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	<title>Andrychów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:44:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrych%C3%B3w&amp;diff=170393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Geschichte */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-14T15:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Andrychów&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Andrychów COA.svg|111px|Wappen von Andrychów]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Kleinpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Wadowicki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Wadowicki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Andrychów&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Andrychów&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 20&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 20731&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 10.28&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 34-120&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 33&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = KWA&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Krakau]]–[[Bielitz-Biala]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kalwaria Zebrzydowska Lanckorona–Bielsko-Biała|Kalwaria–Bielsko-Biała]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Internationaler Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice|Krakau]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Tomasz Żak&amp;lt;ref&amp;gt; [http://bip.malopolska.pl/umandrychow/Article/id,229374.html Website der Stadt, &amp;#039;&amp;#039;Urząd Miejski w Andrychowie&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 7. Februar 2015 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2015&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrychów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Pl-Andrychów.ogg|[an&amp;#039;drɨxuf]}} (deutsch historisch &amp;#039;&amp;#039;Andrichau&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Heinrichau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im Süden [[Polen]]s in der [[Woiwodschaft Kleinpolen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Andrychów|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit etwas mehr als 43.800 Einwohnern. Größter Arbeitgeber ist seit mehr als fünfzig Jahren der Nutzfahrzeughersteller [[Zasław]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Andrychów entstand vermutlich im 13. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1345, als die hier entstandene „ecclesia [Kirche] Henrichov“ verpflichtet wurde, den [[Peterspfennig]] an den Papst zu zahlen. Später wurde der Ort als Heinricho, Heynrichow, Henricouicz, Gindrzichow, Jandrzychow, Gendrzychow, Andrzichow sowie Andrzychowicze erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tomasz Jurek (Redakteur) |url=http://www.slownik.ihpan.edu.pl/search.php?id=2221 |titel=Słownik Historyczno-Geograficzny Ziem Polskich w Średniowieczu. Edycja elektroniczna |zugriff=2018-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name ist possessiv (-ów) und ist abgeleitet von vermeintlichen Erstbesitzer &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039;, wie die erste Erwähnungen andeuten, obwohl der heutige Name zum polnischen Name [[Andrzej]] änderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rewasz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Radosław Truś |Titel=Beskid Mały. Przewodnik |Verlag=Oficyna Wydawnicza „Rewasz“ |Ort=Pruszków |Datum=2008 |ISBN=978-83-89188-77-9 |Seiten=249 |Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste bekannte Besitzer war Cedro im Jahr 1395, dann sein Sohn und später Jeszko und Henryk Pałkowie, ab 1440 Mikołaj Szaszowski, der auch den benachbarten [[Wieprz (Powiat Wadowicki)|Wieprz]] im Besitz hatte. Im 15. Jahrhundert gehörte das Dorf der Familie [[Schilling (schlesisches Adelsgeschlecht)|Schilling]] aus [[Kraków|Krakau]] (früher aus [[Wissembourg|Weißenburg im Elsass]]), unter denen die Bewohner zum [[Calvinismus]] konvertierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rewasz&amp;quot; /&amp;gt; Zu jener Zeit waren Ackerbau und Viehzucht Haupterwerbsquelle der Einwohner. Durch den Einfall der Schweden wurden der Ort und die Festung 1655 nahezu vollständig zerstört. 