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	<title>Angela Stadtherr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:57:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angela_Stadtherr&amp;diff=1975312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-30T11:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1110 Strindberggasse 2 - Strindberghof - Kupferblechrelief Symphonie der Arbeit von Angela Stadtherr 1933 IMG 1179.jpg|mini|Eine der beiden Platten des Reliefs „Symphonie der Arbeit“ im [[Strindberghof]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:1180 Kreuzgasse 87-89 - Pfannenstielhof - Figuraler Fries von Angela Stadtherr 1925 IMG 5472.jpg|mini|Kupfer-Fries „Das Leben“ am Pfannenstielhof in Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angela Stadtherr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1899]] in [[Wien]]; † [[7. August]] [[1983]] ebenda) war eine österreichische [[Bildhauer|Metallbildhauerin]] und Spenglermeisterin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichische Galerie Belvedere]]: [https://archiv.belvedere.at/kuenstler/4036/stadtherr_angela Angela Stadtherr]; abgerufen am 16. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stadtherr war die vierte Tochter eines Wiener Spenglermeisters (Klempners). Als er 1915 unerwartet verstarb, verließ sie die Klosterschule und erlernte das Spenglerhandwerk, um das väterliche Geschäft weiterführen zu können. 1920 erhielt sie den Meisterbrief. Parallel dazu begann sie 1917 an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Kunstgewerbeschule Wien]] zu studieren, wo sie zunächst ein Wintersemester die allgemeine Abteilung bei [[Oskar Strnad]] besuchte. Anschließend war sie in der Bildhauerklasse von [[Anton Hanak]] und die letzten zwei Jahre zusätzlich in [[Adele von Stark]]s Email-Werkstätte eingeschrieben. 1920 wurde sie mit dem Lobmeyr-Preis ausgezeichnet. Das 1921 ausgestellte Abschlusszeugnis bescheinigte ihr eine „hervorragende Begabung als selbständig schaffender Metallbildhauer“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gusel&amp;quot;&amp;gt;Erich Gusel: &amp;#039;&amp;#039;Hanak-Schülerin Angela Stadtherr.&amp;#039;&amp;#039; Othmar Hanak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Helene König, Dr. Paul Hasterlik, Angela Stadtherr. Briefwechsel im Umkreis Anton Hanaks.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, S. 162–163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Studium blieben Stadtherr und Hanak in Kontakt. Neben der Bildhauerei verband sie die Musik (Stadtherr spielte Cello). Nach Hanaks Tod 1934 kümmerte sie sich um seine Nachlasssicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 beteiligte sich Stadtherr zusammen mit anderen Hanak-Schülern an der [[Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes|Internationalen Kunstgewerbeausstellung]] in [[Paris]]. Dort wurde im Raum der Metalle (auch „Kultraum“) ihre Statue „Göttin“ (1919) aus getriebenem Messingblech als Hauptattraktion gezeigt. Zudem kleidete sie die Wände des Raumes aufwendig mit ornamentiertem Blech aus. Außerdem präsentierte sie in Paris eine monumentale Reiterfigur „Ritter“ (1921) aus getriebenem Eisenblech. Die Beteiligung an der Internationalen Kunstgewerbeausstellung brachte ihr einen 2. Preis (Ehrendiplom) und ein hohes Maß an künstlerischer Anerkennung ein. Einen 1927 eingehenden Ruf an die Kunstgewerbeschule in Düsseldorf als Leiterin der Klasse für Blechplastik lehnte sie aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gusel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtherr war Mitglied des Verbandes [[Wiener Frauenkunst]], mit dem sie 1931 ausstellte, und des [[Österreichischer Werkbund|Österreichischen Werkbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während des Studiums hatte sie begonnen, als Material bevorzugt Bleche und Metalle einzusetzen. Mit ihren Arbeiten nahm sie unter den Wiener Bildhauerinnen eine singuläre Stellung ein. Sie gehörte zu den ersten Frauen, deren bildhauerische Werke im öffentlichen Raum Wiens zu sehen waren. 1925 erhielt sie einen Großauftrag der Gemeinde Wien, über der Durchfahrt des Pfannenstielhofs (Gemeindewohnbau Kreuzgasse-Angeligasse) einen [[Fries]] zum Thema Leben anzufertigen. Sie schuf dafür in Einzelarbeit eine Komposition von 17 Metern Länge und 2 Metern Höhe, welche 20 cm hoch in Kupferblech getrieben ist. Das Fries zeigt als zentrale Figur eine die Sonne symbolisierende Frau, weitere Figuren, die Aspekte des Lebens darstellen, und Fruchtbarkeitssymbole. Ein weiterer bedeutender Auftrag der Gemeinde Wien war das Großrelief „Symphonie der Arbeit“ an [[Strindberghof]], das sie 1931 anfertigte. Es besteht aus zwei je 9 × 2 Meter großen, in Kupfer getriebenen Reliefplatten, die von anderen Figuren umgebende Arbeiter zeigen, einmal im gegenwärtigen und einmal im historischen Kontext.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Plakolm-Forsthuber: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen in Österreich 1897–1938. Malerei – Plastik – Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Picus-Verlag, Wien 1994, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtherr erhielt auch eine Reihe kirchlicher Aufträge (Altäre, Kruzifixe, Marienstatuen). So schuf sie 1938 das aus Kupferblech getriebene Altarkreuz der [[Esslinger Pfarrkirche]]. 1950 fertigte sie den Wetterhahn auf dem Dach des [[Stephansdom|Wiener Stephansdoms]]. Zu ihrem Gesamtwerk gehören weiterhin unter anderem Grabplatten, Wasserspeier, Keramikverkleidungen, Laternen, Vasen und Dekorationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtherr wurde mit dem Goldenen [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreichs]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtherr Angela.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilse Korotin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;biografiA. Lexikon österreichischer Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2016, S. 3133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Ehren der gebürtigen Simmeringerin und engagierten Sozialdemokratin wurde 1997 im 11. Wiener Gemeindebezirk [[Simmering]] die &amp;#039;&amp;#039;Angela-Stadtherr-Gasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt. Bestattet ist sie am [[Simmeringer Friedhof]] (Teil N, Gruppe 1, Reihe 6, Nummer 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtherr Angela.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[biografiA]]. Lexikon österreichischer Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 3133 ([http://biografia.sabiado.at/stadtherr-angela/ online]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Othmar Hanak |Titel=Helene König, Dr. Paul Hasterlik, Angela Stadtherr. Briefwechsel im Umkreis Anton Hanaks. &amp;#039;&amp;#039;(=&amp;#039;&amp;#039; Edition. Briefe. &amp;#039;&amp;#039;Band 1). Mit Beiträgen von Erich Gusel und Giulia Hine&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Lit |Ort=Berlin u. a. |Datum=2009 |ISBN=978-3-643-50002-1 |Online={{Google Buch |BuchID=NBmo5f5UZlIC}} |Abruf=2010-10-12}}&lt;br /&gt;
* [[Sabine Plakolm-Forsthuber]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen in Österreich 1897–1938. Malerei – Plastik – Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Picus-Verlag, Wien 1994, ISBN 3-85452-122-7, S. 227, 232, 233–235, 275.&lt;br /&gt;
* Edith Krull: &amp;#039;&amp;#039;Kunst von Frauen. Das Berufsbild der Bildenden Künstlerinnen in vier Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Weidlich, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-8035-1227-1.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Stadtherr, Angela|Band=31 |Seite=438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1322261350|LCCN=no2010034740|VIAF=108015884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stadtherr, Angela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallkünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stadtherr, Angela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Metallbildhauerin und Spenglermeisterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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