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	<title>Angelbachtal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kallewirsch: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ Link zur Liste zu den Kulturdenkmalen erg.</title>
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		<updated>2025-09-28T20:06:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; Link zur Liste zu den Kulturdenkmalen erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Angelbachtal COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/13/54/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/46/30/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Angelbachtal in HD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 159&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74918&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07265&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226102&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 6AQ&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Schloßstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;74918 Angelbachtal&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.angelbachtal.de/ www.angelbachtal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Werner&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angelbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] mit etwa 5000 Einwohnern im [[Rhein-Neckar-Kreis]], zwischen [[Sinsheim]] und [[Bruchsal]]. Der Name der Gemeinde, die aus einer Vereinigung der Ortschaften [[Eichtersheim]] und Michelfeld hervorging, leitet sich ab vom gängigen Talnamen des Kraichgaugewässers [[Waldangelbach]], der durch die Gemeinde fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Naturraum ===&lt;br /&gt;
Angelbachtal liegt südlich von [[Heidelberg]] im [[Kraichgau]]er Hügelland im [[Rhein-Neckar-Kreis]] ([[Baden-Württemberg]]). Durch die Gemeinde fließt der [[Waldangelbach]] nach Nordwesten, der verkürzt auch nur &amp;#039;&amp;#039;Angelbach&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Das Flusstal endet bei [[Rauenberg]], wo der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheingraben]] beginnt. Dessen mildes Klima ist der Landwirtschaft förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt mit {{Höhe|283|DE-NN|link=true}} ist der Gipfel des Roßbergs. Tiefster Punkt, {{Höhe|159|DE-NN}}, ist der Grund des Angelbachs. Die Gemarkung erstreckt sich über 1792 Hektar. Davon sind 15,5 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 60,4 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 22,6 Prozent sind bewaldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?01515215GE226102 |titel=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 31. Dezember 2004 |archiv-url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?01515215GE226102 |abruf=2024-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark Eichtersheim&amp;#039;&amp;#039; steht aufgrund seiner alten Baumbestände unter [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]]. Ebenso der &amp;#039;&amp;#039;Westliche Kraichgau&amp;#039;&amp;#039;, ein 930 Hektar großes Gebiet, an dem neben Angelbachtal auch Mühlhausen, Rauenberg und Dielheim Anteil haben, als typische Kraichgaulandschaft mit sanften [[Löss]]hügeln, ausgeprägten Tälern und vielfältiger Nutzung mit Acker-, Wein- und Obstbau und Wald als Lebensraum wildlebender Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus ist der &amp;#039;&amp;#039;Hermannswald&amp;#039;&amp;#039; als flächenhaftes [[Naturdenkmal]] eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/ Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Orte grenzen an Angelbachtal. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.&lt;br /&gt;
Die [[Sinsheim]]er Stadtteile [[Eschelbach (Sinsheim)|Eschelbach]], [[Dühren (Sinsheim)|Dühren]] und [[Waldangelloch]], [[Östringen]] ([[Landkreis Karlsruhe]]) und [[Mühlhausen (Kraichgau)|Mühlhausen]]. Alle Orte außer Östringen liegen im [[Rhein-Neckar-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Angelbachtal besteht aus den ehemaligen Gemeinden Eichtersheim und Michelfeld. Im Gemeindeteil Michelfeld liegt die [[Wüstung|abgegangene]] Kapelle Weibronn oder Wihenbronnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 413–415&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim Friedrich Hecker Haus 20070516.jpg|mini|Friedrich-Hecker-Haus in Eichtersheim]]&lt;br /&gt;
Auf dem heutigen Gemeindegebiet wurden mehrere Gräber aus der [[Latènezeit]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eichtersheim ===&lt;br /&gt;