1717 siedelten sich verstärkt Weber aus Flandern, Sachsen und Schlesien an. Dies wurde durch Franz Schwarzenberg-Czerny gefördert, der die Güter um und in Andrychów besaß. Der Aufschwung der Stadt führte zu dem heutigen Wappen, in dem ein „S“ für „Schwarzenberg“ verewigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 erhielt Andrychów durch König Stanisław das Stadtrecht verliehen. Bei der [[Teilungen Polens|Ersten Teilung Polens]] kam Andrychów 1772 zu [[Habsburgermonarchie|Österreich]], wo es bis 1918 als Teil von [[Galizien]] verblieb. Ab 1782 gehörte Andrychów zum [[Myslenicer Kreis]] (1819 mit dem Sitz in [[Wadowice]]). 1780 bis 1781 wurde die erste Strecke einer neuen Chaussee von Wien nach Lemberg (später die erste Kaiser-Chaussee bzw. Reichsstraße, auch Wiener Postroute oder Wiener Haupt Comercial Strasse, heute ein Teil der Droga krajowa 52) durch Andrychów bis Bochnia eröffnet. Bis 1788 folgte der Bau einer befestigten Abkürzung nach Wien von Andrychów über den Kocierska-Pass (718 m) in den Kleinen Beskiden. Die Zahl der Einwohner stieg von 598 in 1780 auf 2496 in 1799 und 2663 in 1807, aber sank auf 1135 in 1816. Im Jahr 1824 machten die Juden 7,4 % der Stadtbewohner aus. Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] entstand der [[Gerichtsbezirk Andrychów]], später Teil des [[Bezirk Wadowice|Bezirkes Wadowice]]. 1886 wurde das Dorf und die Stadt als einzige Gemeinde vereinigt. 1888 wurde eine Bahnlinie eröffnet. 1908 wurde die größte Textilfabrik in Andrychów der jüdischen Brüder &amp;#039;&amp;#039;Czeczowiczka&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, die in den Jahren 1923–1924 über 3000 Angestellte hatte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrychow - general view.jpg|mini|links|Blick auf Andrychów in der Zwischenkriegszeit]]&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden Weltkriegen baute der Ort verstärkt auf Touristik. 1935 entstand das damals moderne Schwimmbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|NS-Herrschaft]] 1939 bis 1945 wurde es in &amp;#039;&amp;#039;Andrichau&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und [[Völkerrecht|völkerrechtswidrig]] in den deutschen [[Landkreis Bielitz]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrychow Palace.jpg|mini|[[Schloss Andrychów]]]]&lt;br /&gt;
Andrychów lebt zum großen Teil vom [[Tourismus in Polen|Tourismus]]. Ein Naturschutzgebiet (&amp;#039;&amp;#039;Rezerwat przyrody Madohora&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Kleine Beskiden|Kleinen Beskiden]] geben eine reizvolle Umgebung.&lt;br /&gt;
Beliebt ist es bei [[Mountainbike|Mountainbikern]], denen neben wilden Wegen auch eine spezielle fünf Kilometer lange Piste zur Verfügung steht. Ansonsten sorgen weitere 400&amp;amp;nbsp;km Radwege in der Umgebung für ausreichend Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Geburtsjahr gelistet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Manuel Schnitzer]] (1861–1941), Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Markus Friediger]] (1875–wahrscheinlich 1943), österreichisch-ungarischer, später deutscher und zuletzt staatenloser Unternehmer und Hotelier&lt;br /&gt;
* [[Arthur Felix]] (1887–1956), Bakteriologe&lt;br /&gt;
* [[Julius Gutmann]] (1889–1960), Opernsänger und Gesangslehrer&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Ryłko]] (* 1945), Kurienkardinal und Präsident des Päpstlichen Laienrates&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Górak]] (* 1951), Verfahrenstechniker und Lehrstuhlinhaber an der [[Technische Universität Dortmund|Technischen Universität Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde Andrychów ==&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] besteht aus der Stadt und sieben Dörfern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Andrychów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte und -gemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Isny im Allgäu]], [[Baden-Württemberg]], seit 1998&lt;br /&gt;
* [[Břeclav]] in [[Südmähren]], Tschechien, seit 2005&lt;br /&gt;
* [[Landgraaf]] in der [[Provinz Limburg]] der Niederlande, seit 2008&lt;br /&gt;
* [[Priverno]] in [[Latium]], Italien, seit 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|I|36|Andrychów}}&lt;br /&gt;
* [http://www.um.andrychow.pl/ Website der Stadt] (polnisch, deutsch und englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Andrychów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4559931-2|LCCN=n92072428|VIAF=149067648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andrychow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Kleinpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Andrychów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1345]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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