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	<title>Angelus Silesius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angelus_Silesius&amp;diff=89857&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-39204-9: /* Jugend, Studium, Arztberuf */  kleine grammatische Änderung von &quot;von&quot; -&gt; &quot;des&quot;</title>
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		<updated>2026-01-19T07:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jugend, Studium, Arztberuf: &lt;/span&gt;  kleine grammatische Änderung von &amp;quot;von&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;des&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johannes Scheffler.jpg|mini|Angelus Silesius]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelus Silesius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} für &amp;#039;&amp;#039;Schlesischer Bote/Engel&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Johannes Scheffler&amp;#039;&amp;#039;; geboren und getauft [[25. Dezember]] [[1624]] in [[Breslau]], [[Herzogtum Breslau|Fürstentum Breslau]]; † [[9. Juli]] [[1677]] ebenda) war ein schlesischer [[Lyrik]]er, [[Theologe]] und Arzt. Seine tiefreligiösen, der [[Mystik]] nahestehenden [[Epigramm]]e werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der [[Barockliteratur]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wroclaw kosciol swMacieja inskrypcja-2.jpg|mini|Gedenktafel an der [[St. Matthias (Breslau)|Matthiaskirche]] in Breslau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angelus Silesius-pomnik.JPG|mini|Denkmal in Breslau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend, Studium, Arztberuf ===&lt;br /&gt;
Johannes Scheffler wurde am 25. Dezember 1624 geboren und getauft. Sein Vater war Stanislaus Scheffler, ein [[Szlachta|polnischer Adliger]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hymntime.com/tch/bio/s/c/h/e/scheffler_j.htm Stanislaus Scheffler]&amp;lt;/ref&amp;gt; der von [[Krakau]] wegen seines [[evangelisch]]en Glaubens nach Breslau übersiedeln musste. Stanislaus Scheffler starb bereits 1639, seine um vieles jüngere Frau Maria Magdalena Hennemann zwei Jahre später. Der Sohn besuchte von 1639 bis 1643 das Breslauer [[Elisabet-Gymnasium (Breslau)|St. Elisabeth-Gymnasium]]. Von dessen Rektor Elias Major (1587–1669) und von seinem Freund [[Andreas Scultetus]] ermutigt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm Kühlmann 74&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Kühlmann: &amp;#039;&amp;#039;Scheffler, Johannes (Johannes Angelus Silesius) (1624–1677)&amp;#039;&amp;#039;. In: TRE, Bd. 30, S. 83–87, hier S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann Scheffler erste lateinischen Gelegenheitsgedichte zu verfassen und drucken zu lassen. Er widmete sie seinem [[Rhetorik]]- und [[Poetik]]-Lehrer [[Christoph Köler]], Freund und Biograph des Barockdichters [[Martin Opitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Straßburg]] begann Scheffler 1643 ein Studium der [[Medizin]] und des [[Verfassungsrecht|Staatsrechts]], danach ging er nach [[Universität Leiden|Leiden]] (1644–1647) und schließlich an die [[Universität Padua]] (1647), wo er 1648 zum Doktor der Philosophie und der Medizin promoviert wurde. In Leiden kam er in Kontakt mit dem Mystiker und [[Theosophie|Theosophen]] [[Abraham von Franckenberg]]. Dieser machte Scheffler mit den Werken [[Jakob Böhme]]s bekannt, welchen Silesius später als &amp;#039;&amp;#039;Ursache, daß er zur Erkenntniß der Wahrheit gekommen und sich zur katholischen Kirche bekannt habe&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adb&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|1|453|456|Angelus Silesius|[[Ludwig Lemcke]]|ADB:Angelus Silesius}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 trat Scheffler in [[Oleśnica|Oels]] als [[Leibarzt]] in die Dienste des streng [[lutherisch]]en Herzogs [[Silvius I. Nimrod (Württemberg-Oels)|Silvius Nimrod zu Württemberg-Oels]]. Als Franckenberg 1650 nach Schlesien zurückkehrte und in der Nähe von Oels lebte, kam es zwischen den alten Freunden zu vielen Begegnungen. Nach dem Tod Franckenbergs 1652 dichtete Scheffler ihm das &amp;#039;&amp;#039;Ehrengedächtniß&amp;#039;&amp;#039;, sein erstes Gedicht, das typisch für sein späteres Werk ist. Im selben Jahr gab er wegen Franckenbergs Tod und einem Streit mit dem [[Herzogtum Oels|Oelser]] [[Hofprediger]] Christoph Freytag, der ihm die [[Imprimatur|Druckerlaubnis]] für eine kleine [[Anthologie]] mit Texten älterer Mystiker verweigerte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm Kühlmann 74&amp;quot; /&amp;gt; sein Amt als Leibarzt auf. Er ließ sich als Arzt in Breslau nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf für den Katholizismus ===&lt;br /&gt;
