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	<title>Anflugverfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:09:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anflugverfahren&amp;diff=288077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-30T20:34:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anflugverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beziehen sich auf die möglichen Varianten eines [[Landeanflug]]es auf einen [[Flugplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Sichtflug]] dient als Landeanflug die [[Platzrunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Instrumentenflug]] unterscheidet man folgende &amp;#039;&amp;#039;Instrument approach procedures&amp;#039;&amp;#039; (IAP):&amp;lt;ref&amp;gt;ICAO: &amp;#039;&amp;#039;Procedures for Air Navigation Services&amp;#039;&amp;#039;, S. I-1-1-1-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Non-precision approach (NPA) procedure: &amp;#039;&amp;#039;Nicht-Präzisionsanflugverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Instrumentenanflugverfahren, bei denen laterale, aber keine vertikale Führung zur Verfügung steht (beispielsweise VOR/DME-Anflug, NDB/DME-Anflug)&lt;br /&gt;
;Approach procedure with vertical guidance (APV): Instrumentenanflugverfahren mit lateraler und vertikaler Führung&lt;br /&gt;
;Precision approach (PA) procedure: &amp;#039;&amp;#039;Präzisionsanflugverfahren&amp;#039;&amp;#039;, Instrumentenanflugverfahren mit lateraler und vertikaler Präzisions-Führung (beispielsweise [[Instrumentenlandesystem|ILS]], [[Präzisionsanflugradar]] (PAR), [[Mikrowellenlandesystem|MLS]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bodengeführtes Blindlandeverfahren ist der [[Ground Controlled Approach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Unterteilung der Standard-Anflugverfahren ==&lt;br /&gt;
Die rechtliche Unterteilung ist aus haftungsrechtlichen Gründen und für die Flugunfall-Untersuchung im Falle eines [[Flugunfall]]es notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilot steuert zu Beginn der Anflugeinleitung (engl. &amp;#039;&amp;#039;initial approach&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich übersetzt Anfangsanflug) auf der Mindesthöhe des Anfangsanflug (engl. &amp;#039;&amp;#039;minimum initial approach altitude&amp;#039;&amp;#039;) ein in der Regel in seiner Karte angegebenes [[Funkfeuer]] an, das ihm zur Orientierung des geplanten Landeanfluges dient. Der [[Anfangsanflug]] geht mit dem Erreichen des Zwischenanflugpunktes (engl. &amp;#039;&amp;#039;intermediate approach fix&amp;#039;&amp;#039; ergo der Entscheidungshöhe) in den [[Zwischenanflug]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;intermediate approach&amp;#039;&amp;#039;) über. Im sogenannten Zwischenanflug wird entweder eine [[Warteschleife]] geflogen oder mit der [[Platzrunde]] zur Vorbereitung des [[Endanflug]]es begonnen. Der Landeanflug ist beendet, wenn das Ausrollen beendet ist&amp;lt;!--es wird nur noch Energie für das Fortkommen am Boden aufgewendet--&amp;gt;. Das Flugzeug befindet sich dann auf dem [[Vorfeld (Flughafen)|Vorfeld]], von wo aus es entweder zur [[Parkposition]] oder zu einer Werkstatt rollt. Für den gesamten Anflug kommen folgende Verfahren zum Einsatz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkfeuer ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von [[Funkfeuer]]n, gerichtete und ungerichtete, Übersicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NDB-Anflug ===&lt;br /&gt;
[[Non-Directional Beacon|Ungerichtete]] [[Funkfeuer]] dienen als Strecken- und Anflugfunkfeuer auf Flugplätzen.&lt;br /&gt;
