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	<title>Angler Sattelschwein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:55:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angler_Sattelschwein&amp;diff=109135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Beschreibung */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2025-10-11T21:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angler Sattelschwein P7040109.JPG|miniatur|Angler Sattelschwein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angeln Saddleback (aka).jpg|miniatur|Angler Sattelschweine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angler Sattelschwein P7040102.JPG|mini|Charakteristisch hochgebogene Nasenlinie]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angler Sattelschwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Rasse des [[Hausschwein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der klassischen Färbung ist die hintere Körperhälfte des Angler Sattelschweins schwarz, ein weißer Gürtel oder Sattel zieht sich über die Vorderhand. Der Kopf mit den Schlappohren zeigt eine eingebogene Nasenlinie auf. Das großrahmige Tier erreicht bei einer Schulterhöhe von bis zu 90 cm ein Lebendgewicht von 350 kg und kommt somit den Maßen des [[Schwäbisch-Hällisches Landschwein|Schwäbisch-Hällischen Landschweins]] nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=I. Lünzer, H. Vogtmann |Titel=Ökologische Landwirtschaft: Pflanzenbau — Tierhaltung — Management |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-11-22 |ISBN=978-3-662-25239-0 |Seiten=20 |Online=https://books.google.de/books?id=RiKyBgAAQBAJ&amp;amp;pg=RA1-PA19&amp;amp;dq=%22R%C3%BCckenspeckdicke%22+weltkrieg&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwim5frP4JyQAxW7h_0HHVapEA8Q6AF6BAgKEAM#v=onepage&amp;amp;q=%22R%C3%BCckenspeckdicke%22%20weltkrieg&amp;amp;f=false |Abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtbarkeit des Angler Sattelschweins mit 20 großgezogenen Ferkeln bei 10 % Verlust kommt jener der [[Deutsche Landrasse|Deutschen Landrasse]] und des [[Deutsches Edelschwein|Deutschen Edelschweins]] nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es zeichnet sich durch eine Reihe von Vorzügen aus: hervorragende Muttereigenschaften, gute Weidefähigkeit und ist sehr anspruchslos in der Halteform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuchtgeschichte ==&lt;br /&gt;
Gegen 1880 entwickelte sich in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] in [[Schleswig-Holstein]] neben der [[Milchwirtschaft]] die [[Schweinehaltung]] als landwirtschaftlicher Erwerbszweig. Die schwarz-weiß gefärbte, in Angeln verbreitete Landrasse war jedoch für die moderne Schweinemast zu langsam im Wuchs und brachte pro Wurf zu wenige Ferkel zur Welt. Vorbild für die Zucht von schnellwüchsigen, frühreifen und fruchtbaren Schweinerassen war England. Bereits im 19. Jahrhundert war es verschiedentlich zu Importen von [[Berkshire-Schwein|Berkshire-]] und [[Tamworth-Schwein|Tamworth]]-Schweinen gekommen. Ein kleiner Kreis von Viehzüchtern aus der Gegend von [[Süderbrarup]] wurde um 1920 auf eine englische Schweinerasse aufmerksam, die der Angler Landrasse in Körperbau und Erscheinungsbild sehr ähnelte: die &amp;#039;&amp;#039;[[Wessex Saddleback]]&amp;#039;&amp;#039;-Rasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926  brachte der Süderbraruper Landwirt Julius Carstensen von einer Englandreise eine tragende Sattelschweinsau mit. Im folgenden Jahr kaufte er zwei weitere Tiere. Die schwarz-weiß gefärbten englischen Schweine bewährten sich. Hoffnungsvoll versammelten sich 1929 neun Landwirte in Süderbrarup und gründeten den Verein zur Zucht des Angler Sattelschweins. Die [[Herdbuch|herdbuchmäßige]] Erfassung der Schweinebestände und der Aufbau einer eigenständigen Rasse nahmen ihren Anfang. Zwischen 1930 und 1939 kaufte der Verein insgesamt weitere zehn Eber der Wessex Saddleback-Rasse und stellte sie seinen Mitgliedern zur Zucht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1929 im Herdbuch, wurde die Rasse im Jahr 1937 als eigenständige Rasse anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-e-h.de/index.php/rassebeschreibungen/50-schweine/83-angler-sattelschwein |titel=Angler Sattelschwein |werk=GEH |hrsg=Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.