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	<title>Angern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-03-29T11:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gemeinde Angern.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/21/23/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/44/08/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Angern in BK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Börde&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Elbe-Heide&lt;br /&gt;
|Höhe              = 43&lt;br /&gt;
|PLZ               = 39326 &amp;lt;small&amp;gt;Angern&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;39517 &amp;lt;small&amp;gt;Bertingen, Mahlwinkel, Wenddorf&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039363, 039366, 03935&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15083030&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 2AR&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Magdeburger Straße 40&amp;lt;br /&amp;gt;39326 Rogätz&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Egbert Fitsch&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeindeangern.de/ www.GemeindeAngern.de.]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Elbe-Heide]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Angern liegt etwa 30 km nordöstlich von [[Magdeburg]] und etwa 5 km von der [[Elbe]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde sind:&lt;br /&gt;
* Angern&lt;br /&gt;
* [[Bertingen]]&lt;br /&gt;
* [[Mahlwinkel]]&lt;br /&gt;
* [[Wenddorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zibberick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Angern-Rogätz]]&lt;br /&gt;
* [[Johannenhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Toponomastik|toponymische]] Bedeutung des Ortsnamens ist nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich bezieht sich der Ortsname auf das Wort &amp;#039;&amp;#039;Anger&amp;#039;&amp;#039;, das so viel wie Wiesengrund bedeutet.&lt;br /&gt;
Die Gründung des Ortes ist nicht durch schriftliche Zeugnisse belegt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen des Ortes stammen aus dem 14. Jahrhundert. Gleichwohl war die Gegend bereits in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt, wovon zahlreiche Bodenfunde Zeugnis geben. Erste Siedlungen in der Gegend wurden von den [[Angeln (Volk)|Angeln]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Jahre ab 1160 ist die Herkunft der Familie von Angern beglaubigt, die ihren Namen von diesem Ort ableitet. So wird ein Theoderich von Angern erwähnt, der mit dem [[Albrecht I. (Brandenburg)|Markgrafen Albrecht dem Bären]] in die [[Altmark]] gekommen sein soll. Der Name eines Heinrich von Angern taucht um 1217 in den schriftlichen Zeugnissen des [[Kloster Hillersleben|Klosters Hillersleben]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Angern gehörte lange zu Streitmasse zwischen den [[Mark Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] und dem [[Erzbistum Magdeburg]]. Im Jahr 1336 verzichtete [[Ludwig V. (Bayern)|Markgraf Ludwig&amp;amp;nbsp;I. von Brandenburg]] auf mehrere Ortschaften, darunter Angern, das nun nicht mehr zur brandenburgischen Altmark, sondern zum Erzbistum Magdeburg gehörte. Der Streit wurde am 12. November 1449 im [[Zinna]]ischen Vergleich zwischen [[Friedrich II. (Brandenburg)|Kurfürst Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Brandenburg]], genannt der Eiserne und [[Friedrich III. von Beichlingen|Friedrich&amp;amp;nbsp;III. Graf von Beichlingen]] und [[Erzbischof]] von [[Magdeburg]] beigelegt und die Grenzfestlegung von 1336 bestätigt. Das erzbischöfliche Stift in Magdeburg verzichtete auf die Altmark, sicherte sich jedoch die Ansprüche an einigen Orten, darunter an dem Dorf Angern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Angern findet bis zur ersten [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|lutherischen]] Kirchenvisitation 1562 bis 1564 kaum Erwähnung, wenn dann nur im Zusammenhang mit der Burg, bzw. dem Wasserschloss Angern. Die ersten Aufzeichnungen beginnen im Jahr 1558, zu dieser Zeit lebten im Dorf 56 Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Dorf von durchziehenden Truppen mehrmals stark verwüstet. Von den Kriegsschäden erholte sich der Ort kaum. Im [[Befreiungskriege|Krieg gegen Frankreich]] 1806 wurde Angern erst von [[Preußen|preußischen]] schließlich von französischen Truppen heimgesucht. Nach dem [[Frieden von Tilsit]] 1807 gehörten fortan alle Gebiete westlich der [[Elbe]] zum [[Königreich Westphalen]]. Eine Verwaltung nach französischem Vorbild wurde eingerichtet und Angern dem Kanton Rogätz im [[Liste der Departements im Königreich Westphalen|Elbdepartement]] zugerechnet. Mit den Reformen der neuen Regierung wurde die [[Gewerbefreiheit]] ermöglicht und die [[Leibeigenschaft]] der Bauern aufgehoben, die [[Gewaltenteilung]] und der [[Code civil]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 erhielt Angern mit dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Angern-Rogätz&amp;#039;&amp;#039; einen Anschluss an der [[Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge]]. 