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	<title>Andrei Platonowitsch Platonow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrei_Platonowitsch_Platonow&amp;diff=554075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: redundant zu DOI</title>
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		<updated>2026-04-08T18:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;redundant zu DOI&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andrei Platonov 1973.png|mini|Andrei Platonow [[Datei:A. Platonov signature.svg||rahmenlos|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrei Platonowitsch Platonow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Андрей Платонович Платонов}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Andrej Platonovič Platonov}}&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich {{lang|ru|Андрей Платонович Климе́нтов}}/&amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Andrei Platonowitsch Klimentow}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|28|8|1899|Link=1}} in [[Woronesch]]; † [[5. Januar]] [[1951]] in [[Moskau]]) war ein bedeutender russischer [[Schriftsteller]] der sowjetischen Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platonows in viele Sprachen übersetzte Hauptwerke, die Romane [[Tschewengur]] (1929, Чевенгур) und [[Die Baugrube]] (1930, Котлован), waren in der [[Sowjetunion]] verboten und konnten dort erst am Ende der [[Perestrojka]] erscheinen. Sie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen utopischer Hoffnung und misslingender Realisierung. Dabei sah sich Platonow, anders als viele zeitgenössische russische Autoren, nicht als Gegner der neuen Ordnung. Gerade dies befähigte ihn, so der russische Schriftsteller [[Andrei Bitow]], die Entwicklung der Sowjetunion zu verstehen „und zwar von innen und nicht aus dem entgegengesetzten Lager.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach Andrej Platonow: Romane. &amp;#039;&amp;#039;Die Baugrube. Das Juvenilmeer. Dshan&amp;#039;&amp;#039;. Hanser Verlag München 1990, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als prononcierter Vertreter der russischen Moderne wird Andrei Platonov oft mit Autoren wie [[Robert Musil]], [[Franz Kafka]] oder [[James Joyce]] verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrei Platonov&amp;#039;s grave, Moscow Armenian cemetery.jpg|mini|Platonows Grab in Moskau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrei Platonowitsch Klimentow, dies sein eigentlicher Name, war der älteste Sohn in der kinderreichen Familie eines Eisenbahnschlossers in der Kutschervorstadt von [[Woronesch]]. Bezeichnend für das Milieu, in dem er aufwuchs, war der Gegensatz des alten und des neuen Lebens, verkörpert durch die zahlreichen durchziehenden Pilger auf der einen und die Lokomotive als Symbol des technischen Fortschritts auf der anderen Seite. Beide Motive spielen in Platonows Werk eine große Rolle. Nach 1918 arbeitet der junge Andrei bei der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Woroneschskaja kommuna&amp;#039;&amp;#039; und absolviert ein Studium als Elektroingenieur. Begeistert propagiert er das [[GOELRO|Elektrifizierungsprogramm]] der Kommunistischen Partei. Er versteht sich als Sympathisant der Revolution, entwickelt jedoch in seinen publizistischen Artikeln eine eigene Utopie, die geprägt ist durch den russischen [[Kosmismus]] mit seinem Streben nach Überwindung des Todes und der Umgestaltung des Universums, aber auch durch die Forderung nach Versöhnung von Ökologie und Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrej Platonow: |url=https://www.dritte-natur.de/magazin/details/licht-und-sozialismus-1921 |titel=Licht und Sozialismus (1921) |titelerg=Übersetzt von Michael Leetz |werk=Dritte Natur – Technik Kapital Umwelt |hrsg=Matthes &amp;amp; Seitz Berlin |datum=2018 |sprache=de |abruf=2023-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine spätere Frau Marija Kaschinzewa lernt er 1920 kennen. 