&amp;amp;nbsp;V. (GEH) |sprache=de |abruf=2022-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was selbstbewusst als Angler Sattelschwein bezeichnet wurde, entbehrte jedoch noch bis 1941 einer &amp;#039;&amp;#039;offiziellen Anerkennung&amp;#039;&amp;#039;, was zur Folge hatte, dass eine Ausweitung des Zuchtgebietes durch Einschränkungen der Deckerlaubnis verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 nahm die Zuchtarbeit in Süderbrarup einen lebhaften Aufschwung. Das in Fütterung und Haltung anspruchslose Schwein überzeugte mit guten Schlachtergebnissen. Es erlebte als „Wurstschwein“ bis 1952 eine nie dagewesene Popularität und Verbreitung in Norddeutschland. Als im Verlauf der 1950er Jahre Schweine mit höherem Fleischanteil und geringerer Fettauflage den Markt bestimmten, verlor das Angler Sattelschwein kontinuierlich an Bedeutung. Erst das Interesse an veränderten Haltungs- und Vermarktungsmethoden in der Landwirtschaft und die Besinnung auf die gute Fleischqualität eröffnete dem Angler Sattelschwein wieder neue Überlebenschancen.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel an einem Angler-Sattelschwein-Stall im [[Steinzeitdorf Kussow]], wo diese Tiere gehalten werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Website des Süderbraruper Fördervereins Angler Sattelschwein e.&amp;amp;nbsp;V. |url=http://www.angler-sattelschweine.de/angler_sattelschwein.html |wayback=20130928235709 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben der [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen]] e. V. (GEH) betrug der Bestand von Angler Sattelschweinen in Deutschland im Jahre 2011 im Herdbuch eingetragene 70 Stück. Die Rasse gilt als &amp;#039;&amp;#039;extrem gefährdet&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermarktung ==&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben sich einige Biobetriebe dieses Schweins angenommen, das sich sehr gut für die Freilandhaltung eignet. Nach wie vor gibt es nur sehr wenige [[Herdbuchbetrieb]]e, die diese robuste und frohwüchsige Rasse züchten. Um überhaupt eine Erhaltung der Rasse in Deutschland sicherzustellen, wurden vor einigen Jahren Sattelschweine aus [[Ungarn]] importiert, die von Tieren abstammen, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] dorthin gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angler Sattelschwein wurde 1990 von der [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen]] (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 gibt es die [[Arbeitsgemeinschaft der Sattelschweinzüchter]], die sich wie auch der im Januar 1996 gegründete „Förderverein Angler Sattelschwein e. V.“ um den Erhalt und die Verbreitung des Angler Sattelschweins bemüht. Im Februar 2008 nahm die internationale Organisation zur Bewahrung von traditionellen Lebensmitteln [[Slow Food]] die Rasse in ihre [[Arche des Geschmacks]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/anglersattelschwein/ |wayback=20150601011238 |text=Archivierte Kopie }} Angler Sattelschwein bei Slow Food, abgerufen am 31. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Benecke: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch und seine Haustiere – Die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Theiss Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1105-1.&lt;br /&gt;
* Hans Hinrich Sambraus: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Nutztierrassen: 250 Rassen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3219-2.&lt;br /&gt;
* Gunther Nitzsche, Martin Ehlich: &amp;#039;&amp;#039;Stand und Ergebnisse der Bemühungen zum Erhalt und zur weiteren züchterischen Bearbeitung der Genreservepopulation Deutsches Sattelschwein in Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039; (Situationsbericht 1997, S. 7). Schriften aus der LVAT [[Ruhlsdorf (Teltow)|Ruhlsdorf]] / Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- toter Weblink: *[http://www.aid.de/landwirtschaft/tierspecial/schweinerassen/angler.htm Bilder vom Angler Sattelschwein]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.angler-sattelschweine.de/ Website des Fördervereins Angler Sattelschwein e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.g-e-h.de/  Website der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen]&lt;br /&gt;
* [https://www.slowfood.de/w/files/arche/flyer_arche_anglersattelschwein.pdf Informationsflyer zum Angler Sattelschwein von Slow Food]&lt;br /&gt;
* [https://www.provieh.de/tiere/alte-nutztierrassen/alte-schweinerassen/das-angler-sattelschwein/ Information bei Pro Vieh]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährdete Nutztierrasse des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweinerasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeln (Region)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährdete Nutztierrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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