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	<title>Angela Maria Autsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:32:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angela_Maria_Autsch&amp;diff=724200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Manfred Scheuer; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-22T15:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Manfred Scheuer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angela Autsch foto.jpg|mini|Sr. Angela Maria Autsch, Foto vom 26. März 1942, Tag des Eintreffens in Auschwitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angela Maria Autsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Maria Cäcilia Autsch&amp;#039;&amp;#039;, [[Ordensname]] &amp;#039;&amp;#039;Angela Maria vom Heiligsten Herzen Jesu&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1900]] in [[Röllecken]] bei [[Attendorn]]; †&amp;amp;nbsp;[[23.&amp;amp;nbsp;Dezember]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war eine deutsche [[Nonne]] des [[Trinitarierorden]]s. Sie wurde während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als politischer Häftling inhaftiert. Wegen ihrer Hilfsbereitschaft und tiefen Religiosität wurde sie von Mitgefangenen auch als &amp;#039;&amp;#039;Engel von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ordenseintritt ===&lt;br /&gt;
Maria Cäcilia wurde als fünftes von sieben Kindern der Eheleute August und Amalie Autsch geboren. Ihr Vater arbeitete als Maschinist in einem nahe gelegenen Steinbruch. Zwei Tage nach ihrer Geburt wurde sie in der [[St. Martin (Dünschede)|St.-Martin-Kirche]] in [[Dünschede]] getauft und am 12. September 1913 in der Pfarrkirche zu Schönholthausen durch den Bischof [[Karl Joseph Schulte]], Bischof von Paderborn, gefirmt. Sie wuchs in [[Bamenohl]] auf. Im Alter von 15 Jahren begann sie als Kindermädchen zu arbeiten, bevor sie im selben Jahr im Modegeschäft Bischoff &amp;amp; Brögger in [[Finnentrop]] den Beruf der Verkäuferin erlernte. Als ihre Familie 1918 nach [[Heinsberg (Kirchhundem)|Heinsberg]] zog, mietete sie sich ein Zimmer in Finnentrop, um weiter in dem Textilgeschäft arbeiten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Meinolf Lüttecke |url=https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/der-biograph-der-ordensschwester-id214482539.html |titel=Der Biograph der Ordensschwester, Westfalenpost |datum=2018-06-05 |abruf=2020-09-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich ihr Verlobter 1930 erhängte, musste sie den Ort verlassen und zog ebenfalls nach Heinsberg, wo sie in Kontakt mit dem Trinitarierorden kam und um Aufnahme bei den Trinitarierinnen bat. 1933 begann ihr [[Postulant|Postulat]] im Tiroler Kloster des Ordens [[Mötz]], einer Tochtergründung der Trinitarierinnen von Valencia. Am 4. Juli 1934 wurde Angela Autsch [[Einkleidung|eingekleidet]] und erhielt den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;Angela Maria vom heiligsten Herzen Jesu&amp;#039;&amp;#039;. 1938 legte sie ihre [[Ordensgelübde|ewigen Gelübde]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand und Inhaftierung in Ravensbrück ===&lt;br /&gt;
Nach ihrer [[Machtergreifung]] in Österreich versuchten die Nationalsozialisten, das Mötzer Kloster zu beschlagnahmen. Angela Autsch rettete das Kloster, indem sie juristisch argumentierte, das Tiroler Kloster sei spanisches Eigentum. Sie kontaktierte den spanischen Konsul in Wien, was schließlich dazu führte, dass die Nationalsozialisten von der Enteignung des [[Konvent (Kloster)|Konvents]] absahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aktivitäten lenkten die Aufmerksamkeit der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] auf Angela Autsch; der unmittelbare Grund für ihre Verhaftung waren dann kritische Bemerkungen über [[Adolf Hitler|Hitler]]. Unter anderem bezeichnete sie Hitler als ein Unglück für Europa und nannte ihn in ihrem Tagebuch eine „Geißel Europas“. Aufgrund einer anonymen Denunziation wurde Sr. Angela vom [[Ortsgruppenleiter]] von Mötz angezeigt. Wegen „Führerbeleidigung und [[Wehrkraftzersetzung]]“ wurde sie am 12.&amp;amp;nbsp;August 1940 von der Gestapo verhaftet und in das Innsbrucker Gefängnis gebracht. Nachdem man ihr Tagebuch gelesen hatte, wurde sie nach [[Rosenheim]] überstellt und am 29.&amp;amp;nbsp;August 1940 ohne Gerichtsverhandlung in das [[KZ Ravensbrück|Konzentrationslager Ravensbrück]] deportiert. Sie erhielt die Häftlingsnummer 4651 und musste den [[Kennzeichnung der Häftlinge in den Konzentrationslagern|roten Winkel]] der politischen Gefangenen tragen. Zunächst musste sie schwere körperliche Bauarbeiten leisten, nach wenigen Wochen wurde sie ins Krankenrevier versetzt, wo sie bei der Pflege von [[Wochenbett|Wöchnerinnen]], in der Wäschekammer und als Köchin eingesetzt wurde. Dies nutzte sie auch dazu, heimlich Medikamente und Seife an Mitgefangene weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlegung nach Auschwitz ===&lt;br /&gt;
