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	<title>Andreas Schockenhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-28427-4 am 11. August 2025 um 10:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-11T10:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schockenhoff, Andreas-0311.jpg|mini|Andreas Schockenhoff (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Schockenhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1957]] in [[Ludwigsburg]]; † [[13. Dezember]] [[2014]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-12/cdu-schockenhoff-tod Andreas Schockenhoff gestorben.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit Online.&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2014, abgerufen am 14. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;CDU-CSU-Fraktion: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/wir-trauern-um-andreas-schockenhoff Wir trauern um Andreas Schockenhoff.]&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2014, abgerufen am 14. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ravensburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[dpa]] |url=https://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/bundestag-cdu-politiker-andreas-schockenhoff-gestorben_id_4345099.html |titel=CDU-Abgeordneter Schockenhoff gestorben: Landespolitiker bestürzt |werk=Focus Online |datum=2014-12-14 |abruf=2024-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und von [[12. Deutscher Bundestag|Dezember 1990]] bis zu seinem Tod [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Bei der [[Bundestagswahl 2013]] wurde er zum siebten Mal in Folge per [[Direktmandat]] für den [[Bundestagswahlkreis Ravensburg]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1976 am [[Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg]] absolvierte Schockenhoff ein Studium der [[Romanistik]], [[Germanistik]] und [[Geschichte]] in [[Tübingen]] und [[Universität Stendhal Grenoble III|Grenoble]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied der [[KStV Alamannia Tübingen]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Anschließend war er von 1982 bis 1984 [[Referendariat|Referendar]] für das Lehramt an Gymnasien. 1985 erfolgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor|Dr. phil.]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Henri Albert und das Deutschlandbild des Mercure de France 1890–1905&amp;#039;&amp;#039; an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Danach war er bis 1990 [[Lehrer]] am Freien Katholischen Gymnasium im [[Bildungszentrum St. Konrad]] in [[Ravensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteilaufbahn ===&lt;br /&gt;
Nachdem er schon als Schüler 1973 in die [[Junge Union]] eingetreten war, wurde er 1982 Mitglied der CDU. Von 2000 bis 2011 war er Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes [[Württemberg-Hohenzollern]] und gehörte dem Präsidium und dem Landesvorstand der [[CDU Baden-Württemberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordnetentätigkeit ===&lt;br /&gt;
Schockenhoff wurde erstmals bei der [[Bundestagswahl 1990|Bundestagswahl am 2. Dezember 1990]] in den Deutschen Bundestag gewählt. 1994 wurde er Vorsitzender der deutsch-französischen Parlamentariergruppe&amp;lt;ref name=&amp;quot;lebenslauf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.andreas-schockenhoff.de/seiten/person/person.html |text=Lebenslauf |wayback=20100123023824}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und blieb es bis zu seinem Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.andreas-schockenhoff.de/seiten/berlin/parlament.html |text=www.andreas-schockenhoff.de |wayback=20141215114813}}, abgerufen am 15. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2005 – während dieser Zeit regierte eine rot-grüne Koalition unter [[Gerhard Schröder]] – war er stellvertretender außenpolitischer Sprecher der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lebenslauf&amp;quot; /&amp;gt; Am 29. November 2005, kurz nach der [[Bundestagswahl 2005]], wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außen, Verteidigung und Europa gewählt. Ab 2006 fungierte Schockenhoff zudem als [[Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit]]; nach der [[Bundestagswahl 2013]] wurde er in dieser Funktion Anfang 2014 von [[Gernot Erler]] (SPD) abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/akzentverschiebung-in-der-deutschen-russlandpolitik-1.18218857 &amp;#039;&amp;#039;Akzentverschiebung in der deutschen Russlandpolitik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 11. Januar 2014, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gernot-erler.de/cms/front_content.php?idart=1578 www.gernot-erler.de; &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-russische Beziehungen &amp;quot;Es macht Sinn, allergische Reaktionen zu vermeiden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schockenhoff zog stets als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises Ravensburg–Bodensee in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Bei der [[Bundestagswahl 2005]] erhielt er 49,6 % der [[Erststimme]]n. Am 27. Juni 2008 wurde Schockenhoff von der CDU-Mitgliederversammlung des neuen [[Bundestagswahlkreis Ravensburg|Wahlkreises Ravensburg]] (jetzt ohne Bodenseekreis, aber dafür mit fast allen Gemeinden des [[Landkreis Ravensburg|Landkreises Ravensburg]]) mit 58,3 % der Stimmen&amp;lt;ref&amp;gt;(gegen 41,7 % für seinen Herausforderer Eugen Abler)&amp;lt;/ref&amp;gt; als Direktkandidat für die [[Bundestagswahl 2009]] nominiert. Dort erhielt er 44,8 % der Erststimmen und damit das Direktmandat des Wahlkreises.