Johannes Scheffler bekannte sich am 12. Juni 1653 in der Kirche [[St. Matthias (Breslau)|St. Matthias]] zu Breslau öffentlich zur [[Römisch-katholische Kirche|Römisch-katholischen Kirche]] und nahm den Namen „Angelus“ an, eine [[Hommage]] an den spanischen Mystiker [[Juan de los Ángeles]] (1536–1609, [[Latinisierung|latinisiert]] auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes ab Angelis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Johannes de Angelis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Lluís Duch Álvarez (Hrsg.): El peregrino querúbico. Angelus Silesius. Siruela, Madrid 2005, ISBN 84-7844-841-1, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später fügte er den [[Herkunftsname]]n „Silesius“ („der Schlesier“) an, um Verwechslungen auszuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilhelm Kühlmann 74&amp;quot; /&amp;gt; Sein Konfessionswechsel hatte großes Aufsehen erregt und harte Kritik von protestantischer Seite hervorgerufen. So fühlte er sich veranlasst, 1653 eine Art Rechtfertigungsschrift zu veröffentlichen, die „Gründtliche Vrsachen vnd Motiven, Warumb er Von dem Luthertumb abgetretten Vnd sich zu der Catholischen Kyrchen bekennet hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Von Einfluss auf seine Konversion war der [[Jesuiten|Jesuit]] [[Jodocus Kedd]], der sogar als eigentlicher Verfasser der &amp;#039;&amp;#039;Gründtlichen Vrsachen&amp;#039;&amp;#039; gilt (Guillaume van Gemert: &amp;#039;&amp;#039;Der niederländische Bestand in der Sulzbacher Hofbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Morgen-Glantz]]&amp;#039;&amp;#039; 19/2009, [https://books.google.de/books?id=EEZ2mQ4QVR4C&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;lpg=PA50&amp;amp;dq=Jodocus+kedd+angelus+silesius&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=AlaSDsXQsa&amp;amp;sig=3hvxle_3t0QaHlgmPWqhHDSYdIU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiPgfWV6ujbAhWS66QKHUDgBtMQ6AEILzAB#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 51, Anm. 63]). Die lateinische Ausgabe ([http://diglib.hab.de/drucke/xb-2097/start.htm Digitalisat]) enthält ein ausführliches Nachwort Kedds.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Schrift nennt er als ein Motiv seines Übertritts &amp;#039;&amp;#039;die freventliche Verwerfung&amp;#039;&amp;#039; der Mystik (&amp;#039;&amp;#039;Theologiae mysticae&amp;#039;&amp;#039;), die &amp;#039;&amp;#039;der Christen höchste Weisheit&amp;#039;&amp;#039; sei. Im herrschenden dogmatischen Protestantismus sah er &amp;#039;&amp;#039;Abgötterei der Vernunft&amp;#039;&amp;#039;. Die katholische Kirche, &amp;#039;&amp;#039;die nicht allein mit den Heiligen im Gebet kommuniziert, sondern auch der persönlichen Erscheinung und Besuchung genießt&amp;#039;&amp;#039;, sei &amp;#039;&amp;#039;der Leib des heiligen Geistes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;adb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Konversion (Religion)|Konversion]] stellte er sich mit großer Konsequenz in den Dienst der [[Gegenreformation]] [[Herzogtümer in Schlesien|Schlesiens]], die er mit insgesamt 55 sehr scharf und [[Polemik|polemisch]] formulierten Streitschriften gegen die Protestanten unterstützte. Schon seine erste große Streitschrift (&amp;#039;&amp;#039;Türkenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1663) brachte ihm eine Anklage als Friedensstörer ein. [[Martin Luther]] nannte er einen &amp;#039;&amp;#039;[[Luzifer]]&amp;#039;&amp;#039;, der statt himmlischen Lichts nur &amp;#039;&amp;#039;höllische Finsternis&amp;#039;&amp;#039; gebracht habe; die &amp;#039;&amp;#039;[[Türkengefahr]]&amp;#039;&amp;#039; als Bedrohung des christlichen Abendlandes interpretierte er als göttliche Strafe für die lutherische [[Ketzer]]ei. Die Drucklegung seiner Streitschriften wurde durch den [[Kloster Grüssau|Grüssauer]] Abt [[Bernhard Rosa]] finanziert. Einige seiner Lieder, so &amp;#039;&amp;#039;Mir nach, spricht Christus, unser Held&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Auf, Christenmensch, auf, auf zum Streit]]&amp;#039;&amp;#039;, wurden im 19. Jahrhundert zuweilen als Schlachtrufe missverstanden, die Katholiken und besonders die katholischen Fürsten zum Kampf gegen die Protestanten ermutigen sollten. Die Texte, die mit biblischen Metaphern zum Streit gegen &amp;#039;&amp;#039;Teufel, Fleisch und Sünde&amp;#039;&amp;#039; aufrufen, sowie ihre breite Rezeption in protestantischen Gesangbüchern widerlegen diese Deutung jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1654 bekleidete Angelus Silesius das Ehrenamt eines Hofarztes des Kaisers [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] und wurde Mitglied der [[Rosenkranzbruderschaft]]. 