Eichtersheim wurde erstmals 838 als &amp;#039;&amp;#039;Uhtritesheim&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0193 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2621, 24. Februar 838 – Reg. 3295 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=187 |zugriff=2016-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1200 gehörte das Dorf den [[Landschad von Steinach|Rittern von Steinach]]. Im 14. Jahrhundert war Eichtersheim ein [[Kurpfalz|pfälzisches]] [[Lehnswesen|Lehen]]. Ab 1541 übten die [[Herren von Venningen|Freiherren von Venningen]] die [[Grundherrschaft]] aus. Ab 1779 gehörte der Ort zum [[Ritterkanton Kraichgau]]. 1806 gelangte Eichtersheim zu [[Baden (Land)|Baden]] und gehörte dort von 1807 bis 1810 zum [[Oberamt Waibstadt]], dann zum [[Bezirksamt Neckarbischofsheim]], ab 1813 zum [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Wiesloch und ab 1850 zum [[Bezirksamt Sinsheim]]. 1939 wurden 654 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 887.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stat2&amp;quot;&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michelfeld ===&lt;br /&gt;
Michelfeld wurde 857 als &amp;#039;&amp;#039;Michilunfelt&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Lorscher Codex erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0175 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2554, Jahr 857 – Reg. 3432 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=169 |zugriff=2016-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1188 wird ein &amp;#039;&amp;#039;allodium (dt.: Eigengut) in Michilinvelt&amp;#039;&amp;#039; in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons VIII. von Kastilien]], in dem die Ehe von Friedrichs Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] mit Alfons Tochter [[Berenguela von Kastilien|Berengaria]] vereinbart wurde, erwähnt. Dieses Eigengut, das in Michelfeld vermutet wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wanner: &amp;#039;&amp;#039;Der staufisch-kastilische Ehepakt des Jahres 1188. Erkenntnisse aus Anlass einiger &amp;quot;kleiner&amp;quot; Stadtteils- und Gemeindejubiläen 2013&amp;#039;&amp;#039;. In: Christhard Schrenk/Peter Wanner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;heilbronnica 6. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronn 2016, S. 453–460, hier: S. 458–459. [https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/online-publikationen/heilbronnica6/online-publikationen-31-qf22-13-wanner-ehepakt-1188.pdf PDF] 366 kB.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte mit weiteren 29 staufischen Gütern zur [[Morgengabe]] der Braut. Möglicherweise war aber in diesem Ehevertrag, der niemals in die Praxis umgesetzt wurde, [[Michelfeld]] bei Schwäbisch Hall gemeint. Nachdem bereits der Germersheimer Vogt [[Keckhans von Gemmingen]] im 15. Jahrhundert einen Teil des Ortes erworben hatte, kam dessen Sohn [[Orendel von Gemmingen]] 1508 in den Besitz des gesamten Ortes. Die Herren von [[Gemmingen-Michelfeld (Adelsgeschlecht)|Gemmingen-Michelfeld]] starben 1613 im Mannesstamm aus, nach ihnen übten die [[Herren von Gemmingen|Herren von Gemmingen-Hornberg]] die Herrschaft über den Ort, der zum Ritterkanton Kraichgau gehörte, bis zum Übergang zu Baden 1806 aus. In Baden gehörte Michelfeld wie Eichtersheim zunächst zum Amt Wiesloch und ab 1850 zum [[Bezirksamt Sinsheim]]. [[Friedrich Hecker]], in Eichtersheim geboren und aufgewachsen, hatte während der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] großen Rückhalt in der Bevölkerung. Der [[Volksverein (Baden)|Volksverein]] im etwa 750 Einwohner zählenden Eichtersheim hatte 126 Mitglieder, der in Michelfeld 87, aus allen Berufsgruppen. Die [[Preußen|preußischen]] Strafaktionen nach der gescheiterten Revolution trafen beide Orte hart. 1939 wurden 1142 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1442.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stat2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde Angelbachtal seit 1972 ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1972 vereinigten sich Eichtersheim und Michelfeld zur Gemeinde Angelbachtal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=479}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|baden-württembergischen Kreisreform]] wurde 1973 der [[Landkreis Sinsheim]] aufgelöst und die Gemeinde dem neugebildeten Rhein-Neckar-Kreis angegliedert. Mit Sinsheim und [[Zuzenhausen]] ging Angelbachtal eine [[vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Eichtersheim und Michelfeld 1972 zur neuen Gemeinde Angelbachtal zusammenschlossen, rückte die Frage nach einem gemeinsamen Rathaus in den Mittelpunkt, da die bisherigen Rathäuser der