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	<title>Andreas Thamasch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:32:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Thamasch&amp;diff=576768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 15. November 2025 um 09:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-15T09:26:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Thamasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Andreas Damasch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Andreas Tamasch&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. November]] [[1639]] in [[See (Ort)|See]], [[Paznauntal]], [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]]; † [[9. Dezember]] [[1697]] in [[Stams]] im [[Inntal]]) war ein österreichischer [[Bildhauer]] des [[Barock]].&lt;br /&gt;
[[Datei:309 Birkenberg.jpg|mini|Marienaltar in der Mariahilfkapelle Birkenberg in Telfs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas Thamasch Ferdinandeum.jpg|mini|hochkant|Maria mit dem Kind Holzgeschnitzt des Andreas Thamasch im Museum Ferdinandeum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisheim Klosterkirche-Hochaltar.jpg|mini|hochkant|Hochaltar der Klosterkirche von Kaisheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisheim Klosterkirche-Chorbogenkruzifix.jpg|mini|hochkant|Chorbogenkruzifix in der Klosterkirche Kaisheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisheim Klosterkirche-Engel am Orgelprospekt.jpg|mini|Engel am Orgelprospekt in Klosterkirche Kaisheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über seine Kindheit ist wenig bekannt. Seine Eltern waren Johannes Thamasch und Barbara, geborene Senn. Bislang wurde vermutet, dass der Stamser Stiftsbildhauer Adam Payr (1631–1638) sein Lehrer war. Dies trifft jedoch nicht zu. Vielmehr absolvierte Thamasch seine Bildhauerlehre bei [[Michael Lechleitner]] aus [[Grins]] (Tirol), mit dem er von 1663 bis 1665 in der Frauenzisterze Gutenzell arbeitete und dort als Geselle freigesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Beck, Ludwig Haas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gutenzell, Geschichte und Kunstwerke.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zur 750-Jahrfeier der einstigen Frauenzisterze, 1238–1988, Großer Kunstführer Band 155, München / Zürich 11988, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die späte Bildhauerlehre erklärt sich aus einer vorhergehenden Schreinerlehre.&amp;lt;ref&amp;gt;Gauss: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Thamasch (1639–1697), Stiftsbildhauer in Stams und Meister von Kaisheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1671 soll er [[Geselle]] bei dem bekannten Bildhauer Thomas [[Schwanthaler]] in [[Ried im Innkreis]] gewesen sein. Am 12. Februar 1692 heiratete er in Stams seine Haushälterin Maria Kleubenschedl. Die Ehe blieb kinderlos. 1696 wurde er Brudermeister der St.-Johannes-Bruderschaft, für die er ein Bruderschaftsschild schnitzte. Er starb im Alter von 58 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke für Stift Stams ==&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist Thamasch vor allem durch seine Tätigkeit für das [[Zisterzienser]]-[[Stift Stams]], wo er 1674 zum Stiftsbildhauer ernannt wurde. Er soll die vier Seitenaltäre geschnitzt haben, die jedoch im 18. Jahrhundert durch neue ersetzt wurden. Urkundlich belegbar vollendete er 1684 das sogenannte „[[Österreichisches Grab (Stift Stams)|Österreichische Grab]]“, eine Gedenkstätte der Stams bestatteten Tiroler [[Liste der Herrscher von Tirol|Landesfürsten]] in der Stiftskirche. Auf dem Altar stehen die Statuen der heiligen Fürsten [[Leopold III. (Österreich)|Leopold]] und [[Wenzel von Böhmen|Wenzel]] und in Wandnischen die Figuren der hier begrabenen Fürsten und Fürstinnen. Diese [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] gehören zu den erstrangigen Schöpfungen des tirolerischen Barock. Auch eine &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzigungsgruppe]] mit Maria und Johannes&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Maria mit dem Kind&amp;#039;&amp;#039; schuf er für die Stiftskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke für Kloster Kaisheim in Schwaben ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Zisterzienser-[[Kloster Kaisheim]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Reichsstift]] Kaisheim&amp;#039;&amp;#039;) ist [[Filiation (Orden)|Mutterkloster]] von Stams. Für die Kaisheimer Klosterkirche schuf Thamasch mehrere Werke: 1671 vollendete er den Hochaltar mit einem drei Meter hohen Chorbogenkruzifix, 1677 entstand der [[Orgelprospekt]] und 1682 die Josefsgruppe. Weitere Einzelfiguren werden ihm ebenfalls zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke in anderen Orten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1690: Rosenkranzmadonna im [[Stadtmuseum Bozen]]&lt;br /&gt;
* um 1685: Statue Schmerzhafte Muttergottes in der [[Filialkirche Brennbichl]]&lt;br /&gt;
* nach 1695: zwei Schnitzfiguren Benedikt und Bernhard in der [[Pfarrkirche Wildermieming]]&lt;br /&gt;
* [[Mariahilfkapelle am Birkenberg]] bei [[Telfs]]: Hauptaltar (Marienaltar) und zwei Seitenaltäre&lt;br /&gt;
* urkundlich 1697 ein Pestkreuz und Seitenaltarfiguren in der [[Wallfahrtskirche Kaltenbrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Landeck (Tirol)|Landeck]], Pestkapelle: Kruzifix&lt;br /&gt;
* Trauernde Maria Magdalena aus dem Ende des 17. Jahrhunderts aus der Werkstatt von Andreas Thamach in der [[Pfarrkirche Serfaus]] bei einem Kruzifix von [[Jörg Lederer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Werke befinden sich in Tiroler Kirchen und Museen, z. B. im [[Tiroler Landesmuseum]] in [[Innsbruck]]. Einige gelten als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Thamasch, Andreas |Band=32 |Seite=423 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hammer (Kunsthistoriker)|Heinrich Hammer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stamser Stiftsbildhauer Andres Thamasch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 12/13, 1949, S.&amp;amp;nbsp;7–18, [[doi:10.7788/wjk-1949-jg02]].&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|496|497|Damasch, Andreas|Johanna Felmayer|129566543}}&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Gauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Thamasch (1639–1697), Stiftsbildhauer in Stams und Meister von Kaisheim.&amp;#039;&amp;#039; Weißenhorn 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t298206.htm &amp;#039;&amp;#039;Thamasch auch Damasch, Tamasch, Andreas.&amp;#039;&amp;#039;] aeiou.at&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftstams.at/?page_id=103 Stiftskirche] stiftstams.at&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www2.justiz.bayern.de/_denkmalschutz/pdf-Dokumente/Denk_Kaisheim.pdf |text=Denkmalschutz |wayback=20051214154152}} (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129566543|LCCN=no/98/83431|VIAF=50310815}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thamasch, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Stams]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stams)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1639]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1697]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thamasch, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tamasch, Andreas; Tamaschg, Andreas; Damasch, Andreas; Thomasch, Andreas; Tomasch, Andreas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tiroler Barockbildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1639&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[See (Ort)|See]], [[Paznauntal]], [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1697&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stams]], Inntal, Tirol&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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