<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aneurysma</id>
	<title>Aneurysma - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aneurysma"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aneurysma&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:29:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aneurysma&amp;diff=75691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MaxBE: /* Aneurysma verum */ Stil/Klarheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aneurysma&amp;diff=75691&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-12T15:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aneurysma verum: &lt;/span&gt; Stil/Klarheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = I71.-&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = [[Aortenaneurysma]] und -[[Aortendissektion|dissektion]]&lt;br /&gt;
| 02-CODE = I72.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Aneurysma der [[Arteria carotis communis|Arteria carotis]]&lt;br /&gt;
| 03-CODE = I72.1&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Aneurysma einer Arterie der oberen Extremität&lt;br /&gt;
| 04-CODE = I72.2&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Aneurysma der [[Arteria renalis|Nierenarterie]]&lt;br /&gt;
| 05-CODE = I72.3&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Aneurysma der [[Arteria iliaca communis|Arteria iliaca]]&lt;br /&gt;
| 06-CODE = I72.4&lt;br /&gt;
| 06-BEZEICHNUNG = Aneurysma einer Arterie der unteren Extremität&lt;br /&gt;
| 07-CODE = I72.8&lt;br /&gt;
| 07-BEZEICHNUNG = Aneurysma sonstiger näher bezeichneter Arterien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|De-Aneurysma.ogg}}; von {{grcS|ἀνεύρυσμα|&amp;#039;&amp;#039;aneúrysma&amp;#039;&amp;#039;}} ‚Aufweitung, Erweiterung‘; Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;Aneurysmata&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Aneurysmen&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Arterienerweiterung&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;arterielle Aussackung&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine spindel- oder sackförmige, örtlich begrenzte, permanente Erweiterung des Querschnitts von [[Blutgefäß]]en – meistens von [[Arterie]]n, selten von [[Vene]]n – infolge angeborener oder erworbener Wandveränderungen. Diese unterscheiden das Aneurysma von der [[Ektasie]] als einer permanenten Erweiterung von Gefäßen oder [[Hohlorgan]]en trotz Intaktheit aller beteiligten Wandschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert unterteilte der schottische Anatom [[William Hunter (Mediziner, 1718)|William Hunter]] die Aneurysmen (unter anderem) in wahre (&amp;#039;&amp;#039;vera&amp;#039;&amp;#039;), falsche (&amp;#039;&amp;#039;spuria&amp;#039;&amp;#039;) und gemischte (&amp;#039;&amp;#039;mixta&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; [Gewidmet der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]]. Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876; Neudruck mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039; und mit einem Vorwort von [[Rolf Winau]]: Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 1978, ISBN 3-540-08751-6, S. 285 und 444–445.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man unterscheidet heute zwischen dem echten Aneurysma (&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma verum&amp;#039;&amp;#039;), dem falschen Aneurysma (&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma spurium = A. falsum&amp;#039;&amp;#039;) und dem dissezierenden Aneurysma (&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma dissecans&amp;#039;&amp;#039;) als Folge einer Gefäßwand[[Aortendissektion|dissektion]]. Mit einem Aneurysma ohne weitere Angabe ist normalerweise ein &amp;#039;&amp;#039;Aneurysma verum&amp;#039;&amp;#039; gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aneurysma verum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aneurysma.jpg|mini|Kontrastmittelverstärkte CT, axialer Schnitt auf Höhe der Gabelung der linken Beckenarterie (art. iliaca communis)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma verum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („wahres Aneurysma“) ist die gesamte Gefäßwand mit allen Schichten ([[Tunica intima|Intima]], [[Tunica media|Media]] und [[Adventitia]]) erweitert, meist als Folge von [[Arteriosklerose]]. Überwiegend sind Männer ab dem 50.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr betroffen, vor allem [[Arterielle Hypertonie|Hypertoniker]] und Patienten mit [[Periphere arterielle Verschlusskrankheit|peripherer arterieller Verschlusskrankheit]]. &lt;br /&gt;