1661 wurde Angelus Silesius für die [[Erzbistum Breslau|Diözese Breslau]] in [[Nysa|Neisse]], dem Residenzort des [[Fürstentum Neisse|Fürstentums Neisse]], zum Priester geweiht. Er war bekannt dafür, „[[ekstase]]trunken an spektakulären [[Prozession]]en“ teilzunehmen. Der Jesuit Daniel Schwartz schrieb in seiner [[Nachruf|Leichenrede]] auf Angelus Silesius, dieser sei bei seiner ersten Wallfahrt nicht als ein {{&amp;quot; |Text=Privat Clericus, und minderer Priester}} aufgetreten, sondern als ein&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Engel und Gottes-Both, unerschrocken und unüberwindlich, mit einer brennenden Fackel in der Lincken, mit einem Crucifix in der Rechten, mit einer dörnern Cron auff dem Haupt, mit einem Seraphischen Eyfer und Resolution im Hertzen. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{OstdtBio|angelus-silesius-johann-scheffler|Angelus Silesius (Johann Scheffler)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Von 1664 bis 1666 war Angelus Silesius [[Hofmarschall]] des Breslauer [[Fürstbischof]]s [[Sebastian von Rostock]]. Danach lebte er bis zu seinem Tod zurückgezogen als Arzt für Arme und Kranke im [[Matthias-Gymnasium|Matthiasstift in Breslau]]. Er verschenkte sein gesamtes Vermögen nach und nach an Arme, sorgte für die Ausbildung von Waisenkindern und behandelte als Arzt unentgeltlich mittellose Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1666 machte sich Angelus Silesius, nachdem er sich in das Stift St. Matthias zurückgezogen hatte, an die Abfassung zahlreicher polemisch-theologischer Schriften, die 1677 unter seinem bürgerlichen Namen als „Ecclesiologia“ gedruckt wurden. Angelus Silesius starb nach längerer Krankheit, die er durch ein streng [[Askese|asketisches]] Leben noch verschlimmert hatte, und wurde in der Breslauer [[St. Matthias (Breslau)|Matthiaskirche]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
1657 veröffentlichte Angelus Silesius seine berühmten Epigramme „Geistreiche Sinn- und Schlussreime“, die seit der zweiten, um ein sechstes Buch vermehrten Ausgabe den Titel &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischer Wandersmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-in-not.de/wp-content/uploads/2019/07/2007-rudolf-grulich-ueber-angelus-silesius-und-den-cherubinischen-wandersmann.pdf kirche-in-not.de] Der Kirchenhistoriker [[Rudolf Grulich]] über Angelus Silesius und den &amp;quot;Cherubinischen Wandersmann&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; tragen, meist zweizeilige Sprüche in gereimten [[Alexandriner]]n. Formale Vorbilder waren u. a. die Epigramme von Abraham von Franckenberg und [[Daniel Czepko]]. Als Vorbilder und Lehrmeister der „Geheimen Gottes Weißheit“ nennt Angelus Silesius u. a. [[Augustinus]], [[Bernhard von Clairvaux]], [[Meister Eckhart]], [[Mechthild von Magdeburg]], [[Johannes vom Kreuz]] und [[Johannes Tauler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis auf die [[Cherub]]im im Titel der Gedichtsammlung bezieht sich auf die traditionelle Hierarchie der Engel und deutet an, dass der Versuch, den mystischen Weg zu Gott zu beschreiben, hier in einer intellektuellen, den Verstand ansprechenden Weise unternommen wird. Dem entspricht die pointierte Form des Alexandriner-Epigramms, die eine antithetische Darstellung und scheinbar paradoxe Feststellungen und Behauptungen unterstützt, mit denen das Unsagbare in Worte gefasst werden soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlw&amp;quot;&amp;gt;[http://www.pohlw.de/literatur/sadl/barock/angelus.htm Biografie und Werkdarstellung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Breslau erschienen auch die „Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirten-Lieder“ (zweite, um ein fünftes Buch vermehrte Ausgabe 1668). Den Großteil der Melodien zu den Liedern schrieb der Breslauer fürstbischöfliche Musiker [[Georg Joseph]]. Etwa 50 der Geistlichen Hirtenlieder gingen in das Hallesche Gesangbuch ein, darunter „Ich will dich lieben, meine