<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreasplatz</id>
	<title>Andreasplatz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreasplatz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreasplatz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T10:39:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreasplatz&amp;diff=1240678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: (GR) File:Coat of arms of Berlin.svg → File:DEU Berlin COA.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreasplatz&amp;diff=1240678&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-02T13:50:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Coat_of_arms_of_Berlin.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Coat of arms of Berlin.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Coat of arms of Berlin.svg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Berlin_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Berlin COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Berlin COA.svg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Andreasplatz in Berlin. Einen Andreasplatz gibt es auch in Hildesheim, siehe [[Andreasplatz (Hildesheim)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= Andreasplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= &lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Andreasplatz Ansichtskarte 1899.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Andreasplatz 1899&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 1865&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= um 1960 entwidmet&lt;br /&gt;
| Straßen= &lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= &lt;br /&gt;
| Platzfläche= &lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreasplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war als ehemaliges Zentrum der [[Stralauer Vorstadt]] ein historisch bedeutsamer Platz im heutigen Ortsteil [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] in [[Berlin]]. Er lag an der [[Andreasstraße (Berlin)|Andreasstraße]], zwischen den beiden Querstraßen Kleine Andreasstraße und Grüner Weg (heute Singerstraße). Um 1960 verschwand die Platzanlage mit der Neubebauung des Viertels aus dem Stadtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Marktplatz der Stralauer Vorstadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreasstrasse Plan Berlin Osten BusB 1896.jpg|mini|Kartenausschnitt mit Andreasstraße und Andreasplatz (1896)]]&lt;br /&gt;
Der Andreasplatz erhielt seinen Namen am 25.&amp;amp;nbsp;März 1865, da er als Platz an der Andreasstraße lag. Ebenso wie die Kleine Andreasstraße sind beide nach dem Apostel [[Andreas (Apostel)|Andreas]] benannt, da sich am südlichen Ende der Andreasstraße, dem [[Stralauer Platz]], die im Zweiten Weltkrieg zerstörte [[St. Andreaskirche (Berlin)|Andreaskirche]] befand. Die Andreasgemeinde im Stralauer Viertel bestand bereits seit 1853. In den Planungen des Stralauer Viertels wurde der Platz dagegen nur als Platz&amp;amp;nbsp;D geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1888 fanden auf dem Andreasplatz die regelmäßigen Wochenmärkte des Stralauer Viertels statt, wobei um 1880 594 einzelne Marktstände verzeichnet waren. Der letzte Markttag auf dem Platz war am 27. April 1888 und wurde dann in die am 1. Mai 1888 eröffnete [[Markthallen in Berlin#Markthallen-Serienbauten ab 1883|Markthalle VIII]] in direkter Nachbarschaft an der Kleinen Andreasstraße verlegt. Der Platz blieb allerdings auch weiterhin zentraler Treffpunkt des Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optische Aufwertung und Zillekiez ===&lt;br /&gt;
Am 9. April 1896 wurde in der Berliner Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Platz künstlerisch auszugestalten und damit aufzuwerten. Geplant wurde eine von zwei Skulpturen flankierte halbrunde, monumentale Sitzbank mit hoher Lehne, die hinter einer Fontäne errichtet werden sollte. Den Auftrag zur Gestaltung bekam der damals bereits nicht mehr im Amt befindliche ehemalige Stadtbaurat [[Hermann Blankenstein]]. Die Fundamente waren bereits im November 1896 fertiggestellt, die Schaffung der seitlichen Marmorgruppen verzögerte sich allerdings. Am 26.&amp;amp;nbsp;November wurde zudem ein [[Bronze|bronzenes]] Reliefmedaillon der &amp;#039;&amp;#039;Borussia&amp;#039;&amp;#039; (eine allegorische Frauenfigur auf den Staat [[Preußen]]) des Bildhauers [[Reinhold Felderhoff]] zentral in die hohe Sitzlehne integriert. Die beiden Skulpturen wurden 1898 fertig und aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Skulpturen entstanden zwei Bildnisse, die optisch an die Bewohner des Viertels anknüpfen sollten und somit für die [[Wilhelminismus|Wilhelminische Zeit]], in der vor allem Adlige mit Skulpturen bedacht wurden, untypisch waren:&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Wilhelm Haverkamp Handwerker mit Sohn.jpg|135|Friedrichshain110228 AMA fec (31).JPG|220|[[Wilhelm Haverkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Handwerker mit Sohn&amp;#039;&amp;#039;|[[Edmund Gomansky]]: &amp;#039;&amp;#039;Mutter mit Kind&amp;#039;&amp;#039;; im [[Volkspark Friedrichshain]].}}&lt;br /&gt;