1922 wird ihr einziger Sohn Platon geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 kommt es zu einer Hungersnot in der Region Woronesch. Platonow fordert, die Parteikasse für die Hungernden zu öffnen, und verliert daraufhin seinen Kandidatenstatus in der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Bandi: [https://www.hoerspielundfeature.de/der-realismus-des-andrej-platonow-ad-absurdum-100.html Mario Bandi &amp;#039;&amp;#039;Ad absurdum: Der Realismus des Andrej Plantonow&amp;#039;&amp;#039;], Feature auf dlf.de, 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die katastrophale Dürre des Jahres 1922 bewegt Platonow dazu, seine Schreibtätigkeit aufzugeben und für einige Jahre als Bewässerungsingenieur im Gebiet von Woronesch zu arbeiten. Stets vertrat er die Ansicht, dass ein [[Schriftsteller]] zwei Berufe haben müsse. In dieser Zeit befasst er sich unter dem Einfluss der Ideen von [[Nikolai Fjodorowitsch Fjodorow|Nikolai Fjodorow]] und [[Konstantin Ziolkowski]] mit utopischen [[Geoengineering]]-Projekten zur Klimaveränderung.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Seifried: &amp;#039;&amp;#039;A Companion to Andrei Platonow&amp;#039;s «The Foundation Pit»&amp;#039;&amp;#039;. Boston 2009, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunehmend begreift er aber das sozialistische Modernisierungs- und Technisierungsprojekt als Zerstörung der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mehrmonatiger dienstlicher Aufenthalt in der Provinzstadt [[Tambow]] bewirkt einen radikalen Umbruch in seinem Leben. Die Erfahrung der Rückständigkeit des Landes und die überhandnehmende Bürokratisierung bringen seinen Glauben an einen möglichen Aufbau des [[Sozialismus]] ins Wanken. Ohne sich Illusionen über seine zukünftige Existenz als Literat zu machen, beschließt er, fortan als Schriftsteller zu arbeiten. Er verfasst eine Satire auf die Bürokratie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Gradow&amp;#039;&amp;#039; (Город Градов) und arbeitet an Erzählungen wie die in Zusammenarbeit mit [[Boris Andrejewitsch Pilnjak]] entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Epiphaner Schleusen&amp;#039;&amp;#039; (Епифанские шлюзы), &amp;#039;&amp;#039;Ein unerschlossener Mensch&amp;#039;&amp;#039; (Сокровенный человек) und &amp;#039;&amp;#039;Die Kutschervorstadt&amp;#039;&amp;#039; (Ямская слобода), die ihm große Anerkennung als Schriftsteller einbringen. In den Jahren 1926–1929 entsteht sein Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Tschewengur]]&amp;#039;&amp;#039;, der zusammen mit dem 1930 vollendeten Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Baugrube]]&amp;#039;&amp;#039; als Höhepunkt seines Schaffens gelten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Platonows 1931 erschienene Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Zum Vorteil&amp;#039;&amp;#039; (Впрок) bildet den Auftakt zu Platonows schwieriger Schriftstellerexistenz unter den Bedingungen des [[Stalinismus]]. Nachdem [[Stalin]] höchstpersönlich die Erzählung über die [[Zwangskollektivierung in der Sowjetunion|Kollektivierung der Landwirtschaft]] in grober Weise angegriffen hat, muss Platonow von nun an ein Leben als Outcast am Rande der sowjetischen Literatur führen. Er übt Selbstkritik und wird seitdem fast nicht mehr gedruckt. Während der anschließenden Jahre verfasst Platonow – selbstverständlich „für die Schublade“ – zwei in ihrer grausamen Schilderung totalitärer Herrschaft albtraumhafte Texte, den &amp;#039;&amp;#039;Müllwind&amp;#039;&amp;#039; (Мусорный ветер) über das nationalsozialistische Deutschland und eine allegorische Kritik am Stalinismus unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Makedonische Offizier&amp;#039;&amp;#039; (Македонский офицер). Erst die Teilnahme an der Reise einer Schriftstellerbrigade nach [[Turkmenistan]] ermöglicht ihm eine begrenzte Rückkehr in das literarische Leben. Sein neu erwachtes Interesse für mittelasiatische Themen schlägt sich in Erzählungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Takyr]]&amp;#039;&amp;#039; (Такыр) und &amp;#039;&amp;#039;Dshan&amp;#039;&amp;#039; (Джан) nieder. In der von [[Georg Lukács]] und [[Michail Alexandrowitsch Lifschitz|Michail Lifschitz]] herausgegebenen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Literaturkritiker&amp;#039;&amp;#039; (Литературный