<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Zumach</id>
	<title>Andreas Zumach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Zumach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Zumach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T14:19:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Zumach&amp;diff=520186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: taz.de; siehe user:CamelBot.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Zumach&amp;diff=520186&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-29T16:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: taz.de; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andreas Zumach (Journalist).jpg|mini|Andreas Zumach (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Zumach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1954]] in [[Köln]])&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Witt, &amp;#039;&amp;#039;Andreas Zumach warnt in Pfullendorf vor Lobbyistenpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Südkurier, 12. April 2016, [https://www.suedkurier.de/region/linzgau/pfullendorf/Andreas-Zumach-warnt-in-Pfullendorf-vor-Lobbyistenpolitik;art372570,8651085 online], abgerufen am 21. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Publizist]]. Er gilt als Experte für internationale Beziehungen und Konflikte. Von 1988 bis 2020 war er [[Schweiz]]- und [[Vereinte Nationen|UN]]-Korrespondent für &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (taz) mit Sitz am [[Palais des Nations|europäischen Hauptsitz]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] in [[Genf]]. Er arbeitet als [[Freier Journalist|freier]] [[Korrespondent]] für deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/!a161/ Andreas Zumach: Auslandskorrespondent Schweiz.]&amp;#039;&amp;#039; Webseite der &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 15. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Als dezidierter [[Pazifist]] befasst er sich schwerpunktmäßig mit [[Sicherheitspolitik|Sicherheits-]] und [[Friedenspolitik]], [[UNO]], [[OSZE]], [[Rüstungskontrolle]] und [[Menschenrechte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Andreas Zumach ist Sohn der Lehrerin Hildegard Zumach (1926–2021). Er wuchs zunächst in Köln und später in [[Bergisch Gladbach]] auf. Er besuchte ab September 1968 das Internatsgymnasium [[Evangelische Landesschule zur Pforte]] in [[Meinerzhagen]] und legte dort 1973 das Abitur ab. Danach absolvierte er als [[Kriegsdienstverweigerer]] einen zweijährigen [[Zivildienst in Deutschland|zivilen Ersatzdienst]] mit der [[Aktion Sühnezeichen]] bei der Landarbeitergewerkschaft [[United Farm Workers]] (UFW) in den USA. Seine dort gewonnenen Erfahrungen mit dem Instrument [[Konsumentenboykott]] wandte er nach seiner Rückkehr nach Deutschland in Initiativen gegen den Baby[[milchpulver]]-Hersteller [[Nestlé]] an. Gemeinsam mit seiner Mutter widmete er sich anschließend dem Kampf gegen die [[Apartheid]] in [[Südafrika]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Tripp: &amp;#039;&amp;#039;Fromm und politisch: Christliche Anti-Apartheid-Gruppen und die Transformation des westdeutschen Protestantismus 1970-1990.&amp;#039;&amp;#039; [[Wallstein Verlag]], 2015, S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war von 1972 bis 1992 Generalsekretärin der [[Evangelische Frauenarbeit in Deutschland|Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumach studierte von 1975 bis 1979 an der [[Universität Köln]] [[Soziale Arbeit|Sozialarbeit]], [[Volkswirtschaftslehre|Volkswirtschaft]] und [[Journalismus]].&lt;br /&gt;
In den Jahren 1979 bis 1981 arbeitete er als Redakteur für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue (Berlin)|Die Neue]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin (West).