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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anemophilie</id>
	<title>Anemophilie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anemophilie&amp;diff=279414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roterraecher am 8. März 2026 um 06:37 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Populier mannelijke bloeiwijze (Populus canadensis male inflorescences).jpg|miniatur|Männliche [[Kätzchen]] der [[Kanadische Pappel|Kanadischen Pappel]] (&amp;#039;&amp;#039;Populus × canadensis&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dactylis glomerata (2005 07 28).jpg|miniatur|[[Gewöhnliches Knäuelgras]] (&amp;#039;&amp;#039;Dactylis glomerata&amp;#039;&amp;#039;) mit geöffneten Blüten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anemophilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windblütigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Anemogamie) bezeichnet die Anpassung von [[Samenpflanzen]] an die [[Bestäubung]] durch den Wind. Windblütigkeit ist bei den Samenpflanzen die ursprüngliche Form der Bestäubung. U.&amp;amp;nbsp;a. die [[Kiefernartige]]n sind solche primär windblütigen Pflanzen. Bei den [[Bedecktsamer]]n, die primär [[Zoophilie (Botanik)|tierbestäubt]] sind, vor allem in Form der [[Entomophilie]], hat sich in vielen Sippen sekundär wieder Windblütigkeit entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Anpassung an die Windbestäubung umfasst folgende Merkmale:&lt;br /&gt;
* Die [[Blüte]]n sind unscheinbar.&lt;br /&gt;
* Die Zahl der einzelnen Blütenorgane ist reduziert.&lt;br /&gt;
* Die Blüten sind häufig eingeschlechtig ([[Diklinie]]: [[Monözie]], [[Diözie]]).&lt;br /&gt;
* Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind häufig dicht und hängen.&lt;br /&gt;
* Die [[Staubbeutel]] befinden sich an dünnen [[Staubfaden|Staubfäden]] („Pendelantheren“).&lt;br /&gt;
* Es wird nur wenig oder gar kein [[Pollenkitt]] gebildet, die [[Pollen]]körner sind daher einzeln.&lt;br /&gt;
* Die Pollenoberfläche ist häufig glatt.&lt;br /&gt;
* Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] hat eine vergrößerte Oberfläche, um die Pollenkörner aufzufangen.&lt;br /&gt;
* Pro Blüte gibt es nur wenige bis eine [[Samenanlage]]. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als ein Pollenkorn die Narbe trifft, ist überaus gering.&lt;br /&gt;
* Es wird kein [[Nektar (Botanik)|Nektar]] gebildet, dementsprechend auch keine [[Saftmal]]e&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Windblütigkeit ist ein sehr hohes Verhältnis von Pollenkornzahl zu Samenanlagenzahl ([[P/O-Wert]]) nötig, um eine ausreichende Bestäubungsrate zu gewährleisten. Bei den Kiefernartigen beträgt sie rund eine Million, bei der [[Gemeine Hasel|Gemeinen Hasel]] (&amp;#039;&amp;#039;Corylus avellana&amp;#039;&amp;#039;) etwa 2,5 Millionen. Die [[Hänge-Birke]] (&amp;#039;&amp;#039;Betula pendula&amp;#039;&amp;#039;) allerdings hat mit 6700 einen Wert, der im Bereich von tierblütigen Arten liegt. Der hohe Aufwand für die Pollenproduktion wird teilweise dadurch ausgeglichen, dass windbestäubter Pollen meist wesentlich weniger [[Sporopollenin]] enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Pflanzenfamilien, die windblütig sind, gehören die [[Süßgräser]] (Poaceae) und [[Binsengewächse]] (Juncaceae), die jeweils Zwitterblüten haben. Die artenreiche Gattung der [[Seggen]] (&amp;#039;&amp;#039;Carex&amp;#039;&amp;#039;) hat eingeschlechtige Blüten. Die Ordnung der [[Buchenartige]]n (Fagales) mit [[Buchengewächse]]n (Fagaceae) und [[Birkengewächse]]n (Betulaceae) ist durch eingeschlechtige, monözisch verteilte Blüten gekennzeichnet, zu ihr gehören viele heimische Baum- und Straucharten. Eine weitere Gruppe mit überwiegend Windbestäubung sind die früher als eigene Ordnung Urticales zusammengefassten Familien [[Ulmengewächse]] (Ulmaceae), [[Hanfgewächse]] (Cannabaceae) und [[Brennnesselgewächse]] (Urticaceae), die monözisch oder [[Diözie|diözisch]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch innerhalb ansonsten tierbestäubter Sippen gibt es häufig einzelne Arten oder Gattungen, die zur Windblütigkeit übergegangen sind. Beispiel ist die Gattung [[Wiesenrauten]] (&amp;#039;&amp;#039;Thalictrum&amp;#039;&amp;#039;), bei der einzelne Arten windbestäubt sind, oder der [[Kleiner Wiesenknopf|Kleine Wiesenknopf]] (&amp;#039;&amp;#039;Sanguisorba minor&amp;#039;&amp;#039;) sowie die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Artemisia (Pflanze)|Artemisia]]&amp;#039;&amp;#039; und die [[Pappeln]] (&amp;#039;&amp;#039;Populus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
[[Ludwig Ganghofer]] beschreibt die Tannenblüte in seinem mehrfach verfilmten Roman «[[Waldrausch (Roman)|Waldrausch]]» als rostfarbene Wölkchen, die im Frühling durch den Wald fliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/leben/botanik-auch-nadelgehoelze-haben-eine-bluete-9259366 Botanik: Auch Nadelgehölze haben eine Blüte], Mitteldeutsche Zeitung vom 15. Feb. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.meinbezirk.at/leoben/c-lokales/der-waldrausch-ist-da_a2556383 |wayback=20190711140946 |text=Der &amp;quot;Waldrausch&amp;quot; ist da }} auf https://www.meinbezirk.at vom 28. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Peter Leins: &amp;#039;&amp;#039;Blüte und Frucht. Morphologie, Entwicklungsgeschichte, Phylogenie, Funktion, Ökologie&amp;#039;&amp;#039;. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2000, S. 219, 206–213. ISBN 3-510-65194-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wind pollination|Windbestäubung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestäubung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wind als Thema]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Impollinazione#Impollinazione anemogama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roterraecher</name></author>
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