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	<title>Andres Müry - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki am 7. Dezember 2024 um 13:57 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-07T13:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andres Müry&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1948]] in [[Basel]]) ist ein [[Schweiz]]er Autor, [[Theaterkritiker]] und Buch[[herausgeber]], der auch als [[Dramaturg]] gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Andres Müry, Sohn des Musikkritikers [[Albert Müry]], begeisterte sich als 15-Jähriger anlässlich der Auseinandersetzungen um Rolf Hochhuths Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stellvertreter]]&amp;#039;&amp;#039; in Basel für das Theater und seine Wirkungsmöglichkeiten. Nach der Matura am [[Gymnasium am Münsterplatz|Humanistischen Gymnasium]] nahm er im Herbst 1967 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] das Studium der Theaterwissenschaft auf. Er hatte Regievolontariate und -assistenzen am [[Schillertheater (Berlin)|Schiller-Theater]] (u. a. bei [[Max Peter Ammann|Max P. Ammann]], [[Fritz Kortner]]), dazu privaten Schauspielunterricht. 1969/1970 war er Regieassistent am [[Staatstheater Kassel]]. Danach studierte Müry an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] [[Soziologie]] und schloss das Studium 1977 mit einem Diplom ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1978 hatte Müry Engagements als Schauspieldramaturg am [[Theater Basel]] (1978/79), an den [[Wuppertaler Bühnen]] (1979/80) und unter der Direktion von [[Jürgen Flimm]] am [[Schauspiel Köln]] (1980–1982), wo er die deutsche Erstaufführung von [[Ernst Jandl]]s Sprechstück &amp;#039;&amp;#039;Die Humanisten&amp;#039;&amp;#039; inszenierte. 1982 rechnete er in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[TransAtlantik]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Satire &amp;#039;&amp;#039;Giganten, die die Welt bedeuten&amp;#039;&amp;#039; mit dem Regietheater ab, gab den Dramaturgenberuf auf und liess sich als freier Autor, Lektor und Übersetzer in Frankfurt am Main nieder. Fortan schrieb er Reportagen und Portraits für &amp;#039;&amp;#039;TransAtlantik&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]]-Magazin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Theater heute]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[du (Zeitschrift)|du]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltwoche]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Ausserdem verfasste er zahlreiche Satiren und Dramolette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1980er Jahre entstanden zwei Bühnenstücke gemeinsam mit dem Basler Schriftsteller [[Jürg Laederach]], &amp;#039;&amp;#039;Tod eines Kellners&amp;#039;&amp;#039; (UA 1986, Schauspiel Bonn) und &amp;#039;&amp;#039;Körper Brennen&amp;#039;&amp;#039; (UA 1987, [[steirischer herbst]] Graz)&amp;lt;ref name=&amp;quot;theaterlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Theaterlexikon|Andres Müry|2|1297|Autor=[[Brigitte Marschall]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die Adaption des Films &amp;#039;&amp;#039;They shoot horses, don’t they?&amp;#039;&amp;#039; (Horace McCoy/Sidney Pollack) für das Theater Basel (UA 1988). Müry übersetzte auch französische Theaterstücke (u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Chantal Akerman]], [[Michel Deutsch (Schriftsteller)|Michel Deutsch]], [[René Kalisky]]). Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Minetti ißt Eisbein. Lob der Hinterbühne&amp;#039;&amp;#039; erschienen 1992 Müry’s gesammelte Portraits, Reportagen und Satiren als Buch. Im gleichen Jahr kam in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; des [[Goethe-Institut]]s sein Film &amp;#039;&amp;#039;Der Dramaturg oder Die Kunst des Verschwindens&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre begann Müry Theaterrezensionen für den Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Theater heute]]&amp;#039;&amp;#039; zu schreiben. In der Spielzeit 1995/96 war er Juror des [[Berliner Theatertreffen]]s und wurde Theaterkolumnist beim Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, für das er bis 2009 tätig blieb. 1996 verlegte Müry seinen Wohnsitz nach [[Salzburg]]. Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Ideologie der [[Salzburger Festspiele]]&amp;#039;&amp;#039; gab er 2000 die bahnbrechende Studie &amp;#039;&amp;#039;The Meaning of the Salzburg Festival&amp;#039;&amp;#039; des amerikanischen Kulturhistorikers [[Michael P. Steinberg]] heraus und schrieb das Buch &amp;#039;&amp;#039;Jedermann darf nicht sterben. Geschichte eines Salzburger Kults&amp;#039;&amp;#039; (2001), das zur Grundlage eines [[ORF]]/[[3sat]]-Films wurde und mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Jedermann]]&amp;#039;&amp;#039;-Darsteller [[Peter Simonischek]] auch als Hörbuch erschien. Als Herausgeber und Hauptautor verantwortete Müry 2002 zudem eine &amp;#039;&amp;#039;Kleine Salzburger Festspielgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (2002), die die Zeit von der Festspielgründung 1920 bis zum Ende der Ära [[Gerard Mortier]] umfasst. 