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	<title>Anglikon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf (Schweiz) entfernt: laut Diskussion</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_(Schweiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf (Schweiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf (Schweiz)&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Anglikon&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Anglikon COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD =Wohlen-Anglikon Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Anglikon&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Bremgarten&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Wohlen]]&lt;br /&gt;
|PLZ = 5611&lt;br /&gt;
|HÖHE = 411&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.36505&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.26223&lt;br /&gt;
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|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anglikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Kanton Aargau]] in der [[Schweiz]]. Es liegt am rechten Rand des [[Bünz]]tals am Südwesthang des [[Wagenrain (Berg)|Wagenrains]] und zählt rund 1000 Einwohner. Bis 1914 war Anglikon eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Bremgarten]] und gehört seither zur Gemeinde [[Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Höhenzug oberhalb des Dorfes war erstmals während der [[Hallstattzeit]] besiedelt. Die &amp;#039;&amp;#039;Historische Gesellschaft Freiamt&amp;#039;&amp;#039; stiess in den 1920er Jahren bei archäologischen Grabungen im Häslerhau auf [[Hügelgrab|Grabhügel]] aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Anne-Marie Dubler]], [[Jean-Jacques Siegrist]] |Titel=Wohlen – Geschichte von Recht, Wirtschaft und Bevölkerung einer frühindustrialisierten Gemeinde im Aargau |Sammelwerk=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]], Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau |Band=Band 86 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Jahr=1975 |Seiten=39–41 |ISBN=3-7941-1367-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner kamen [[Römisches Reich|römische]] Mauerreste zum Vorschein. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Anglincon&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1263. Das Dorf gehörte zum Hochgericht [[Lenzburg]] der [[Habsburg]]er, nach der Eroberung durch die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] im Jahr 1415 zum Amt [[Villmergen]] in den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]]. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts übten die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]] die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus, 1436 erwarb das [[Kloster Wettingen]] dieses Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678 kaufte Beat Jakob I. [[Zurlauben]], Landeshauptmann und Landschreiber der Freien Ämter, den [[Zwing und Bann|Twing]] Anglikon und fasste diesen ein Jahr später mit dem Weiler Hembrunn zu einem [[Familienfideikommiss|Fideikommiss]] zusammen. Nach Ausrufung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] wurde Anglikon eine eigenständige Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]] und gehörte seit 1803 zum Bezirk Bremgarten des Kantons Aargau. Wirtschaftlich war die Gemeinde von der [[Landwirtschaft]] abhängig, daneben bestand eine Färberei. 1885 wurde in Anglikon die lesbische Aktivistin [[Anna Vock]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Kantonsregierung]] verpflichtete Anglikon 1911 zum Bau eines Schulhauses, ohne Rücksicht auf die angespannte finanzielle Lage zu nehmen. Die Baukosten überstiegen das Budget bei weitem, so dass dem Gemeinderat von Anglikon keine andere Wahl blieb, als eine Verschmelzung mit der Nachbargemeinde Wohlen anzustreben. Gegen den ausdrücklichen Widerstand Wohlens, das die Übernahme der Schuldenlast und die Infrastrukturkosten scheute, beschloss der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] am 29. Oktober 1912 die Fusion. Nach zwei erfolglosen Rekursen des Wohler Gemeinderates wurde Anglikon, das eine Fläche von 216 [[Hektar]]en aufwies und damals rund 420 Einwohner zählte, per 1. Januar 1914 fusioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dubler, Siegrist, S. 598–599&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1917 gehörte Anglikon noch zur Kirchgemeinde Villmergen und kam dann ebenfalls zu Wohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohlen-Anglikon Kapelle.jpg|mini|links|hochkant|Kapelle]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wohlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anglikon sind mehrere Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben. Vor allem entlang der Unterdorfstrasse konnte der bäuerliche Charakter bewahrt werden. Ansonsten prägen moderne Einfamilienhäuser und vereinzelte Wohnblöcke das Dorfbild. Die Kapelle im Dorfzentrum wurde erstmals 1515 erwähnt. 1746 entstand ein [[barock]]er Neubau, den [[Gerold Haimb]], Fürstabt des [[Kloster Muri|Klosters Muri]] 1748 zu Ehren des Heiligen [[Franz Xaver]] weihte. Die nach Nordosten gerichtete Kapelle wird durch Stichbogenfenster gleichmässig gegliedert und besitzt ein Glockentürmchen mit sechseckigem Spitzhelm. Im [[Chor (Architektur)|Chor]] steht ein blau, rot und grau marmorierter Säulenaltar im [[Louis-seize]]-Stil; das Altarbild zeigt den heiligen Franz Xaver beim Spenden der Taufe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Felder |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IV: Bezirk Bremgarten |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1967 |ISBN=3-906131-07-6 |Seiten=430–431}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pfarreiwohlen.ch/KircheGeb%C3%A4ude/KapelleAnglikon/tabid/98/Default.aspx Kapelle Anglikon], römisch-katholische Kirchgemeinde Wohlen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Anglikon 1913.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1914]]&lt;br /&gt;
Anglikon liegt an der Kantonsstrasse 280 von Wohlen in Richtung [[Brugg]]. Von dieser zweigt die Kantonsstrasse 285 nach [[Villmergen]] ab. Das Dorf wird vom [[Bahnhof Wohlen]] aus durch eine [[Postauto]]linie nach [[Hägglingen]] und eine Ortsbuslinie erschlossen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|3140|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Bremgarten Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1263]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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