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	<title>Angelo Dibona - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angelo_Dibona&amp;diff=828004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angelo Dibona.jpg|mini|hochkant|Angelo-Dibona-Denkmal in Cortina d’Ampezzo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelo Dibona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1879]] in [[Cortina d’Ampezzo]]; † [[21. April]] [[1956]] ebenda) war ein [[Bergführer]] und einer der besten [[Klettern|Kletterer]] seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dibona wuchs im damals ladinischsprachigen Cortina d’Ampezzo auf, das zur damaligen Zeit noch zu [[Österreich-Ungarn]] gehörte. Er war Vater von vier Töchtern und drei Söhnen, liebte Musik und spielte selber Gitarre und [[Klarinette]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Messner |Titel=Der Philosoph des Freikletterns – Die Geschichte von Paul Preuß |Auflage=1. |Verlag=Pieper Verlag |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-492-40416-7 |Seiten=210 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde er nach einem dreiwöchigen Kurs in [[Villach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1577836885872/Berg--und-Talwaerts-Held-mit-15-Haken |titel=Held mit 15 Haken |autor=Horst Christoph |hrsg=derStandard.at GmbH 2013 |datum=2013-02-28 |zugriff=2013-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bergführer]] und erwarb sich durch seine außergewöhnlichen Kletterfähigkeiten sowie seine Sprachkenntnisse&amp;amp;nbsp;– er sprach Italienisch, Deutsch und Englisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– einen guten Ruf, so dass sich Prominente, wie beispielsweise die Industriellen Guido und Max Mayer, von ihm führen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ausbrach, nahm Dibona auf österreichischer Seite als [[Kaiserjäger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Golowitsch (Hrsg.): Ortlerkämpfe 1915-1918.&amp;lt;/ref&amp;gt; daran teil. Namhafte Bergsteiger wie [[Sepp Innerkofler]], [[Gustav Jahn (Maler)|Gustav Jahn]], [[Luis Trenker]] und [[Rudl Eller]] waren seine Kameraden an der Dolomitenfront.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergnews&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergnews.com/service/biografien/dibona.php |titel=Angelo Dibona&amp;amp;nbsp;– Bergführer, Kaiserjäger, Dolomiten-Pionier |autor=Gerhard Schirmer |hrsg=www.BergNews.com&amp;amp;nbsp;– Thomas Rambauske, Heiderichstraße 2a, A-1160 Wien |zugriff=2013-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eng befreundet war Dibona mit dem Heeresbergführer [[Franz Aschenbrenner]]. Während des Krieges wurde Dibona nach [[St. Christina in Gröden]] zur „Bergführerersatz- und Instruktionsabteilung“ abkommandiert. Hier war er mit anderen großen Alpinisten, wie [[Erwin Merlet]] und Gustav Jahn, als Kursleiter und Ausbilder tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ivo Rabanser]] |Titel=Reinhold Messners Kletterfavoriten&amp;amp;nbsp;– Auf den Spuren der Bergsteigerlegenden in den Dolomiten |Auflage=1. |Verlag=Bruckmann Verlag |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-7654-5440-0 |Seiten=34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dibona wurde für seinen Kriegseinsatz die Silberne Tapferkeitsmedaille 1. Klasse, die Silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse und das [[Zivil-Verdienstkreuz|Eiserne Verdienstkreuz mit der Krone]] am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Österr. Staatsarchiv, Abt. Kriegsarchiv Wien, Belohnungsakten des WK 1914-1918, MBA Nr. 150.433 (Karton 66), Nr. 297.672 (Karton 150), Neue Feldakten 10. AK Nr. 5.709 vom 20. Oktober 1918 (Karton 372)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg blieben die ausländischen Touristen aus, was ihn finanziell sehr traf und seinen bergsteigerischen Wirkungsradius auf [[Südtirol]] einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren arbeitete er als [[Skilehrer]], was ihm ein bescheidenes Einkommen einbrachte. Über sein Leben während des italienischen Faschismus und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gibt es keine Informationen. International unbemerkt verstarb er 1956 in seiner Heimatstadt Cortina.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurde ihm an prominenter Stelle am Hauptplatz von Cortina, der Piazza Angelo Dibona, ein Denkmal in Form einer Bronzebüste&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rifugio D&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreiter.info/huetten/docs/rifugio_dibona.htm |titel=Rifugio Dibona |zugriff=2013-05-10 |kommentar=Bild des Denkmals und der Hütte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. Bei der Einweihung meinte Luis Trenker: „Er war der berühmteste und erfolgreichste Bergführer seiner Zeit, vielleicht der universellste. Kein anderer Dolomitenführer kann ähnliche Leistungen aufweisen, und unter den jungen wird es so bald keinen geben, der ihm gleichkommt an menschlicher Größe …“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergnews&amp;quot; /&amp;gt; Seine