1907 wurden Straßennamen festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1988 lag Angern im [[Kreis Tangerhütte]], nach dessen Auflösung im Jahr 1988 bis 1994 im [[Kreis Wolmirstedt]] (bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Magdeburg]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Nach der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehörte die Gemeinde zum [[Ohrekreis]], seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] ist sie Teil des [[Landkreis Börde|Landkreises Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 wurden die vorher selbstständigen Gemeinden Bertingen, Mahlwinkel und Wenddorf eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt|StBA]]-Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damals zu Mahlwinkel gehörende Ortsteil Zibberick wurde zum gleichberechtigten Ortsteil von Angern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.279&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.355&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2.112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.969&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1.960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1.951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1.884&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1.881&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Angern besteht aus 12 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 71,2 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.landkreis-boerde.de/20240609/150835051/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=250&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-265_id_518 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/4/1/6/0/4/Bekanntmachung_Wahlergebnis_-_Angern.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 !! Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürger für Angern || 36,3 % || 4 || 46,4 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürger für Mahlwinkel || 16,5 % || 2 || 22,7 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || 17,9 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Blasorchester Angern e. V. || {{0}}5,8 % || 1 || {{0}}5,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bürger für Wenddorf || {{0}}5,5 % || 1 || {{0}}5,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Die Linke]] || – || – || {{0}}2,2 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 13,8 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Demokratische Eichkater Bertingen || {{0}}8,0 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Einzelbewerber]] Lothar Hecht || {{0}}6,5 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Thomas Walter || {{0}}5,8 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Marc Jäger || {{0}}1,8 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2001–2013: Alfred Bühnemann (CDU)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/wolmirstedt/burgermeister-feiert-selbst-50-ehejubilaum-434794 |titel=Bürgermeister feiert selbst 50. Ehejubiläum |werk=[[Volksstimme]] |datum=2011-08-27 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2013: Egbert Fitsch (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fitsch wurde bei der Bürgermeisterwahl am 10. Februar 2013 mit 64,2 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksstimme.de/lokal/wolmirstedt/egbert-fitsch-als-neuer-burgermeister-von-angern-ernannt-vereidigt-und-verpflichtet-521041 |titel=Egbert Fitsch als neuer Bürgermeister von Angern ernannt, vereidigt und verpflichtet |werk=Volksstimme |datum=2013-03-01 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. November 2019 wurde er mit 80,5 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/bmbm/erg/gem/bm.15083030.ergtab.dr.