Stärke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Texte dieser Sammlung tendieren im Gegensatz zu der ersten Sammlung zur Erlebnisdichtung. Die Intensität des religiösen Anliegens befähigt das Ich zur unmittelbaren Aussage. Die Textgestalt von paarreimenden [[Vierzeiler]]n bis kunstvollsten Strophen variiert den Grundgedanken der Liebe der Seele zu ihrem [[Heiland]]. Angelus Silesius knüpft an das [[Hohelied]] an, in dem die [[Allegorie|allegorische]] Deutung der Liebe zwischen Seele, der Braut, und Christus, dem Bräutigam, bis zur mystischen Vereinigung beschrieben wird. Formen und Motive der [[Schäferdichtung]] werden imitiert und für den geistlichen Zweck genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pohlw&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kulturwerk-schlesien.de/kulturspiegel/literatur/art71,244.html?fCMS=e13a59180112e7c123f406f43d2d0948 |text=Angelus Silesius |archive-is=20120803004843}} auf kulturwerk-schlesien.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedichtbeispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gott ist ja nichts als gut: Verdammnis, Tod und Pein,&lt;br /&gt;
und was man böse nennt, muss, Mensch, in Dir nur sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht.&lt;br /&gt;
Wer kann es sehn? Ein Herz das Augen hat und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott wohnt in einem Licht, zu dem die Bahn gebricht.&lt;br /&gt;
Wer es nicht selber wird, der sieht Ihn ewig nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir:&lt;br /&gt;
Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein.&lt;br /&gt;
Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vielzitiert; von [[Gottfried Keller]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Der grüne Heinrich|Grünen Heinrich]]&amp;#039;&amp;#039; als Vorahnung der Philosophie [[Ludwig Feuerbach]]s gedeutet: Gottfried Keller: &amp;#039;&amp;#039;Der grüne Heinrich&amp;#039;&amp;#039; [http://www.gottfriedkeller.ch/GH/GH1/GHA4_12.htm#283_30 I, Kap. 4.12]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht du bist in dem Ort, der Ort, der ist in dir!&lt;br /&gt;
Wirfst du ihn aus, so steht die Ewigkeit schon hier.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gerhart-hauptmann-gesellschaft.de/zum-tode-von-klaus-hildebrandt/ Ulrich Schmilewski: Nachruf] [[Klaus Hildebrandt]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Ding ist hier noch dort,&lt;br /&gt;
das schöner ist als ich,&lt;br /&gt;
weil Gott, die Schönheit selbst,&lt;br /&gt;
sich hat verliebt in mich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
1934 vertonte [[Hugo Distler]] Texte aus dem &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischen Wandersmann&amp;#039;&amp;#039; in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Totentanz (Distler)|Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039; für 4-stimmigen Chor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul Hindemith]] vertonte 1935 Texte des Angelus Silesius in vier Liedern für [[Sopran]] und [[Klavier]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Giselher Schubert |Hrsg=Lütteken, Laurenz |Titel=Hindemith, Paul |Sammelwerk=MGG Online |Ort=Kassel / Stuttgart / New York |Datum=2021 |Online=[https://www.mgg-online.com/mgg/stable/395538 mgg-online.com] |Abruf=2021-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Martin Scorsese]]s Remake Movie &amp;#039;&amp;#039;[[Kap der Angst]]&amp;#039;&amp;#039; [[Verballhornung|verballhornt]] der Verbrecher Max Cady (gespielt von [[Robert De Niro]]) einen Vers von Angelus Silesius: „Ich bin wie Gott, und Gott ist wie ich. Ich bin so groß wie Gott und Gott ist so klein wie ich. Er kann nicht über mir, ich nicht unter ihm stehen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Filmzitate von Robert De Niro: {{Webarchiv |url=http://www.the-fan.net/deniro/zitat.shtml |text=Filmzitate – Robert De Niro Die FanSite |wayback=20100107001336}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Gedicht „Der Spruch“ nimmt der expressionistische Lyriker [[Ernst Stadler]] Bezug auf Angelus Silesius’ Vers: „Mensch werde wesentlich; denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lesekost.de/gedicht/HHLG28.