noch der Wollertrag der Zuchttiere an; das Aufkommen wird auf unter 5&amp;amp;nbsp;t/Jahr geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Rassen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Satinangora rot Garn und Flocke.jpg|mini|Haare und Garn vom [[Satinangorakaninchen]]]]&lt;br /&gt;
Weitere Langhaarrassen sind das [[Fuchskaninchen]], das [[Fuchskaninchen|Zwergfuchskaninchen]], das [[Jamora]] und das [[Satinangorakaninchen]]. Bei den erstgenannten Rassen unterliegt das Haar im Gegensatz zum Angora dem jahreszeitlichen Haarwechsel. Das Satinangorakaninchen hat auch einen regelmäßigen Haarwechsel, der aber nicht jahreszeitengebunden ist. Der Wechsel findet bis zu viermal im Jahr statt. Allerdings braucht das Satinangorakaninchen menschliche Unterstützung beim Haarwechsel, sonst verfilzt es. Zur Herauszüchtung des Fuchskaninchens wurde das Angorakaninchen eingesetzt, es war wahrscheinlich auch an der Entstehung des [[Weiße Neuseeländer|Weißen Neuseeländers]] beteiligt.&lt;br /&gt;
In anderen Länder werden teilweise Typen des Angorakaninchens gezüchtet, die weniger auf Wirtschaftlichkeit und Wollertrag selektiert sind als das deutsche Angorakaninchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitsgefahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schur eines Angorakaninchens.jpg|mini|Fachgerechtes Scheren eines Angorakaninchens]]&lt;br /&gt;
Angorakaninchen sind aufgrund ihres unnatürlich langen, dichten Fells anfällig für diverse Erkrankungen und bedürfen viel Aufmerksamkeit und Pflege seitens ihrer Besitzer. Wird das Fell nicht regelmäßig gekämmt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-e-h.de/rassebeschreibungen/51-kaninchen/92-angorakaninchen |titel=Angora |werk=Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Filz|verfilzt]] es schon nach kurzer Zeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaninchen-ratgeber.com/anschaffung/rassen/angora-kaninchen/ |titel=Angora-Kaninchen - Haltungstipps, Charakter, Aussehen, Herkunft |werk=kaninchen-ratgeber.com |sprache=de |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und kann nur noch mit der [[Haarschneidemaschine|Schermaschine]] entfernt werden. Da es beständig nachwächst, ist eine regelmäßige [[Wolle#Gewinnung|Schur]] jedoch sowieso erforderlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Durch die regelmäßige Pflege sind Angorakaninchen sehr zutraulich und lassen sich meist problemlos scheren. Sie gehören zu den ruhigen und gemütlichen Rassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angorakaninchen selbst sind nicht in der Lage, ihr Fell ausreichend zu pflegen, wie es für Kaninchen eigentlich üblich ist. Da sie beim Putzen viel davon schlucken und es nicht, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Liste von Katzenrassen#Langhaarkatzen|Langhaarkatzen]], wieder erbrechen können, sind sie anfällig für durch [[Bezoar|Haarballen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; verursachte Verdauungsstörungen, wie [[Obstipation|Verstopfungen]] und [[Darmverschluss|Darmverschlüsse]]. Regelmäßiges Frischfutter wie Wiesenschnitt, Knabberäste und saubere Rüstabfälle beugen Haarballen vor. Beim Auftreten immer kleinerer Köttel verfüttert man Zaunwinde (Calystegia sepium). Ungepflegtes, verfilztes Fell führt häufig zu [[Ekzem]]en und [[Parasitismus|Parasitenbefall]], im Gesicht zu [[Konjunktivitis|Bindehautentzündungen]] und teils auch einer Einschränkung des Blickfelds. Hier muss züchterisch ein freies Gesichtsfeld mit Normalhaar um die Augen herum angestrebt werden. Im Genitalbereich können Verschmutzungen gerade in den warmen Sommermonaten einen [[Myiasis|Fliegenmadenbefall]] herbeiführen, was bei Kaninchen oftmals tödlich endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihres langen Fells sind Angorakaninchen nur bedingt für die Überwinterung im Freien geeignet. Während sogenannte Normalhaarrassen neben ihrer dichten [[Unterwolle]] noch eine wasserundurchlässige [[Deckhaar]]schicht besitzen und dadurch weitgehend wetter- und kälteunempfindlich sind, fehlt Angorakaninchen dieses schützende Deckhaar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Fell kann sich daher bei Kontakt mit Wasser beinahe schwammartig vollsaugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Bei kalter Witterung kann dies zu Unterkühlungen führen, bei Frost sogar zu Eisklumpen im Fell. Für eine Überwinterung im Freien sollten Angorakaninchen daher vor Niederschlag und Nässe jeglicher Art geschützt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kaninchenhilfe Deutschland e.V |url=https://www.kaninchenhilfe.com/view/auenhaltung.php |titel=Außenhaltung – Kaninchenhilfe Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. am Ende des Artikels „Außenhaltung“|abruf=2023-12-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Angorakaninchen ohne menschliche Pflege nicht längerfristig überleben können und das Fell sie in ihrem arttypischen Verhalten beeinträchtigt, können sie nach Ansicht von Tierschutzorganisationen gemäß dem [[Tierschutzgesetz (Deutschland)|deutschen Tierschutzgesetz]] §11b als [[Qualzucht]]en angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=PETA Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |url=https://www.peta.de/Qualzucht-Haustiere |titel=Qualzucht: Was zählt als Qualzucht? Alle Infos im Überblick |datum=2024-12-04 |sprache=de |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://welttierschutz.org/qualzucht/ |titel=Qualzucht: Wenn Leid angezüchtet ist – Welttierschutzgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |werk=WTG {{!}} Welttierschutzgesellschaft |datum=2019-05-14 |abruf=2020-09-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tierschutzbund.de/aktion/mitmachen/verbrauchertipps/angorawolle/ |titel=Angorakaninchen leiden unter Zucht und schmerzvollem Rupf: Warum Sie keine Angorawolle kaufen sollten |hrsg=Deutscher Tierschutzbund e.V. |sprache=de |abruf=2025-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste gefährdeter Nutztierrassen}}&lt;br /&gt;