Die vom ungerichteten Funkfeuer (engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;on-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;irectional &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eacon – NDB) ausgestrahlten Funkwellen werden im Flugzeug empfangen und im [[Radiokompass|ADF-Gerät]] (Radiokompass) dargestellt. Die NDB-Sender sind als Doppelanlagen mit einem Monitor ausgelegt.&lt;br /&gt;
NDBs werden auch für [[Landeanflug|Landeanflüge]] und häufig an der Position des [[Instrumentenlandesystem#Einflugzeichen|Voreinflugzeichens (Outer Marker)]] im [[Instrumentenlandesystem]]&lt;br /&gt;
genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VOR/DME ===&lt;br /&gt;
[[Drehfunkfeuer|VOR]]-Sender (von engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HF &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mnidirectional &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;adio Range) geben nur die Peilrichtung; bei [[Distance Measuring Equipment|DME]]-Stationen (von engl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;istance &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;easuring &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;quipment) wird die zugehörige Entfernung ermittelt und im Cockpit auf einem Sichtgerät angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TACAN ===&lt;br /&gt;
[[Tactical Air Navigation|TACAN]] (Tactical Air Navigation) ist ein militärisches Drehfunkfeuer und funktioniert ähnlich wie ein VOR, ist aber um den Faktor 1,2 bis 2 präziser. Darüber hinaus ist im TACAN-Signal immer die DME-Funktionalität integriert. TACAN sendet im UHF-Bereich (962 bis 1213&amp;amp;nbsp;MHz). Befinden sich VOR und TACAN-Bodenstation an derselben Stelle, wird die Kombination als VORTAC bezeichnet. Für ein ziviles Flugzeug erscheint eine TACAN-Bodenstation wie eine DME-Bodenstation, und eine VORTAC-Bodenstation erscheint wie eine VOR/DME-Bodenstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VORTAC ===&lt;br /&gt;
Eine [[VORTAC]]-Navigationsanlage wird analog einem [[Drehfunkfeuer|VOR]]/[[Distance Measuring Equipment|DME]] verwendet. Bezogen auf eine VORTAC-Station können Piloten eine Kurslinie („Radial“) messen oder vorwählen, welche den Winkel zwischen dem magnetischen Nordpol am Standort der Navigationsanlage und der momentanen Position des Luftfahrzeugs angibt.&lt;br /&gt;
Hierdurch kennt der Pilot seine Standlinie. Zusätzlich misst der DME-Empfänger die Entfernung zur Navigationsanlage. Durch die Kombination des Radials und der Entfernung zum Sender kann man dann die exakte Position des Luftfahrzeugs während des Fluges bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Anflugverfahren ==&lt;br /&gt;
=== Standard Approach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aircraft approaching runway.jpg|mini|Anflug auf eine befeuerte Landebahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Standardanflugverfahren wird die endgültige Landekonfiguration relativ früh eingenommen. Unter Konfiguration versteht man hier die Stellung von Fahrwerk und Landeklappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor Einleitung des [[Sinkflug]]s wird damit begonnen, zur Auftriebserhöhung die [[Landeklappe]]n auszufahren. Spätestens 18,5&amp;amp;nbsp;km (10&amp;amp;nbsp;[[Seemeile|NM]]) und 914&amp;amp;nbsp;m (3.000 [[Fuß (Einheit)|ft]] über der Schwelle) vor der Landung wird der Sinkflug eingeleitet, bei dem dann die Geschwindigkeit weiter reduziert und das [[Fahrwerk (Flugzeug)|Fahrwerk]] ausgefahren wird. In 400&amp;amp;nbsp;m (1300&amp;amp;nbsp;ft) Höhe wird die Endkonfiguration für die letzte Phase des Anflugs erreicht. Dieses Verfahren stellt damit das für die Piloten einfachste Anflugverfahren dar, ist aber gleichzeitig das [[Fluglärm|lärm-]] und [[schadstoff]]intensivste Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Low Drag / Low Power Approach ===&lt;br /&gt;