&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; In den 1980er Jahren war er Sprecher von Organisationen der [[Friedensbewegung#Gegen den NATO-Doppelbeschluss|westdeutschen Friedensbewegung]] und an der Organisation der [[Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten 1981]] und der [[Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten 1983|Friedensaktionen von 1983]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Patalong |url=https://www.spiegel.de/geschichte/russland-ukraine-krieg-veteran-der-friedensbewegung-andreas-zumach-ueber-die-friedensbewegung-vor-40-jahren-und-heute-a-7278fafb-31ef-4119-9d47-f73f26b3793d |titel=Veteran der Friedensbewegung über Aufrüstung |werk=Der Spiegel |datum=2022-03-30 |sprache=de |abruf=2024-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 2020 war er [[Schweiz]]- und [[Vereinte Nationen|UN]]-Korrespondent für &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (taz) mit Sitz am [[Palais des Nations|europäischen Hauptsitz]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] in [[Genf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Als Journalist beschäftigt sich Zumach schwerpunktmäßig mit Themen des Völkerrechts und der UNO, der Menschenrechtspolitik, der Sicherheitspolitik, der Flüchtlings- und Asylpolitik, der Rüstungskontrolle und internationalen Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu internationalen Konflikten befasste er sich unter anderem mit Syrien, Irak, Afghanistan, der Ukraine und mit dem internationalen Terrorismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rüstungspolitik analysierte er die Rüstungsproduktion in Deutschland, Strukturen der Rüstungsindustrie, die rechtlichen Grundlagen für Rüstungsexporte und politische Interessen hinter Rüstungsproduktionen und Rüstungsexporten, darüber hinaus die wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Bedeutung von Rüstungsproduktionen und -exporten; Dual-Use-Güter, Drittländer-Ausschlusslisten, Hermesbürgschaften, die Rolle von Gewerkschaften, Kirchen und politischen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu militärischen Fragen befasste er sich mit Atomwaffen, [[Auslandseinsätze der Bundeswehr|Auslandseinsätzen der Bundeswehr]], Drohneneinsätzen, auch den so genannten Drohnenmorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Europa stand die Frage im Vordergrund, ob die Europäische Union eine Zivilmacht oder Militärunion mit geopolitischen Ambitionen sei oder werden solle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedenskooperative.de/referenten/andreas-zumach |titel=Andreas Zumach |datum=2016-04-21 |sprache=de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1998 Goldpreis „Excellenz im Journalismus“ des Verbandes der UNO-Korrespondenten in New York (UNCA) für DLF-Radiofeature „UNO: Reform oder Kollaps“ vom 24. Oktober 1997, überreicht von Generalsekretär Kofi Anan&lt;br /&gt;
* 2004 Kant-Weltbürgerpreis&lt;br /&gt;
* 2009 [[Göttinger Friedenspreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zumach war von 1976 bis 1986 Mitglied der [[SPD]]. Er trat aus, weil er die Haltung sozialdemokratischer Spitzenpolitiker in der Asylrechtsdiskussion ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=SPD–Austritt wegen Asylpolitik |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1986-09-25 |ISSN=0931-9085 |Seiten=5 |Online=https://taz.de/!1877317/ |Abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zeitweise war er Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission beim [[SPD-Parteivorstand|Parteivorstand der SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Schmitt-Beck|Rüdiger Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland: Ursachen und Bedingungen einer neuen sozialen Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; [[Springer Fachmedien]], Wiesbaden 1990, S. 144 (Fn. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von 1981 bis 1987 war er als Referent bei der [[Aktion Sühnezeichen Friedensdienste]] tätig. In dieser Funktion war er für die Organisation der ab 1981 abgehaltenen [[Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten 1981|Bonner Friedensdemonstrationen]] verantwortlich und fungierte als Sprecher des [[Netzwerk Friedenskooperative#Geschichte|Koordinationsausschusses]] der [[Friedensbewegung#Neue Friedensbewegung|bundesweiten Friedensbewegung]].&lt;br /&gt;
* Zumach ist unter anderem aktiv im Beirat des Vereins [[Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://bip-jetzt.de/ |titel=Beirat |titelerg= |hrsg=Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern |werk=bip-jetzt.de |datum= |abruf=2024-07-31 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Er war bis 2022 Jury-Vorsitzender für den Göttinger Friedenspreis.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.goettinger-tageblatt.de/Die-Region/Goettingen/Goettinger-Friedenspreis-fuer-Konstantin-Wecker Friedenspreis für Konstantin Wecker.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 8. März 2018, abgerufen am 15. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von 1969 bis 2022 nahm er am [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen Evangelischen oder Ökumenischen Kirchentag]] teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen und Kontroversen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel und Palästina ===&lt;br /&gt;