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20130721120754}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Martin Heidegger]] greift in seiner 1957 publizierten Vorlesung &amp;#039;&amp;#039;Der Satz vom Grund&amp;#039;&amp;#039; das Epigramm „Ohne warumb“ auf, um an ihm den Sinn seiner Interpretation des [[Satz vom zureichenden Grund]] zu erläutern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Heidegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Satz vom Grund&amp;#039;&amp;#039;. Pfullingen 1957, Neske, S. 68–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin wird eine Rose beschrieben, die ohne Grund nur um ihrer selbst willen blüht. Dasselbe Epigramm inspirierte auch [[Konstantin Wecker]] zum Titellied „Ohne Warum (sunder warumbe)“ seines 2016 veröffentlichten Livealbums [[Ohne Warum – live|Ohne Warum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Angelus Silesius sind in [[Freiburg im Breisgau]], [[Ingolstadt]], [[Köln]] und [[Landsberg am Lech]] Straßen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cherubinischer Wandersmann-Titelkupfer.jpg|mini|Titelseite &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischer Wandersmann oder geistreiche Sinn- und Schlussreime&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonus Consiliarius.&amp;#039;&amp;#039; 352 deutsche Alexandriner. Breslau 1642&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kristliches Ehrengedächtniss des Herrn Abraham von Franckenberg.&amp;#039;&amp;#039; 1652&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Seelen-Lust Oder Geistliche Hirten-Lieder.&amp;#039;&amp;#039; Baumannsche Drukkerey, Breslaw 1657 (1.–3. Buch, 1668 erweitert um 4.–5. Buch); Musik von [[Georg Joseph]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11262214.html Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;; darin:&lt;br /&gt;
** Jesu, komm doch selbst zu mir (München 1810: Jesu, Jesu, komm zu mir)&lt;br /&gt;
** [[Ich will dich lieben, meine Stärke]]&lt;br /&gt;
** [[Morgenstern der finstern Nacht]]&lt;br /&gt;
** Die Seele Christi heilge mich (Übertragung von [[Anima Christi]])&lt;br /&gt;
** Ich danke dir für deinen Tod&lt;br /&gt;
** Wo willst du hin, weils Abend ist&lt;br /&gt;
** Nun fähret auf Marien Sohn (Trier 1847: Er schwebt hinauf, der Gottessohn)&lt;br /&gt;
** Liebe, die du mich zum Bilde&lt;br /&gt;
** Dich, Jesu, loben wir ([[Einheitslieder|e-Lieder]]: Dich, König, loben wir)&lt;br /&gt;
** Mir nach, spricht Christus, unser Held (1668)&lt;br /&gt;
** Komm, Heilger Geist, du Schöpfer du (1668; Übertragung von [[Veni Creator Spiritus|Veni, creator Spiritus]]; [[Einheitslieder|E-Lieder]]: Komm, Heilger Geist, o Schöpfer du)&lt;br /&gt;
** [[Auf, Christenmensch, auf, auf zum Streit|Auf, auf, o Seel, auf, auf zum Streit]] (1668; Halberstadt 1715: Auf, Christenmensch, auf, auf zum Streit)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geistreiche Sinn- vnd Schlussrime.&amp;#039;&amp;#039; Kürner, Wien 1657 ({{DTAW|silesius_schlussrime_1657}})&lt;br /&gt;
: 1675 erweitert als &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischer Wandersmann oder Geist-Reiche Sinn- und Schluss-Reime.&amp;#039;&amp;#039; Schubarth, Glatz ({{DTAW|silesius_wandersmann_1675}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinnliche Beschreibung Der Vier Letzten Dinge.&amp;#039;&amp;#039; Jonisch, Schweidnitz, 1675&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischer Wandersmann.&amp;#039;&amp;#039; Kritische Ausgabe hrsg. v. Louise Gnädinger, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1984, ISBN 3-15-008006-1 (kart.), ISBN 3-15-028006-0 (geb.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traktate und Streitschriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gründtliche Vrsachen von Motiven, warumb Er Von dem Lutherthumb abgetretten, vnd sich zu der Catholischen Kyrchen bekennet hat.&amp;#039;&amp;#039; Hradetzckin, Olmütz, 1653&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Türcken-Schrifft Von den Ursachen der Türckischen Uberziehung.&amp;#039;&amp;#039; 1663&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kehr-Wisch Zu Abkehrung des Ungeziefers Mit welchem seine wolgemeynte Türckenschrifft Christianus Chemmtis hat wollen verhast machen.&amp;#039;&amp;#039; Neisse, 1664&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christen-Schrifft Von dem herrlichen Kennzeichen deß Volkes Gottes.&amp;#039;&amp;#039; Neisse, 1664&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und Scheffler redet noch! Daß ist Johannis Schefflers Schutz-Rede Für sich und seine Christen-Schrifft.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1664&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommet her und Sehet mit vernünfftigen Augen wie Joseph und die Heiligen bey den Catholischen geehret.