Bei diesem Anflugverfahren, das höhere Anforderungen an die Piloten stellt, werden die Landeklappen erst etwa 22,2&amp;amp;nbsp;km (12&amp;amp;nbsp;NM) vor der Landung ausgefahren. Der Sinkflug beginnt wie beim Standard Approach bei 17,6&amp;amp;nbsp;km (9,5&amp;amp;nbsp;NM). Das Fahrwerk wird jedoch erst bei weniger als 9,26&amp;amp;nbsp;km (5&amp;amp;nbsp;NM) ausgefahren, erst danach setzt die Bremsverzögerung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Triebwerksleistung zurückgesetzt wird, um den Sinkflug mit konstanter Geschwindigkeit durchzuführen, reduzieren sich gleichzeitig Lärm und Kerosinverbrauch. Wer allerdings von einem Anflug in „Clean Configuration“ spricht, bezieht sich auf den Zustand des Flugzeugs mit nicht ausgefahrenen [[Slats]] / [[Flaps]] und eingefahrenem Fahrwerk und nicht auf den niedrigeren Kraftstoffverbrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Continuous Descent Approach – CDA ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Continuous descent approach.svg|mini|Schematische Darstellung eines CDA (grün) im Vergleich mit einem normalen Anflug (rot).]]&lt;br /&gt;
Dieses &amp;#039;&amp;#039;Gleitanflugverfahren&amp;#039;&amp;#039; beinhaltet einen kontinuierlichen Sinkflug mit horizontalen Segmenten von max. 4,6&amp;amp;nbsp;km (2,5&amp;amp;nbsp;NM), was eine reduzierte Triebwerksleistung ermöglicht und damit Lärmemissionen, Treibstoffverbrauch und Triebwerksverschleiß verringert. Der Sinkflug beginnt hier bereits 37&amp;amp;nbsp;km (20&amp;amp;nbsp;NM) vor der Landung bei etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km (5000&amp;amp;nbsp;ft) Höhe. Die Landeklappen werden 20,3&amp;amp;nbsp;km (11&amp;amp;nbsp;NM) vor der Landung bei etwa 1&amp;amp;nbsp;km (3300&amp;amp;nbsp;ft) ausgefahren, höher also als bei den bisherigen Verfahren. In 914&amp;amp;nbsp;m (3000&amp;amp;nbsp;ft) Höhe wird die Triebwerksleistung (und damit der Treibstoffverbrauch, der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß und der [[Fluglärm]]) reduziert und der Sinkflug wird mit konstanter Geschwindigkeit fortgeführt. Etwa 9,26&amp;amp;nbsp;km (5&amp;amp;nbsp;NM) vor dem Aufsetzpunkt wird das Fahrwerk ausgefahren und die Geschwindigkeit reduziert. Die Einstellung der Endkonfiguration ist dann bei 5,5&amp;amp;nbsp;km (3&amp;amp;nbsp;NM) vor der Landung bei einer Höhe von etwa 305&amp;amp;nbsp;m (1000&amp;amp;nbsp;ft) abgeschlossen. Die gleichzeitige Einregelung der sich gegenseitig wechselwirkend beeinflussenden Parameter Sinkrate und Fluggeschwindigkeit ist fliegerisch sehr anspruchsvoll und erschwert die Einhaltung der [[Staffelung (Flugverkehrskontrolle)|Separation]]. Daher findet laut der [[Deutsche Flugsicherung|Deutschen Flugsicherung]] dieses Verfahren in der Regel nur nachts bei verringerter [[Verkehrsdichte]] oder auf Nebenstrecken Anwendung, wo kein Zeitfenster ([[Slot (Luftfahrt)|Slot]]) beim Zielflugplatz einzuhalten ist und erfolgt nur in Verbindung mit dem [[Instrumentenlandesystem]] (ILS) Allwetterflugbetriebsstufe CAT&amp;amp;nbsp;I. Nach Erkenntnissen aus Simulatorstudien kann der Einsatz eines [[Force-Feedback]]-Systems das [[Situationsbewusstsein]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;Situation Awareness&amp;#039;&amp;#039;) hinsichtlich des aktuellen Flugzustands verbessern, was die Koordination von Sinkrate und Fluggeschwindigkeit bei gleichzeitiger Wahrung der Separation erleichtert und somit einen breiteren Einsatz von CDA ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian J. J. Schmidt-Skipiol &amp;#039;&amp;#039;Haptisches Feedback bei der Führung von Fly-by-Wire-Flugzeugen.