критик) kann Platonow ab und zu unter [[Pseudonym]] publizieren. Im Jahr des großen Terrors 1937 wird er erneut zur Zielscheibe einer dogmatischen Kritik, die ihn als Volksfeind denunziert. Ein schwerer Schicksalsschlag ereilt seine Familie 1938. Der 15-jährige Sohn Platonows wird als Spion und faschistischer Agent verhaftet, kehrt erst im Oktober 1940 aus dem [[Gulag]] zurück und stirbt Anfang 1943 an [[Tuberkulose]]. Kurz nach dem Tod seines Sohnes soll Platonow, dem Bericht eines Denunzianten des Geheimdienstes [[NKWD]] zufolge, geäußert haben: „Die Sowjetmacht hat mir meinen Sohn genommen, die Sowjetmacht wollte mir viele Jahre hartnäckig den Beruf eines Schriftstellers nehmen. Aber mein Schaffen kann mir niemand wegnehmen. Auch jetzt drucken sie mich zähneknirschend. Aber ich bin ein hartnäckiger Mensch. Leiden können mich nur abhärten. Meine Positionen werde ich nie und nimmer aufgeben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Sapper, Volker Weichsel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Utopie und Gewalt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2016, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sei jedoch, so fügt er hinzu, nicht gegen die Kommunisten, sondern gegen diejenigen, die das Land zugrunde richten. Während des Krieges verfasst der als Frontkorrespondent tätige Platonow zahlreiche Skizzen und Erzählungen. Im Zeichen der repressiven Kulturpolitik unter [[Andrei Schdanow]] wird die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Iwanows/Heimkehr&amp;#039;&amp;#039; (Семья Иванова/Возвращение) erneut zum Gegenstand dogmatischer Angriffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Lebensjahren verfasst der selbst an Tuberkulose erkrankte und verarmte Schriftsteller kurze Erzählungen und Märchen für Kinder. Andrei Platonov stirbt im Jahr 1951 und wird am 5. Januar auf dem armenischen Friedhof in Moskau beigesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrey Platonov, Voronezh2.jpg|mini|Platonow, Statue in seinem Geburtsort Woronesch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PLATONOV Schleusen.jpg|mini|Buchtitel der Originalausgabe &amp;#039;&amp;#039;ЕПИФАНСКИЕ ШЛЮЗЫ&amp;#039;&amp;#039;, Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Epiphaner Schleusen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Molodaja gvardija (1927)]]&lt;br /&gt;
In seiner Prosa der 1920er Jahre erweist sich Platonow als bedeutender Vertreter der russischen Moderne. Dies ist vor allem seiner eigentümlichen Sprache zu verdanken. Es ist eine kalkuliert „fehlerhafte‘“, „unliterarische“ Sprache, die aus einer Mischung von bürokratischem Sowjetjargon, [[Volkssprache]], [[Dialekt]] und [[Vulgärsprache|Vulgarismen]] besteht. Platonow war sich der Tatsache bewusst, dass er keiner der herrschenden literarischen Schulen zuzuordnen ist. Verbunden mit der ungewöhnlichen Sprache ist eine verstörend befremdliche Weltsicht, die sich der Mittel des [[Absurd]]en, der [[Groteske]], der [[Satire]] und [[Ironie]] bedient und an den Leser erhebliche Anforderungen stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus zeichnet sich Platonows Prosa durch bestimmte konstante Figurentypen aus, die in verschiedenen Variationen in seinem Werk auftreten. Da ist zum einen der Typ des Zweiflers, der sich zwar als Sympathisant der Sowjetmacht zu erkennen gibt, zugleich jedoch nicht davor zurückscheut, ketzerische Ansichten zu äußern. Der Zweifler geht oft einher mit dem Typ des närrischen, halbverrückten Helden, der die Realität aus seiner naiven Sicht beschreibt. Vor allem in den 1930er Jahren nimmt dieser Held Züge eines exzentrischen [[Jurodiwy|Gottesnarren]] (юродивый) an, der in der russischen Kultur auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Charakteristisch für Platonows Weltsicht ist auch die Gestalt des verwaisten Menschen (сирота), der oft Züge eines Wanderers oder Pilgers (странник) auf der Suche nach dem gelobten Land trägt. Als russische Variante des Unbehausten, Heimatlosen erinnert er an das existentialistische Denken der westeuropäischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schaffen Platonows der [[Stalin]]zeit gehen viele charakteristische Stilmerkmale seiner [[Prosa]] der 1920er Jahre verloren, und an die Stelle des experimentellen Umgangs mit der Sprache tritt ein stärker an der literarischen Tradition orientierter Stil. Dies hängt u.