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	<title>Anestis Logothetis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:49:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anestis_Logothetis&amp;diff=968678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Hartmut Krones; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-29T21:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Hartmut Krones; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anestis Logothetis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1921]] in [[Burgas]], [[Bulgarien]]; † [[6. Januar]] [[1994]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Komponist]] griechischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Anestis Logothetis wurde als erster Sohn griechischer Eltern in Ostrumelien geboren. 1923 wurde sein Bruder Stathis Logothetis geboren. 1934 übersiedelte die Familie nach Thessaloniki. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 begann Anestis Logothetis mit dem Bauwesen-Studium an der Technischen Hochschule in Wien, doch schon bald wandte er sich gänzlich der Musik zu und schloss 1951 seine Studien an der [[Musikhochschule Wien]] (Komposition: [[Alfred Uhl]], [[Erwin Ratz]]; [[Klavier]]: Hermann Schwertmann; Dirigieren: [[Hans Swarowsky]]) mit Auszeichnung ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde er österreichischer Staatsbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 und erneut 1958–1959 erhielt er ein Stipendium des Österreichischen Kulturinstituts in Rom; 1957 arbeitete er am Elektronischen Studio in Köln bei [[Gottfried Michael Koenig]]. 1958 entwickelte er eine Notation mit grafischen Elementen, mit der er bis zuletzt komponierte. 1959 entstand seine grafische Notation ABCD Struktur-Textur-Spiegel-Spiel, aus der er seine Notenschrift entwickelte, insbesondere ihre Tonhöhen, 1962 folgte die Uraufführung des Werks in der Galerie im Griechenbeisl, 1965 eine Aufführung in Tokio (Leitung: [[Siegfried Behrend]]). 1960 entstanden mit &amp;#039;&amp;#039;Fantasmata&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Meditation&amp;#039;&amp;#039; die ersten elektroakustischen Kompositionen in Österreich, im selben Jahr führte das Ensemble «[[Die Reihe|die reihe]]» zum ersten Mal [[Graphische Notation|grafische Partituren]] auf. 1961 folgte das Musikhörspiel &amp;#039;&amp;#039;Nekrolog.log&amp;#039;&amp;#039;, 1968 &amp;#039;&amp;#039;Anastasis&amp;#039;&amp;#039;, 1971 &amp;#039;&amp;#039;Kybernetikon&amp;#039;&amp;#039; sowie 1981 die Computer-Komposition &amp;#039;&amp;#039;Wellenformen&amp;#039;&amp;#039;. 1962 wurde ihm der 1. Preis im Wettbewerb neuer Musik in Athen ex aequo mit [[Iannis Xenakis]] verliehen. Im selben Jahr dokumentierte Anestis Logothetis Werkzertrümmerung und [[Aktionskunst|Aktion]] Perinetgasse der «Blutorgel» von Otto Mühl und [[Hermann Nitsch]], die er über [[Günter Brus|Günther Brus]] kennen gelernt hatte, auf Tonband; 1963 begleitete ein Band mit seiner Musik die erste öffentliche Aktion von Nitsch; es folgten weitere Tonbänder mit Klangprodukten zu Balone-Aktion(1966) und Maso (1967). 1967 wurde &amp;#039;&amp;#039;Seismografie I&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Earle Brown (Komponist)|Earle Brown]] aufgeführt; 1969 nahm [[John Cage]] die Partitur &amp;#039;&amp;#039;Ichnologia&amp;#039;&amp;#039; (Spurenkunde) in sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Notations&amp;#039;&amp;#039; auf. Wiederholt zeigte bereits in den 1960er-Jahren die [[Galerie nächst St. Stephan]] grafische Blätter von Anestis Logothetis; 1971 wurde dort zur Ausstellung von [[Joseph Beuys]] das Musikhörspiels Anastasis aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er-Jahren präsentierten die Galerie im Griechenbeisl und das Museum des 20. Jahrhunderts das 1972 entstandene Musikhörspiel mit Kunstkopfhörern &amp;#039;&amp;#039;Kerbtierparty&amp;#039;&amp;#039;; 1976 widmete ihm der steirische herbst eine Ausstellung. 1981 folgten Ausstellungen seiner grafischen Partituren in der [[Wiener Secession|Secession]] und im [[Künstlerhaus Wien|Künstlerhaus]], begleitet von mehreren Aufführungen seiner multimedialen Oper Daidalia oder das Leben einer Theorie, bei denen der Komponist selbst den Daidalos spielte (Regie: Dieter Kaufmann, Bühnenbild: Stathis Logothetis; Ikarus: [[Gunda König]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 fand im Odeon die Uraufführung eines Teils seiner multimedialen Oper &amp;#039;&amp;#039;Aus welchem Material ist der Stein von Sisyphos&amp;#039;&amp;#039; statt (Musikalische Leitung: [[Herwig Reiter]]; Universitätsprofessor: Anestis Logothetis). Er wurde am [[Ottakringer Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Anestis Logothetis |Friedhof=Ottakring |Jahr=1994}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1996 wurden in [[Carnuntum (Militärlager)|Carnuntum]], [[Krems an der Donau|Krems]] und Wien ([[Wiener Festwochen]]) die ersten postumen Aufführungen dieser Oper gezeigt (Regie: [[Dieter Kaufmann (Komponist)|Dieter Kaufmann]]). 