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1665 ([http://diglib.hab.de/drucke/509-12-theol-11/start.htm Digitalisat HAB])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lutheraner und Calvinisten Abgott der Vernunfft entblösset dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1665&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gülden-Griff Welcher Gestalt alle Ketzer auch von dem Ungelehrtesten leichtlich können gemeistert werden.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1665&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Römischen Bapsts Oberhaubtmannschaft über die gantze allgemeine Kirche Christi.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1666&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannis Schefflers Gründliche Außführung Daß die Lutheraner auf keine weise noch wege ihren Glauben in der Schrifft zu zeigen vermögen und ihr Gott ein blosser Wahn Bild oder Ding ihrer Vernunfft sey.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1667&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurtze Erörterung Der Frage Ob die Lutheraner in Schlesien der in Instrumento Pacis denen Augsburgischen Confessions-Verwandten verliehenen Religions-Freyheit sich getrösten können.&amp;#039;&amp;#039; Tuchscherer, Prag, 1670&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christiani Conscientiosi Sendschreiben An Alle Evangelische Universitäten in welchem er seine Gewissens-Scrupel proponirt.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1670&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joann Schefflers Erweiß Daß der gröste Hauffe die rechte Kirche sey; Und man sich kurtzumb zu der Catholischen Kirche begeben musse wo man ewig Seelig werden wil.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1671&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;J. E. InformationSchreiben Wegen des Fegefeuers an E. V. In welchem unüberwindlich erwiesen wird daß mehr als zwey Orte der Seelen nach dem Tode und ein Fegefeuer sey.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1672&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hierothei Boranowsky Gerechtfertigter Gewissens-Zwang Oder Erweiß daß man die Ketzer zum wahren Glauben zwingen könne und solle.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1673&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannis Schefflers Alleiniges Him[m]elreich Das ist Abweisung Des schädlichen Wahns daß man wol Seelig werden könne wenn man gleich nicht Catholisch wird.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1675&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;D. J. Schefflers Vernünfftiger Gottes-Dienst.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1675&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Catholisch gewordene Bauer Und Lutherische Doctor.&amp;#039;&amp;#039; Schubart, Neisse, 1675&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ecclesiologia Oder Kirche-Beschreibung.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von 39 antilutherischen Streitschriften. Schubart, Grüssa, Rosa, Neisse, Glatz, 1677&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkausgaben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Ludwig Held]]: &amp;#039;&amp;#039;Angelus Silesius. Sämtliche poetische Werke in drei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. München 1924. Weitere Auflagen: Hanser, München &amp;amp; Wien 1952. Nachdruck: Fourier, Wiesbaden 2002, ISBN 3-932412-10-9.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte seines Lebens und seiner Werke. Urkunden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Jugend- und Gelegenheitsgedichte. Heilige Seelenlust oder geistliche Hirten-Lieder der in ihren Jesus verliebten Psyche.&amp;#039;&amp;#039; [Enthält auch: &amp;#039;&amp;#039;Bonus Conciliarius&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Christliches Ehrengedächtnis des Herrn Abraham von Frankenberg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Cherubinischer Wandersmann. Sinnliche Beschreibung der [[Die vier letzten Dinge|vier letzten Dinge]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dünnhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Scheffler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Personalbibliographien zu den Drucken des Barock&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Praetorius – Spee.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann, Stuttgart 1991, ISBN 3-7772-9013-0, S. 3527–3556 (Werk- und Literaturverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Hugo Föllmi: &amp;#039;&amp;#039;Czepko und Scheffler. Studien zu Angelus Silesius&amp;#039; „Cherubinischem Wandersmann“ und [[Daniel Czepko]]s „Sexcenta Monodisticha Sapientum“.&amp;#039;&amp;#039; Juris, Zürich 1968 (Zürich, Univ., Diss., 1968).&lt;br /&gt;