&amp;amp;nbsp;a. mit der Normierung der Sprache im [[sozialistischer Realismus|sozialistischen Realismus]] mit seiner Forderung nach Verständlichkeit und Volksverbundenheit der Kunst zusammen&amp;lt;ref&amp;gt;Konstantin Kaminskij: &amp;#039;&amp;#039;Störungssignale im sozrealistischen Normensystem. Der Fall Andrej Platonov&amp;#039;&amp;#039;. In: Konstruierte Realitäten – normale Abweichungen (Open Access); Wiesbaden 2010, S. 63–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Erzählungen der 1920er Jahre nimmt die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Ein unerschlossener Mensch&amp;#039;&amp;#039; einen besonderen Platz ein. Ihr Held, der mit autobiographischen Zügen ausgestattete, heimatlos durch das revolutionäre Russland streifende Foma Puchow ist ein kauziger Sonderling, ein „Philosoph aus dem Volk“, der als [[Sympathisant]] auf Seiten der Roten kämpft, dabei aber die [[Bolschewiki]] ständig mit seinen ketzerischen Fragen in Verlegenheit bringt. Ein umfassendes Bild der russischen Gesellschaft vom Bürgerkrieg bis zum Beginn der Stalinschen Herrschaft gibt Platonow in seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Tschewengur&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Die Wanderung mit offenem Herzen&amp;#039;&amp;#039; (Чевенгур. Путешествие с открытым сердцем). An dem Roman, dessen frühere Fassung den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Erbauer des Landes&amp;#039;&amp;#039; trägt, arbeitete Platonow in den Jahren 1926-1929. Die beiden Haupthelden des Romans sind der verwaiste Sohn eines Fischers Alexander Dwanow und Stepan Kopjonkin. Letzterer, eine Nachbildung von [[Cervantes]] [[Don Quijote]], reitet auf seinem Ross „Proletmacht“ durch das Russland des Bürgerkriegs, um im Namen der von ihm verehrten [[Rosa Luxemburg]] Abenteuer zu bestehen. Unterwegs stoßen die beiden Protagonisten unvermutet auf die fiktive Stadt Tschewengur, in der angeblich ein [[Kommunismus]] der [[Armut]] und [[Brüderlichkeit]] verwirklicht sein soll. Wie die [[Wiedertäufer]] in ihrer zum Neuen Jerusalem erklärten Stadt Münster (1534/35) laden die herrschenden Bolschewiki nach einem blutigen „Jüngsten Gericht“ über die [[Bourgeoisie]] Arme und Unbehauste, sog. „Vaterlose“ in die Stadt ein. Der tschewengurer Kommunismus gelangt jedoch nicht zur Realisierung und erweist sich schließlich als Täuschung, so dass der [[Dystopie|dystopische]] Roman als [[Apokalypse]] endet. Auf &amp;#039;&amp;#039;Tschewengur&amp;#039;&amp;#039; folgt Platonows im Jahr 1930 vollendeter Kurzroman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Baugrube]]&amp;#039;&amp;#039; (Котлован), der mit Mitteln der grotesken [[Ironie]] das Grauen der Kollektivierung der sowjetischen Landwirtschaft schildert.&lt;br /&gt;
Unter den Bedingungen der [[Kulturpolitik]] der 1930er Jahre verändert sich Platonows Schaffen in starkem Maße. Der mit märchenhaften Zügen ausgestattete Produktionsroman &amp;#039;&amp;#039;Das Juvenilmeer&amp;#039;&amp;#039; (Ювенильное море) und sein Romanfragment &amp;#039;&amp;#039;[[Die glückliche Moskwa]]&amp;#039;&amp;#039; (Счастливая Москва) zeugen von der Schwierigkeit Platonows, seinen Platz als Schriftsteller in der stalinistischen Gesellschaft zu finden. Mit dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Dshan&amp;#039;&amp;#039; (Джан), dessen Handlung in [[Turkmenistan]] spielt, versucht der Schriftsteller, der neuen Situation positive Seiten abzugewinnen. Dem von Moskau ausgesandten Romanhelden gelingt es, sein in Armut und Hoffnungslosigkeit versunkenes Volk wieder ins Leben zurückzuführen. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre erscheinen die Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Fro&amp;#039;&amp;#039; (1936, Фро) und &amp;#039;&amp;#039;Der Fluss Potudan&amp;#039;&amp;#039; (1937, Река Потудань), die der Liebe zwischen Mann und Frau gewidmet sind. Dies ist für Platonow insofern ungewöhnlich, als dieses Thema in seiner Prosa der 1920er Jahre hinter einer asketischen [[Sexualmoral]] zurückgetreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Anerkennung als Schriftsteller blieb Platonow zu Lebzeiten weitgehend versagt. Eine breite [[Rezeption (Kunst)|Rezeption]] seiner Hauptwerke beginnt erst mit der Perestrojka und setzt nachträglich neue Maßstäbe für die Bewertung der russisch-sowjetischen Literatur. In den sozialistischen Ländern wurden seine Werke übersetzt und als Kritik am Sowjetsozialismus gelesen. In der DDR erschienen mehrere Ausgaben der Werke Platonows im [[Aufbau Verlag]] und anderen Verlagen. Im vereinigten Deutschland ist besonders der [[Suhrkamp Verlag]] mit neuen Übersetzungen und einer Einführung in Platonows Leben und Werk&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Günther: &amp;#039;&amp;#039;Andrej Platonow : Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorgetreten. Einen vielseitigen Überblick über Biographie und Schaffen des russischen Schriftstellers bietet die [[Osteuropa (Zeitschrift)|Zeitschrift Osteuropa]] in ihrem 2016 erschienenen Heft mit dem Titel &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Utopie und Gewalt: Andrej Platonov: die Moderne schreiben&amp;#039;&amp;#039; von Manfred Sapper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Werke in russischer Sprache ===&lt;br /&gt;
* «Голубая глубина» (1922)&lt;br /&gt;
* «Антисексус» (1925)&lt;br /&gt;
* «Город Градов» (1927),&lt;br /&gt;
* «Eпифанские шлюзы» (1927)&lt;br /&gt;
* «Ямская слобода» (1927)&lt;br /&gt;
* «Чевенгур» (1927–1929), первая редакция: «Строители страны» (1927)&lt;br /&gt;
* «Государственный житель» (1927)&lt;br /&gt;
* «Дураки на перферии» (1928)&lt;br /&gt;
* «Усомнившийся Макар» (1929)&lt;br /&gt;
* «Происхождение мастера» (1929)&lt;br /&gt;
* «Котлован» (1930),&lt;br /&gt;
* «Шарманка» (1930)&lt;br /&gt;
* «Впрок» (1931)&lt;br /&gt;
* «Ювенильное море» (1932)&lt;br /&gt;
* «Счастливая Москва» (1932–1936)&lt;br /&gt;
* «Македонский офицер» (1932–1936)&lt;br /&gt;
* «Мусорный ветер» (1933)&lt;br /&gt;
* «14 Красных избушек» (1933)&lt;br /&gt;
* «Такыр» (1934)&lt;br /&gt;
* «Джан» (1935)&lt;br /&gt;
* «Фро» (1936)&lt;br /&gt;
* «Pека Потудань» (1937)&lt;br /&gt;
* «Возвращение / Семья Иванова» (1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue russische Werkausgaben ===&lt;br /&gt;
* «Андрей Платонов: Собрание» [в 8-и т. ]: Moсква 2009-11.&lt;br /&gt;
* «Андрей Платонов: Сочинения. Научное издание» [т. 1-4] Москва 2004-2021. [Die bisher erschienenen Bände umfassen den Zeitraum 1918-1932].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Ausgaben (Ausgewählte Übersetzungen) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kutschervorstadt&amp;#039;&amp;#039;. Gesammelte Erzählungen. Übersetzt von [[Alexander Kaempfe]], München 1968, Hanser Verlag.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der schönen und grimmigen Welt&amp;#039;&amp;#039;, Ausgewählte Prosa, 2 Bände. Berlin 1969, Kultur und Fortschritt &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken eines Lesers&amp;#039;&amp;#039;. Aufsätze und Essays. Übers. von M. Erb, Leipzig/Weimar 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgabe in sechs Einzelbänden&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1986–93, Hrsg. von [[Lola Debüser]], Verlag Volk und Welt. Lizenzausgabe im Verlag Hanser.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Epiphaner Schleusen&amp;#039;&amp;#039;. Frühe Novellen, ISBN 978-3-353-00929-6.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Müllwind&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen 1, ISBN 978-3-353-00147-4.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Die Reise der Spatzen&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen 2, ISBN 978-3-446-14957-1.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Die Baugrube. Das Juvenilmeer. Dshan&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-353-00933-3.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Tschewengur&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-353-00621-9.