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 10. November 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;MI-Sachsen-Anhalt (Hrsg.): [https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Wappen und Flagge gestaltet vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]], genehmigt durch den Landrat des Landkreises Börde am 22. März 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert von Rot und Silber; Feld 1: auf silbernem Wasser ein silberner Schwan mit ausgebreiteten Schwingen, Feld&amp;amp;nbsp;2: ein grünes Eichenblatt mit je einer grünen Eichel am Stiel zu beiden Seiten, Feld&amp;amp;nbsp;3: ein sitzendes rotes Eichhörnchen, an einer in den Vorderpfoten gehaltenen grünen Eichel nagend, Feld&amp;amp;nbsp;4: ein rechtshalber silberner Mühlstein, anliegend am langen Schenkel eines silbernen Winkelmaßes, der Winkel links und abwärts gekehrt, das Winkelmaß unten besteckt mit 3&amp;amp;nbsp;gestaffelt steigenden silbernen Ähren am Halm, die untere Ähre mit Blatt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;Bördekreis.de: Amtsblatt des Landkreises, (PDF). Nr. 22/2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner konstituierenden Sitzung am 25. Januar 2010 beschloss der Rat der Gemeinde Angern, das Wappen aus Elementen der Wappen der vier Ortsteile zu bilden. Von Angern stammt der Schwan, der infolge seines makellosen Weiß als Symbol des Lichtes gilt. Das [[Eichhörnchen (Wappentier)|Eichhörnchen]] ist das Maskottchen der Bertinger beim alljährlichen Dorffest und taucht in ihrem Ortswappen auf. Aus dem sogenannten [[Redendes Wappen|redenden Wappen]] von Mahlwinkel sind Mühlstein mit Ähren und Winkelmaß entlehnt. Der Ort Wenddorf, der von Eichenbestand umgeben ist, stiftet für das neue Gemeindewappen das Eichenblatt mit zwei Eicheln.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Mantzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen der Gemeinde Angern, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren&amp;#039;&amp;#039;. Hinterlegt beim Landkreis Börde 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
: Die Flagge ist rot – weiß – rot (1:4:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Angern.png|mini|hochkant=0.6|Ortsteil Angern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen des Ortsteils Angern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 24. April 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot über einem silbernen Schildfuß, belegt mit einer roten dreiblättrigen Rose mit roten Kelchblättern und silberner Samenkapsel, auf blauem Wasser ein silberner Schwan.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die in der Gemeinde befindlichen Kulturdenkmale sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Angern]] eingetragen, die Bodendenkmale in der [[Liste der Bodendenkmale in Angern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Burg und Schloss}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg und Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angern-Sammlung Duncke (5416472).jpg|mini|hochkant=1.1|Schloss Angern um 1871/73 (Sammlung [[Alexander Duncker]]).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1341 hatte der Magdeburger Erzbischof [[Otto (Magdeburg)|Otto, Landgraf von Hessen]], in Angern eine Burg mit einem künstlichen Wassergraben errichten lassen, von der man annimmt, dass sie auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserburg wechselte jedoch mehrmals den Eigentümer. 1343 gehörte sie einem Gerlof von Brunhorcz. Ab 1363 ist Lüdecke von Grieben im [[Lehnswesen|Lehnsbesitz]] der Burg Angern. Er war kein Angehöriger des bedeutenden gleichnamigen Adelsgeschlechts derer von [[Grieben (Tangerhütte)|Grieben]], sondern ein [[Vasall]] derselbigen und hatte, wie damals üblich, deren Namen angenommen. Im Jahr 1370 sind Lüdecke von Grieben und zwei Söhne des Ritters Jakob von Eichendorf mit dem Ort Angern belehnt. Ab 1373 war Ritter Gebhard von [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|Alvensleben]], auch von Klötzen genannt, Lehnsherr in Angern. Er machte vor allem durch [[Raubritter|Raubüberfälle]] auf [[Magdeburg]]er Kaufleute von sich reden. Im Jahr 1382 belagerten Magdeburger Bürger Angern, bis Gebhard von Alvensleben ihnen die Burg für 400&amp;amp;nbsp;[[Mark (Gewicht)|Mark]] Silber abtrat. Der Erzbischof [[Friedrich II. von Hoym|Friedrich II., Graf von Hoym]], verlangte das Schloss Angern als altes Lehngut des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes]] von der Stadt zurück. Aber erst 1384 wurde das Schloss Angern von der Stadt Magdeburg an den neuen Erzbischof [[Albrecht von Brandenburg|Albrecht&amp;amp;nbsp;IV. von Brandenburg]] gegen eine Zahlung von 900&amp;amp;nbsp;Mark Silber übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg war stark beschädigt, sodass der Erzbischof das Haus renovieren lassen musste. In der folgenden Zeit wird das Schloss immer wieder als Pfand veräußert und wechselt somit seine Besitzer. Nach der Renovierung verpfändete der Erzbischof das Haus Angern an Hermann von [[Standorf]], von dem es 1391 wieder eingelöst wurde. 