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	<title>Angelika Schaser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angelika_Schaser&amp;diff=2014868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Armin P.: kl. Ergänzung</title>
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		<updated>2026-02-18T14:47:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelika Schaser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1956]] in [[München]]) ist eine deutsche [[Historiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angelika Schaser studierte Geschichte, Geographie und Bibliothekswissenschaft in München und Berlin. Im Jahr 1985 wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei [[Ilja Mieck]] am [[Friedrich-Meinecke-Institut]] der [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]]. Zwei Jahre später wurde sie an der FU Berlin [[Promotion (Doktor)|promoviert]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Josephinische Reformen und sozialer Wandel in Siebenbürgen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Ernő Deák in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]]&amp;#039;&amp;#039; 102 (1994), S. 215–216; Grete Klingenstein in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für historische Forschung]]&amp;#039;&amp;#039; 19 (1992), S. 121–122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Doktorvater war [[Mathias Bernath]]. Das Thema wurde von [[Harald Zimmermann (Historiker)|Harald Zimmermann]] angeregt. Im Jahre 1999 [[Habilitation|habilitierte]] sie sich an der FU Berlin mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Helene Lange]] und [[Gertrud Bäumer]]. Eine politische Lebensgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. Für diese Arbeit erhielt sie 2000 den [[Wolf-Erich-Kellner-Preis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung: [https://www.freiheit.org/sites/default/files/2021-11/preistraegerliste_aktuell.pdf Preisträgerinnen und Preisträger des Wolf-Erich-Kellner-Preises.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Habilitation war sie Oberassistentin am Friedrich-Meinecke-Institut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2001 bis zu ihrem Ruhestand 2023 lehrte Schaser als Nachfolgerin von [[Bernd Jürgen Wendt]] als Professorin für [[Neuzeit|Neuere Geschichte]] an der [[Historisches Seminar (Universität Hamburg)|Universität Hamburg]]. Zu Schasers Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören die Religion und Gesellschaft im 19. Jahrhundert, das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Kaiserreich]] und die [[Weimarer Republik]], die Geschichte der [[Historiographie]], Selbstzeugnisse der Frühen Neuzeit und der Moderne als Quellen der Geschichtswissenschaft sowie die Geschichte der [[Frauenbewegung in Deutschland|deutschen Frauenbewegung]] (1865–1933). Die Universität Hamburg entwickelte sich durch Schaser zu einem anerkannten Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Vogel (Historikerin)|Barbara Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtswissenschaft in Hamburg seit 1970.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Nicolaysen]], [[Axel Schildt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Geschichtswissenschaft in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin u. a. 2011, S. 295–330, hier: S. 320.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2004 bis 2010 war Schaser Mitglied der an der FU Berlin angesiedelten DFG-Forschergruppe „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“; sie hat dabei zahlreiche Workshops und Tagungen veranstaltet und Aufsätze veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaser war Mitglied des Beirats der [[Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus]] und Mitglied des dortigen Editionsbeirats der Stuttgarter Ausgabe (seit 2003), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung [[Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg]] (seit 2010) und Vertrauensdozentin der [[Studienstiftung des Deutschen Volkes]] (seit 2006). Von 2007 bis 2019 war sie Vorstandsmitglied des [[Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung|Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung]] und war Vorsitzende von November 2007 bis März 2011. Schaser war bis 2014 Mitglied im Kuratorium der [[Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 2006 bis September 2007 war sie Geschäftsführende Direktorin des Historischen Seminars. In dieser Funktion geriet Schaser in der „Hamburger Maulkorb-Affäre“ öffentlich unter Druck. Schaser hatte die Absage eines bezahlten Lehrauftrages schriftlich damit begründet, dass die Betroffene sich kurz zuvor im [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] über die Situation von Lehrbeauftragten kritisch geäußert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/article107235074/Muss-sie-gehen-weil-sie-zu-kritisch-war.html &amp;#039;&amp;#039;Universität: Historikerin erhebt schweren Vorwurf gegen Präsidium. Muss sie gehen, weil sie zu kritisch war? Institutsleitung störte sich an Sabine Todts Auftritt in der Fernsehsendung „Monitor“. Fakultät verteidigt Entscheidung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monografien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Sabine Kienitz]]: &amp;#039;&amp;#039;So ist die neue Frau? Hamburgerinnen in den 1920er Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2024, ISBN 978-3-593-51875-6&lt;br /&gt;
* mit Gesine Carl: &amp;#039;&amp;#039;Anders werden? Konversionserzählungen vom 17. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Christine Schatz. Winkler, Bochum 2016, ISBN 978-3-89911-255-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung 1990 bis 2015. Wissenschaftliche Professionalisierung im Netzwerk.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2015, ISBN 978-3-00-050354-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helene Lange und Gertrud Bäumer. Eine politische Lebensgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;L’Homme-Schriften. Reihe zur feministischen Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Böhlau, Köln 2010 u. a. ISBN 978-3-412-09100-2 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Habilitations-Schrift, 1999).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenbewegung in Deutschland: 1848–1933.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-15210-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josephinische Reformen und sozialer Wandel in Siebenbürgen. Die Bedeutung des Konzivilitätsreskriptes für Hermannstadt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 29). Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05069-8 (Zugleich: Berlin, FU, Dissertation, 1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Sylvia Schraut]], Petra Steymans-Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Erinnern, vergessen, umdeuten? Europäische Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschlechter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 73). Campus Verlag, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-593-51033-0.&lt;br /&gt;
* mit [[Claudia Ulbrich]], [[Hans Medick]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnis und Person. Transkulturelle Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20). Böhlau, Köln 2012, ISBN 978-3-412-20853-0 ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-17383 Rezension]).&lt;br /&gt;
* mit [[Stefanie Schüler-Springorum]]: &amp;#039;&amp;#039;Liberalismus und Emanzipation. In- und Exklusionsprozesse im Kaiserreich und in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10). Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09319-4 ([https://www.sehepunkte.de/2010/11/18795.html Rezension]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|112212999}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichte.uni-hamburg.de/arbeitsbereiche/deutsche-geschichte/personen/schaser.html Seite von Schaser an der Universität Hamburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=112212999|LCCN=n/89/628152|VIAF=233196659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaser, Angelika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Wolf-Erich-Kellner-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaser, Angelika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Historikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Armin P.</name></author>
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