Mit der Aufweitung ist eine Schwächung des Gefäßes verbunden, welche dazu führen kann, dass die Gefäßwand reißt ([[Ruptur]]), was je nach Lage des Gefäßes lebensbedrohlich sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|falsum}} Aneurysma spurium ===&lt;br /&gt;
Bei einem &amp;#039;&amp;#039;Aneurysma spurium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma falsum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pseudoaneurysma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) durchzieht ein Riss, dessen Entstehung meist auf eine stumpfe oder scharfe Verletzung (wie bei einer [[Seldinger-Technik|Seldinger-Punktion]]) zurückgeht&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aktuerk&amp;quot;&amp;gt;D. Aktuerk, M. Lutz, R. Giri, M. J. Matuszewski: &amp;#039;&amp;#039;Delayed presentation of a traumatic bilobed pseudoaneurysm of the left ventricular outflow tract.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eur Heart J Cardiovasc Imaging.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Nummer 9, September 2014, S.&amp;amp;nbsp;995. [[doi:10.1093/ehjci/jeu046]], PMID 24699323.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Tunica intima|Intima]] und die [[Tunica media|Media]], die [[Tunica adventitia|Adventitia]] bleibt laut Lehrbuchdefinition bestehen, wobei in der pathologischen Praxis das Hämatom oft die Adventitia durchschreitet. Um diese Gefäßwandleckage entwickelt sich ein Bluterguss (pulsierendes [[Hämatom]]). Das den Gefäßwanddefekt umgebende Gewebe, etwa das Brust- oder [[Bauchfell]], kann die Ausdehnung des Blutergusses begrenzen und damit bei Verletzung großer Gefäße –&amp;amp;nbsp;häufig nur kurzfristig&amp;amp;nbsp;– den [[Verbluten#Tod durch Verbluten|Verblutungstod]] hinauszögern. Sollte die [[Tamponade]] länger stabil bleiben, wird das pulsierende Hämatom innerhalb von vier bis sechs Wochen von einer [[Bindegewebskapsel]] umgeben. Eine [[Ruptur]]gefahr besteht aber weiterhin. Da dieses aneurysmatoide Gebilde außerhalb der Gefäßwand entstanden ist, nennt man es falsches Aneurysma (&amp;#039;&amp;#039;Aneurysma spurium&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;falsum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aneurysma dissecans ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aortendissektion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Aneurysma dissecans&amp;#039;&amp;#039; ist insofern irreführend, als die vorliegende Dissektion nicht eine unmittelbare Konsequenz eines Aneurysmas ist. Vielmehr ist eine [[Dissektion (Arterie)|Dissektion]] – sei es der Aorta oder allgemein jeder Arterie – die Folge einer Verletzung der [[Tunica intima|Intima]] der Gefäßwand. Sofern die Dissektion nicht oder nur konservativ behandelt wird, kommt es in vielen Fällen aufgrund der chronischen Wandschwächung zu einer sekundären Erweiterung des Gefäßkalibers im Sinne eines Aneurysmas. Das Aneurysma ist in diesen Fällen also nicht Ursache, sondern Folge der Dissektion.&lt;br /&gt;
Dennoch wird in verschiedenen Lehrbüchern die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Aneurysma dissecans&amp;#039;&amp;#039; für eine Dissektion verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spezielle_Patho&amp;quot;&amp;gt;Luca Cioccari: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Pathologie in der Übersicht&amp;#039;&amp;#039;. Skriptenzentrale Medizin, Bern 2007, 1, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies mag daher rühren, dass in Obduktionsbefunden unbehandelter Dissektionen oftmals auch bereits eine aneurysmatische Erweiterung des Gefäßes festzustellen ist und deren zeitlicher Verlauf nicht zu differenzieren war – vor der Entwicklung der Computertomographie – zur Zeit der Bildung dieses Begriffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Dissektion eines Gefäßes tritt das Blut über ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;entry&amp;#039;&amp;#039; („Eintritt“) ein, dringt in die Gefäßwand vor und zerteilt (&amp;#039;&amp;#039;disseziert&amp;#039;&amp;#039;) diese. Dadurch entsteht ein falsches oder &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-[[Lumen (Biologie)|Lumen]]&amp;#039;&amp;#039; und eine zweite, künstlich geschaffene Blutbahn.&lt;br /&gt;
