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	<title>Angela Hammitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Angela_Hammitzsch&amp;diff=158029&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24831-7: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-01-12T14:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Angela Hitler.png|thumb|Angela Raubal (ca. 1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angela Franziska Johanna Hammitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;&amp;#039;, verwitwete &amp;#039;&amp;#039;Raubal&amp;#039;&amp;#039;; fälschlich teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Angelika&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Juli]] [[1883]] in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/03-st-othmarunterdenweigerbern/01-04/?pg=155 |titel=Taufbuch St. Othmar unter den Weißgerbern, tom. IV, pag. 151 |werk=Matricula |hrsg= |datum= |abruf=2023-02-03|sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[20. Oktober]] [[1949]] in [[Hannover]]) war eine Schwester von [[Alois Hitler junior]], Halbschwester von [[Adolf Hitler]] und die zweite Ehefrau des Architekten [[Martin Hammitzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Angela Hitler war die Tochter von [[Alois Hitler]] und dessen zweiter Ehefrau Franziska Matzelsberger, die etwas über ein Jahr nach der Geburt des Kindes im August 1884 an Tuberkulose starb. Angela stand als Kind ihrem Halbbruder Adolf sehr nahe. Später war sie auch die einzige lebende Verwandte, zu der sich Adolf Hitler öffentlich bekannte. Überliefert ist auch, dass der Bruder die Schwestern, Angela wie auch [[Paula Hitler|Paula]], finanziell unterstützen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heiratete 1903 in [[Linz]] den Beamten Leo Raubal,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/linz-heilige-familie-ehemalig-st-josef/207%252F1903/?pg=66 |titel=Trauungen Duplikate Linz St. Josef, tom. XI, pag. 41 |werk=Matricula |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-06 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/linz-st-matthias-st-mathias/306%252F1910/?pg=28 |titel=Trauungen Duplikate Linz St. Matthias, 1910, pag. XXXXI |werk=Matricula |hrsg= |datum= |abruf=2020-06-06 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verstarb. Angela zog mit ihren drei Kleinkindern [[Geli Raubal|Angela (genannt „Geli“)]], Elfriede und [[Leo Raubal|Leo]] nach [[Wien]] und wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Köchin in der koscheren Küche des Vereins jüdischer Hochschüler &amp;#039;&amp;#039;Mensa Academica Judaica&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pdfs.jta.org/1936/1936-03-08_178.pdf Jewish Telegraphic Agency, Bulletin vom 8. März 1936]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als großgewachsene, rustikale und energische Frau beschriebene Angela Raubal, von der später kein Wort der Verurteilung des [[Holocaust]]s zu vernehmen war, soll in jener Zeit noch jüdische Studenten mit einem Knüppel in der Hand energisch gegen Angriffe sogenannter „arischer“ Kommilitonen verteidigt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter C. Langer, The Mind of Adolf Hitler: The Secret Wartime Report, Basic Books, New York, 1972, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Kontakt zu Adolf Hitler scheint sie erst wieder aufgenommen zu haben, als dieser aus der Armee entlassen worden war. Mancherorts ist aber auch berichtet worden, Angela Raubal habe Adolf Hitler von Wien aus besucht, als dieser in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg]] inhaftiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 (oder 1925) zog Angela Raubal dann mit ihren Kindern nach [[München]] und führte Hitler den Haushalt. Später übernahm sie die Führung des [[Berghof (Obersalzberg)|Berghofs]] bei [[Berchtesgaden]]. 1935 kam es zum Bruch zwischen Adolf Hitler und Angela Raubal. Sie verließ samt ihrer Tochter Elfriede im September 1935 Berchtesgaden und zog nach [[Radebeul]] bei [[Dresden]]. Dort lebte sie im [[Haus in der Sonne]] und heiratete am [[18. Februar]] [[1936]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=StA Berlin II Heiratsregister Nr. 22/1936}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den in Dresden tätigen Architekten [[Martin Hammitzsch]]. Die Heirat fand in [[Hermann Göring]]s Stadtresidenz am [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]] 11a in Berlin statt. Als Trauzeugen fungierten Göring selbst und seine Ehefrau [[Emmy Göring|Emmy]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Halbneffe [[William Patrick Hitler]] behauptete, der Grund für den Bruch sei eine zu offene Haltung von Angela Raubal zu Hermann Göring gewesen, der damals die Absicht verfolgte, das Land rund um Hitlers Haus in Berchtesgaden zu kaufen. Anderen zufolge war der Grund für diesen Bruch Hitlers Beziehung zu [[Eva Braun]], die seit 1935 