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	<title>Andreas Speiser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Speiser&amp;diff=1416289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-08T12:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Speiser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1885]] in [[Basel]]; † [[12. Oktober]] [[1970]] ebenda) war ein [[Schweiz]]er [[Mathematiker]] und [[Philosoph]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas-Speiser.jpg|mini|Andreas Speiser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Speiser entstammte einer einflussreichen Basler Familie. Er war der Sohn von Nationalrat [[Paul Speiser (Jurist)|Paul Speiser]] und Enkel des Basler Regierungsrates [[Karl Sarasin]]. Sein jüngerer Bruder [[Ernst Speiser]] war Nationalrat und Ständerat. Ab 1904 studierte Speiser in [[Göttingen]] u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[David Hilbert]], [[Felix Klein (Mathematiker)|Felix Klein]], [[Hermann Minkowski]]. Dort wurde er 1909 promoviert (&amp;#039;&amp;#039;Die Theorie der binären quadratischen Formen mit Koeffizienten und Unbestimmten in einem beliebigen Zahlkörper&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=7374}} abgerufen am 4. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; offiziell bei Hilbert; da Hilbert sich damals von der Zahlentheorie den Integralgleichungen zuwandte, hatte Speiser aber meist mit Minkowski Kontakt. Nach weiteren Studien in [[London]] und [[Paris]] wurde er 1911 in [[Strassburg]] habilitiert. Ab 1917 war er ausserordentlicher Professor und ab 1919 ordentlicher Professor an der [[Universität Zürich]]. 1924/25 war er Präsident der schweizerischen mathematischen Gesellschaft. 1932 wurde er Mitglied der [[Leopoldina]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leopoldina.org/mitglieder/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/5243/ Mitgliederverzeichnis Leopoldina, Andreas Speiser]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde er Professor in [[Basel]]. 1957 wurde er Ehrendoktor der [[Universität Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speiser beschäftigte sich mit Zahlentheorie, Gruppentheorie und der Theorie riemannscher Flächen. Er organisierte die Übersetzung des grundlegenden Buch von [[Leonard Dickson]] &amp;#039;&amp;#039;Algebren und ihre Zahlentheorie&amp;#039;&amp;#039; (1927) durch seinen Assistenten [[Johann Jakob Burckhardt (Mathematiker)|Johann Jakob Burckhardt]], das die Beschäftigung mit der Theorie der Algebren durch die Schulen von Emmy Noether und Helmut Hasse stark beeinflusste, und steuerte einen Anhang über Idealtheorie bei. Seine &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Gruppen endlicher Ordnung&amp;#039;&amp;#039; ist ein klassisches, reich illustriertes Einführungswerk zur Gruppentheorie. Dort werden (neben Anwendungen in Galoistheorie, elementarer Zahlentheorie und platonischen Körpern) auch ausführlich Ornamente untersucht, die Speiser z.&amp;amp;nbsp;B. auf einer Ägyptenreise 1928 studierte. Es regte viele Mathematiker zur Beschäftigung mit diesem Thema an (bezeugt u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Heinrich Heesch]], Johann Jakob Burckhardt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zahlentheorie sind nach ihm und [[David Hilbert]] der Satz von Hilbert-Speiser und die Hilbert-Speiser-Zahlkörper benannt, in der Funktionentheorie sind der Speiser-Graph einer Riemannschen Fläche und die Speiser-Klasse meromorpher Funktionen mit seinem Namen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speiser befasste sich auch mit Mathematikgeschichte und war als Generaldirektor der Euler-Kommission Herausgeber von [[Leonhard Euler]]s &amp;#039;&amp;#039;Opera Omnia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;ohne die Bemühungen von Speiser und dessen Freund [[Karl Rudolf Fueter]] wäre die von Rudio begonnene Edition wahrscheinlich nicht über den Ersten Weltkrieg hinweg fortgeführt worden&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Werke von [[Johann Heinrich Lambert]]. Als Philosoph widmete er sich vor allem [[Platon]] und schrieb einen Kommentar zu dessen [[Platonischer Dialog|Dialog]] &amp;#039;&amp;#039;[[Parmenides (Platon)|Parmenides]]&amp;#039;&amp;#039;. Er befasste sich auch mit [[Plotin]] und [[Hegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm war auch stets am Zusammenhang zwischen Mathematik und Kunst gelegen. So sagte er in einem Vortrag (11. September 1949, siehe Schriften, S. 14):&lt;br /&gt;