Am 26. März 1942 wurde Schwester Angela gemeinsam mit einem Transport von etwa tausend Gefangenen, die für den Aufbau eines Frauenlagers vorgesehen waren, ins [[KZ Auschwitz]] überstellt. Sie bekam die Häftlingsnummer 512. Am 16. August 1942 kam sie nach Auschwitz-Birkenau, wo man sie der Krankenabteilung zuteilte. Im Oktober erkrankte sie an [[Fleckfieber|Flecktyphus]], von dem sie sich nicht mehr gänzlich erholte. Am 15. Mai 1943 wurde sie schließlich in das SS-Lazarett des Lagers versetzt. Nach über vier Jahren Lagerhaft starb sie am 23. Dezember 1944 nach einem Bombenangriff der Alliierten an einem Granatsplitter, der sie in die Lunge traf.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/autsch.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechungsverfahren ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Ordensfrau und ihrer aufopferungsvollen Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Gefangenen wurde insbesondere durch die jüdisch-slowakische Ärztin [[Margita Schwalbová]] und von anderen Häftlingen überliefert, die Auschwitz überlebten. Die rund 100 Briefe, in denen Schwester Angela ihren tiefen Glauben während ihrer Haftzeit bezeugte, sind erhalten geblieben. Gemeinsam mit den Aussagen ihrer Mithäftlinge waren diese Briefe der Anlass für das [[Erzbistum Wien]], am 8. März 1990 den [[Seligsprechung]]sprozess einzuleiten. Das diözesane Verfahren wurde 1996 abgeschlossen und die Unterlagen der [[Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse|Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse]] vorgelegt. Am 19. Mai 2018 erkannte ihr Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] den [[Ehrwürdiger Diener Gottes|heroischen Tugendgrad]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2018/05/21/0376/00810.html |titel=Promulgazione di Decreti della Congregazione delle Cause dei Santi |werk=Tägliches Bulletin |hrsg=[[Presseamt des Heiligen Stuhls]] |datum=2018-05-21 |abruf=2018-05-25 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annemarie Regensburger: &amp;#039;&amp;#039;Angela Autsch. Der Engel von Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Eine literarische Biografie, Tyrolia-Verlag, Innsbruck/Wien 2019, ISBN 978-3-7022-3812-4.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Scheuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraft zum Widerstand. Glaubenszeugen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia-Verlag, Innsbruck/Wien 2017, ISBN 978-3-7022-3632-8, S. 113–117.&lt;br /&gt;
* [[Peter Bürger (Publizist)|Peter Bürger]]: &amp;#039;&amp;#039;Sauerländische Lebenszeugen. Friedensarbeiter, Antifaschisten und Märtyrer des kurkölnischen Sauerlandes.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band. Norderstedt 2018, S. 51–74, ISBN 978-3-7460-9683-4.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Angela|Autsch|1900|1944|[[Michaela Sohn-Kronthaler]]}}&lt;br /&gt;
* Gaston Vélez de Mendizabal: &amp;#039;&amp;#039;Verzehrendes Feuer: Sr. Angela Maria Autsch, der Engel von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Maria Roggendorf 1997.&lt;br /&gt;
* Hermann Multhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Engel NR. 512. Schwester Angela Autsch. Ein Stück Himmel in Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. [[Bergmoser + Höller Verlag]], Aachen 1989.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630022000/http://www.bautz.de/bbkl/a/autsch.shtml |autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Autsch, Angela|band=14|spalte=730}}&lt;br /&gt;
* [[Paul Tigges]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nonne von Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;. Mönnig, Iserlohn 1992.&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Autsch, Maria Cäcilia&amp;#039;&amp;#039;. In: Horst-Peter Wolff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. „Who was who in nursing history“,&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3, Urban&amp;amp;Fischer, 2001, ISBN 3-437-26671-3, S.&amp;amp;nbsp;17–18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/biografiA/daten/text/bio/autsch.htm Kurzbiographie von Karin Nusko, Universität Wien, mit weiteren Literaturangaben], abgerufen am 1. Mai 2007.&lt;br /&gt;
* [https://hriesop.beepworld.de/at.htm &amp;#039;&amp;#039;Schwester Maria Angela - Maria Cäcilia Autsch&amp;#039;&amp;#039;] Virtuelles Denkmal Gerechte der Pflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119102722|LCCN=n97099348|VIAF=814510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Autsch, Angela Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonne (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pflege, 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Finnentrop)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trinitarierorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrwürdiger Diener Gottes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Autsch, Angela Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Angela Maria von heiligsten Herzen Jesu; Autsch, Maria Cäcilia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Nonne und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Attendorn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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