Da der Fluss über das entry und über eventuelle reentries („Wiedereintritte“) limitiert ist, kommt es im falschen Lumen zu einer Erhöhung des Drucks gegenüber dem mittleren Gefäßdruck im wahren Lumen, was zu einer Kompression des wahren Lumens führt. Die Therapie einer Dissektion zielt daher im Falle der Aorta auf den Verschluss des primären entrys ab, um den Druck im falschen Lumen zugunsten des wahren Lumens zu senken und damit die Perfusion der inneren Organe und der unteren Extremität zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Als Ursache stehen die degenerativen Gefäßwanderkrankungen (in über 80 % der Fälle [[Atherosklerose]]) zahlenmäßig weit im Vordergrund. Weit seltenere Ursachen sind [[Trauma (Medizin)|Traumata]], Infektionen ([[rheumatisches Fieber]], [[Syphilis]], [[Lyme-Borreliose]]), [[Entzündung]]en und angeborene Bindegewebsschwächen ([[Marfan-Syndrom]], [[Ehlers-Danlos-Syndrom]]). Bei etwa fünf bis sieben Prozent der Aneurysmaträger treten diese multipel an verschiedenen Körperlokalisationen auf (&amp;#039;&amp;#039;Morbus aneurysmaticus&amp;#039;&amp;#039;). Aneurysmata der [[Aorta]] betreffen nicht nur Erwachsene, sondern können als Folge eines Marfan-Syndroms oder als Spätfolgen einer Volumenbelastung der Aorta bei angeborenen [[Herzfehler]]n mit Rechts-links-[[Shunt (Medizin)|Shunt]] oder einer shuntabhängigen Perfusion der [[Lunge]]n klinisch bedeutsam werden. Des Weiteren kann es nach einer Erkrankung am [[Kawasaki-Syndrom]] zu Aneurysmen an den Herzkranzgefäßen kommen. Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Studie dokumentiert zudem ein deutlich erhöhtes Risiko für das Vorliegen von Hirnaneurysmen bei Patienten mit einer Aorta bicuspida, einer relativ häufigen angeborenen Fehlbildung der Aortenklappe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSTEAD&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wouter I. Schievink, S. Sharo, M. Raissi, Marcel Maya, Arlys Velebir |Titel=Screening for intracranial aneurysms in patients with bicuspid aortic valve |Sammelwerk=Neurology |Band=Vol. 74 |Nummer=18 |Datum=2010-05-04 |Seiten=1430–1433 |Sprache=en |Online=http://www.neurology.org/content/74/18/1430.abstract |Abruf=2011-05-21 |DOI=10.1212/WNL.0b013e3181dc1acf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Hughes-Stovin-Syndrom]] geht man davon aus, dass infizierte [[Embolie|Emboli]] Aneurysmata der Lungengefäße verursachen. Es ist bekannt, dass durch [[Headbangen]] eine Häufung der Fälle mit einer Arterienerweiterung der [[Arteria vertebralis]] vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. R. Egnor, L. K. Page, C. David |Titel=Vertebral artery aneurysm – a unique hazard of head banging by heavy metal rockers. Case report |Sammelwerk=Pediatr Neurosurg |Band=Vol. 17 |Nummer=3 |Datum=1991 |Seiten=135–138 |Sprache=en |PMID=1819327}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenese und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Brisanz zentraler Aneurysmen (etwa [[Aorta#infrarenal|infrarenales]] Bauchaortenaneurysma) liegt in ihrer potentiell tödlichen [[Ruptur]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gefahr (also Rissgefahr). Diese steigt mit zunehmendem Querdurchmesser des Aneurysmas, da sich, gemäß der [[Young-Laplace-Gleichung]], die elastischen Rückstellkräfte der Gefäßwand [[Reziproke Proportionalität|umgekehrt proportional]] zum Radius verhalten. Mit wachsendem Radius nehmen die Kräfte daher ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aneurysmen der [[Peripherie#Medizin|peripheren]] Gefäße bedrohen vor allem durch [[Thrombose|thromboembolische]] Gefäßverschlüsse die [[Gliedmaßen]]. In der Regel sind Aneurysmata teilweise mit Thrombenmassen, welche sich oft randständig befinden, ausgefüllt. Diese Thrombenmassen können zum Beispiel beim Aneurysma in der Kniekehle durch entsprechende Bewegungen in die periphere Zirkulation ausmassiert werden. Dies führt zu peripheren, zum Teil irreversiblen Gefäßverschlüssen mit entsprechenden Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Befunde ==&lt;br /&gt;