1998 präsentierte das Tanztheater Homunculus &amp;#039;&amp;#039;Odysseia&amp;#039;&amp;#039; im [[Wiener Konzerthaus]] (Musikalische Leitung: Herwig Reiter); kurz darauf wurde bei den Hörgängendes Wiener Konzerthauses &amp;#039;&amp;#039;Vor!Stell!Unk!&amp;#039;&amp;#039; gespielt (Sprecher: Johann Leutgeb). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Preisen, die Anestis Logothetis erhielt, zählen der Theodor-Körner-Preis (1960, 1963), der Würdigungspreis der Stadt Wien (1985), der Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Sport (1989) sowie kurz vor seinem Tod der FLORIANI-Preis für &amp;#039;&amp;#039;Mantratellurium&amp;#039;&amp;#039; (1993). 1986 wurde ihm die Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: Theodor-Körner-Preis&lt;br /&gt;
* 1962: Wettbewerb Neuer Musik in Athen&lt;br /&gt;
* 1986: Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold&lt;br /&gt;
* 1989: Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Sport&lt;br /&gt;
* 1993: „Floriane“-Preis zur Beziehung von Literatur und Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Komponieren für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;, in: Österreichische Musikzeitschrift, 30/1–2, Wien 1975, S. 32–35&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichen als Aggregatzustand der Musik&amp;#039;&amp;#039;, 1974 (MUSIKZEIT, Wien 1998: 39 S.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschenke meiner Umgebung – anhand der Frage: „was denn nun Musik sei“&amp;#039;&amp;#039;, 1988–93 (MUSIKZEIT, Wien 1998: 58 S.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für variable Besetzung ===&lt;br /&gt;
* Kulmination I+II (1962)&lt;br /&gt;
* Mäandros (1965)&lt;br /&gt;
* Odyssee (1967)&lt;br /&gt;
* Styx (1969)&lt;br /&gt;
* Bagatelle (1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke und Musikhörbeispiele ===&lt;br /&gt;
* Anastasis (1969)&lt;br /&gt;
* Menetekel (1975)&lt;br /&gt;
* Daidalia (1978)&lt;br /&gt;
* Vor!stell!Unk! (1980)&lt;br /&gt;
* Woraus ist der Stein des Sisyphos (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Computermusik ===&lt;br /&gt;
* Wellenformen (1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seismographie&amp;#039;&amp;#039; für [[Mandoline]], [[Gitarre]] und [[Zupforchester]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Krones]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anestis Logothetis: Klangbild und Bildklang (Autobiographie, Gesamtverzeichnis der Werke, Tonträger, Literatur).&amp;#039;&amp;#039; Musikzeit / Verlag Lafite, Wien 1998, ISBN 978-3-85151-064-5, 240 S.&lt;br /&gt;
* Martina Sochor: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation und Aufarbeitung des kompositorischen Nachlasses von Anestis Logothetis insbesondere unter dem Aspekt der Interpretation.&amp;#039;&amp;#039; Dipl.-Arb. Hochsch. für Musik u. Darst. Kunst, Wien 1996, 161 S.&lt;br /&gt;
* Julia Logothetis: &amp;#039;&amp;#039;Anestis Logothetis: Daidalia oder das Leben einer Theorie&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag Julia Logothetis, Wien 2000, 35 S. mit CD.&lt;br /&gt;
* Gesa Finke: &amp;#039;&amp;#039;Partituren zum Lesen und Schauen. Bildlichkeit als Merkmal graphischer Notation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie.&amp;#039;&amp;#039; Band 16 / 1, Hannover 2019, S. 21–39.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wien Modern 34&amp;#039;&amp;#039;, Katalog-Band 1, 2, 3, ISBN 978-3-9504349-5-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://musikzeit.at/musikzeitneu/?page_id=164&lt;br /&gt;
* http://www.komponisten.at/komponisten/245.html&lt;br /&gt;
* http://www.logothetis.at&lt;br /&gt;
* http://anestislogothetis.musicportal.gr/ (griechisch)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119385503|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119385503|LCCN=no/88/5254|VIAF=94667452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Logothetis, Anestis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Logothetis, Anestis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgas]], Bulgarien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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