Die rechte Skulptur, die von [[Edmund Gomansky]] geschaffen wurde und als Muttergruppe bekannt ist, sollte das bürgerliche Ideal der Hausfrau, Gattin und Mutter in der Kaiserzeit darstellen. Es handelt sich um eine Frauengestalt mit einem schlafenden Kind im Schoß, wobei der Künstler bewusst auf das Vorbild historischer [[Marienbildnis|Madonnenikonen]] zurückgriff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende_Muttergruppe&amp;quot;&amp;gt;Mende 2003 und {{LuiseLexBez |Titel=Mutter mit Kind |Bezirk=FrKr |ID=Mutter_mit_Kind_Skulptur |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die linke Skulptur schuf [[Wilhelm Haverkamp]] als Bildnis eines sitzenden Handwerker mit seinem Sohn, bekannt als Vatergruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende_Vatergruppe&amp;quot;&amp;gt;Mende 2003 und {{LuiseLexBez |Titel=Handwerker mit Sohn |Bezirk=FrKr |ID=Handwerker_mit_Sohn |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich hierbei um das einzige bekannte monumentale Arbeiterstandbild der Wilhelminischen Zeit, wodurch die Skulptur besonderes Aufsehen erregte. Sie zeigt einen Arbeiter mit Schmiedeschürze bei der Arbeitspause und dessen Sohn, der nach dem Hammer greift, um symbolisch seinem Vatervorbild den Hammer abzunehmen und in dessen Tradition weiterzuführen. Das Bildnis idealisiert dabei den Arbeiter in romantischer Art, und die zeitgenössische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Bär&amp;#039;&amp;#039; schrieb dazu: „Das Bildwerk verherrlicht die Schönheit, die aus Kraft und Arbeitsfleiß emporblüht“.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Feustel 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Die Gruppen auf dem Andreasplatz in Berlin |Sammelwerk=Der Bär |Band=26 |Nummer=10 |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=1900-03-10 |Seiten=167 |Online=https://digital.zlb.de/viewer/image/34046307_1900/175/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge leitete sich das in Berlin sprichwörtliche &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterstandbild&amp;#039;&amp;#039; von dieser Skulptur ab. Es ist bis heute gebräuchlich zur Bezeichnung eines Arbeiters, der sich auf seinem Werkzeug wie etwa einer Schaufel ausruht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.germanistik.uni-hannover.de/organisation/publikationen/bln_lexikon/a_to_z/a.htm |text=Berliner Wörter von A–Z |wayback=20081204120853}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Handwerker mit Sohn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz entwickelte sich allerdings nicht zu einer Repräsentanzfläche, sondern entsprechend den Bewohnern und der Struktur zu einem Kiezplatz inmitten des bekannten [[Zille-Milieu]]s. [[Heinrich Zille]] beschrieb zwar nie die Plätze und Häuser direkt, wuchs allerdings, aus Dresden kommend, nach 1867 in der Kleinen Andreasstraße auf und lebte also inmitten der Mietskasernen rund um den Andreasplatz. Diese wurden zum Hauptsujet seiner späteren Werke. Der Andreasplatz entwickelte sich zudem zu einem Zentrum des Berliner [[Rotlichtviertel]]s um den damaligen Schlesischen Bahnhof, den heutigen [[Berlin Ostbahnhof|Ostbahnhof]]. Auch der bekannte Berliner Serienmörder [[Carl Großmann]] lebte in der Nähe des Platzes und suchte hier auch seine Opfer, meistens Prostituierte und mittellose Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung des Platzes um 1960 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrichshain Andreasstraße 1108-2017 (70).jpg|mini|Einzelhandelsgebäude auf dem verschwundenen Andreasplatz]]&lt;br /&gt;
Um 1960 verschwand der Andreasplatz mit der Neubebauung des Viertels vollständig aus dem Stadtbild. Auf der ehemaligen Freifläche des Platzes befindet sich heute ein Gebäude für den Einzelhandel. Lediglich die Straßenkreuzung Andreasstraße/Singerstraße wird noch so bezeichnet. Die Sitzbank wurde entfernt und die beiden Skulpturen an getrennte Standorte umgesetzt. So findet sich die Vatergruppe schräg gegenüber dem damaligen Andreasplatz isoliert auf einer Wiese an der Rückseite des von [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]] gebauten [[Andreasgymnasium]]s. Die Muttergruppe steht im [[Volkspark Friedrichshain]] in der Verlängerung der Virchowstraße und damit hinter der Frauenstation des [[Klinikum im Friedrichshain|Krankenhauses Friedrichshain]], wodurch sie auch thematisch in einen neuen Kontext gesetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende_Muttergruppe&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden Skulpturen sind die letzten noch erhaltenen Denkmäler aus der wilhelminischen Zeit in Friedrichshain.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mende_Vatergruppe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan-Michael Feustel|Jan Feustel]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundenes Friedrichshain. Bauten und Denkmale im Berliner Osten. Begleitmaterial zur Ausstellung, Heimatmuseum Friedrichshain&amp;#039;&amp;#039;. Agit-Druck, Berlin 2001, ISBN 3-935810-01-6.&lt;br /&gt;
* Kathrin Chod u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bezirkslexikon Friedrichshain-Kreuzberg&amp;#039;&amp;#039;. Haude&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Spener, Berlin 2003, ISBN 3-7759-0474-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andreasplatz (Berlin-Friedrichshain)|Andreasplatz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=05|id=A787|zlb98=139|kaupert=Andreasplatz-10243-Berlin|name=Andreasplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/53.51|EW=13/25/53.46|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
	</entry>
</feed>