&amp;#039;&amp;#039; Niedersächsisches Forschungszentrum für Luftfahrt, Braunschweig 2018, ISBN 978-3-947623-01-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Flughafen Brüssel-Zaventem]] wird der CDA seit Juli 2009 getestet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.belgocontrol.be/belgoweb/publishing.nsf/Content/news09-3_cda-tests-at-brussels-airport |text=The ‘Continuous Descent Approach’ procedure in test phase at Brussels Airport |wayback=20110701195932 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch bereits nachts an den meisten deutschen Flughäfen wie beispielsweise Köln/Bonn in die Praxis umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Idealfall wird der Zielflugplatz direkt nach dem [[Reiseflug]] in einem ununterbrochenen [[Gleitflug]] (Triebwerke beinahe im Leerlauf) angesteuert. Dank nahezu optimalen Flugwegen gibt es keine Warteschleifen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Wie-Flugzeuge-klimaschonend-landen/story/26318649 Tagesanzeiger: Wie Flugzeuge klimaschonend landen] tagesanzeiger.ch, abgerufen am 15. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der ehrenamtlichen Organisation „Our Airspace“ hat die [[Federal Aviation Administration|FAA]] das Verfahren in „Optimized Profile Descent“ umbenannt, weil CDA mit negativen Erfahrungen zu Lärm und Sicherheit belastet sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ourairspace.org/cda.html What is CDA/OPD ?] outairspace.org, (englisch); abgerufen am 15. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Two Segment Approach ===&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für dieses Anflugverfahren ist der späte Beginn des Sinkfluges, etwa 11,1&amp;amp;nbsp;km (6&amp;amp;nbsp;NM) vor der Landung. Dann beginnt ein „steiler“ Sinkflug mit 6° bis auf 305&amp;amp;nbsp;m (1000&amp;amp;nbsp;ft) Höhe, danach wird der Gleitwinkel wieder auf 3° umgestellt und die Endkonfiguration eingestellt und stabilisiert. Mit Beginn des Sinkfluges wird auch das Fahrwerk ausgefahren, während die Landeklappen schon erheblich früher ausgefahren wurden. Das Triebwerk wird dabei im Leerlauf gelassen. Von den hohen Sinkraten geht eine Gefährdung aus, da weniger Sicherheitsreserven vorhanden sind. Dementsprechend werden auch die Piloten gefordert. Zusätzlich stellt eine geringere Sinkrate einen größeren Komfort für die Passagiere dar. Vorteil dieses Verfahrens ist die geringere [[Fluglärm|Lärmimmission]], da das Flugzeug länger in größerer Höhe fliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Delayed Flap Approach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Transall-Steilanflug cropped.jpg|mini|Steilanflug einer [[C-160]] Transall der Luftwaffe, [[BIAF Airshow]] 2011, [[Flughafen Plowdiw|Plowdiw]], Bulgarien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren wird zunächst ähnlich dem Continuous Descent Approach mit einem kontinuierlichen Sinkflug durchgeführt, der ebenfalls bei 1500 m (5000&amp;amp;nbsp;ft) Höhe beginnt. Allerdings wird die Triebwerksleistung ab einer Höhe von 914&amp;amp;nbsp;m (3000&amp;amp;nbsp;ft) in den Leerlauf gesetzt, 14,8&amp;amp;nbsp;km (8&amp;amp;nbsp;NM) vor dem Aufsetzen werden die Landeklappen ausgefahren. Erst bei nur noch 152&amp;amp;nbsp;m (500&amp;amp;nbsp;ft) Höhe wird die Endkonfiguration hergestellt. Der geringeren Lärmemission steht ein deutlich größeres Sicherheitsrisiko durch das späte Erreichen von Endkonfiguration und stabilem Flugzustand gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Combat Approach ===&lt;br /&gt;
