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	<title>Andres Serrano - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:28:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andres_Serrano&amp;diff=391611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-06-16T19:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andres Serrano (2023).jpg|mini|Andres Serrano (2023)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andres Serrano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1950]] in [[New York City]]) ist ein [[USA|US-amerikanischer]] Fotokünstler, in dessen Arbeiten [[Religion]] und [[Sexualität]] eine wichtige Rolle spielen. Bekannt wurde er vor allem für die Verwendung von Körperflüssigkeiten, wie Blut, Urin und Sperma in seinen Werken sowie seine Fotografien von Leichen („The Morgue“, 1992).&amp;lt;ref&amp;gt;Ina König: &amp;#039;&amp;#039;Die „objektiven“ Toten. Leichenfotografie als Spiegel des Umgangs mit den Toten&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2008, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Serrano ist der Sohn eines [[Honduras|honduranischen]] Immigranten und einer Mutter afrocubanischer Herkunft. Er wuchs in [[Williamsburg (Brooklyn)]] in einem durch die italienisch-amerikanischen Nachbarn streng [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] geprägten Milieu auf. Er studierte von 1967 bis 1969 an der [[Brooklyn Museum|Brooklyn Museum of Art School]]. Vor seiner Karriere als Fotokünstler war er Maler und Bildhauer. Serrano lebt und arbeitet in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rogallery.com/Serrano_Andres/Andres_Serrano-Biography.html Andres Serrano, American (1950 - )], Künstlerbiografie, rogallery. com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeit wurde an vielen und an prestigeträchtigen Orten, wie der [[Cathedral of Saint John the Divine|Episcopal Cathedral of Saint John the Divine]] in New York und dem [[Barbican Centre]] in [[London]] gezeigt. Andres Serrano wurde 2015 in [[New York City|New York]] zum Vollmitglied (&amp;#039;&amp;#039;NA&amp;#039;&amp;#039;) der [[National Academy of Design]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=nationalacademy.org: &amp;#039;&amp;#039;Academicians Elected in 2015&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nationalacademy.org/academy/academicians-elected-in-2015/ |wayback=20160823193347}} (abgerufen am 21. November 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Als eine seiner berühmtesten und zugleich kontroversesten Fotografien gilt „Piss Christ“ (1987), die ein [[Kruzifix]] in einem mit Urin gefüllten Plexiglasgefäß zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andres Serrano, Idosyncratic Iconography. In: Anette W. Balkema &amp;amp; Henk Slager (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;The Photographic Paradigm&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam/Atlanta 1997. S. 106–110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Fotografien dieser Fotoserie zeigen klassische Statuetten, die von diversen Flüssigkeiten, wie Milch, Blut und Urin umhüllt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter W. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Perspectives on American religion and culture&amp;#039;&amp;#039;, Malden 1999, S. 400.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andres Serrano by foto di matti.jpg|mini|Andres Serrano porträtiert in der c/o Galerie in Berlin 2005]]&lt;br /&gt;
=== The Morgue ===&lt;br /&gt;
Für seine Fotoserie „The Morgue“, die aus fünfzig Bildern besteht, begab sich Serrano in ein Leichenschauhaus, um Fotos von den Verstorbenen zu machen. Er tat dies zwar mit Wissen und Einverständnis eines Gerichtsmediziners, aber nicht der Angehörigen bzw. der Verstorbenen selbst. Deshalb sind die Leichen so porträtiert oder verhüllt bzw. ist der Bildausschnitt stets so klein gewählt, dass deren Identität nicht zu erkennen ist. So verraten auch die Titel der Bilder nicht den Namen, lediglich die Todesursache. Der Fokus seiner Kamera ist häufig auf Details gerichtet, auf Augen, Ohren, Mund und Wunden, aber auch Hände und Füße. Als Hintergrund wurde schwarzer Stoff verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina König: &amp;#039;&amp;#039;Die „objektiven“ Toten. Leichenfotografie als Spiegel des Umgangs mit den Toten&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2008, S. 92–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf das Platzieren von Tüchern arrangierte Serrano die Leichen nicht, sondern beließ sie so, wie er sie vorfand. Trotzdem unterscheiden sich die Fotografien deutlich von der rein forensischen Pathologiefotografie, die klinisch und distanziert ist und nur eine rein technische Repräsentation darstellt. Serranos Bilder hingegen wirken viel persönlicher, subjektiver und zeugen von einer künstlerischen Perspektive. In den Fotografien bleiben weder Gewaltanwendungen und deren Spuren wie Wunden