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	<title>Andy Grote - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:36:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andy_Grote&amp;diff=1273021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DarkGreenAndSunny: Änderungen von ~2026-17284-59 (Diskussion) auf die letzte Version von AsepTisch zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-19T17:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-17284-59&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-17284-59&quot;&gt;~2026-17284-59&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-17284-59&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-17284-59 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AsepTisch&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:AsepTisch (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;AsepTisch&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-09-26 Andy Grote (WLP Hamburg) by Sandro Halank–2.jpg|mini|hochkant|Andy Grote (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andy Grote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1968]] in [[Erpen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er ist seit dem 20. Januar 2016 [[Behörde für Inneres und Sport|Innen- und Sportsenator]] [[Hamburg]]s. Zuvor war er als [[Bezirksamtsleiter|Leiter]] des [[Bezirk Hamburg-Mitte|Bezirksamtes Hamburg-Mitte]] und als [[Hamburgische Bürgerschaft|Bürgerschafts]]- sowie [[Bezirksversammlung|Bezirksabgeordneter]] tätig. Aufgrund seiner Verwicklung in diverse politische [[Affäre]]n während seiner Amtszeit gewann er überregional an Bekanntheit und wurde häufig zum Rücktritt aufgefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Schiller |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article238256921/Wie-Andy-Grote-die-vielen-Ruecktrittsforderungen-ueberlebt.html |titel=Andy Grote: Wie Hamburgs Innensenator die Rücktrittsforderungen überlebt |datum=2023-04-28 |sprache=de-DE |abruf=2023-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Grote ist aufgewachsen in [[Büsum]], sein Vater leitete dort die Kurverwaltung. Nach dem [[Abitur]] war er für zwei Jahre [[Soldat auf Zeit]] bei der [[Bundesmarine|Marine]] und – laut Eigenangaben – auf dem [[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hessen (Schiff, 1968)|Hessen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Wilhelmshaven]] stationiert. Von 1990 bis 1996 absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Hamburg]]. Zwischen 1997 und 1999 absolvierte er im Rahmen seines Rechtsreferendariates verschiedene Stationen in [[Hamburg]] und [[Washington, D.C.]] Grote war Assistent des dem rechten Flügel der SPD zugeordneten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.abendblatt.de/archive/1991/pdf/19910624.pdf/ASV_HAB_19910624_HA_010.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Fraktion wählt Vorstand.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210908223103}} In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, Rundblick, S. 10, Nr. 144, 24. Juni 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; ehemaligen [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten]] [[Ingo Kleist]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HH-2012-04-26&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3392666/bam-20120426-andy-grote-neuer-bezirksamtsleiter.html |titel=Andy Grote ist neuer Chef in Mitte |autor=Arnd Hemken |hrsg=hamburg.de GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2012-04-26 |abruf=2013-05-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130724073140/http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3392666/bam-20120426-andy-grote-neuer-bezirksamtsleiter.html |archiv-datum=2013-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 2000/2001 war er Wissenschaftlicher Referent für Bundes- und Europaangelegenheiten in der [[Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen|Behörde für Bau und Verkehr]] unter Senator [[Eugen Wagner (Politiker)|Eugen Wagner]]. Von 2002 bis zu seiner Wahl zum Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte im Jahr 2012 war er als selbständiger Rechtsanwalt tätig, ab 2004 als Partner in der Kanzlei &amp;#039;&amp;#039;Bernzen Sonntag Rechtsanwälte&amp;#039;&amp;#039;. Seine Schwerpunkte waren Verwaltungsrecht, Vergaberecht und Recht der sozialen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bezirksabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Alter von 28 Jahren trat er in die SPD ein und ist Mitglied im Distrikt St. Pauli-Süd.