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Die glückliche Moskwa&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-353-00966-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Volk Džan. Der Takyr. Die Baugrube&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;m. Übers. von [[Kay Borowsky]], Berlin 1992, Oberbaum Verlag, ISBN 978-3-926409-79-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie der 14 Roten Hütten&amp;#039;&amp;#039;. Stücke, Prosa, Briefe, Notizen. hrsg. von Lola Debüser, Berlin 1992, Oberbaum Verlag, ISBN 3-926409-94-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Baugrube&amp;#039;&amp;#039;, neu übers. von [[Gabriele Leupold]], Frankfurt 2016, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-42561-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der makedonische Offizier&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. und übers. von Michael Leetz, Frankfurt 2021, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-43026-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Džan oder die erste sozialistische Tragödie&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Michael Leetz, Berlin 2019, Quintus Verlag, ISBN 978-3-947215-36-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühe Schriften zur Proletarisierung 1919–1927&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Konstantin Kaminskij und Roman Widder, übers. von Maria Rajer, Turia + Kant, Wien/Berlin 2019, ISBN 978-3-85132-948-3.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Strätling]] &amp;amp; [[Georg Witte (Slawist)|Georg Witte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Lichtozean. Energien der sowjetischen Moderne&amp;#039;&amp;#039;. [[Matthes &amp;amp; Seitz Berlin|Matthes &amp;amp; Seitz]], Berlin 2025, ISBN 978-3-7518-2069-1.&lt;br /&gt;
* Der Staatsbewohner, Erzählungen. Übers. von [[Gabriele Leupold]], Frankfurt 2025, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-43114-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Reihenfolge des Erscheinens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Steiner u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fremdsprachiger Schriftsteller von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1980; Band 3, S. 64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joseph Brodsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Katastrophen in der Luft&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Flucht aus Byzanz&amp;#039;&amp;#039;. Essays. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1988, S. 225–256.&lt;br /&gt;
* [[Witali Alexandrowitsch Schentalinski|Witali Schentalinski]]: &amp;#039;&amp;#039;Das auferstandene Wort. Verfolgte russische Schriftsteller in ihren letzten Briefen, Gedichten und Aufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Übers. von Bernd Rullkötter. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1996, ISBN 3-7857-0848-3, S. 419–436.&lt;br /&gt;
* Natascha Drubek-Meyer, &amp;#039;&amp;#039;Rossija – ‚Pustota v kiškach‘ mira.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;‚Sčastlivaja Moskva‘ (1932-36) A. Platonova kak allegorija&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Novoe literaturnoe obozrenie&amp;#039;&amp;#039; 9, 1994, S. 251–278.&lt;br /&gt;
* [[Robert Hodel]], Jan Peter Locher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sprache und Erzählhaltung bei Andrej Platonov&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt a. M. 1998, ISBN 3-906759-83-0.&lt;br /&gt;
* Stephan-Immanuel Teichgräber: &amp;#039;&amp;#039;Die Dekonstruktion der sozialistischen Mythologie in der Poetik Andrej Platonovs&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1999, ISBN 3-631-33928-3.&lt;br /&gt;
* Pia-Susan Berger-Bügel: &amp;#039;&amp;#039;Andrej Platonov: der Roman „Ščastlivaja Moskva“ im Kontext seines Schaffens und seiner Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Kubon &amp;amp; Sagner, München 1999, ISBN 3-87690-603-2.&lt;br /&gt;