Gemeinden nur noch unbefriedigend waren. Zunächst erwog man, die beiden im Gemeindebesitz befindlichen Schlösser, [[Schloss Eichtersheim]] und [[Schloss Michelfeld]], zu verkaufen und zwischen den beiden Gemeindeteilen ein neues Rathaus zu errichten, wofür man 1973 auch Grundstücke erworben hat. Das Schloss in Michelfeld wurde dann 1975 verkauft, für das Schloss Eichtersheim konnte bis 1977 kein geeigneter Käufer gefunden werden. Im Sommer 1977 entschied sich die Gemeinde dann, das Schloss in Eichtersheim zum Sitz der Gemeindeverwaltung umzubauen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das Schloss 1980 seiner neuen Bestimmung übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeverwaltung Angelbachtal (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rathaus Angelbachtal 1980&amp;#039;&amp;#039;, Angelbachtal 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachstum der Gesamtgemeinde war begleitet von weiteren Infrastrukturmaßnahmen wie dem Bau von Feuerwehrhaus und Aussegnungshalle, der Anlage von Sportplatz und  Schulsportanlage sowie der Ausweisung neuer Wohngebiete und eines Gewerbegebiets in Michelfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zogen viele Eichtersheimer und Michelfelder als Arbeiter in die durch die [[Industrialisierung]] begünstigten Städte. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden zahlreiche [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] aufgenommen, die zum Teil aber wieder abwanderten. Begünstigt durch die zunehmende Automobilisierung konnten viele [[Pendler]] beide Orte als Wohnort wählen und es setzte in den 1960er Jahren ein stetiger Bevölkerungszuwachs ein. 2007 wurden erstmals mehr als 5000 Einwohner in Angelbachtal gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle fasst die Einwohner auf dem heutigen Gebietsstand zusammen und basiert auf den Volkszählungsergebnissen bzw. deren amtlichen Fortschreibungen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Jahr || 1871 || 1890 || 1910 || 1939 || 1950 || 1961 || 1970 || 1987 || 1991 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/home.asp?H=1&amp;amp;U=02&amp;amp;R=GE226102 |date=2024-10 |text=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |fix-attempted=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
                      || 2154 || 2101 || 2207 || 1796 || 2991 || 2737 || 3296 || 3724 || 3992 || 4427 || 4792 || 4917 || 4960 || 4929 || 5119&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim-hauptstr.jpg|mini|Evangelische Kirche Eichtersheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Um 1525 wurde in Eichtersheim und Michelfeld die [[Reformation]] eingeführt. Während in Michelfeld bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs die überwiegende Mehrheit der Einwohner evangelisch war, wechselten die [[Herren von Venningen]] dem Vorbild des kurpfälzischen Hofs folgend nach 1700 wieder zum Katholizismus, wodurch sich Eichtersheim konfessionell gemischt entwickelte. Die evangelische Gemeinde gehört zum [[Kirchenbezirk Kraichgau]] der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]] und die katholische Pfarrgemeinde Heilig Kreuz zum [[Dekanat Kraichgau]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 18. Jahrhundert gab es Juden in [[Jüdische Gemeinde Eichtersheim|Eichtersheim]] und [[Jüdische Gemeinde Michelfeld|Michelfeld]]. Der Höchststand wurde 1839 erreicht mit 149 bzw. 242 jüdischen Einwohnern. Anschließend setzte eine starke Abwanderung ein. In Eichtersheim gab es von 1840 bis 1876 eine [[Jüdische Elementarschule (Baden)|jüdische Elementarschule]]. Außerhalb von Eichtersheim besteht ein 1781 angelegter und in Michelfeld ein 1868 zentral angelegter [[jüdischer Friedhof]]. Bei den Deportationen in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] kam von den 1933 hier wohnhaften jüdischen Einwohnern mindestens fünf Personen ums Leben. Die beiden [[Synagoge]]n wurden vor den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] an Privatleute verkauft und blieben daher unversehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/eichtersheim_synagoge.htm |titel=Die Synagoge in Eichtersheim (Gemeinde Angelbachtal) |abruf=2024-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/michelfeld_synagoge.htm |titel=Die Synagoge in Michelfeld (Gemeinde Angelbachtal) |abruf=2024-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim-schloss2009b.jpg|mini|Im Eichtersheimer Schloss befindet sich das Rathaus.]