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article129561205/Die-Seilbahn-eine-Pein-fuer-die-Hamburger-SPD.html &amp;#039;&amp;#039;Die Seilbahn, eine Pein für die Hamburger SPD&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Abendblatt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1997 bis 2001 war er [[Deputation (Hamburg)|Deputierter]] in der [[Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt|Behörde für Stadtentwicklung]] und ab 2002 Mitglied der [[Bezirksversammlung]] Hamburg-Mitte. Von 2004 bis 2008 übernahm er dort den Vorsitz der SPD-Fraktion und war u.&amp;amp;nbsp;a. Mitglied im Hauptausschuss sowie des Stadtplanungsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerschaftsabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2008 zog Andy Grote bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2008|Bürgerschaftswahl]] im [[Wahlkreis Hamburg-Mitte (Hamburgische Bürgerschaft)|Wahlkreis Hamburg-Mitte]] als direkt gewählter Abgeordneter in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/contentblob/320620/data/gewaehlte-wk1-2.pdf Geschäftsstelle des Landeswahlleiters, 2008: Gewählte im WK 1] (PDF; 13&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011]] konnte er sein Wahlkreismandat verteidigen. Er war Fachsprecher der SPD-Fraktion für [[Stadtentwicklung]]. Aufgrund seiner Wahl zum Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte musste Grote sein Bürgerschaftsmandat im Mai 2012 niederlegen, als seine Nachfolgerin rückte [[Loretana de Libero]] in die Bürgerschaft nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte ===&lt;br /&gt;
Am 26. April 2012 wurde Andy Grote von der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zum Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte vorgeschlagen. Auf ihn entfielen 33 Ja- und 13 Nein-Stimmen. Die ihn tragende Koalition aus SPD und Grünen verfügte in der Bezirksversammlung über 28 Stimmen. Andy Grote übernahm das Amt des Bezirksamtsleiters von [[Markus Schreiber]], der am 10. Februar 2012 zurückgetreten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HH-2012-04-26&amp;quot; /&amp;gt; Vor seiner Wahl versprach er, sich für einen dauerhaften Nutzen von der [[Internationale Bauausstellung Hamburg|Internationalen Bauausstellung Hamburg]] und für die Verbesserung der Jugendhilfe einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2012-04-04&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Bezirksamtsleiter-Kandidat-Andy-Grote/!5096755/ |titel=Bezirksamtsleiter-Kandidat Andy Grote – „Total schmeichelhaft“ |autor=Lena Kaiser |hrsg=taz.de |datum=2012-04-04 |abruf=2013-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 37 Wochen im Amt hatte Grote nach eigenen Angaben eine weitreichende Umstrukturierung des Jugendamtes in Hamburg-Mitte angeschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHWB-2013-01-16&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokales/im-reich-der-mitte-d7864.html | titel=Im Reich der Mitte |autor=Marco Thielcke |hrsg=Hamburger Wochenblatt |datum=2013-01-16 |abruf=2013-05-12 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130225045121/http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokales/im-reich-der-mitte-d7864.html |archiv-datum=2013-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Fall Yağmur]], bei dem ein Kind unter Schutz des Jugendamts im Bezirk Mitte zu Tode kam, fällt in seine Amtszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Julia Ranniko und Markus Klemm | titel=Grote gibt im Fall Yagmur Versäumnisse des Jugendamtes zu | url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article131467860/Grote-gibt-im-Fall-Yagmur-Versaeumnisse-des-Jugendamtes-zu.html | werk=[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]] | datum=2014-08-21 |abruf=2024-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Bürgerschaft stellte Defizite im Jugendhilfesystem der Stadt Hamburg fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Dieter Hanisch | url=https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/der-fall-der-dreijaehrigen-yagmur-in-hamburg-untersuchungsausschuss-sieht-verkettung-von-versaeumnissen/11145100.html | titel=Der Fall der dreijährigen Yagmur in Hamburg: Untersuchungsausschuss sieht Verkettung von Versäumnissen | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2014-12-19 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senator ===&lt;br /&gt;