Ein Großteil der [[Abdomen|Bauchaorten]]- und Becken-Aneurysmataträger ist asymptomatisch. Die Diagnose findet meistens zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung oder Bauchabklärung statt. Im [[Echokardiografie|Ultraschall]] kann die [[Diagnose]] bei Bauchschlagader- oder Beckenarterien-Untersuchungen mit großer Treffsicherheit erfolgen. Werden diese Aneurysmata symptomatisch, treten Rückenschmerzen oder diffuse [[Abdomen|Abdominal]]-Schmerzen auf. Sie sind typisch für das expandierende Aneurysma mit Einblutung in die Wand. Die intraabdominalen Aneurysmata können frei in die Bauchhöhle rupturieren, was zur Bildung eines großen intraperitonealen Hämatoms ([[Hämaskos]]) und oft zum Verbluten des Patienten führt. Häufig kann aber das [[Peritoneum|Retroperitoneum]] (die Gefäße liegen im [[Retroperitoneal]]raum) diese Blutung noch zurückhalten. Der Patient präsentiert sich mit heftigsten Flankenschmerzen und einer [[Schock (Medizin)|Schock-Symptomatik]] ([[Differentialdiagnose]]: [[Niere]]nkolik, [[Pankreas|Pankreatitis]]).&lt;br /&gt;
Bei den peripheren Aneurysmata steht nicht die Ruptur, sondern der thrombotische Verschluss des Aneurysmas oder der embolische Verschluss der distalen Gefäße im Vordergrund. Die Symptomatik ist häufig akut. [[Embolie]]n nach distal können auch chronisch und lange Zeit oligosymptomatisch (der Patient merkt wenig oder nichts) ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den cerebralen (im Gehirn gelegenen) Aneurysmata (sogenannte [[#Spezielle Aneurysmata|Hirn-Aneurysmata]]) kann es durch den Druck, den ein Aneurysma auf einen Nerv ausübt, zu Lähmungserscheinungen im Gesicht kommen. Bei einer Ruptur eines solchen Aneurysmas ist ein [[Schlaganfall]] oder eine [[Subarachnoidalblutung]] (Hirnblutung) die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Klinische Untersuchung:&lt;br /&gt;
* Periphere Aneurysmata sind oft ohne Schwierigkeiten durch Inspektion (Betrachtung) und [[Palpation]] (Ertastung) zu erkennen.&lt;br /&gt;
* Das Bauchaortenaneurysma kann bei schlanken Patienten während der Untersuchung als expansiv pulsierender Tumor im Mittelbauch palpiert (ertastet) werden. Bei [[Adipositas|adipösen]] (fettleibigen) Menschen ist dies allerdings selten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apparative Untersuchung:&lt;br /&gt;
* Die [[Sonografie]] ermöglicht eine nicht-invasive und kostengünstige Aneurysma-Diagnostik. Sie eignet sich gut als Screening-Methode bei asymptomatischen Personen.&lt;br /&gt;
* Die [[Computertomografie]] gibt morphologisch präzise und geometrisch reproduzierbare Messwerte des Aneurysmas an. Ebenfalls können die Art der [[Thrombose|Thrombosierung]], die Wandbeschaffenheit und der Bezug des Aneurysmas zu den Nachbarorganen bildlich dargestellt werden.&lt;br /&gt;
* Die [[Angiografie]] dient nicht nur dem Aneurysmanachweis, sondern wird zum Nachweis von Verschlusserkrankungen in peripheren oder zentralen Gefäßen wie etwa Nierenarterien begleitend eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Endovaskulär, chirurgisch (zu den Details siehe auch den folgenden Abschnitt „Spezielle Aneurysmata“) oder durch Ernährungsumstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Greger: [http://nutritionfacts.org/video/heart-disease-starts-in-childhood/ &amp;#039;&amp;#039;Heart Disease Starts in Childhood&amp;#039;&amp;#039;.] Nutritionfacts.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;YM Hong: [http://openi.nlm.nih.gov/detailedresult.php?img=2812791_kcj-40-1-g001&amp;amp;req=4 &amp;#039;&amp;#039;Atherosclerotic Cardiovascular Disease Beginning in Childhood&amp;#039;&amp;#039;.] An Open Access Biomedical Image Search Engine&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Aneurysmata ==&lt;br /&gt;