* [[Franz Heiduk]]: &amp;#039;&amp;#039;Scheffler, Johannes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von [[Wilhelm Kosch]], herausgegeben von [[Heinz Rupp]] und Carl Ludwig Lang. 14. Band: &amp;#039;&amp;#039;Salzmesser – Schilling.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. de Gruyter, Berlin 1992, ISBN 3-317-01649-3, Sp. 349–359.&lt;br /&gt;
* Martin Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Angelus Silesius. Seine Thesen in heutiger Sicht und Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Helmesverlag, Karlsruhe 2007, ISBN 3-9810429-9-9.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070607231929/http://www.bautz.de/bbkl/s/silesius_a.shtml |autor=[[Klaus Kienzler]]|artikel=Silesius, Angelus, bürgerlicher Name „Johann Scheffler“|band=10|spalten=322-324}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kühlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Scheffler, Johannes (Johannes Angelus Silesius) (1624–1677)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (TRE), Bd. 30, S. 83–87.&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|453|456|Angelus Silesius|[[Ludwig Lemcke]]|ADB:Angelus Silesius}}&lt;br /&gt;
* Jan Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Angelus Silesius&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Neuzeit in Deutschland 1620–1720. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL17)&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Stefanie Arend u. a. Bd. 1. De Gruyter, Berlin 2019, ISBN 978-3-11-054768-9, Sp. 216–235.&lt;br /&gt;
* Ernst Otto Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Scheffler als Streittheologe. Dargestellt an den konfessionspolemischen Traktaten der Ecclesiologia.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlags-Haus G. Mohn, Gütersloh 1967 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Religion, Geschichte und Geisteswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, {{ISSN|0081-718X}}), (Zugleich: Habil.-Schrift, Münster/Westf.).&lt;br /&gt;
* Renate Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Negation als Ausdrucksform mit besonderer Berücksichtigung der Sprache des Angelus Silesius.&amp;#039;&amp;#039; Diss., Bonn 1958.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|288|291|Angelus Silesius|[[Wolfgang Stammler]]|118503111}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Angelus Silesius. Der Mystiker. Textauswahl und Kommentar von Gerhard Wehr.&amp;#039;&amp;#039; Marix Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-86539-258-9&lt;br /&gt;
* [[Walther Ziesemer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der cherubinische Wandersmann von Angelus Silesius.&amp;#039;&amp;#039; Scherpe, Krefeld 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118503111}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118503111}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004287479}}{{HAB|per+scheffler,+johannes}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Angelus+Silesius}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|10}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autora/angelus.html |text=Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin |wayback=20130513063815}} (Ulrich Goerdten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118503111|LCCN=n50021975|NDL=00462365|VIAF=71385898}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angelus Silesius| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Spiritualismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1624]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1677]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Angelus Silesius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheffler, Johannes (wirklicher Name); Scheffler, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Barockdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1624&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Herzogtum Breslau|Fürstentum Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1677&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], Fürstentum Breslau&lt;br /&gt;
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