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	<title>Anemurion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:42:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anemurion&amp;diff=1121579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Veldorado: Publikation der umfangreichen Bestände von 101 Münzen aus Anemurion in der Sammlung Köhler-Osbahr mit wichtigen Untersuchungen zur Münzprägung dieser Stadt.</title>
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		<updated>2025-09-27T12:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Publikation der umfangreichen Bestände von 101 Münzen aus Anemurion in der Sammlung Köhler-Osbahr mit wichtigen Untersuchungen zur Münzprägung dieser Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|maptype=relief|name=Anemurion|NS=36.02427 |EW=32.8026 |type=city |region=TR-33}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Odeon Anamurium.jpg|miniatur|Odeon in Anemurion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:nekropole anemourion.JPG|miniatur|Die Nekropole von Anemurion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anemurion-Therme.JPG|miniatur|Therme]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anemurion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἀνεμούριον|prefix=0}} {{N.Sg.}}, {{laS|Anemurium}}), heute &amp;#039;&amp;#039;{{trS|Eski Anamur}}&amp;#039;&amp;#039;, war eine antike Siedlung im &amp;#039;&amp;#039;Rauen [[Kilikien]]&amp;#039;&amp;#039; (Kilikia Tracheia) südwestlich des heutigen [[Anamur]]s in der südtürkischen Provinz [[Mersin (Provinz)|Mersin]]. Gegenüber Kap Anemurion liegt das Kap der Zyprer oder &amp;#039;&amp;#039;Kap Krommyus&amp;#039;&amp;#039; ([[Kap Kormakitis]]) auf [[Zypern]], 350 [[Stadion (Längenmaß)#Griechisches System|Stadien]] (etwa 60&amp;amp;nbsp;km) vom Festland entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; 14, 6, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Siedlungsspuren stammen aus dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. Erstmals erwähnt als Hafenort wird Anemurion im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pseudo-Skylax]], &amp;#039;&amp;#039;[[Periplus]]&amp;#039;&amp;#039; 102, ed. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Geographi graeci minores}}&amp;#039;&amp;#039; I 76 ([https://archive.org/stream/geographigraeci00philgoog#page/n239/mode/2up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; 52 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Anemurion vergeblich von den kilikischen [[Kietai]] belagert. Eine Entsatztruppe aus Syrien unter [[Curtius Severus]] wurde von ihnen zurückgeschlagen, erst König [[Antiochos IV. (Kommagene)|Antiochos&amp;amp;nbsp;IV. von Kommagene]] konnte sie besiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tacitus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Annales (Tacitus)|Annalen]]&amp;#039;&amp;#039; 12, 55, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Blüte der römischen Stadt reicht bis zur Eroberung durch das [[Sassanidenreich]] 260 n.&amp;amp;nbsp;Chr. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden auch regelmäßig Bronzemünzen als Kleingeld für den lokalen Bedarf geprägt (römische Provinzialprägungen). Nach der diokletianischen Reichsneuordnung gehörte die Stadt zur Provinz [[Isauria]]. Um 382 wurden große Teile der Stadt durch neue Mauern geschützt, im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erlebte die Stadt eine erneute Blüte, worauf zahlreiche Kirchenbauten dieser Zeit hinweisen. Ab dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ging die Bedeutung der Stadt zurück, sie wurde nach und nach aufgegeben. Im 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte sie zum [[Königreich Kleinarmenien]], in schriftlichen Quellen ist der Ort noch bis in das 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bezeugt.&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Anemurion Sev. Alex. Av.JPG|100|Anemurion Sev. Alex. Rv.JPG|100| Tetrassarion aus Anemurion (Bronze), Vorderseite Porträt des Alexander Severus}}&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte das Bistum Anemurion zur Metropolis [[Silifke|Seleukeia]], letztmals bezeugt ist das Bistum im späten 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Das [[Titularbistum Anemurium]] geht auf das spätantike Bistum der Stadt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Anemurion besteht aus einer befestigten Oberstadt auf dem [[Kap Anamur]] und einer nördlich daran anschließenden Unterstadt. In der Stadt sind noch Reste eines Theaters für etwa 1.500 Zuschauer, eines [[Odeon (Gebäude)|Odeons]] mit etwa 900 Plätzen, dreier Bäder und einer in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Säulenstraße zu erkennen. Betrachtenswert sind die Mosaike im Odeon, die sich in einem Gang unter den Zuschauerrängen befinden. In einem der Bäder kann man noch die Wasserversorgung erkennen; es gibt ein Warmwasserbecken, das durch ein Feuer unter dem Steinbecken erhitzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große [[Nekropole]] im Nordwesten der Stadt weist etwa 350 Gräber aus dem 1. bis 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf. Innen waren sie mit Wandmalereien und Mosaiken ausgeschmückt, von denen noch Reste (unter anderem die Darstellung einer [[Medusa]]) zu sehen sind. Ausgrabungen haben auch bedeutende byzantinische Funde geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Seit 1966 fanden in Anemuriom kanadische Ausgrabungen unter Leitung von [[Elisabeth Alföldi-Rosenbaum]] statt, von 1970 bis 1993 unter Leitung von James Russell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|I,2|2182||Anemurion 1|[[Gustav Hirschfeld]]|RE:Anemurion 1}}&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Alföldi-Rosenbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Anamur nekropolü = The necropolis of Anemurium&amp;#039;&amp;#039;. Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1971.&lt;br /&gt;
* {{PECS|anemurium|Anemurium (Eski Anamur) later Isauria, Rough Cilicia, Turkey|James Russell}}&lt;br /&gt;
* James Russell: &amp;#039;&amp;#039;The mosaic inscriptions of Anemurium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände der Tituli Asiae minoris&amp;#039;&amp;#039; 13). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1987, ISBN 3-7001-0801-X.&lt;br /&gt;
* Caroline Williams: &amp;#039;&amp;#039;Anemurium. The Roman and early Byzantine pottery.&amp;#039;&amp;#039; Pontificial Institute of Mediaeval Studies, Toronto 1989, ISBN 0-88844-365-X&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hild (Byzantinist)|Friedrich Hild]], [[Hansgerd Hellenkemper]]: &amp;#039;&amp;#039;Kilikien und Isaurien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula Imperii Byzantini]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Wien 1990, S.&amp;amp;nbsp;187–191.&lt;br /&gt;
* Sheila Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The mosaics of Anemurium&amp;#039;&amp;#039;. Pontifical Institute of Mediaeval Studies, Toronto 1998, ISBN 0-88844-374-9.&lt;br /&gt;
* Ruprecht Ziegler / Regina Hauses / Stephan Schulze / Ralf H. Althoff, Sammlung Köhler-Osbahr Bd. III / 3: Die Prägungen der kilikischen Stadt Anemurion, Duisburg 2008, ISBN 978-3-89279-644-2.&lt;br /&gt;
* James Russel: &amp;#039;&amp;#039;The Canadian excavations at Anemurium in Cilicia&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Mergoil, Drémil-Lafage 2021, ISBN 978-2-35518-117-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.histolia.de/kilikien/anemurion/anemurion-kilikien-beschreibung.html Beschreibung, Bilder und Pläne von Anemurion in Kilikien] auf histolia.de&lt;br /&gt;
* [https://www.pbase.com/dosseman/anemurion Bilder von Anemurion] auf pbase.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike kilikische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Mersin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Veldorado</name></author>
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