In einem Vortrag am 7. November 2018 an der Universität München zum Thema „Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=oTMKToXZr60 |titel=Andreas Zumach: Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte Zumach seine Auffassung zur Besatzungspolitik Israels dar: „Die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik der israelischen Regierung ist die größte Gefahr für eine gesicherte und auf Dauer unbedrohte Existenz des Staates Israel.“ Die [[Süddeutsche Zeitung]] gab Inhalte des Vortrags fehlerhaft wieder. Zumach bewirkte daher eine einstweilige Verfügung. Die SZ musste daraufhin eine Gegendarstellung Zumachs veröffentlichen. Diese wurde von der Redaktion der SZ auch inhaltlich bestätigt: „Herr Zumach hat Recht. Die Redaktion.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Schmitz |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/bds-israel-palaestina-kulturszene-1.4304842 |titel=Israel-Debatte – Hauptsache, dagegen |sprache=de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin untersagt zudem die Falschbehauptung, Zumach habe über Israel gesagt, „ein Staat, der für sich reklamiert, jüdisch zu sein, kann kein demokratischer Staat sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=taz 🐾 sachen: SZ und Andreas Zumach |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2019-02-06 |ISSN=0931-9085 |Seiten=2 |Online=https://taz.de/SZ-und-Andreas-Zumach/!5567548/ |Abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 sagte Zumach ebenso wie [[Konrad Raiser]] seine Teilnahme am evangelischen Kirchentag ab, weil dessen Präsidium unter Vorsitz von Kirchentagspräsident Thomas de Maiziere seinen Beschluss zum Verbot der [[Nakba]]-Ausstellung bekräftigte, die seit 2009 auf fünf Evangelischen Kirchentagen gezeigt worden war. Nach Darstellung von Zumach wurde diese „Zensurmaßnahme“ durch unbelegte Pauschalvorwürfe, Falschaussagen und Verleumdungen Dritter über die Ausstellung gestützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monique Courbat |url=https://www.infosperber.ch/politik/welt/zum-ersten-mal-seit-1969-nehme-ich-am-kirchentag-nicht-teil/ |titel=«Zum ersten Mal seit 1969 nehme ich am Kirchentag nicht teil» |datum=2023-04-19 |sprache=de-CH |abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommunikation wurde von Zumach dokumentiert und in Teilen veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://bibjetzt.files.wordpress.com/2018/12/karlsruhe_dokus1.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäische Sicherheitspolitik ===&lt;br /&gt;
Zumach äußerte 2019, die &amp;lt;abbr&amp;gt;EU&amp;lt;/abbr&amp;gt; stelle sich gern als Friedensprojekt dar, aber sie betreibe eine genauso harte Interessenpolitik wie die &amp;lt;abbr&amp;gt;USA&amp;lt;/abbr&amp;gt; und zunehmend auch China. Die in diesem Zusammenhang thematisierte Gründung einer europäischen Militärmacht sieht Zumach kritisch. Er sieht gute Gründe für die Überlegung, ob die &amp;lt;abbr&amp;gt;EU&amp;lt;/abbr&amp;gt; nicht besser auf eine größere Handlungsfähigkeit der &amp;lt;abbr&amp;gt;UNO&amp;lt;/abbr&amp;gt; hinwirken sollte. „Eine &amp;lt;abbr&amp;gt;UNO&amp;lt;/abbr&amp;gt;-Armee mit einem klaren Mandat wäre meines Erachtens weltweit akzeptabler, als wenn die &amp;lt;abbr&amp;gt;EU&amp;lt;/abbr&amp;gt; als neue interessengeleitete Militärmacht auftreten würde, wie bisher die &amp;lt;abbr&amp;gt;USA&amp;lt;/abbr&amp;gt; oder die &amp;lt;abbr&amp;gt;Nato&amp;lt;/abbr&amp;gt;.“ Eine europäische Armee sei eine enorme Verschwendung von Ressourcen, die dann für andere wichtige Zwecke fehlen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=WDR |url=https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/politik/geopolitik/geopolitik-interview-andreas-zumach-100.html |titel=Großmacht EU? – Interview Andreas Zumach |datum=2019-03-26 |sprache=de |abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NATO ===&lt;br /&gt;
