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	<title>Andreas Tamm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gustav-Karl Neue am 14. November 2022 um 15:02 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Andreas Tamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1767]] in [[Merseburg]]; † [[29. Juli]] [[1795]] in [[Görlitz]]) war ein [[Jurist]] und Schul[[rektor]] und Mitglied der [[Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften|Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften]] zu Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Privatunterricht durch den Vater und Besuch des [[Domgymnasium Merseburg|Domgymnasiums]] zu Merseburg studierte Andreas Tamm von 1783 bis 1789 Jura in [[Universität Leipzig|Leipzig]] und ging sodann als Registrator an das kurfürstlich-sächsische [[Amt Zeitz|Justizamt Zeitz]]. Mit Beginn des Jahres 1790 wurde er [[Hofmeister]] des 5-jährigen Erbgrafen und späteren Fürsten [[Hermann von Pückler-Muskau]] auf [[Schloss Muskau]]. Dessen Mutter veranlasste jedoch bereits im Oktober 1790 Tamms Versetzung als Rektor an die [[Bad Muskau|Muskauer]] Stadtschule. Ökonomisch vermochte er sich dort mit seiner Familie nicht zu erhalten und zog als Advokat nach Görlitz, wo er jedoch nach kurzer Tätigkeit am 29. Juli 1795 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 ernannte ihn die [[Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften]] zu ihrem ordentlichen Mitglied. In deren Periodikum, der &amp;#039;&amp;#039;Lausizischen Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, erschien 1792 sein Aufsatz „Noch Etwas über Leibeigenschaft, Erbuntertänigkeit und [[Lasswirtschaft|Laßgüter]] in der Lausitz“. In ihm analysierte er die feudalen Verhältnisse in der nördlichen [[Oberlausitz]] auf der Grundlage eigener Beobachtungen und übte an ihr juristisch fundierte, in ihrer Kompromisslosigkeit bis dahin unerhörte Kritik. Dieser Aufsatz und die tagebuchartigen Aufzeichnungen des sorbischen Halbbauern [[Hanzo Njepila]] aus dem Dorf [[Rohne (Oberlausitz)|Rohne]] in der [[Standesherrschaft Muskau]] sind die bislang einzigen unmittelbaren, schriftlichen Zeugnisse zu dieser faktischen [[Leibeigenschaft]] in den Gebieten des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reichs]] östlich der Elbe am Ende des 18. Jahrhunderts. Des Weiteren reichte er verschiedene Arbeiten zur Reform der zeitgenössischen [[Pädagogik]] im [[Jean-Jacques Rousseau|rousseauischen]] Sinn ein, die ihrer gleichfalls offenen Kritik wegen zwar unterdrückt wurden, deren Beispiel aber nachweisbar innerhalb der Gesellschaft wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das ihm ursprünglich fremde Gebiet der Pädagogik offenbarte Tamm eine natürliche Begabung. Seine unzureichenden Einkünfte zwangen ihn zur Erteilung von Privatunterricht. Unter seinen Schülern waren der spätere Superintendent [[Johann Gottfried Petrick]] und der Muskauer Dichter und Komponist [[Leopold Schefer]], der Jugendfreund und spätere General-Inspektor Pücklers. Die beiden Letzteren haben wiederholt und mit Zuneigung auf Tamms nachhaltigen Einfluss auf sie hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lasswirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bettina Clausen]], [[Lars Clausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Zu allem fähig. Versuch einer [[Soziobiografie|Sozio-Biographie]] zum Verständnis des Dichters Leopold Schefer&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Kap. &amp;#039;&amp;#039;PRO MEMORIA Andreas Tamm&amp;#039;&amp;#039; [erste ausführliche Würdigung]. Bangert &amp;amp; Metzler, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-924147-09-4&lt;br /&gt;
* Bernd-Ingo Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Johann Andreas Tamm. 1767–1795. Ein Außenseiter der Aufklärung. Hofmeister des Grafen von Pückler. Lehrer des Dichters und Komponisten Leopold Schefer. Biographie und Dokumente&amp;#039;&amp;#039; [erste Monographie], Regia Verlag, Cottbus 2007, ISBN 978-3-939656-19-7&lt;br /&gt;
** [Die Biographie auch in:] &amp;#039;&amp;#039;[[Lětopis]]. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 53, 2006, H. 1, S. 18–34.&lt;br /&gt;
* [[Bernd-Ingo Friedrich]]: „Der Anti-Jahn. Für saubere Wissenschaft. Als Supplement zur Dissertation: ‚Vom Roboter zum Schulpropheten. [[Hanso Nepila]] (1766–1856)‘ von Peter Milan Jahn“. Neustadt a. d. Orla: Arnshaugk Verlag 2018. ISBN 978-3-944064-98-7. – Im Zentrum der allgemeinen Replik steht Jahns falsche Darstellung von Tamms Schrift „Noch Etwas über Leibeigenschaft, Erbuntertänigkeit und Laßgüter in der Oberlausitz“. S. dazu auch die Diskussionsseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd-Ingo Friedrich]]: {{Webarchiv | url=http://schefer.kulturpixel.de/artikel/1_Andreas_Tamm_Schefer_Muskau_Oberlausitz_Aussenseiter_Aufklaerung | text=Johann Andreas Tamm, ein Außenseiter der Aufklärung | wayback=20150801054400 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120451166|VIAF=13138567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tamm, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Muskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tamm, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tamm, Johann Andreas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merseburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1795&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav-Karl Neue</name></author>
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