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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anfahrelement</id>
	<title>Anfahrelement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:23:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anfahrelement&amp;diff=2150312&amp;oldid=prev</id>
		<title>93.231.233.8: Belege fehlen</title>
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		<updated>2023-08-31T21:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege fehlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anfahrelement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bauteil, das in mechanischen Antrieben zwischen der Kraft- oder Momentenquelle (typischerweise ein [[Motor]]) und dem beim Anfahren zu beschleunigenden Teil (typischerweise Räder) im [[Drehmoment|Momenten]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;fluss sitzt. Das Anfahrelement erlaubt die Übertragung von Drehmoment auch bei unterschiedlichen [[Drehzahl]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Alle gebräuchlichen [[Verbrennungskraftmaschine]]n (VKM) ([[Ottomotor|Otto]], [[Dieselmotor|Diesel]] etc.) sind nur begrenzt [[Elastizität (Kraftfahrzeugtechnik)|elastisch]]; sie können bei sehr kleinen Drehzahlen kein Drehmoment und damit keine [[Leistung (Physik)|Leistung]] abgeben. Beim Anfahren von Fahrzeugen (oder Maschinen) haben die Räder jedoch die Drehzahl Null. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Anfahren aus dem Stand müsste die Verbrennungskraftmaschine auf eine entsprechende Mindestdrehzahl beschleunigt und dann plötzlich angekuppelt werden; das Ergebnis wäre eine [[Stoß (Physik)|stoß]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;weise [[Beanspruchung (Technische Mechanik)|Beanspruchung]] des Antriebes und entsprechender [[Verschleiß]]. Auch extrem [[Untersetzung|untersetzte]] [[Schaltgetriebe]] könnten diesen Effekt zwar abmildern, jedoch nicht eliminieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderung ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Anfahrelement&amp;#039;&amp;#039; muss die Übertragung von Drehmoment auch bei variabler Drehzahldifferenz zwischen An- und Abtrieb ermöglichen. Dazu läuft die&amp;amp;nbsp;VKM bei einer stabilen Drehzahl und gibt die entsprechende Leistung ab, das Anfahrelement überträgt das Drehmoment nur so weit, dass das entgegenwirkende [[Trägheitsmoment]] &amp;#039;&amp;#039;(actio = reactio)&amp;#039;&amp;#039; weder die&amp;amp;nbsp;VKM aus dem stabilen Drehzahlbereich herunterbremst noch einen inakzeptablen [[Ruck]] des Fahrzeuges verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lösung ==&lt;br /&gt;
Physikalisch betrachtet wird die Motorleistung übertragen, der „überschüssige“ Teil der Leistung (der nicht in Beschleunigung umgesetzt werden kann) wird auf einem anderen Leistungspfad abgeleitet. Dies geschieht praktisch immer durch [[Reibung]] ([[Dissipation]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechanisch: Der klassische Fall ist hier die Scheiben[[kupplung]] in Kraftfahrzeugen. Zwei rotierende Scheiben (mit An- und Abtrieb verbunden) werden mit variabler Kraft aufeinandergedrückt; die überschüssige Energie wird als mechanische Reibung umgesetzt.&lt;br /&gt;
* Hydraulisch (siehe [[Drehmomentwandler_%28hydrodynamisch%29|Wandler]]): Dies geschieht in den meisten [[Automatikgetriebe]]n. Ein [[Verdichter]] treibt einen Ölkreislauf, der wiederum eine [[Turbine]] antreibt. Die überschüssige Energie erwärmt durch Flüssigkeitsreibung das Öl.&lt;br /&gt;
* Elektrisch: Typischerweise in [[Diesellokomotive #Elektrische Kraftübertragung|Diesel-elektrischen Lokomotiven]]. Der [[Dieselmotor]] treibt einen [[Generator]], dieser wiederum die elektrischen [[Fahrmotor]]en der Achsen. Beim Anfahren erwärmen sich die elektrischen Komponenten besonders stark.&lt;br /&gt;
* Mechanisch-pneumatisch: [[Flugzeugtriebwerk]]e laufen bei [[Leerlaufdrehzahl]] stabil, geben jedoch keine Leistung durch [[Vortrieb (Physik)|Vortrieb]] ab; sie erwärmen lediglich die Luft. Erst bei höheren Drehzahlen wird auch mechanische Leistung abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Anfahrvorganges wird der dissipierte Teil allmählich abgesenkt&amp;lt;!-- in welcher Hinsicht? räumlich auf jeden Fall nicht ;-) --&amp;gt;, bis irgendwann annähernd die volle Motorleistung auf den Antrieb übertragen wird. Diese Regelung geschieht manuell (z.&amp;amp;nbsp;B. durch den Fahrer über das Kupplungspedal) oder automatisch (durch die Bauart des Antriebselementes oder durch aktive Regelsysteme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslegung ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Auslegung (Technik)|Auslegung]] sämtlicher Anfahrelemente gelten die folgenden Regeln:&lt;br /&gt;
* Das übertragene Moment muss die Trägheits- und [[Reibung]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;momente („[[Losbrechmoment]]“) zu jedem Zeitpunkt übertreffen, um eine [[Beschleunigung]] (eben das Anfahren) zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* Das Anfahrelement muss stufenlos oder zumindest so fein gestuft regelbar sein, dass mechanische Belastungen und &amp;quot;Rucke&amp;quot; akzeptabel bleiben.&lt;br /&gt;
* Die dissipierte Energie muss so abgeführt werden, dass über die erwartete [[Lebensdauer (Technik)|Lebensdauer]] keine [[Thermische Energie|thermisch]] bedingte Schädigung eintritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Energiebilanz ==&lt;br /&gt;
Wenn die Reibung völlig eliminiert werden kann (etwa bei einer Scheibenkupplung in vollem [[Kraftschluss]]), besitzt das Anfahrelement einen [[Wirkungsgrad]] von 100&amp;amp;nbsp;%; nach dem Anfahren treten also keinerlei Energieverluste mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fluid]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;basierte Anfahrelemente (typischerweise [[Hydraulik|hydraulisch]]) bedingen jedoch immer eine gewisse [[innere Reibung]] des Fluids und somit thermische Verluste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlustfreie Anfahrelemente ===&lt;br /&gt;
Theoretisch ist es möglich, die „überschüssige“ Energie beim Anfahren nicht in Reibung zu dissipieren, sondern zu speichern; beispielsweise in einer [[Torsionsfeder]]. Durch die begrenzte Kapazität sowie fehlende Variabilität blieben solche Lösungen jedoch seltene Ausnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Antriebsachse dünn und biegsam ist, kann sie Rucke beim Anfahren als Torsionsfeder abfedern. Manche Autos haben in der Antriebsachse ein Pufferelement aus Gummi. Beispiel: der alte [[Fiat 500]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Entwicklung von [[Hybridfahrzeug]]en werden unterschiedliche neue Konzepte für Anfahrelemente verfolgt. Eines davon ist, das Fahrzeug über den [[Elektrischer Antrieb|elektrischen Antrieb]] so weit zu beschleunigen, dass die&amp;amp;nbsp;VKM – bei entsprechender Drehzahl – auch ohne Anfahrelement direkt eingekuppelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elektrische Antriebe benötigen normalerweise kein Anfahrelement, da elektrische Maschinen vergleichsweise elastisch sind und schon bei Drehzahl Null ausreichendes Drehmoment liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenelement]]&lt;/div&gt;</summary>
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