Tochter Anonia ließ zum Gedenken an ihren Vater das [[Rifugio Dibona|Rifugio Angelo Dibona]] errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rifugio D&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bergsteiger ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1910 und dem Ersten Weltkrieg bildete Dibona zusammen mit seinem Bergführerkollegen [[Luigi Rizzi (Alpinist)|Luigi Rizzi]] und den wohlhabenden Brüdern Max und Guido Mayer aus Wien die wohl beste Seilschaft der Dolomiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Höfler |Titel=Dream Teams&amp;amp;nbsp;– Die erfolgreichsten Seilschaften des Alpinismus |Auflage=1. |Verlag=Bruckmann Verlag |Ort=München |Datum=2008 |ISBN=978-3-7654-4496-8 |Kapitel=Dibona, Rizzi &amp;amp; die Mayers |Seiten=25 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen begingen sie als Erstbegehungen z.&amp;amp;nbsp;B. die Nordwestkante am [[Großer Ödstein|Großen Ödstein]] (1910) und die [[Laliderer Wände|Laliderer-Nordwand]] (1911).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entscheidungen in der Wand&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uli Auffermann |Titel=Entscheidungen in der Wand&amp;amp;nbsp;– Marksteine des Alpinismus |Auflage=1. |Verlag=Schall-Verlag |Ort=Alland |Datum=2010 |ISBN=978-3-900533-62-5 |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelo Dibona blieb immer in den [[Dolomiten]] heimisch. Seine Arbeit als Bergführer, in den Jahren vor 1914, mit anderen Gästen als den Mayer-Brüdern führte ihn in das [[Mont-Blanc-Gruppe|Mont-Blanc-Gebiet]] und nach Großbritannien. Seine Erstbegehungen und seine umgängliche Art brachten ihm den Ruf ein „[…] der beste Dolomitenführer, nicht nur als Kletterer, auch als Mensch […]“ zu sein (Zitat: Franz Wenter).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde zu einem der bekanntesten Führer und Bergsteiger überhaupt. Zu seinen Kunden durften sich beispielsweise auch der belgische König [[Albert I. (Belgien)|Albert I.]] und die [[Ilona und Rolanda von Eötvös|Baronessen Eötvös]] rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Berggrößen seiner Zeit zählten zu seinen Freunden, wie [[Franz Nieberl]], [[Tita Piaz]], [[Luis Trenker]], [[Julius Kugy]] und andere. [[Hans Dülfer]] und [[Paul Preuß (Alpinist)|Paul Preuß]] kannte er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Bergführerkollegen [[Angelo Dimai]] beging Dibona ebenfalls neue Kletterrouten. Insgesamt werden ihm 60,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot; /&amp;gt; nach anderer Quelle bis 70&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot; /&amp;gt; Neutouren zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Interview im Jahr 2009 mit der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Reinhold Messner]] ausdrücklich Angelo Dibona als einen der größten österreichischen bzw. altösterreichischen Bergsteiger neben [[Hermann Buhl]], [[Matthias Rebitsch]], [[Peter Habeler]] und [[Paul Preuß (Alpinist)|Paul Preuß]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Touren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cima grande Dibonakante.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dibona-Kante&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an der Nordwand der Großen Zinne (2999 m)]]&lt;br /&gt;
* 1908: &amp;#039;&amp;#039;Rizzi-Kamin&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|V]] (UIAA), 500&amp;amp;nbsp;m) am [[Langkofelgruppe|Innerkoflerturm]] (3081&amp;amp;nbsp;m), 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ivo Rabanser |Titel=Reinhold Messners Kletterfavoriten - Auf den Spuren der Bergsteigerlegenden in den Dolomiten |Auflage=1. |Verlag=Bruckmann Verlag |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-7654-5440-0 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: direkte [[Einsekofel|Einser]]-Nordwand ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|VI-]] (UIAA), 800&amp;amp;nbsp;m) in der [[Sextner Sonnenuhr]], 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Nordwest-Kante am [[Großer Ödstein|Großen Ödstein]], 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Südwestwand des [[Croz dell’Altissimo]] (1000&amp;amp;nbsp;m) in der [[Brenta (Gebirge)|Brenta]], 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911: [[Laliderer Wände|Laliderer-Nordwand]], 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912: [[La Meije]]-Südwand, 1. Begehung mit Luigi Rizzi, Guido und Max Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913: [[Dent du Requin]]-Nordostkante in der [[Mont-Blanc-Gruppe]], 1. Begehung&amp;lt;ref name=&amp;quot;AA131335&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Historisches Alpenarchiv der Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol |url=http://www.historisches-alpenarchiv.org/data/dokumente/main/11/00125746_m.pdf#page=5 |titel=Angelo Dibona - Personenmappe  (DAV PER 1 SG/572/0) |datum= |zugriff=2013-05-10 |format=PDF; 644&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913: [[Barre des Écrins|Dôme de Neige des Écrins]]-Nordostkante, 1. Begehung mit Guido Mayer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dream teams&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916: Nordwand der [[Adamellogruppe|Cima della Busazza]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Entscheidungen in der Wand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dibona war darüber hinaus auch in verschiedenen Gebieten der [[Britische Inseln|britischen Inseln]] als Kletterer erfolgreich.&lt;br /&gt;