* Robert Hodel: &amp;#039;&amp;#039;Der Gewaltdiskurs der Politik als literarische Vorlage bei Andrej Platonov und Vladimir Sorokin&amp;#039;&amp;#039;. In: Laura Burlon, Nina Frieß, Katarzyna Rózanska, Peter Salden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verbrechen – Fiktion – Vermarktung. Gewalt in den zeitgenössischen slavischen Literaturen&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag, Potsdam 2013, ISBN 978-3-86956-271-1, S. 65–86 (online).&lt;br /&gt;
* Wiener Slawistischer Almanach Bd. 63 (2009): &amp;#039;&amp;#039;Diesseits und jenseits der Utopien. Andrej Platonov – ein Autor zwischen allen Stühlen&amp;#039;&amp;#039; (Konferenzbeiträge einer Tagung im Jahr 2008 des Instituts für slavische Philologie der LMU München).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Dennis Ioffe |Titel=Andrej Platonov and the Pragmatics of Radical Modernism |Sammelwerk=Russian Literature |Band=73 |Nummer=1 |Datum=2013-01-01 |Reihe=Andrej Platonov |ISSN=0304-3479 |DOI=10.1016/j.ruslit.2013.01.016 |Seiten=323–340}}&lt;br /&gt;
* Konstantin Kaminskij: &amp;#039;&amp;#039;Der Elektrifizierungsroman Andrej Platonovs&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag Köln/Weimar/Wien 2016,  ISBN 978-3-412-50326-0&lt;br /&gt;
* [[Hans Günther (Slawist)|Hans Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Andrej Platonow : Leben Werk Wirkung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Suhrkamp 2016, ISBN 978-3-518-46737-4.&lt;br /&gt;
* Michael Leetz: &amp;#039;&amp;#039;»Der erste, der wirklich alles verstanden hat«. Andrej Platonow, der Schriftsteller der Zukunft&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sinn und Form]], Heft 6/2016, S. 790–799 ([https://sinn-und-form.de/index.php?tabelle=leseprobe&amp;amp;titel_id=6827 Leseprobe]).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Sapper]], Volker Weichsel (Hrsg.): Utopie und Gewalt. Andrej Platonov. Die Moderne schreiben (= Osteuropa, Heft 8–10/2016). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-8305-3658-1 ([https://sinn-und-form.de/index.php?tabelle=leseprobe&amp;amp;titel_id=6827 Leseprobe]).&lt;br /&gt;
* Hans Günther: &amp;#039;&amp;#039;Revolution und Melancholie. Andrej Platonovs Prosa der 1920er Jahre&amp;#039;&amp;#039;. Frank &amp;amp; Timme, Berlin 2020, ISBN 978-3-7329-9298-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andrey Platonov|Andrei Platonow|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118792512}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swr2/programm/broadcastcontrib-swr-20008.html Ein ökologischer Prophet – Der Schriftsteller Andrej Platonow]&amp;#039;&amp;#039; Radiofeature von Michael Leetz. [[SWR2 Wissen]] 8. August 2016 (Audio und Manuskript zum Download)&lt;br /&gt;
* [https://ilibrary.ru/author/platonov/index.html Texte auf Russisch] in der [[Internet-Bibliothek Alexei Komarow|Bibliothek Komarow]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.platonov.org.ru:80/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Andrei Platonow – über den Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20060426004056}} (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.krugosvet.ru/enc/kultura_i_obrazovanie/literatura/PLATONOV_ANDRE_PLATONOVICH.html Biografie], Enzyklopädie Krugoswet (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.hrono.ru/biograf/platonov.html Platonow-Biographien auf chronos-ru]&lt;br /&gt;
* [http://www.hrono.ru/proekty/platonov/index.html Russische Web-Enzyklopädie zu Platonows Leben und Werk]&lt;br /&gt;
* [http://platonovseminar.com/ Internationales Platonow Seminar] (russisch)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0686827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118792512|LCCN=n80117350|NDL=00452938|VIAF=95204396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Platonow, Andrei Platonowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Platonow, Andrei Platonowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klimentow, Andrei Platonowitsch (wirklicher Name); Климентов, Андрей Платонович (wirklicher Name, russisch); Платонов, Андрей Платонович (russisch); Platonov, Andrej Platonovič (wissenschaftliche Transliteration)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Woronesch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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