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	<title>Angela Luther - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:57:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angela_Luther&amp;diff=2819808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H.Leo: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-04T06:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angela Luther&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1940]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Welt|welt]].de: [https://www.welt.de/politik/article714557/Die-verschwundenen-Terroristen.html Die verschwundenen Terroristen] Vom 15. Februar 2007. Abgerufen am 7. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interpol&amp;quot;&amp;gt;[[interpol]] auf: [https://www.interpol.int/How-we-work/Notices/View-Red-Notices#1972-538 interpol.int] Vom 7. Mai 2007. Abgerufen am 7. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein ehemaliges Mitglied der [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). Nach ihr wird bis heute gefahndet. Sie gilt jedoch seit 1972 als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Luther wurde 1940 als Tochter des renommierten [[Hamburg]]er [[Rechtsanwalt]]s Martin Luther (1906–1985) und seiner Frau Wiebke von Fischel (1917–1997) geboren und wuchs in [[Blankenese]] in gutsituierten Verhältnissen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloenschnack&amp;quot;&amp;gt;Hamburger Klönschnack, Heft 03/2007: {{Internetquelle |url=http://www.ksv-hamburg.de/kloenschnack/archiv/einzelartikel/archiv/2007/maerz/artikel/eine-keimzelle-der-gewalt/ |titel=Aus den Elbvororten: Eine Keimzelle der Gewalt |offline=1 |archiv-url=https://archive.is/20130206183615/http://www.ksv-hamburg.de/kloenschnack/archiv/einzelartikel/archiv/2007/maerz/artikel/eine-keimzelle-der-gewalt/ |archiv-datum=2013-02-06 |abruf=2021-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Großvater mütterlicherseits war der [[Admiral]] [[Hermann von Fischel]]. Sie war ausgebildete Lehrerin und arbeitete von 1965 bis 1967 an der [[Hauptschule]] Christian-Förster-Straße in Hamburg. Zu der Zeit war sie mit [[Hark Bohm]] verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kloenschnack&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;[[Der Spiegel]]: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-53135553.html RAF-Serie (IV): Im Untergrund. Verräter und Verschwundene] Heft 40/2007, S.&amp;amp;nbsp;78/79, hier: S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[West-Berlin]] bildeten nach Darstellung der Filmemacherin [[Cristina Perincioli]] 1970 vier Frauen, darunter Luther, [[Verena Becker]] und Perincioli selbst, die Frauen[[Kommune (Lebensgemeinschaft)|kommune]] Cosimaplatz. Die Frauen versuchten demnach als [[Anarchie|anarchistischer]] Teil der [[68er-Bewegung|linken Bewegung]] mit militanten Mitteln auf Ziele der [[Frauenbewegung]] aufmerksam zu machen, die sich in [[West-Deutschland]] in ihrer frühen Phase befand. Als ihre Wege sich trennten, habe sich Verena Becker der [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Bewegung 2. Juni]] angeschlossen und Luther sei untergetaucht, da sie eines Bankraubs verdächtigt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cristina Perincioli]]: [https://www.sphinxmedien.de/seiten/buecher_musik/TomatenText.html Warum musste die Tomate so weit fliegen? Über 68erInnen, Anarchismus, Lesbianismus bis zum Frauenzentrum] In: Gabriele Dennert, [[Christiane Leidinger]], Franziska Rauchut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-89656-148-0, S.&amp;amp;nbsp;62–67, hier: S.&amp;amp;nbsp;64/65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusammen mit Becker, [[Ingeborg Barz]], [[Inge Viett]], [[Wolfgang Grundmann]] und anderen arbeitete Luther in der „Schwarzen Hilfe“, einer 1971 gegründeten anarchistischen Gruppe zur Unterstützung inhaftierter Genossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1971&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zeitgeschichte-online]] nennt hier Juli 1971, den Zeitpunkt von [[Thomas Weisbecker|Weisbeckers]] Untertauchen.  {{Webarchiv |url=http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208730/default.aspx |text=Zur Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF) und ihrer Kontexte: Eine Chronik |wayback=20131103012736}}&amp;lt;/ref&amp;gt; schloss sie sich gemeinsam mit ihrem Freund [[Thomas Weisbecker]] der RAF an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Der Spiegel]]: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50263513.html Zeitgeschichte: Wirrnis und Wahnsinn] Heft  4/2007, S.&amp;amp;nbsp;44/45, hier: S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird mit dem [[Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion#Hauptquartier der US-Armee in Europa in Heidelberg|Sprengstoffanschlag auf das Europa-Hauptquartier der US-Armee in Heidelberg]] im Mai 1972 in Verbindung gebracht, bei dem drei Soldaten starben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interpol&amp;quot; /&amp;gt; [[Gerhard Müller (RAF-Mitglied)|Gerhard Müller]], damals ebenfalls Mitglied der RAF, sagte später aus, Luther habe sich nach der Erschießung Weisbeckers im März 1972 in der Gruppe einsam gefühlt und aussteigen wollen. [[Andreas Baader]] habe sie allerdings noch dazu überredet, beim Deponieren der [[Mai-Offensive der Rote Armee Fraktion#Polizeibehörden in Augsburg und München|Bomben in der Augsburger Polizeidirektion]] und dem europäischen Hauptquartier der US-Armee in Heidelberg mitzumachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] sagte Luther Kontakte zu westdeutschen Sicherheitsbehörden nach. In einer „Kurzauskunft“ zu Verena Becker hielt das MfS fest, es bestehe der Verdacht, dass deren engste Vertraute, die Terroristin Angela Luther, „Verbindungen bzw. Kontakte zum [[Bundesamt für Verfassungsschutz|BfV]]“ unterhalte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/raf-staatlich-betreute-plaudereien_aid_433051.html RAF: Staatlich betreute Plaudereien], Focus Magazin, Nr. 37 (2009), 7. September 2009.{{Toter Link |datum=2025-11 |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/raf-staatlich-betreute-plaudereien_aid_433051.html }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luther wird der ersten Generation der RAF zugerechnet und wurde nicht gefasst. Über ihren Verbleib und möglichen Tod gibt es nur Spekulationen. So habe [[Brigitte Mohnhaupt]] einem Vertrauten einmal berichtet, Angela Luther sei 1972 bei einem Unfall, bei dem Sprengstoff unbeabsichtigt explodierte, zu Tode gekommen und sei dann bei Nacht und Nebel begraben worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete 2007, dass die Ermittlungsbehörden davon ausgehen, dass Luther tot sei oder im [[Libanon]] oder unter falscher Identität in [[Deutschland]] lebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interpol&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb 2019, dass das Bundeskriminalamt und [[Interpol]] weiterhin nach ihr fahnden, da die [[Staatsanwaltschaft Heidelberg]] und das Bundeskriminalamt nie vom Tode Luthers überzeugt gewesen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schweppe: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article198421739/Ein-Geist-aus-dem-deutschen-Untergrund.html Ein Geist aus dem deutschen Untergrund]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Welt.de]], 13. August 2019, abgerufen am 3. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.interpol.int/en/How-we-work/Notices/View-Red-Notices#1972-538 Angela Luther] auf der Seite von [[Interpol]]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-53135553.html RAF-Serie (IV): Im Untergrund. Verräter und Verschwundene], [[Der Spiegel]] (2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1152229990|LCCN=no2024065524|VIAF=11151897177724072378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luther, Angela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermisste/Verschollene Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Luther, Angela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin, ehemals Mitglied der RAF&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Blankenese]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H.Leo</name></author>
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