1392 wurde Angern an Henning von [[Rengerslage]] verpfändet für einen Betrag von 800 [[Gulden#Böhmen|Böhmischen Gulden]]. Erzbischof [[Günther II. von Schwarzburg|Günter&amp;amp;nbsp;II., Graf von Schwarzburg]], löste das Haus 1403 von den Gebrüdern Albrecht und Cuno von Rengerslage wieder ein. 1411 ging das Haus als Pfand an Sander von Hemmersdorf (oder Alexander von Hermstorf). Dieser gab das Haus 1424 gegen eine Zahlung von 400 [[Rheinischer Gulden|Rheinischen Gulden]] weiter an Margarethe und Dietrich von Czerwst (auch Diether von [[Zerbst]]) und die Gebrüder Ritter Bernhard (auch Barndt) und Werner [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1448 wurde das Schloss Angern schließlich an die Gebrüder Busso, Bernd und Matthias (auch Matthies) von der [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|Schulenburg]] durch einen Lehnbrief des Erzbischofs Friedrich&amp;amp;nbsp;III., Graf von Beichlingen, „zu rechtem männlichen Lehen“ beliehen. Die Familie von Zerbst wurde mit Geld abgefunden und Erzbischof Friedrich&amp;amp;nbsp;III. von Magdeburg wurden größere Summen für seine Bauten [[Burg Giebichenstein]] und [[Schloss Wolmirstedt]] vorgeschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1567 bildete die „Weiße Linie“ der Schulenburg aus den erzbischöflichen Lehnsgütern Angern, Althansens-Teil und Vergunst ein [[Fideikommiss]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Gut durch Einquartierungen und Plünderungen anlässlich der [[Magdeburger Hochzeit|Belagerung und Zerstörung von Magdeburg]] stark in Mitleidenschaft gezogen, das Schloss sowie das gesamte Dorf brannten schließlich ab. Auf dem verwaisten Hof bauten die Schulenburgs zunächst die Wirtschaftsgebäude wieder auf, deren Überreste noch heute sichtbar sind. Außerdem wurde ein kleines, wahrscheinlich quadratisches Wohnhaus, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1763 wurde dieses im Auftrag von Christoph Daniel von der Schulenburg (1679–1763), von [[Friedrich August Fiedler]] als Wasserschloss zu einer barocken Dreiflügelanlage erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rittergutvergunst.de/index.php/wasserschloss &amp;#039;&amp;#039;Wasserschloß&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Angern.&amp;#039;&amp;#039;] Auf Rittergut Vergunst.de, Stand 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bauherr war in sardinischen Diensten als General der Infanterie zu großem Reichtum gelangt und wählte Angern als seinen Altersruhesitz. Er vereinte 1734 und 1738 durch Ankauf der Anteile von Verwandten wieder alle drei Güter in einer Hand; zusätzlich erwarb er das Vorwerk Ellersell und weitere Güter in Cröchern und Wenddorf. Zu dem Schloss, das auf einer Insel liegt, gehörte ein Lustgarten, der Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem [[Englischer Landschaftsgarten|Landschaftspark]] umgestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vormalige General der Infanterie in Sardinien, Christoph Daniel von der Schulenburg (1679–1763) vereinigte durch Kauf und Rückkauf 1734 und 1738 die Vereinigung aller Gutsflächen um und in Angern. Er änderte sogar zu Ungunsten des eigentlich avisierten Landrats [[Christoph von der Schulenburg (Landrat)|Christoph von der Schulenburg]] sein Testament, um langfristiger die Erbfolge für Angern im Sinne seines Adelsgeschlechts zu festigen. Bereits 1753 erhielten dann die &amp;#039;&amp;#039;von der Schulenburg-Angern&amp;#039;&amp;#039; zu Berlin 1753 den preußischen [[Graf]]enstand, und zwar für Oberst [[Alexander Friedrich Christoph von der Schulenburg]] (1720–1801). Ihm folgte im Besitztum der Landrat Edo Graf von Schulenburg, verheiratet mit Helene von Schöning. Er ließ das Herrenhaus 1843 mit den heutigen Fassaden versehen, im damals beliebten „römischen Villenstil“ mit flachen Dächern und großen Fensterreihen. Im Innern haben sich Teile der barocken Raumausstattung erhalten, so das  barocke Treppenhaus mit Holztäfelung und die Treppe mit Balustergeländer sowie die Rokokostukkaturen im Gartensaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Grundbesitzer bis zur Bodenreform war nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] Sigurd-Wilhelm von der Schulenburg. Er zog mit seiner Familie dann nach Niedersachsen. Trotz mannigfacher Erbteilungen der Familie von der Schulenburg blieben also Schloss und Grund Angern fast fünfhundert Jahre bis 1947 im Besitz der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1990 war in dem Schloss eine landwirtschaftliche Berufsschule untergebracht. 