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Berghof&amp;#039;&amp;#039; als Hausherrin agierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zdral&amp;quot; details=&amp;quot;S. 112–114&amp;quot;/&amp;gt; In jedem Fall gab es danach nur noch wenig Kontakt zwischen den Geschwistern. Auch war Hitler bei der zweiten Hochzeit Angelas nicht anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später scheint es aber doch zu einer Versöhnung gekommen zu sein, jedenfalls fungierte Angela Hammitzsch auch 1938 noch als Verbindung Hitlers zu der armen Verwandtschaft im [[Waldviertel]], mit der der „Führer“ nicht direkt in Verbindung gebracht werden wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zdral&amp;quot; details=&amp;quot;S. 115 für Details&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1944, anlässlich des 80. Geburtstags von [[Klara May]], der Witwe des Schriftstellers [[Karl May]], mit der sie befreundet war, schlug Angela Hammitzsch vor, Klara May zur [[Liste der Ehrenbürger von Radebeul#Potentielle Ehrenbürger|Ehrenbürgerin von Radebeul]] zu machen, was die Behörden jedoch verweigerten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/m-kmg/117/bilder/m117s015.gif Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 117, S. 15].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1945 ließ Hitler sie aus Dresden nach Berchtesgaden holen, um zu verhindern, dass sie der [[Rote Armee|Roten Armee]] in die Hände fiele. Ihr Ehemann Martin Hammitzsch starb im Mai 1945 bei [[Oberwiesenthal]] durch [[Suizid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1945 wurde sie von der US-amerikanischen Militärbehörde verhört und kehrte anschließend zunächst nach Dresden zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Martin Hammitzsch und Angela Raubal. Hitlers Halbschwester und ihr Ehemann Martin Hammitzsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Christine Pieper, [[Mike Schmeitzner]], Gerhard Naser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braune Karrieren. Dresdner Täter und Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Sandstein Verlag, Dresden 2012, ISBN 978-3-942422-85-7, S. 288–295, hier S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Dezember 1945 bis kurz vor ihrem Tod lebte Angela Hammitzsch in [[Germering]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/germering-die-geheimnisvolle-unbekannte-1.2726325 Florian J. Haamann: &amp;#039;&amp;#039;Germering – Die geheimnisvolle Unbekannte&amp;#039;&amp;#039;], sueddeutsche.de, 6. November 2015, sowie Interview von Florian Haamann mit der Zeitzeugin Anni Seitz [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/germering-ich-hatte-ja-schon-eine-vorahnung-1.2725408 „Ich hatte eine Vorahnung“], sueddeutsche.de, 7. November 2015; beide abgerufen am 7. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb am 20. Oktober 1949 in Hannover im Alter von 66 Jahren an einem [[Hirnschlag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zdral&amp;quot; details=&amp;quot;S. 122 f.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Zdral]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitlers. Die unbekannte Familie des Führers.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-593-37457-4.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;als Taschenbuchausgabe:&amp;#039;&amp;#039; Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 978-3-404-61631-2, S. 100–120.&lt;br /&gt;
* Marc Vermeeren: &amp;#039;&amp;#039;De jeugd van Adolf Hitler 1889–1907 en zijn familie en voorouders.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij Aspekt, Soesterberg 2007, ISBN 978-90-5911-606-1.&lt;br /&gt;
* [[Oliver Halmburger]], Thomas Staehler: &amp;#039;&amp;#039;Familie Hitler. Im Schatten des Diktators.&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentarfilm unter Mitarbeit von [[Timothy W. Ryback]] und Florian M. Beierl) Oliver Halmburger (Loopfilm, München) / ZDF-History, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zdral&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Zdral]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitlers. Die unbekannte Familie des Führers.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-593-37457-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1107194571|VIAF=220511098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammitzsch, Angela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Adolf Hitler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berchtesgaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunau am Inn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammitzsch, Angela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hitler, Angela (Geburtsname); Hammitzsch, Angela Franziska Johanna (vollständiger Name); Raubal, Angela&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Halbschwester von [[Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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