Zumach kritisierte im Januar 2022 die [[NATO-Osterweiterung|Osterweiterung der NATO]]. Die „legitimen Sicherheitsinteressen“ ihrer Mitgliedsstaaten rechtfertigten militärische Manöver der NATO in der Nähe zur russischen Grenze wie auch die ständige Stationierung von 7.000 „rotierenden“ NATO-Soldaten in Polen und den drei baltischen Staaten. Russland werde jedoch der Anspruch auf legitime Sicherheitsinteressen verwehrt.  Die westlichen Staaten machten sich sehr unglaubwürdig, wenn sie zwar Russlands Bestrebungen zur Ausweitung seiner Einflusssphären kritisieren, aber die mit der NATO-Osterweiterung vollzogene Ausweitung ihrer eigenen Einflusssphären „unterschlagen oder schönreden“.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nur wenn die westlichen Staaten diese Haltung aufgeben, ihre Mitverantwortung für die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland anerkennen und daraus auch praktische politische Konsequenzen für die künftige Gestaltung dieser Beziehungen ziehen, besteht eine Chance, für deren dauerhafte Verbesserung und damit für Stabilität und Kooperation auf dem gemeinsamen eurasischen Kontinent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Zumach |url=https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013988.html |titel=Russland, die Ukraine und der Westen - Wege aus der Konfrontation, kurzfristig und auf längere Sicht {{!}} Lebenshaus Schwäbische Alb |abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Im [[Strategisches Konzept zur Verteidigung des Nordatlantikraums|Strategischen Konzept der Nato]] vom Juni 2022&amp;lt;ref&amp;gt;NATO 2022 – Strategic concept&amp;lt;/ref&amp;gt; wird Russland als Hauptrisikofaktor benannt. Die Rückstufung Russlands vom Partner zum Gegner sei, so Zumach, lange vor dem Ukrainekrieg geplant worden. Daneben werden „Herausforderungen“ Chinas erwähnt, die nach Einschätzung Zumachs zu strategischen Kontroversen führen werden, zumal die Formulierung umstritten war und eine härtere nur durch Deutschland und Frankreich verhindert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Zumach |Titel=Neues strategische Konzept der Nato: Zurück zu den Wurzeln |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2022-06-30 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Neues-strategische-Konzept-der-Nato/!5864774/ |Abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vereinte Nationen.&amp;#039;&amp;#039; rororo, Nr.&amp;amp;nbsp;6375 –&amp;amp;nbsp;rororo-Special, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-16375-6.&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit [[Hans-Christof von Sponeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Irak – Chronik eines gewollten Krieges.&amp;#039;&amp;#039; KiWi, Nr.&amp;amp;nbsp;776, Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-03255-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kommenden Kriege. Ressourcen, Menschenrechte, Machtgewinn – Präventivkrieg als Dauerzustand?&amp;#039;&amp;#039; KiWi, Nr.&amp;amp;nbsp;912, Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2005, ISBN 3-462-03641-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Militärmacht Deutschland – Wohin marschiert die Bundeswehr?&amp;#039;&amp;#039; Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-86099-688-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Globales Chaos – machtlose UNO. Ist die Weltorganisation überflüssig geworden?&amp;#039;&amp;#039; Rotpunktverlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-85869-644-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reform oder Blockade. Welche Zukunft hat die UNO?&amp;#039;&amp;#039; Rotpunktverlag, Zürich 2021, ISBN 978-3-85869-911-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|114158193}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm2196710}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bits.de/zumach/ Artikel-Archiv 2000–2008] beim Berliner Informationszentrum für transatlantische Sicherheit&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=2NCKpS0atNU Gespräch mit Andreas Zumach über die Ukraine und Geopolitik] – in: [[Jung &amp;amp; Naiv]] Nr.&amp;amp;nbsp;630 vom 6.&amp;amp;nbsp;März 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114158193|LCCN=nr2003018077|VIAF=54845103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zumach, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (taz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Göttinger Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zumach, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
	</entry>
</feed>