1966 wurde ein neuer Ausbildungskomplex anstatt auf dem alten Wirtschaftshof im Park als dreiflügeliger Flachbau errichtet. Nach der Wende stand das Schloss leer und verfiel durch Vandalismus und Hausschwamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 erwarb Alexander Graf von der Schulenburg das Schloss zurück und sanierte es als Familienwohnsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mz.de/mitteldeutschland/familie-von-der-schulenburg-junge-familien-willkommen-2021571 Familie von der Schulenburg: Junge Familien willkommen]&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er betreibt seit 1998 eine [[ökologische Landwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schlossangern.de/index.php/component/content/article?id=149:adel-verpflichtet-die-oeko-grafen Rittergut Vergunst], auf Schlossangern.de. 21. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Park wurde 2023 das Fächerbeet wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=5lNs1Ow3CrE Fächerbeet Schloss Angern Rekonstruktion 2023], auf YouTube&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Vorbild war das Fächerbeet von [[Peter Joseph Lenné]] im [[Marlygarten]] des [[Potsdam]]er [[Sanssouci#Park Sanssouci|Parks von Sanssouci]]. Die Planung erfolgte durch den Gartenhistoriker [[Klaus von Krosigk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Angern-Rogätz&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Magdeburg–Wittenberge]] und wird von der Linie S 1 (Schönebeck-Salzelmen–Magdeburg–Stendal–Wittenberge) der [[S-Bahn Mittelelbe]] im Stundentakt bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ferdinand Adolf Achaz von der Schulenburg]] (1776–1831), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von der Schulenburg (Politiker)|Friedrich von der Schulenburg]] (1769–1821), preußischer Regierungspräsident&lt;br /&gt;
* [[Edo Friedrich von der Schulenburg]] (1816–1904), Gutsbesitzer und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Fritz von der Schulenburg (Landrat)|Fritz von der Schulenburg]] (1843–1921), Landrat in Wolmirstedt, Mitglied des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
* [[Otto Wilhelm Theodor Werner]] (1846–1914), Oberbürgermeister von [[Stendal]]&lt;br /&gt;
* [[Valerie May-Hülsmann]] (1883–1946), Malerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angern&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Alexander Duncker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern nebst begl. Text&amp;#039;&amp;#039;. Band 12, Selbstverlag, Berlin 1871, [https://digital.zlb.de/viewer/image/14779821_12/203/ Blatt 709.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;von der Schulenburg-Angern&amp;#039;&amp;#039;. In:&lt;br /&gt;
** [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser. A (Uradel). 1952&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Band 2 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg (Ostsee) 1952, {{ISSN|0435-2408}}, S. 388–389.&lt;br /&gt;
** Dietrich Werner Graf von der Schulenburg, Hans Wätjen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von der Schulenburg 1237 bis 1983.&amp;#039;&amp;#039; Niedersachsen-Druck und Verlag Günter Hempel, Wolfsburg 1984, ISBN 3-87327-000-5, S. 487–496.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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* [https://www.architektur-blicklicht.de/schloesser-herrenhaeuser/schloss-angern-magdeburg/ &amp;#039;&amp;#039;Angern&amp;#039;&amp;#039;.], In: Architektur Blicklicht.&lt;br /&gt;
* [http://www.rittergutvergunst.de/index.php/wasserschloss &amp;#039;&amp;#039;Wasserschloss Anger&amp;#039;&amp;#039;n]&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeindeangern.de/ &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Angern&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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