Dieses Gefechtsanflugverfahren, auch &amp;#039;&amp;#039;Sarajevo Approach&amp;#039;&amp;#039; genannt, bezeichnet einen steilen Landeanflug aus großer Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;Flugvorführung der Luftwaffe bei der ILA 2008: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLNzKId_dxB8mZxZvHBxjqR4JpI4gISNbLGSQGVReUkqrv65Gfm6rvrR-gX5AbGlHu6KgIAOUGwtU!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMjBfR0xH?yw_contentURL=%2F01DB060000000001%2FW26PXN42470INFODE%2Fcontent.jsp Schnelle Rettung aus der Gefahr]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Verfahren, bei dem das Flugzeug mit Triebwerken im Leerlauf (in einigen speziellen Fällen wie bei der [[McDonnell Douglas C-17|C-17]] auch mit Schubumlenkung nach unten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=GlobalSecurity |url=https://www.globalsecurity.org/military/systems/aircraft/c-17.htm |titel=C-17 Globemaster III |abruf=2010-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und voll ausgefahrenen Lande- und Bremsklappen aus großer Höhe schnell sinkt, hat seinen Namen aus dem [[Bosnienkrieg]], in dem das [[Belagerung von Sarajevo|belagerte Sarajevo]] von internationalen Truppen per [[Luftbrücke]] versorgt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13690262 |Autor= |Titel=Combat approach auf Sarajevo |Jahr=1992 |Nr=38 |Seiten= |Kommentar=Artikel über Einsatzbedingungen bei Hilfsflügen in Bosnien}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Anflugverfahren hat sich etabliert, um möglichst lange außerhalb der Reichweite von [[Handfeuerwaffe]]n zu bleiben. Zudem wird auf diese Weise die Manövrierbarkeit gewährleistet, die benötigt wird, um anfliegenden Raketen ausweichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
Beim Sarajevo Approach werden Sinkraten jenseits von 30,5&amp;amp;nbsp;m/s (6000&amp;amp;nbsp;ft/min) erreicht. Beim Landeanflug werden die Landeklappen dabei auf 40° oder 60° ausgefahren. So erzeugen sie nicht nur Auftrieb, sondern auch sehr viel Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfluggeschwindigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es wird in 5 verschiedene Anflugkategorien unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kategorie A: kleiner 168,5&amp;amp;nbsp;km/h (91&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]])&lt;br /&gt;
* Kategorie B: 168,5–223&amp;amp;nbsp;km/h (91–120 Knoten)&lt;br /&gt;
* Kategorie C: 223–260&amp;amp;nbsp;km/h (121–140 Knoten)&lt;br /&gt;
* Kategorie D: 260–306&amp;amp;nbsp;km/h (141–165 Knoten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kategorie E: 306&amp;amp;nbsp;km/h (166 Knoten) und mehr (inoffiziell, nur im FAA-Bereich)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfluggeschwindigkeit wird gemäß PANS-OPS (Doc 8168, Volume I) wie folgt definiert: &amp;#039;&amp;#039;{{&amp;quot; |Text=Speed at threshold based on 1.3 times stall speed in the landing configuration at maximum certificated landing mass. |Sprache=en}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[ICAO]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Procedures for Air Navigation Services – Aircraft Operations&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Doc 8168 OPS/611 („PANS OPS“)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=International Standards and Recommended Practices&lt;br /&gt;
   |Band=Volume I: Flight Procedures&lt;br /&gt;
   |Auflage=5.&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Online=[http://dcaa.trafikstyrelsen.dk:8000/icaodocs/Doc%208168%20-%20Aircraft%20Operations/Volume%201%20Flight%20Procedures,%205th%20ed..pdf Online]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=1600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pilotinstitute.com/lpv-lnav-vnav-made-easy/  Understanding LPV, LNAV, and VNAV]&lt;br /&gt;
* [https://safetyfirst.airbus.com/safely-flying-non-precision-instrument-approaches/ AIRBUS - Safely Flying Non-Precision Instrument Approaches]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugnavigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
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