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	<title>Angela Schanelec - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angela_Schanelec&amp;diff=1096808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otopon: Bild aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-01T09:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angela Schanelec at Berlinale 2026-1.jpg|mini|Schanelec auf der [[Berlinale 2026]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angela Schanelec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1962]] in [[Aalen]]) ist eine deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie wird zur [[Berliner Schule (Film)|Berliner Schule]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Angela Schanelec absolvierte von 1982 bis 1984 ein Schauspielstudium an der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main|Hochschule für Darstellende Kunst]] in [[Frankfurt am Main]]. Nach dem Studium arbeitete sie bis 1991 als Theaterschauspielerin und erhielt Engagements am Schauspiel [[Köln]], am [[Thalia Theater (Hamburg)|Thalia Theater]] in [[Hamburg]], an der [[Schaubühne am Lehniner Platz]] in [[Berlin]] (wo sie u. a. in der Regie von [[Jürgen Gosch]] mit dem Schauspieler [[Ulrich Wesselmann]] in dem [[Duodrama|Zweipersonenstück]] &amp;#039;&amp;#039;Trio in Es-Dur&amp;#039;&amp;#039; von [[Éric Rohmer]] auftrat)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Michaelis |url=https://www.zeit.de/1989/20/trio-zu-viert |titel=Trio zu viert |werk=zeit.de |hrsg=Zeit Online GmbH |datum=2009-09-06 |abruf=2019-09-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie am [[Schauspielhaus Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 begann sie ein Filmregiestudium an der [[Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin|Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin]], das sie 1995 mit dem Diplom abschloss. Seitdem ist sie als freie Filmregisseurin tätig. Die Filmkritikerin Barbara Schweizerhof beschrieb Schanelecs Arbeiten als zunächst streng wirkende ästhetische Experimente, die sich beim Einlassen auf Rhythmus und Stimmung der Bilder als reich an Entdeckungen erweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Schweizerhof |url=https://taz.de/Film-Meine-Frau-weint/!6155576/ |titel=Film „Meine Frau weint“: Die Geschichte ist der Dialog |werk=taz.de |datum=2026-02-18 |abruf=2026-02-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei könne sich Erzählung in Schanelecs Kino auch aus scheinbar beiläufigen Einstellungen entwickeln und aus dem Zusammenspiel von Schnitt, Musik und Sprache ihre Form gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihren Film &amp;#039;&amp;#039;Marseille&amp;#039;&amp;#039; wurde sie 2005 von der [[Preis der deutschen Filmkritik|deutschen Filmkritik]] mit dem Preis des besten Drehbuchs ausgezeichnet. Zum Episodenfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland 09]]&amp;#039;&amp;#039; steuerte sie das Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Erster Tag&amp;#039;&amp;#039; bei. Ihr Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Orly (Film)|Orly]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Forums&amp;#039;&amp;#039; der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|Internationalen Filmfestspiele Berlin 2010]] aufgeführt. Der Film erhielt im gleichen Jahr den &amp;#039;&amp;#039;Filmkunstpreis&amp;#039;&amp;#039; des [[Festival des deutschen Films]] in Ludwigshafen/Rhein. Bei der Verleihung des [[Marburger Kamerapreis]]es an „ihren“ Kameramann [[Reinhold Vorschneider]] hielt sie im März 2013 die Laudatio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Schanelec wurde 2012 als [[Professor]]in für narrativen Film an die [[Hochschule für bildende Künste Hamburg]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2018 wurde sie mit dem [[Preis der deutschen Filmkritik]] 2017 in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Bester Schnitt&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;[[Der traumhafte Weg]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vdfk.de/preistraeger-2017-486 |titel=Preisträger 2017 |werk=vdfk.de |hrsg=Verband der deutschen Filmkritik e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2018-02-19 |abruf=2019-09-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 erhielt Schanelec für das Familiendrama &amp;#039;&amp;#039;[[Ich war zuhause, aber…]]&amp;#039;&amp;#039; eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2019|69. Berlinale]], wo sie erstmals mit einem Film um den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]] konkurrierte und den [[Silberner Bär/Beste Regie|Regiepreis]] gewann. Vier Jahre später erhielt sie für den am [[Ödipus]]-Mythos angelehnten Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Music (2023)|Music]]&amp;#039;&amp;#039; eine weitere Einladung in den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2023|Berlinale-Wettbewerb]]. Angela Schanelec wurde für ihren Film mit einem [[Silberner Bär/Preis der Jury|Silbernen Bären]] für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Mit dem Drama &amp;#039;&amp;#039;Meine Frau weint&amp;#039;&amp;#039; war sie im Februar 2026 zum dritten Mal im Wettbewerb der Berlinale vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt; Im Zentrum des Films steht der 40-jährige Kranführer Thomas (Vladimir Vulević), den ein Anruf seiner Frau Carla (Agathe Bonitzer) erreicht, damit er sie nach einem Autounfall im Krankenhaus abholt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt; Schanelec verzichtet dabei weitgehend auf die direkte Darstellung des im Programmtext umrissenen Ereignisablaufs und inszeniert den Film um dieses Szenario herum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt; Die Handlung wird in einzelne, collageartig montierte Facetten aufgelöst, in denen neben dem Ehepaar weitere Figuren mit jeweils eigenen, kurzen Monologen auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt; Im Unterschied zu ihren bisherigen Filmen dominiert in &amp;#039;&amp;#039;Meine Frau weint&amp;#039;&amp;#039; der Dialog, der zugleich natürlich wirkt und seinen Ursprung als Text erkennbar lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt; Charakteristisch sind Schanelecs meditative Zwischenschnitte auf Gegenstände und Orte sowie eine choreografierte Tanzszene zu Leonard Cohens Lied &amp;#039;&amp;#039;Lover, Lover, Lover&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz2026MeineFrauWeint&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schanelec war die letzte Partnerin von [[Jürgen Gosch]] und hat mit ihm zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1991: Schöne gelbe Farbe, Kurz-Spielfilm, 5 min&lt;br /&gt;