=== Aortenaneurysmata ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aortenaneurysma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aortenaneurysma wird ein Aneurysma der Hauptschlagader ([[Aorta]]) bezeichnet. Man unterscheidet Aneurysmen der Aorta in der Höhe des Brustkorbes von [[Abdomen|abdominellen]] Varianten. Bei fortgeschrittenem Aneurysma droht eine [[Ruptur]] mit einer hohen Sterblichkeitsrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Bauchaortenaneurysma&amp;#039;&amp;#039; (BAA) oder &amp;#039;&amp;#039;abdominales Aortenaneurysma&amp;#039;&amp;#039; (AAA) wird eine Erweiterung der abdominalen Aorta unterhalb des Abgangs der Nierenarterien im anterioposterioren Durchmesser auf über 30&amp;amp;nbsp;mm angesehen. Klinisch unterscheidet man zwischen asymptomatischen, symptomatischen und rupturierten Aneurysmata. Beim asymptomatischen (schmerzfreien) Aneurysma handelt es sich um einen Zufallsbefund. Beim symptomatischen Aneurysma stehen die Symptome und bei den rupturierten die Kreislaufsituation im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chirurgische Behandlungsbedürftigkeit eines &amp;#039;&amp;#039;thorakalen Aortenaneurysmas&amp;#039;&amp;#039; (TAA) hängt von der Zunahme des normalen Durchmessers von über 50&amp;amp;nbsp;Prozent ab, besonders beim Kind. Die kritische Größe bei Erwachsenen ist bei einem Durchmesser von 50 bis 55&amp;amp;nbsp;mm erreicht. Dafür stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Aortendissektion]] bezeichnet man eine Aufspaltung der Wandschichten der Aorta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerebrales Aneurysma ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zerebrales Aneurysma}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aneurysem.jpg|mini|[[Angiografie]] eines zerebralen Aneurysmas an einer Gehirnarterie ([[Arteria cerebri media]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerebrale Aneurysmen bzw. intrakranielle Aneurysmen treten an Hirnarterien auf. Die normalisierte Krankheitshäufigkeit ([[Prävalenz]]) ist drei Prozent. Zerebrale Aneurysmen treten verstärkt bei Menschen ab dem 40.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr auf. Frauen sind im Verhältnis 5:3 häufiger betroffen als Männer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Monique HM Vlak, Ale Algra, Raya Brandenburg, Gabriël JE Rinkel |Titel=Prevalence of unruptured intracranial aneurysms, with emphasis on sex, age, comorbidity, country, and time period: a systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=The Lancet Neurology |Band=10 |Nummer=7 |Datum=2011-07 |Seiten=626–636 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S1474442211701090 |Abruf=2019-05-11 |DOI=10.1016/S1474-4422(11)70109-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Gefahr eines Gehirnarterienaneurysmas ist die Ruptur, also ein Platzen, welches einen schädlichen Blutaustritt in den Gehirnraum zur Folge hat. Eine solche [[Subarachnoidalblutung]] verursacht einen Schlaganfall ([[Apoplex]]), betrifft sechs bis neun Personen pro 100.000 Personen pro Jahr und endet in 35 Prozent der Fälle tödlich. Viele Patienten erleiden bleibende Behinderungen, die oft mit kognitiven Einschränkungen einhergehen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Neifert, E. Chapman, M. Martini, W. Shuman, A. Schupper, E. Oermann, J. Mocco, R. Macdonald: &amp;#039;&amp;#039;Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage: the Last Decade.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Translational Stroke Research.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 3, Juni 2021, PMID 33078345, [[doi:10.1007/s12975-020-00867-0]], S.&amp;amp;nbsp;428–446.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache von Aneurysmen der Gehirnarterien ist ungeklärt. Exogene Faktoren, die ein Entstehen begünstigen, sind Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei wichtigsten Therapien zur Behandlung zerebraler Aneurysmen, die abhängig von ihrer Lokalisation, Form und Größe eingesetzt werden, werden im Folgenden kurz erläutert.&lt;br /&gt;