* Auch die berühmte &amp;#039;&amp;#039;Dibona-Kante&amp;#039;&amp;#039; an der [[Große Zinne|Großen Zinne]] kletterte Dibona und stand mit seinem Namen für die vermeintliche [[Erstbegehung]] Pate; allerdings war diese markante Linie bereits ein Jahr zuvor, 1908, von [[Rudl Eller]] geklettert worden, was erst viel später bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mauerhakenstreit ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mauerhakenstreit|titel1=}}&lt;br /&gt;
Bereits 1908 wendete sich [[Rudolf Fehrmann]] in seinem Elbsandsteinführer gegen künstliche Hilfsmittel im Klettersport. Er postulierte, dass das Schlagen von Tritten und Griffen, das Setzen von Mauerhaken zur Überwindung sonst unmöglicher Stellen usw. als unsportlich anzusehen sei. Mit einer nahezu gleichen Vision trat auch Paul Preuß an die Öffentlichkeit, was schließlich zu dem &amp;#039;&amp;#039;Mauerhakenstreit&amp;#039;&amp;#039; von 1911/12 führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Messner |Titel=Vertical&amp;amp;nbsp;– 150 Jahre Kletterkunst |Auflage=2. |Verlag=BLV Buchverlag |Ort=München |Datum=2008 |ISBN=978-3-8354-0380-2 |Kapitel=Die Regeln des Klettersports |Seiten=74 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe dieses Streites entwickelte Paul Preuß seine [[Paul Preuß (Alpinist)#Veröffentlichungen|Klettergrundsätze]], die bis heute Zündstoff für Kontroversen liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bezug auf diese Auseinandersetzung hieß es, dass Dibona sich heftige Wortgefechte mit Preuß geliefert habe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergnews&amp;quot; /&amp;gt; und als „[…] bedenkenloser Verfechter des Sicherheitskletterns […] ein vehementer Gegner von Paul Preuß“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Standard&amp;quot; /&amp;gt; gewesen sei. Dennoch bleibt es unklar, ob es einen tatsächlichen Meinungsunterschied zwischen Preuß und Dibona gab, und wenn, dann welche Argumente Dibona heranführte. Gegen eine &amp;quot;vehemente Gegnerschaft&amp;quot; spricht zumindest folgende Aussage Dibonas: „Nie habe ich mich so gefreut wie in einem Gespräch mit ihm (Anmerkung: Paul Preuß) über Berge. In der Hakenfrage waren wir uns einig.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot; /&amp;gt; Im Wesentlichen müssen sie sich einig gewesen sein, denn Dibona behauptete von sich, in seinem Bergsteigertun nicht mehr als 15 Mauerhaken gesetzt zu haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Philo&amp;quot; /&amp;gt; was sowohl aus damaliger als auch aus heutiger Sicht eine geringe Zahl ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Paul Preuß 1913 tödlich verunglückte, waren es vor allem die Südtiroler Bergführer – allen voran Dibona, Piaz und Comici –, die das Andenken an diesen ungewöhnlichen Menschen zu bewahren versuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luis Trenker, der bis zuletzt mit Dibona befreundet war, fragte ihn eines Tages, wie viele Haken er insgesamt geschlagen hatte. „Fünfzehn“, antwortete Dibona, „davon sechs in der Laliderer-Nordwand, drei am Ödstein, zwei an der Croz dell&amp;#039; Altissimo, einen am Einser und den Rest auf anderen schwierigen Anstiegen.“ Nach seinen drei schwierigsten Touren gefragt, meinte er: „Die Südwand der Meije, dann der Dent de Réquin und die Ailefroide.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gerhard Schirmer &amp;quot;Angelo Dibona - Bergführer, Kaiserjäger, Dolomiten-Pionier&amp;quot; auf https://www.bergnews.com/service/biografien/dibona.php, abgerufen am 11. Jänner 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Angelo Elli |url=http://www.angeloelli.it/alpinisti/file/Dibona%20Angelo%20(1879-1956).html |titel=Angelo Dibona – (1879 – 1956) |werk=angeloelli.it |sprache=it |abruf=2024-09-30 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|11/00125746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dibona, Angelo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergführer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Verdienstkreuzes mit der Krone (Zivil-Verdienstkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cortina d’Ampezzo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dibona, Angelo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Südtiroler Bergführer und Kletterer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cortina d’Ampezzo]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cortina d’Ampezzo]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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