* 1991: Weit entfernt, Kurz-Spielfilm, 9 min&lt;br /&gt;
* 1992: Über das Entgegenkommen, Kurz-Spielfilm&lt;br /&gt;
* 1992: Prag, März 1992, Kurz-Dokumentarfilm, 14 min&lt;br /&gt;
* 1994: Ich bin den Sommer über in Berlin geblieben, Spielfilm, 49 min&lt;br /&gt;
* 1995: Das Glück meiner Schwester, 81 min; Buch, Regie, Schnitt und Darstellerin der Isabel&lt;br /&gt;
* 1997: [[Daily Chicken]], 90 min, Spielfilm von [[Lilly Grote]] mit Angela Schanelec als Darstellerin&lt;br /&gt;
* 1998: Plätze in Städten, 117 min&lt;br /&gt;
* 1999: [[Dealer (1999)|Dealer]], Film von [[Thomas Arslan]] mit Angela Schanelec in der Rolle der Eva&lt;br /&gt;
* 2001: [[Mein langsames Leben]], 81 min&lt;br /&gt;
* 2004: [[Marseille (Film)|Marseille]], 91 min&lt;br /&gt;
* 2007: Nachmittag, 95 min&lt;br /&gt;
* 2009: im Episodenfilm [[Deutschland 09]] die Episode &amp;#039;&amp;#039;Erster Tag&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Orly (Film)|Orly]], 80 min&lt;br /&gt;
* 2014: Ponts de Sarajevo, [[Episodenfilm]] u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit [[Jean-Luc Godard]]&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Take What You Can Carry&amp;#039;&amp;#039;, 30 min, Kurzfilm von Matthew Porterfield mit Angela Schanelec in der Rolle der Angela&lt;br /&gt;
* 2016: [[Der traumhafte Weg]], 87 min&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandradiokultur.de/angela-schanelec-der-traumhafte-weg-unschuld-und.2168.de.html?dram:article_id=363007 „Der traumhafte Weg“ Unschuld und Unverstelltheit – Angela Schanelec im Gespräch mit Patrick Wellinski], Deutschlandradio Kultur vom 13. August 2016, abgerufen am 6. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Ich war zuhause, aber…]], 105 min&lt;br /&gt;
* 2023: [[Music (2023)|Music]], 108 min&lt;br /&gt;
* 2026: [[Meine Frau weint]], 93 min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Schanelec/Gosch: &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare Stücke.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-88661-376-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1990: [[Paul Hengge]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Pflichtmandat&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Robert Matejka]] (Hörspiel – RIAS Berlin)&lt;br /&gt;
* 1995: [[Adolf Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Trompetenspieler&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Jörg Jannings]] (Hörspiel – MDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Revolver Heft 5 – Interview: Angela Schanelec (Antonia Ganz am 8. März 2001)&lt;br /&gt;
* Angela Schanelec: &amp;#039;&amp;#039;Marseille 1.–10. März&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;new filmkritik für lange texte&amp;#039;&amp;#039; vom 12. März 2002 – Tagebuch von Angela Schanelec während eines Aufenthalts in Marseille zur Vorbereitung ihres Films &amp;#039;&amp;#039;Marseille&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://filmkritik.antville.org/archive/2002/03/12/ Angela Schanelec: &amp;#039;&amp;#039;Marseille 1. - 10. März&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;new filmkritik für lange texte&amp;#039;&amp;#039; vom 12. März 2002], abgerufen am 30. Maerz 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Revolver Heft 13 – Interview: Angela Schanelec, Reinhold Vorschneider (vom 6. April 2005)&lt;br /&gt;
* James Lattimer, Eva Sangiorgi (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Textur #1 – Angela Schanelec&amp;#039;&amp;#039;. Viennale – Vienna International Film Festival, Vienna 2019, ISBN 978-3-901770-47-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Adam Szymanski: Cinemas of Therapeutic Activism: Depression and the Politics of Existence. Amsterdam University Press, Amsterdam 2020, ISBN 978-94-6372-312-1 – Mit einer Abbildung aus Schanelecs Film Nachmittag auf dem Umschlag. [https://www.aup.nl/en/book/9789463723121/cinemas-of-therapeutic-activism Verlagsseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0770018}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|765b5cd289be4d9aac290f20634c0afc}} (mit Fotogalerie)&lt;br /&gt;
* [http://www.revolver-film.de/Inhalte/Rev5/html/Schanelec.html Antonia Ganz im Interview mit Angela Schanelec] vom 8. März 2001. In: &amp;#039;&amp;#039;Revolver&amp;#039;&amp;#039; Heft 5&lt;br /&gt;
* [https://www.peripherfilm.de/marseille/interview.htm Peripher Filmverleih – Interview zu &amp;#039;&amp;#039;Marseille&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.critic.de/interview/ich-hab-noch-nie-etwas-gebaut-3002/ „Ich hab’ noch nie etwas gebaut“], Interview bei critic.de über ihren Film &amp;#039;&amp;#039;Orly&amp;#039;&amp;#039; und den Einfluss von Räumen auf ihr Kino. Vom 13. Februar 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139102612|LCCN=n/2006/016565|VIAF=68892113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schanelec, Angela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HFBK Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schanelec, Angela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin, Filmregisseurin und Drehbuchautorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otopon</name></author>
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