* Bei der &amp;#039;&amp;#039;konservativen Therapie&amp;#039;&amp;#039; wird kein Eingriff vorgenommen, sondern das Aneurysma wird durch regelmäßige Kontrolle mittels bildgebender Verfahren (normalerweise Angiografien) beobachtet. Besonders bei kleinen nicht-symptomatischen Aneurysmen ist dies aufgrund des geringen Rupturrisikos eine Option.&lt;br /&gt;
* Bei der &amp;#039;&amp;#039;endovaskulären Therapie&amp;#039;&amp;#039; werden mittels eines hohlen Mikro[[katheter]]s über die Leistenarterie sogenannte [[Guglielmi Detachable Coil|Coils]] (Spiralen aus einer Platinlegierung) in den Aneurysmasack gebracht. Diese Coils füllen das Aneurysma zwar nur zu etwa 10 % bis 30 % aus, verursachen aber eine Thrombenbildung und verhindern so die weitere Blutzirkulation im Aneurysma und somit eine Ruptur. Ein Vorteil des Eingriffes ist, dass keine offene Operation am Gehirn durchgeführt werden muss.&lt;br /&gt;
* Bei der &amp;#039;&amp;#039;neurochirurgischen Therapie&amp;#039;&amp;#039; wird das Aneurysma über eine [[Kraniotomie]] (offene Hirn-Operation) behandelt. Der Aneurysmasack wird mittels eines Clips abgeklemmt. Somit ist das Aneurysma vom Blutkreislauf ausgeschlossen. Alternativ können auch [[Stent]]s eingesetzt werden, um die Arterienwand zu verstärken oder die Flusseigenschaften zu verändern und so eine Thrombosierung zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aneurysma der unteren Hohlvene ===&lt;br /&gt;
Bis 2019 wurden 55 Fälle eines Aneurysmas der [[Vena cava inferior]] beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Ladurner, Jens Strohaeker, Malte Bongers: &amp;#039;&amp;#039;Seltener Fall eines Aneurysmas der Vena cava inferior.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 116, Heft 49, 6. Dezember 2019, S. 841.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizingeschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste schriftliche Schilderung über Aneurysmen findet sich im [[Papyrus Ebers]] aus dem [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]]. Der antike Arzt [[Antyllos]] beginnt seine im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. verfasste Abhandlung über die Diagnose, Symptomatik und chirurgische Therapie von Aneurysmen mit den Worten: „Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Gefäßerweiterungen: die eine von ihnen entsteht, wenn sich die sonst intakte Arterie erweitert hat – daher erhielt die Gefäßerweiterung auch ihren Namen –, und die andere, wenn eine Arterie geplatzt ist und das Blut in das darunterliegende Fleisch austreten läßt. […].“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Kollesch]], [[Diethard Nickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 139–141 (&amp;#039;&amp;#039;Aus den Schriften des Antyll: Über Gefäßerweiterung&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Präzisere anatomische Beschreibungen stammen aus den Autopsiestudien von [[Andreas Vesalius]] und [[William Harvey]] aus dem 16. und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. [[Antonio Scarpa]] unterschied als erster 1804 zwischen &amp;#039;&amp;#039;echten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;falschen&amp;#039;&amp;#039; Aneurysmen. In der Antike wurde (wie 1797 durch den Gothaer Hofmedicus August Brückner als instrumentelle indirekte Kompression bei einem sehr großen Aneurysma verum der Poplitealarterie ausgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; [Gewidmet der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]]. Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876; Neudruck mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039; und mit einem Vorwort von [[Rolf Winau]]: Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 1978, ISBN 3-540-08751-6, S. 241–242 und 448.