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 14 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS226102 Gemeinderatswahlen 2024, Angelbachtal]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Angelbachtal: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.angelbachtal.de/fileadmin/user_upload/__2024_-_Gemeinderat_-GR-Wahlauswertung_1-final.pdf Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Angalbachtal]&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Bürgervereinigung (BV)/[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 31,9 % (+4,8) || 5 (+1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 31,6 % (+1,3) || 4 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | Junge Liste (JL) || 23,4 % (+2,6) || 3 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Grün-Alternative Liste (GAL) || n.&amp;amp;nbsp;a. (−13,9) || 0 (−2)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || n.&amp;amp;nbsp;a. (−7,8) || 0 (−1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bunte Liste (BL) || 13,1 % (+13,1) || 2 (+2)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 70,8 % (+5,1)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgermeister (Baden-Württemberg)|Bürgermeister]] wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1979 bis zu seinem Tod am 1. September 2008 amtierte Fritz Brandt (CDU). Zu seinem Nachfolger wurde am 30. November 2008 mit 62,4 Prozent der abgegebenen Stimmen der Diplom-Verwaltungswirt und bisherige Hauptamtsleiter in Kronau Frank Werner (CDU) gewählt. Er wurde 2016 und 2024 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnz.de/region/sinsheim-kraichgau_artikel,-Angelbachtal-Frank-Werner-bleibt-Buergermeister-Update-_arid,1404464.html |titel=Angelbachtal: Frank Werner bleibt Bürgermeister |werk=rnz.de |datum=2024-09-15 |abruf=2024-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ?–1979: Johann Jenne&lt;br /&gt;
* 1979–2008: Fritz Brandt (CDU)&lt;br /&gt;
* ab 2008: Frank Werner (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Blau zwei goldene Wellenbalken, belegt mit zwei schräggekreuzten roten Lilienstäben, die Kreuzung überdeckt mit einem blauen Herzschild, worin ein zunehmender goldener Halbmond mit Gesicht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen nimmt Bezug auf die alten Wappen der beiden Ortsteile und symbolisiert gleichzeitig Lage und Name der Gemeinde. Die [[Lilie (Heraldik)#Gleve|Lilienstäbe]] entstammen dem Eichtersheimer Ortswappen und verweisen auf die ehemalige Ortsherrschaft der Freiherren von Venningen. Der Halbmond wurde dem Michelfelder Wappen entnommen, das mit den Farben Blau und Gold auf die Freiherren von Gemmingen anspielt. Die Wellenbalken symbolisieren den Waldangelbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Gelb-Blau und wurde zusammen mit dem Wappen am 30. April 1985 vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Gabriele Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Angelbachtal}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim-schlosskirche.jpg|mini|hochkant|Schlosskirche in Eichtersheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michelfeld-schloss2009.jpg|mini|Schloss Michelfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michelfeld-kirche2009.jpg|mini|Evangelische Kirche Michelfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angelbachtal-kathkirche.jpg|mini|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Eichtersheim]] wurde im 16. Jahrhundert von den [[Herren von Venningen]] errichtet. Der Rundturm mit einem Sterngewölbe stammt von 1596. 1767 ließ Karl Philipp von Venningen das Schloss umbauen. Aus dieser Zeit stammt die [[barock]]e Haupttreppe im Innern. 1963 erwarb die Gemeinde Eichtersheim das Schloss. Von 1978 bis 1980 wurde es saniert und umgebaut, seitdem befinden sich dort das Rathaus der Gemeinde Angelbachtal und ein Restaurant. Der alte Festsaal wird als Bürgersaal benutzt. Eine ständige Ausstellung informiert über Friedrich Hecker. Der Schlosspark um das Schloss mit zahlreichen alten Bäumen und botanischen Raritäten ist 6,75 Hektar groß und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wahrscheinlich von [[Friedrich Ries]] im [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Stil]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Schlosspark steht die ehemalige katholische [[Schlosskirche Eichtersheim]], die 1782 von [[Carl Philipp von Venningen]] (1728–1797) und Maria Anna [[Herren von Hutten|von Hutten]] zu Stolzenberg († 1781) erbaut wurde. In ihr befindet sich die Venningensche Familiengruft. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind der historische [[Marstall]], die Schlossapotheke und das sogenannte Heckerhaus, das ehemalige [[Rentamt (Eichtersheim)|Rentamt]], zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche (Eichtersheim)|evangelische Kirche von Eichtersheim]] befindet sich erhöht auf einem Hügel. Der an eine [[Wehrkirche]] erinnernde Sandsteinbau wurde 1792 im barocken Stil errichtet und ersetzte die alte Kirche von 1452. Der Turm wurde 1886 erneuert. Die älteste Glocke stammt von 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im historischen Ortskern von Eichtersheim befinden sich außerdem mehrere [[barock]]e Häuser und Gehöfte insbesondere aus dem 18. Jahrhundert. Hervorzuheben sind der alte Gutshof aus dem Jahr 1768, in dem ein Seniorenstift untergebracht ist, und das alte Rathaus von 1773. Beide werden geschmückt vom Wappen der Venningen-Hutten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Michelfeld]] stammt von 1753. Es wurde von den Herren von Gemmingen-Hornberg errichtet und diente als Stammsitz der Grundherrschaft. Im angrenzenden Gutshof befindet sich heute ein Hotel. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Michelfelder Jägerhaus (erbaut 1752), welches früher als Amtshaus zum Michelfelder Schloss gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche (Michelfeld)|evangelische Kirche in Michelfeld]] wurde ab 1767 errichtet. Am Portal des Barockbaus befindet sich das hessische Wappen und am Turm das Wappen derer von Gemmingen, die für ihn baupflichtig waren. Die Kanzel, die Orgel und die gemalten zwölf Apostel stammen noch im Original aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz wurde 1968 zwischen Eichtersheim und Michelfeld erbaut. Die Kirche weist einen sechseckigen Grundriss und einen freistehenden Glockenturm auf. Auf dem Vorplatz befindet sich eine [[Augustinus]]-Skulptur aus Bronze von Jürgen Goertz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
In Angelbachtal sind im Schlosspark Eichtersheim und auf dem Friedrich-Hecker-Platz mehr als zehn teilweise großformatige Skulpturen des in der ehemaligen Eichtersheimer Schlosskirche wirkenden Künstlers [[Jürgen Goertz]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Pfingstmarkt mit Schlossparkbeleuchtung&lt;br /&gt;
* Mittelalterliches Ritterturnier&lt;br /&gt;
* Töpfer- und Künstlermarkt&lt;br /&gt;
* Schlossparkserenade&lt;br /&gt;
* Kerwe (Kirchweih)&lt;br /&gt;
* Highland Games&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Angelbachtal führen die beiden [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 292|292]] und [[Bundesstraße 39|39]] (die zugleich die Umgehung&amp;amp;nbsp;68 der [[Bundesautobahn 6]] darstellt). Die B&amp;amp;nbsp;292 verläuft von [[Bruchsal]] kommend über Östringen durch Angelbachtal/Eichtersheim nach Sinsheim und weiter Richtung [[Mosbach]]. Die B&amp;amp;nbsp;39 führt von [[Wiesloch]] über Mühlhausen durch Angelbachtal/Eichtersheim nach Sinsheim und weiter Richtung [[Heilbronn]]. Auf dem Abschnitt Angelbachtal-Sinsheim verlaufen beide Straßen gemeinsam.&lt;br /&gt;
Die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;551 führt von Angelbachtal/Michelfeld nach Waldangelloch Richtung [[Eppingen]]; die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;4177 führt von Angelbachtal/Michelfeld nach Dühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Angelbachtal führen die Buslinie 703 (Linienbündel Wiesloch-Walldorf) über Mühlhausen nach Wiesloch, die Buslinie 761 ([[Nahverkehr in Sinsheim|Linienbündel Sinsheim Süd]]) über Eschelbach nach Sinsheim und die Schulbuslinie 791 (Linienbündel Wiesloch-Walldorf) nach Östringen und die Regionalbuslinie 799 (Linienbündel Wiesloch-Walldorf) von Sinsheim über Eschelbach kommend über die Ortsumgehung Mühlhausen – Rotenberg Rauenberg – Wiesloch direkt zum Bahnhof Wiesloch-Walldorf und über den SAP Campus zur Drehscheibe. In Sinsheim besteht Anschluss an die [[Elsenztalbahn]] Heidelberg–Heilbronn. Angelbachtal gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]]. Ab Juni 2014 wurde in einem zweijährigen Probebetrieb mit einem Kleinbus das Angebot auf der Linie 791 von Michelfeld Etzwiese nach Östringen Einkaufszentrum ausgeweitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNZ-2015-05-20&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Sinsheim-Buslinie-791-zwischen-Angelbachtal-und-Oestringen-wird-nicht-eingestellt-_arid,99031.html|titel=Buslinie 791 zwischen Angelbachtal und Östringen wird nicht eingestellt|datum=2015-05-20|zugriff=2019-09-06|hrsg=[[Rhein-Neckar-Zeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon nach einem Jahr stieg jedoch die Gemeinde Östringen, die 50 % der Kosten übernehmen musste, wegen zu geringer Auslastung aus dem pro Jahr etwa 38.000 Euro kostenden Projekt aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Sinsheim-Oestringen-Bus-nach-Angelbachtal-wird-eingestellt-_arid,96173.html|titel=Östringen: