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	<title>Anglistik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:26:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anglistik&amp;diff=38653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: /* Die Geschichte der Anglistik */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-02-04T21:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Geschichte der Anglistik: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anglistik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Englische [[Philologie]]&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Wissenschaft]], die sich mit der [[Englische Sprache|englischen Sprache]], der englischsprachigen [[Englische Literatur|Literatur]] und der [[Kultur]] des englischen Sprachraumes beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte der Anglistik ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde der erste Lehrstuhl für englische Sprache an der von [[Georg II. (Großbritannien)|Georg II.]] gegründeten und 1737 eröffneten [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]] in Göttingen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Speicher: &amp;#039;&amp;#039;Eine Welt ist nicht genug. Hannover feiert die georgianische Ära, in der eine deutsche Dynastie das britische Weltreich regierte&amp;#039;&amp;#039;. In: Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2014, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausschlaggebend dafür war, dass der Landesherr, der Kurfürst von [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]], in [[Personalunion]] zugleich König von Großbritannien war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der deutschen und deutschsprachigen Anglistik unterscheidet sich sehr deutlich von der Anglistik in den angelsächsischen Ländern. Insbesondere die Konzentration auf englische [[Philologie]] und die damit verbundene Ausrichtung auf mittelalterliche und frühmoderne Literaturen wurden in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] nicht geteilt. Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam es zu einer merklichen Trennung beider Wissenschaftstraditionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Utz: &amp;#039;&amp;#039;Englische Philologie vs. English Studies: A Foundational Conflict.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph König (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Potential europäischer Philologien. Geschichte, Leistung, Funktion.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2009, S. 34–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] besaß der Deutsche Akademische Anglistenverband großen Einfluss auf die Personalpolitik der Universitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michaela Raggam-Blesch]]: &amp;#039;&amp;#039;„Privileged“ under Nazi-Rule. The fate of three intermarried families in Vienna.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Genocide Research.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, 2019, S. 378–397, hier: S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung der Anglistik in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Nachdem bis nach dem Zweiten Weltkrieg die Emanzipation der [[Amerikanistik]] die bestimmende Entwicklung innerhalb der Anglistik war und somit die Aufteilung in Anglistik und Amerikanistik, entwickeln sich seit den 1980er und 1990er Jahren zwei weitere Aspekte innerhalb der englischen Sprachwissenschaft zu bedeutenden Forschungsfeldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens wird in den letzten Jahren immer mehr zwischen der englischen und der [[Irische Literatur|irischen Literatur]] unterschieden. Zusammenfassend wird von &amp;#039;&amp;#039;Anglo-Irish Studies&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, um auszudrücken, dass die englische Kultur sich erheblich von der irischen unterscheide. Die (zeitgenössischen) irischen Literaten hätten einen völlig anderen kulturellen Hintergrund als die englischen, ergo müsse diese Unterscheidung gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens entwickeln sich zu einem weiteren Zweig der Anglistik seit den 1980er Jahren die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Commonwealth Studies]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich mit der Sprache und Kultur der ehemaligen [[Britische Kolonien und Protektorate|britischen Kolonien]] beschäftigen. Viele Autoren (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Indien]], [[Jamaika]], [[Hongkong]]) sprechen zwar die jeweilige Landessprache, sehen aber Englisch als [[Lingua Franca]] als wesentlich wirkungsvoller, um eine möglichst große Leserschaft zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anglistik als Studienfach ==&lt;br /&gt;
Anglistik/[[Amerikanistik]] bzw. Englische Philologie (&amp;#039;&amp;#039;English Studies&amp;#039;&amp;#039; im englischen Sprachraum) ist ein der [[Neuphilologie]] zugeordnetes Studienfach an [[Universität]]en und [[Hochschule]]n im deutschen Sprachraum, das sich auf wissenschaftlicher Ebene mit den Bereichen der englischsprachigen Literatur (vorwiegend der britischen und US-amerikanischen), der [[Sprachwissenschaft]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]], [[Phonologie]], [[Syntax]], [[Soziolinguistik]], [[Pragmatik (Linguistik)|Pragmatik]]), der Sprachpraxis, sowie [[Landeskunde|landeskundlich]]-[[kultur]]ellen Studien des Sprachraumes befasst. Typischerweise werden dabei unterschiedliche Zeiträume betrachtet (z.&amp;amp;nbsp;B. Literatur aus dem 19. und 20. Jahrhundert, historischer und derzeitiger Sprachgebrauch). An deutschen Universitäten kann Anglistik (in der Regel in Kombination mit mindestens einem anderen Studienfach) in [[Lehramt]]sstudiengängen sowie in [[Bachelor]]- und [[Master]]-Studiengängen studiert werden. Bis Ende der 2000er Jahre boten einige Universitäten auch einen [[wirtschaftswissenschaft]]lich geprägten [[Diplom-Anglistik]]-Studiengang an, der inzwischen durch Bachelor-/Master-Studiengänge ersetzt wurde. Auch die [[Magister]]-Studiengänge wurden im Rahmen des [[Bologna-Prozess]]es größtenteils eingestellt bzw. nicht fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sprachwissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Literaturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Postkolonialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Uwe Böker]], [[Christoph Houswitschka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Anglistik und Amerikanistik&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarb. Aufl. C. H. Beck, München 2007, ISBN 3-406-56670-7.&lt;br /&gt;
* Simone Broders: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliches Arbeiten in Anglistik und Amerikanistik.&amp;#039;&amp;#039; München 2015, ISBN 978-3-8252-4427-9.&lt;br /&gt;
* Bernhard Fabian: &amp;#039;&amp;#039;Ein anglistischer Grundkurs.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2004.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Finkenstaedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Anglistik in Deutschland. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1983, ISBN 3-534-08627-9.&lt;br /&gt;
* [[Frank-Rutger Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Anglistik und Amerikanistik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-465-03230-6.&lt;br /&gt;
* Christa Jansohn, Dieter Mehl, Hans Bungert: &amp;#039;&amp;#039;Was sollen Anglisten und Amerikanisten lesen?&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1995, ISBN 978-3-503-03712-4.&lt;br /&gt;
* Barbara Korte u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Anglistik&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2004, ISBN 3-476-01894-6.&lt;br /&gt;
* [[Ansgar Nünning]], [[Andreas H. Jucker]]: &amp;#039;&amp;#039;Orientierung Anglistik, Amerikanistik&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1999, ISBN 3-499-55614-6.&lt;br /&gt;
* Ramon Pils: &amp;#039;&amp;#039;„Ein Gelehrter ist kein Politiker.“ Die Professoren der Wiener Anglistik im Kontext des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mitchell G. Ash]], Wolfram Nieß, Ramon Pils (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Universität Wien 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2010, ISBN 978-3-89971-568-2, S.&amp;amp;nbsp;455–485.&lt;br /&gt;
* Ramon Pils: &amp;#039;&amp;#039;Disziplinierung eines Faches: Zur Englischen Philologie in Wien im frühen 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Anton Fröschl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Reflexive Innensichten aus der Universität: Disziplinengeschichten zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Universität Wien – Aufbruch ins neue Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; 4). Göttingen 2015, ISBN 978-3-8471-0415-5, S.&amp;amp;nbsp;539–550.&lt;br /&gt;
* Manfred Scheler: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Anglistik in Vergangenheit und Gegenwart (1810–1985)&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1998, ISBN 3-89166-890-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Zeitschriften (Philologie)|Zeitschriften (Anglistik)}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Englische Philologie (1914)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Anglistik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4002046-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anglistik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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