&amp;lt;/ref&amp;gt;), bereits empfohlen, Aneurysmen durch Kompression zu behandeln (gemäß [[Galenos]] würde der Inhalt dadurch in das normale arterielle Gefäßsystem zurückfließen). Der griechische Arzt Antyllos beschrieb um das 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. eine Methode zur Operation der Aneurysmen durch [[Exstirpation]], wobei die Schlagader oberhalb und unterhalb des Aneurysmas unterbunden wird und die Aussackung dann durch Schnitt entfernt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Sachs (Mediziner)|Michael Sachs]] |Titel=Die Methoden der Blutstillung in ihrer historischen Entwicklung |Sammelwerk=Hämostaseologie |Band=20 |Nummer=2 |Datum=2000 |ISBN= |ISSN=0720-9355 |Seiten=83–89 |Online=[http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/haemostaseologie/inhalt/archiv/issue/special/manuscript/5193/download.html schattauer.de] }} {{Webarchiv|url=http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/haemostaseologie/inhalt/archiv/issue/special/manuscript/5193/download.html |wayback=20140410204236 |text=schattauer.de |archiv-bot=2023-03-05 09:24:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der britische Chirurg [[John Hunter (Mediziner)|John Hunter]], der sich intensiv mit Aneurysmen befasste,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876; Neudruck mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Historische Studie über das 18. Jahrhundert aus dem Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039; und mit einem Vorwort von [[Rolf Winau]]: Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 1978, ISBN 3-540-08751-6, S. 444–451.&amp;lt;/ref&amp;gt; propagierte im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die [[Ligatur (Chirurgie)|Ligatur]] des betroffenen Gefäßes stromaufwärts des Aneurysmas. Pierre Brasdor Idee, per Ligatur die Arterie unterhalb des Sackes zu unterbinden, wurde 1798 von Deschamps bei einem Aneurysma der Femoralarterie durchgeführt.&lt;br /&gt;
Indem er laut [[Johann Leberecht Schmucker]] „Longuetten“ auf den Lauf der Arterie legte, heilte Cramer ein Aneurysma durch Druck. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden dann häufiger Aneurysmen mit Anwendung von Ligaturen operiert. Die aus Furcht vor der Blutung selten gewagte Operation von Aneurysmen der Achselarterie scheiterte auch bei [[Desault]] und sein Patient verblutete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Fischer (Mediziner)|Georg Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie vor 100 Jahren. Historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; [Gewidmet der [[Deutsche Gesellschaft für Chirurgie|Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]]]. Verlag von F. C. W. Vogel, Leipzig 1876, S. 330, 407 und 447–451.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch in den 1950er Jahren wurden Aneurysmata operativ umwickelt, um die lebensbedrohlichen Blutungen zu verhindern. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert setzten sich schließlich [[Stent]]s und [[Prothese]]n als Behandlungsmethode durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Sedivy, Thomas Kolomanzik, Anita Uhl, Beatrix Patzak: &amp;#039;&amp;#039;Pathologie in Fallstudien – Historische Präparate neu betrachtet.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2007, S. 52–53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spezielle Techniken zur Operation von Aortenaneurysmen und thorakalen Aneurysmen entwickelte auch der US-amerikanische Chirurg William Wayne Babcock (1872–1963).&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara I. Tshisuaka: &amp;#039;&amp;#039;Babcock, William Wayne.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Aneurysmen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 63.&lt;br /&gt;
* Hans Henkes, Pedro Lylyk, Oliver Ganslandt: &amp;#039;&amp;#039;The Aneurysm Casebook. A Guide to Treatment Selection and Technique.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien / New York 2020, ISBN 978-3-319-77826-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aneurysms|Aneurysma}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vm.rwth-aachen.de/intro/learnunits/Aortendissektion.html &amp;#039;&amp;#039;Aortendissektion&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Alexander Spiessberger: [https://neuro-eds.ch/aneurysma-dissektion-av-fistel/ &amp;#039;&amp;#039;Aneurysma, Dissektion, AV-Fistel.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Angiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Chirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerebrovaskuläre Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MaxBE</name></author>
	</entry>
</feed>