und Blut noch die Begleiterscheinungen des Todes verborgen. Serrano will nicht den unversehrten schönen toten Menschen zeigen, seine Intention war es auch nicht zu schockieren, sondern dem Betrachter einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren, hinter denen sich jeder Mensch einmal wiederfindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andres Serrano in Interviews mit Anna Blume. In: Betsy Sussler (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Speak art! The best of BOMB magazine’s interviews with artists&amp;#039;&amp;#039;. New York 1997, S. 203–209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serranos künstlerische Fotografien von Leichen unterscheiden sich deutlich von der historischen Totenfotografie, die im eigenen Heim bzw. im Aufbahrungsraum stattfand und der Erinnerung an den Verstorbenen diente. Viel mehr werden hier andere Intentionen verfolgt, wie eine Auseinandersetzung mit dem Tod selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Guthmann: &amp;#039;&amp;#039;Dem Tod ins Gesicht sehen – Bilder aus dem Leichenschauhaus in der zeitgenössischen Fotografie&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag auf der 8. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung vom 26. bis 28. April 2002 im Medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== The Nomads (1990) ===&lt;br /&gt;
Diese Serie besteht aus Porträts von Obdachlosen in New York, die in einem improvisierten Fotostudio in der U-Bahn aufgenommen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=The Body as a Screen: Japanese Art Photography of the 1990s |Verlag=Georg Olms Verlag |Ort=Hildesheim, Zürich, New York |Datum=2011 |ISBN=9783487146799 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie der japanische Fotograf Manabu Yamanaka erhöht auch Serrano den sozialen Status der Abgebildeten, indem er sie in großen Aufnahmen unnatürlich hell beleuchtet. Im Gegensatz zu Yamanaka fotografierte Serrano aber in Innenräumen und konzentrierte sich auf schwarze Männer. Der Titel legt nahe, dass es sich um Nomaden, nicht wie bei Yamanaka um Weise handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cover Art ===&lt;br /&gt;
Serrano ist für die Cover der beiden [[Metallica]]-Alben &amp;#039;&amp;#039;[[Load (Album)|Load]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[ReLoad]]&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich. Für ersteres verwendete er sein [[Ejakulat]] und Rinderblut, welches er unter eine Glasplatte presste. Für das zweite Werk verwendete er [[Urin]] und erneut Rinderblut.&lt;br /&gt;
Die Werke tragen die Namen „Blood and Semen III“ und „Blood and Urine“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andres Serrano in Interviews mit Anna Blume. In: Sussler, Betsy (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Speak art! The best of BOMB magazine’s interviews with artists&amp;#039;&amp;#039;. New York 1997, S. 203–209.&lt;br /&gt;
* Andres Serrano, Idosyncratic Iconography. In: Anette W. Balkema &amp;amp; Henk Slager (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;The Photographic Paradigm&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam/Atlanta 1997. S. 106–110.&lt;br /&gt;
* Jens Guthmann: &amp;#039;&amp;#039;Dem Tod ins Gesicht sehen – Bilder aus dem Leichenschauhaus in der zeitgenössischen Fotografie&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag auf der 8. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung vom 26. bis 28. April 2002 im Medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.jensguthmann.de/zuerich.pdf |titel=Dem Tod ins Gesicht sehen – Bilder aus dem Leichenschauhaus in der zeitgenössischen Fotografie. |abruf=2022-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* I. König: &amp;#039;&amp;#039;Die „objektiven“ Toten. Leichenfotografie als Spiegel des Umgangs mit den Toten&amp;#039;&amp;#039;. Diplomica Verlag 2008, Hamburg, ISBN 3-8366-6435-6&lt;br /&gt;
* Peter W. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Perspectives on American religion and culture&amp;#039;&amp;#039;, Malden (1999), Wiley-Blackwell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.art-forum.org/z_Serrano/gallery.htm Fotogalerie] (Hinweis: auf den Fotos sind Leichen zu sehen)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://bombsite.com/issues/43/articles/1631|wayback=20130321002045 |text=Interview mit Andres Serrano aus dem Bomb Magazine Nr. 43, 1993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119285940|LCCN=no/92/24266|VIAF=4499247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Serrano, Andres}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotokünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tod (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Serrano, Andres&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Fotograf und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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