2009 wurde Müry noch einmal für drei Jahre als Juror des Berliner Theatertreffens berufen. Im gleichen Jahr beteiligte er sich an der Gründung des [[Müry Salzmann Verlag]]s, für den er bis Ende 2013 als Herausgeber und Lektor tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 publizierte er sein erstes Prosabuch, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Paare ohne Sex im Waldviertel,&amp;#039;&amp;#039; 2020 die Monografie &amp;#039;&amp;#039;Wirziana. Die andere Welt des [[Peter Wirz (Künstler)|Peter Wirz]],&amp;#039;&amp;#039; mit der er einem Basler [[Art Brut|Art-Brut]]-Künstler aus seiner Familie ein Denkmal setzte. Müry hat aus einer geschiedenen Ehe zwei Söhne und aus einer früheren Verbindung eine Tochter. Er lebt in Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Autorschaft ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minetti ißt Eisbein. Lob der Hinterbühne.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11376-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jedermann darf nicht sterben. Geschichte eines Salzburger Kults.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2001, ISBN 3-7025-0429-X.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Jedermann darf nicht sterben. Geschichte eines Salzburger Kults.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Neuausgabe. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2014, ISBN 978-3-7025-0769-5.&lt;br /&gt;
* mit H.-K. Jungheinrich, J. Stenzl, B. Zuber: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Salzburger Festspielgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2002, ISBN 3-7025-0447-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Paare ohne Sex im Waldviertel. Stories.&amp;#039;&amp;#039; Weissbooks, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-86337-095-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirziana. Die andere Welt des Peter Wirz.&amp;#039;&amp;#039; Vexer Verlag, St. Gallen/Berlin 2020, ISBN 978-3-907112-16-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaft ===&lt;br /&gt;
* Mit Michael P. Steinberg: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Ideologie der Salzburger Festspiele 1890–1938.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Pustet, Salzburg 2000, ISBN 3-7025-0410-9.&lt;br /&gt;
* Mit [[Peter Simonischek]]: &amp;#039;&amp;#039;«Ich stehe zur Verfügung.» Peter Simonischek im Gespräch mit Andres Müry.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea Verlag, Wien 2004, ISBN 3-85002-567-5.&lt;br /&gt;
* Mit [[Jürgen Flimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die gestürzte Pyramide.&amp;#039;&amp;#039; Müry Salzmann Verlag, Salzburg 2010, ISBN 978-3-99014-006-2.&lt;br /&gt;
* Mit Jürgen Flimm: &amp;#039;&amp;#039;Das Salzburger Kapitel 1987–2010.&amp;#039;&amp;#039; Müry Salzmann Verlag, Salzburg 2010, ISBN 978-3-99014-022-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* [[Luc Bondy]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Fest des Augenblicks. Gespräche mit Georges Banu.&amp;#039;&amp;#039; Residenz Verlag, Salzburg 1997, ISBN 3-7017-1064-3.&lt;br /&gt;
* [[Chantal Akerman]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Couch in New York.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-39179-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentationen und Hörbuch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dramaturg oder Die Kunst des Verschwindens.&amp;#039;&amp;#039; Videofilm. Regie: Alexander Ris. Reihe &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater der Gegenwart, Theaterberufe.&amp;#039;&amp;#039; Goethe-Institut, München 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jedermann darf nicht sterben.&amp;#039;&amp;#039; Videofilm. Regie Günther Schilhan. ORF/3sat, 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jedermann darf nicht sterben.&amp;#039;&amp;#039; Hörbuch. Sprecher: [[Peter Simonischek]], Regie: Wolfgang Stahl. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Andres Müry|2|1297|Autor=Brigitte Marschall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132470454}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|070285802}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/autoren/M/Andres_Muery/index.xml Artikel von Andres Müry] in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132470454|LCCN=no2002041537|VIAF=32597165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mury, Andres}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müry, Andres&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Theaterpublizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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