Grote wurde am 18. Januar 2016 nach [[Michael Neumann (Politiker)|Michael Neumanns]] Rücktritt vom Amt des Innen- und Sportsenators als dessen Nachfolger ernannt und am 20. Januar 2016 von der Bürgerschaft bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Buergerschaft-bestaetigt-Innensenator-Grote,grote144.html | title=Bürgerschaft bestätigt Innensenator Grote | accessdate=2016-01-20 | date=2016-01-20 | publisher=[[NDR]] | offline = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen ersten 100 Tagen im Amt erhöhte Grote die Schichtdienstzulage für Polizisten und brachte mit Justizsenator [[Till Steffen]] ([[Bündnis 90/Die Grünen Hamburg|Die Grünen]]) die Abschaffung der [[Gefahrengebiet (Polizeirecht)|Gefahrengebiete]] im Polizeirecht auf den Weg. 2016 hob er die seit 2008 geltende &amp;#039;&amp;#039;Senatorenregelung&amp;#039;&amp;#039; auf, nach der in Hamburg Flüchtlinge aus Afghanistan eine Aufenthaltserlaubnis ohne Einzelfallprüfung erhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/afghanische-fluechtlinge-in-hamburg-senatoren-regel-duldung.862.de.html?dram:article_id=351648 Senatoren-Regel, Duldung oder Abschiebung] im [[Deutschlandfunk]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschlag ==&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 2019 bewarfen mehrere Maskierte Grotes Auto mit Steinen und Farbbeuteln, während dieser als Innensenator von einem Personenschützer chauffiert wurde. Dabei trafen die Täter auch den Wagen eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers, bei dem dadurch eine Scheibe zerbrach. Verletzt wurde niemand. Die [[Staatsschutz]]abteilung leitete in der Folge Ermittlungen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20200226031606|url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Anschlag-auf-Auto-von-Innensenator-Grote,grote380.html|text=Anschlag auf Auto von Innensenator Grote}}, NDR, 13. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Affären ==&lt;br /&gt;
=== Corona-Party-Affäre ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach seiner Wiederberufung als Innensenator im Juni 2020 geriet Grote in Kritik, weil er in einem [[Nachtclub|Club]] in der [[Hamburg-HafenCity|HafenCity]] trotz der zu diesem Zeitpunkt in Hamburg geltenden Beschränkungen und Verbote für Feiern während der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland|COVID-19-Pandemie]] eine private Party ([[Corona-Party]]) anlässlich seiner Bestätigung gefeiert hatte. [[CDU Hamburg|CDU]], [[Die Linke Hamburg|Linke]] und [[AfD Hamburg|AfD]] forderten deshalb Grotes sofortigen [[Rücktritt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20200627163448 |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Feier-Vorwuerfe-Grote-entschuldigt-sich-auch-im-Senat,grote458.html |text=Feier-Vorwürfe: Grote entschuldigt sich auch im Senat}}, Norddeutscher Rundfunk, 23. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grote betonte, die Corona-Regeln eingehalten zu haben, bezeichnete die Feier jedoch als „dummen Fehler“, da der Eindruck eines Verstoßes entstanden sei, weshalb er sich entschuldige.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20200627163454 |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Umstrittener-Stehempfang-Hamburgs-Innensenator-Grote-entschuldigt-sich,grote446.html |text=Stehempfang: Grote entschuldigt sich – Tschentscher sauer}}, Norddeutscher Rundfunk, 22. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/hamburg/article212198957/Umtrunk-von-Innensenator-Grote-Der-Fall-ist-offenbar-nicht-so-eindeutig-wie-behauptet.html „Der Fall ist offenbar nicht so eindeutig wie behauptet“], Die Welt, abgerufen am 15. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2020 stellte die zuständige Bußgeldstelle fest, dass Grote mit seinem Stehempfang entgegen seiner Behauptung gegen die damals geltende Corona-Eindämmungsverordnung des Senats, dem er selbst angehört, verstoßen und eine „verbotene private Zusammenkunft“ veranstaltet habe. Deswegen wurde gegen ihn ein [[Geldbuße (Verwaltungsrecht)|Bußgeld]] in Höhe von 1000&amp;amp;nbsp;Euro verhängt. Grote erklärte, er habe das Geld umgehend überwiesen. Die Feier bezeichnete er erneut als Fehler, lehnte einen Rücktritt jedoch weiter ab. Die CDU und weitere Parteien forderten daraufhin Grotes Entlassung durch den Ersten Bürgermeister [[Peter Tschentscher]] (SPD), weil sie in Grotes Verhalten eine [[Täuschung]] der Bürger sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20200806170732|url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Innensenator-Grote-muss-Corona-Bussgeld-zahlen,grote498.html |text=Innensenator Grote muss Corona-Bußgeld zahlen}}, Norddeutscher Rundfunk, 5. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Forderung kam Tschentscher nicht nach und beließ Grote im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Pimmel-Gate}}Umstrittene Reaktion auf Beleidigung im Internet ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote Flora 1 Pimmel.jpg|mini|Plakatwand an der &amp;#039;&amp;#039;[[Rote Flora|Roten Flora]]&amp;#039;&amp;#039;, die abwechselnd von Polizei und Unbekannten übermalt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2021 geriet Grote erneut in die öffentliche Diskussion. Nachdem er auf der Online-Plattform [[Twitter]] im Mai 2021 feiernden Massen im [[Schanzenviertel]], die gegen Corona-Abstandsregeln verstoßen hatten, „Ignoranz“ und eine „dämliche Aktion“ vorgeworfen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;https://twitter.com/AndyGrote/status/1399001436973899780&amp;lt;/ref&amp;gt; kommentierte dies ein anderer Nutzer mit dem [[Twitter#Tweets|Tweet]] „Du bist so [[Vong (Sprache)|1]] [[Penis des Menschen|Pimmel]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/pimmelgate-hausdurchsuchung-auf-st-pauli-nach-twitter-beleidigung-von-andy-grote-a-77f2d9c8-d497-42b8-a83d-e7cab892989b »Pimmelgate«: Hamburgs Innensenator beleidigt – Hausdurchsuchung], Spiegel Online, abgerufen am 9. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines von Grote eingereichten [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrags]] wurde ein [[Ermittlungsverfahren]] wegen [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]] aufgenommen. Dies wiederum führte dazu, dass die [[Polizei Hamburg]] beim mutmaßlichen Urheber des Tweets im Stadtteil [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] am 8. September 2021 eine [[Hausdurchsuchung]] durchführte. Das Foto der [[Durchsuchung (Recht)|Durchsuchungsanordnung]] wurde von dem Betroffenen auf Twitter veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://twitter.com/pauli_zoo/status/1435494328894431233 Twitterfoto der Durchsuchungsanordnung], Twitter, abgerufen am 8. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In der Öffentlichkeit wurde die [[Verhältnismäßigkeitsprinzip (Deutschland)|Verhältnismäßigkeit]] dieser polizeilichen Maßnahmen auch wegen Grotes eigener Verstöße gegen [[Liste der infolge der COVID-19-Pandemie erlassenen deutschen Gesetze und Verordnungen|Coronaregeln]] und seiner Weigerung, sie trotz [[Bußgeldbescheid]]s öffentlich einzugestehen, in Frage gestellt, zumal der Beschuldigte bei einer polizeilichen Vorladung bereits eingeräumt hatte, das betreffende Twitter-Konto zu betreiben, und ihm nach eigener Aussage eine [[Bagatelldelikt|Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit]] in Aussicht gestellt worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://taz.de/Hausdurchsuchung-wegen-eines-Tweets/!5799732/ Hausdurchsuchung wegen eines Tweets: Andy Grote will kein Pimmel sein], TAZ, abgerufen am 9. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gesamte Vorfall wurde als „Pimmelgate“ (vgl. Endung [[-gate]]) bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Pimmelgate-Jetzt-beschaeftigen-Aufkleber-die-Polizei,grote576.html „Pimmelgate“: Jetzt beschäftigen Aufkleber die Polizei], Norddeutscher Rundfunk, abgerufen am 15. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=|url=https://www.welt.de/vermischtes/article234604052/Hamburg-Du-bist-so-1-Pimmel-Grossplakat-provoziert-Innensenator-Grote.html |titel=„Du bist so 1 Pimmel“ – Großplakat provoziert Innensenator Grote |werk=Die Welt |datum=2021-10-25 |abruf=2021-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;extra3&amp;quot;&amp;gt;Satirischer Beitrag: {{Internetquelle |autor= |url=https://www.youtube.com/watch?v=1_3-64Dvb44 |titel=Pimmelgate in Hamburg: Innensenator Grote beweist wenig Größe |werk=[[extra 3]] |hrsg=Norddeutscher Rundfunk |datum=2021-10-29 |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Medien-Echo war auffällig groß, auch die &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Washington Post]]&amp;#039;&amp;#039; berichteten darüber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/90778128 |titel=&amp;quot;Washington Post&amp;quot; berichtet über &amp;quot;Pimmelgate&amp;quot; |datum=2021-09-10 |sprache=de |abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=A Twitter user insulted a German politician. Police then raided his house. |Sammelwerk=Washington Post |ISSN=0190-8286 |Online=https://www.washingtonpost.com/world/2021/09/09/pimmelgate-german-politician-police-raid/ |Abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adam Satariano, Christopher F. Schuetze |Titel=Where Online Hate Speech Can Bring the Police to Your Door |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2022-09-23 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/2022/09/23/technology/germany-internet-speech-arrest.html |Abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge entwickelten sich Anspielungen auf den Tweet zu einem viralen Trend im Netz &amp;#039;&amp;#039;([[Streisand-Effekt]])&amp;#039;&amp;#039; und es tauchten Aufkleber und Graffiti in Hamburg auf, die von der Polizei mehrfach entfernt bzw. übermalt wurden. Eine Plakatierung an der [[Rote Flora|Roten Flora]] im [[Schanzenviertel]] blieb aufgrund mehrfacher Wiederbemalung erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Burghardt |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/hamburg-um-pimmels-willen-1.5450231 |titel=Pimmelgate: Polizei übermalt immer wieder Graffitti an der Roten Flora |hrsg=Süddeutsche |datum=2021-10-27 |abruf=2024-12-31 |kommentar=- &amp;quot;Um Pimmels willen&amp;quot; -}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einsatz zahlreicher Polizeikräfte für diese Maßnahmen wurde kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Polizeigewerkschaft-kritisiert-Pimmelgate-Einsaetze-in-Hamburg,grote580.html Polizeigewerkschaft kritisiert „Pimmelgate“-Einsätze in Hamburg] NDR, 25. Oktober 2021, abgerufen am 1. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[CDU Hamburg|Hamburger CDU]] warf Grote unsouveränen Umgang mit der Angelegenheit vor und forderte ihn zum Rücktritt als Innensenator auf, um weiteren Schaden von der Polizei und dem Amt abzuwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Pimmelgate-Hamburgs-CDU-fordert-Ruecktritt-von-Grote,grote584.html „Pimmelgate“: Hamburgs CDU fordert Rücktritt von Grote], Norddeutscher Rundfunk, 26. Oktober 2021, abgerufen am 26. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2022 wurde das Ermittlungsverfahren wegen fehlenden [[Öffentliches Interesse|öffentlichen Interesses]] an einer [[Strafverfolgung]] eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Pimmelgate-in-Hamburg-Ermittlungsverfahren-eingestellt,grote614.html „Pimmelgate“ in Hamburg: Ermittlungsverfahren eingestellt], Norddeutscher Rundfunk, 31. Juli 2022, abgerufen am 1. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2022 entschied das [[Landgericht Hamburg]] zudem, dass die Hausdurchsuchung [[Rechtswidrigkeit|rechtswidrig]] und [[Verhältnismäßigkeitsprinzip (Deutschland)|unangemessen]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Gericht-Razzia-in-Hamburger-Pimmelgate-Affaere-unrechtmaessig,grote616.html |titel=Gericht: Razzia in Hamburger „Pimmelgate“-Affäre unrechtmäßig |sprache=de |abruf=2022-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Andy Grote |d=Q526042}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/senat/der-hamburger-senat/andy-grote-236070 Andy Grote] auf der Website der Freien und Hansestadt Hamburg&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|andy_grote-303-43474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-09-06}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Grote, Andy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksamtsleiter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hamburger Senator (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grote, Andy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erpen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;DarkGreenAndSunny</name></author>
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