{{Zitat|In der griechischen Sprache heisst [[Techne]] gleichzeitig Kunst und Technik und so möchte denn schliessen mit dem Appell, die drei Dinge: &amp;#039;&amp;#039;Formel, Kunst, Technik&amp;#039;&amp;#039; nie und nimmer zu trennen, sondern eingedenk zu bleiben, dass nur im gegenseitigen Zusammenwirken dieser drei das Heil liegen kann.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Speiser sollte nicht mit dem Schweizer Ingenieur und Informatiker [[Ambrosius Paul Speiser]] verwechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Theorie der Gruppen von endlicher Ordnung – mit Anwendungen auf algebraische Zahlen und Gleichungen sowie auf die Kristallographie.&amp;#039;&amp;#039; Springer 1923, Birkhäuser 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klassische Stücke der Mathematik.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli 1925 (mit Abdruck von Quellen, u.&amp;amp;nbsp;a. auch Dante, Rousseau).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Euler und die Deutsche Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Euler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Große Schweizer.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis Verlag, Zürich 1939, 1940, S. 1–6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Basler Mathematiker.&amp;#039;&amp;#039; 117. Neujahrsblatt, hg. von der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen, Basel 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die mathematische Denkweise.&amp;#039;&amp;#039; Rascher 1932, Birkhäuser 1945, 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Euler. Vortrag gehalten an der Generalversammlung des S.I.A. in Basel am 11. September 1949&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerische Bauzeitung, Jg. 67, Nr. 48. 26. November 1949, Zürich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Philosophie und Mathematik.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geistige Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser 1955 (Vorträge).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Parmenideskommentar – Studien zur Platonischen Dialektik.&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Leipzig, Stuttgart, 1937, 1959.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN358147735_0002 &amp;#039;&amp;#039;Ueber Riemannsche Flächen.&amp;#039;&amp;#039;] Commentarii Mathematici Helvetici (CMH), Bd. 2, 1930, S. 284–293.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN235181684_0075 &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie der Substitutionsgruppen.&amp;#039;&amp;#039;] Mathematische Annalen, Bd. 75, 1914, S. 443–448.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN266833020_0005 &amp;#039;&amp;#039;Zahlentheoretische Sätze aus der Gruppentheorie.&amp;#039;&amp;#039;] Mathematische Zeitschrift Bd. 5, 1919, S. 1–6.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN243919689_0157 &amp;#039;&amp;#039;Naturphilosophische Untersuchungen von Euler und Riemann.&amp;#039;&amp;#039;] Crelle Journal Bd. 157, 1927, S. 105–114.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN358147735_0008 &amp;#039;&amp;#039;Zahlentheorie in rationalen Algebren.&amp;#039;&amp;#039;] CMH, Bd. 8, 1935, S. 391–406.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN358147735_0010 &amp;#039;&amp;#039;Riemann’sche Flächen vom hyperbolischen Typus.&amp;#039;&amp;#039;] CMH Bd. 10, 1937, S. 232–242.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN235181684_0110 &amp;#039;&amp;#039;Geometrisches zur Riemannschen Zetafunktion.&amp;#039;&amp;#039;] Mathematische Annalen Bd. 110, 1934, S. 514–521.&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN358147735_0020 &amp;#039;&amp;#039;Einteilung der sämtlichen Werke Leonhard Eulers.&amp;#039;&amp;#039;] CMH Bd. 20, 1947, S. 288–318.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Eichler]]: Nachruf in den Verhandlungen der Schweizer Naturforschenden Gesellschaft, Bd. 150, 1970, S. 325&lt;br /&gt;
* J. J. Burckhardt: Nachruf in Vierteljahresschrift der Naturforschenden Gesellschaft Bd. 115, 1970, 471&lt;br /&gt;
* J. J. Burckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Mathematik an der Universität Zurich 1916–1950 unter den Professoren R. Fueter, A. Speiser und P. Finsler&amp;#039;&amp;#039;, Basel, 1980&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|654||Andreas Speiser|[[Urs Stammbach]]|118616021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andreas Speiser (mathematician)|Andreas Speiser|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Speiser_Andreas}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118616021}}&lt;br /&gt;
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/no_cache/dms/load/img/?IDDOC=242735 Fleckenstein, van der Waerden: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Speiser.&amp;#039;&amp;#039; Elemente der Mathematik Bd.&amp;amp;nbsp;26, 1971, Beginn auf S.&amp;amp;nbsp;97]&lt;br /&gt;
* {{HLS|43135|Speiser, Andreas|Autor= [[Erwin Neuenschwander]]}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/speiser.andreas Andreas Speiser] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118616021|LCCN=n/86/863133|VIAF=108940631|NDL=00457269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Speiser, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schweizerischen Mathematischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Speiser, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Mathematiker und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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