Bus nach Angelbachtal wird eingestellt|datum=2015-05-08|zugriff=2019-09-06|hrsg=[[Rhein-Neckar-Zeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNZ-2015-05-20&amp;quot;/&amp;gt; Zur Entlastung der Gemeinde Angelbachtal übernahm der Rhein-Neckar-Kreis 40 % der Kosten für das zweite Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNZ-2015-05-20&amp;quot;/&amp;gt; Inzwischen wurde dieser erweiterte Betrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Personenverkehr auf der [[Bahnstrecke Wiesloch Stadt–Waldangelloch]] wurde 1980 endgültig eingestellt, so dass Angelbachtal nicht mehr mit dem Schienennetz verknüpft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Angelbachtal verläuft die &amp;#039;&amp;#039;Burgen-Tour Kraichgau-Stromberg&amp;#039;&amp;#039;, eine etwa 52 Kilometer lange regionale Radroute, die Eichtersheim und Michelfeld mit Eschelbach verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tourismus-bw.de/Media/Touren/Kraichgau-Stromberg-Burgen-Tour |titel=Kraichgau-Stromberg: Burgen-Tour {{!}} Urlaubsland Baden-Württemberg |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200622224015/https://www.tourismus-bw.de/Media/Touren/Kraichgau-Stromberg-Burgen-Tour |archiv-datum=2020-06-22 |abruf=2020-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es ein [[Altenheim|Altenwohn-]] und ein [[Pflegeheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Sonnenbergschule in Angelbachtal ist eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] mit integrierter [[Werkrealschule]]. Weitere weiterführende Schulen sind im näheren Umkreis in [[Östringen]], [[Wiesloch]] und [[Sinsheim]] zu finden. Des Weiteren gibt es in der Gemeinde eine Außenstelle der [[Volkshochschule]] Sinsheim, eine [[Musikschule]] und eine katholische [[Bibliothek|Bücherei]]. Für die jüngsten Einwohner gibt es zwei kommunale und zwei [[evangelisch]]e Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim Schlossgarten Skulptur 20070516.jpg|mini|Skulptur von Jürgen Goertz im Schlosspark]]&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* 1468, 29. Juni, [[Uriel von Gemmingen]] (in Michelfeld), † 9. Februar 1514 in Mainz, Erzbischof des [[Bistum Mainz|Bistums Mainz]]&lt;br /&gt;
* 1773, 1. Oktober, [[Zacharias Oppenheimer (Fabrikant)|Zacharias Oppenheimer]] (in Michelfeld), † 21. Februar 1827 ebenda, Textilfabrikant&lt;br /&gt;
* 1811, 28. September, [[Friedrich Hecker]] (in Eichtersheim), † 24. März 1881 in Summerfield bei [[Belleville (Illinois)|Belleville/Illinois]], badischer Freiheitskämpfer in der [[Märzrevolution]] von 1848/1849 und Teilnehmer am Amerikanischen Bürgerkrieg ([[Sezessionskrieg]])&lt;br /&gt;
* 1830, 7. Januar, [[Zacharias Oppenheimer]], † 25. Juni 1904 in Heidelberg, Mediziner und Professor an der [[Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* 1884, 17. Januar, [[Fritz Spies]] (in Michelfeld), † 31. Juli 1965 in Colares, deutsch-argentinischer Bauingenieur&lt;br /&gt;
* 1893, 30. August, [[Julius Bender]] (in Michelfeld), † 19. Januar 1966 in Karlsruhe, evangelischer Theologe und Landesbischof der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]]&lt;br /&gt;
* 1965, 20. Februar, [[Volker Brecht]], evangelischer Theologe, Hochschuldozent und Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ratzel]] (1844–1904), Zoologe und Geograph, absolvierte in der Eichtersheimer Schlossapotheke seine Apotheker-Lehre und setzte „seinem Dorf“ in dem Buch „Glücksinsel und Träume“ ein Denkmal.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Goertz]] (* 1939), Skulpturenkünstler, lebt und arbeitet in Angelbachtal. Viele seiner Skulpturen sind hier aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angelbachtal – Zwei Dörfer, eine Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Angelbachtal 1994&lt;br /&gt;
* Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3&lt;br /&gt;
* [[Joachim Hahn (Pfarrer)|Joachim Hahn]], [[Jürgen Krüger (Kunsthistoriker)|Jürgen Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Synagogen in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Stuttgart 2007, S. 10–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.angelbachtal.de/ Gemeinde Angelbachtal]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6649/Angelbachtal LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Angelbachtal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7748408-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angelbachtal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kraichgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kallewirsch</name></author>
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