Von der [[Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung|Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)]]  wurde das Angorakaninchen bis 2021 unter der Kategorie II (&amp;quot;Stark gefährdet&amp;quot;) auf der Roten Liste der bedrohten Haustierrassen geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2025 wird das Angorakaninchen unter als &amp;quot;Extrem gefährdet&amp;quot; (Kategorie I) geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 gab es noch um 110 Zuchten des Angorakaninchens mit 232 weiblichen und 108 männlichen Tieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zdrk.de/fileadmin/2021/Zuchtwesen/TGRDEU_2020_1.pdf Ermittlung des ZDRK], Abruf am 18. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen|Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH)]] führt das Angorakaninchen in der [[Liste gefährdeter Nutztierrassen|Roten Liste]] (Stand 2022) in der Kategorie III „gefährdet“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.g-e-h.de/index.php/rote-liste-menu/liste-alter-einheimischer-kaninchenrassen-in-deutschland Rote Liste auf der GEH-Webseite], Abruf am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Die GEH berief einen Rassebetreuer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.g-e-h.de/index.php/die-geh-rassebetreuer#Kaninchen Liste der Rassebetreuer für Kaninchenrassen auf der Website der GEH], Abruf am 30. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erklärte die GEH diese Rasse zusammen mit den beiden Kaninchenrassen [[Marderkaninchen]] und [[Luxkaninchen]] zur [[Gefährdete Nutztierrasse des Jahres|Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2024]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arche Nova. Fachzeitschrift der Vereine und Verbände zur Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen&amp;#039;&amp;#039;. Heft Juni/2023, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schlolaut: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch vom Kaninchen&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte Auflage, DLG-Verlag, Frankfurt 1998, ISBN 3-7690-0554-6&lt;br /&gt;
* J. C. Sandford: &amp;#039;&amp;#039;The domestic rabbit&amp;#039;&amp;#039;. 5th edition, Blackwell Science, Oxford 1996, ISBN 0-632-03894-2.&lt;br /&gt;
* Friedrich Joppich: &amp;#039;&amp;#039;Das Kaninchen&amp;#039;&amp;#039;. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1967&lt;br /&gt;
* Friedrich Karl Dorn, G. März: &amp;#039;&amp;#039;Rassekaninchenzucht&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Neumann-Verlag, Leipzig, Radebeul 1985&lt;br /&gt;
* A. Brehm, E. Pechuel-Loesche: &amp;#039;&amp;#039;Brehms Tierleben.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1890. (Säugetiere, Zweiter Band, S. 640: „Versuche, es in Deutschland heimisch zu machen, schlugen fehl.“)&lt;br /&gt;
* Manfred F. Golze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Entwicklung der Angorakaninchenzucht&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Arche Nova. Fachzeitschrift der Vereine und Verbände zur Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2. Quartal Juni 2/2024, S. 10 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Angora rabbits|Angorakaninchen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Von den Englischen Ropfhaasen}}&lt;br /&gt;
* [https://g-e-h.de/rassebeschreibungen/51-kaninchen/92-angorakaninchen Rassebeschreibung] der [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen|Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH)]]&lt;br /&gt;
* [https://www.genres.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Publikationen/TGR/TGR_buch_roteliste_2021_web.pdf Angorakaninchen, S. 190 in &amp;#039;&amp;#039;Einheimische Nutztierrassen in Deutschland und Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2021&amp;#039;&amp;#039;] der [[Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung]]&lt;br /&gt;
* Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (Hrsg.), Roland Klemm (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Angorakaninchen&amp;#039;&amp;#039;, Informationsbroschüre, Dresden 2016, unpag. (6 Seiten) ([https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/20615/documents/38394 Möglichkeit, die Broschüre herunterzuladen])&lt;br /&gt;
* [https://www.kleintiere-schweiz.ch/resources/2/uploads/Kaninchen_Angora.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zucht und Haltung von Angorakaninchen&amp;#039;&amp;#039; von 2016 bei kleintiere-schweiz.ch]&lt;br /&gt;
* [https://kaninchenzucht.de/rassen/a/ Beschreibung bei Kaninchenzucht.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/panorama/grausames-fellabziehen-h-m-und-c-a-wollen-angora-kleidung-verbannen-1.1830440 Gewinnung von Angorawolle in China] (Bericht auf sueddeutsche.de über Angora-Verzicht und eine [[PETA]]-Aktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährdete Nutztierrasse des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4142470-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaninchenrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NotableNewt</name></author>
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