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/bundestag/wahlen/wahlkreise09/index.html?wknr=294 |text=Wahlkreise und Wahlergebnisse 2009. |wayback=20100718052850}} Wahlkreis 294 Ravensburg&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bundestagswahl 2013|2013]] zog er mit 51,6 % der Erststimmen in den Bundestag ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/wahlen/wahlkreise13/index.html?wknr=294 Wahlkreise und Wahlergebnisse 2013.] Wahlkreis 294 Ravensburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod rückte [[Ronja Kemmer]] (damals noch Ronja Schmitt) in sein Mandat nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kamper&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Andreas Schockenhoff war ein Bruder des Moraltheologen [[Eberhard Schockenhoff]] (1953–2020). Er war [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lebenslauf&amp;quot; /&amp;gt; und hatte drei Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische-bio&amp;quot; /&amp;gt; Seine erste Ehefrau erlag 2002 einem Krebsleiden; seine zweite Ehe wurde 2011,&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-bio&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politik-und-alkohol-schockenhoff-will-zurueck-in-den-bundestag-a-784297.html Politik und Alkohol: Schockenhoff will zurück in den Bundestag]&amp;#039;&amp;#039; Spiegel Online vom 4. September 2011, abgerufen am 14. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; seine dritte 2013 geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische-bio&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwaebische.de/politik_artikel,-Biografie-von-Andreas-Schockenhoff-_arid,10140763.html Biografie von Andreas Schockenhoff.]&amp;#039;&amp;#039; Schwäbische Zeitung, abgerufen am 14. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Schockenhoff wohnte bis zuletzt in Ravensburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische-bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alkoholkrankheit ===&lt;br /&gt;
1995 und 1998 wurde Schockenhoff mit Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss aktenkundig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.unfallflucht-ermittlungen-gegen-schockenhoff-eingeleitet.fcd11c0e-baae-49aa-a8f3-9462e13ca9b0.html Ermittlungen gegen Schockenhoff eingeleitet], [[Stuttgarter Zeitung]] vom 7. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1998 kam Schockenhoff mit seinem Auto bei winterlichen Verhältnissen von der Straße ab und erhielt wegen der Fahrt in angetrunkenem Zustand ein [[Fahrverbot (Deutschland)|Fahrverbot]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ravensburg/CDU-Bundespolitiker-unter-Verdacht;art372490,4981838 CDU-Bundespolitiker unter Verdacht], [[Südkurier]] vom 6. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Bericht des [[Kölner Stadt-Anzeiger]]s wurden die alkoholisierten Autofahrten Schockenhoffs zweimal im [[Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung|Immunitätsausschuss des Deutschen Bundestages]] behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.presseportal.de/pm/66749/2074549 |titel=CDU-Bundestagsabgeordneter unter Verdacht |werk=Kölner Stadt-Anzeiger (über Presseportal) |hrsg=News aktuell GmbH, Hamburg |datum=2011-07-06 |abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schockenhoff selbst bestätigte einen Vorfall in den 1990er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swr1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politik-und-alkohol-tabubruch-im-berliner-trinkbetrieb-a-773205.html Politik und Alkohol: Tabubruch im Berliner Trinkbetrieb], Spiegel online vom 8. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 beging er Unfallflucht nach einem Unfall mit einem parkenden Pkw. Die Polizei traf ihn noch am selben Abend in seiner Wohnung alkoholisiert an und veranlasste eine Blutentnahme. Nach Aufhebung der [[Politische Immunität|politischen Immunität]] leitete die [[Staatsanwalt]]schaft Ravensburg am selben Tag ein [[Ermittlungsverfahren]] gegen Schockenhoff wegen des Verdachts der [[Gefährdung des Straßenverkehrs]] sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und [[Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen|Trunkenheit im Verkehr]] ein; außerdem wurde ihm am selben Tag die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische07072011&amp;quot; /&amp;gt; Ende November 2011 erließ das [[Amtsgericht Ravensburg]] einen [[Strafbefehlsverfahren (Deutschland)|Strafbefehl]] wegen „unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Trunkenheit im Verkehr“ in Höhe von 60 Tagessätzen, womit Schockenhoff nicht als [[Vorstrafe|vorbestraft]] galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz30112011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/wir-im-sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-Strafbefehl-gegen-Schockenhoff-erlassen-_arid,5170072.html Strafbefehl gegen Schockenhoff erlassen], [[Schwäbische Zeitung]] vom 30. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus wurde Schockenhoff die Fahrerlaubnis für weitere sieben Monate entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sk30112011&amp;quot; /&amp;gt; Unter Berücksichtigung des von Schockenhoff angegebenen und „nicht ausschließbaren [[Blutalkoholkonzentration#Berechnung des Blutalkoholgehalts zur Tatzeit aufgrund einer später entnommenen Blutprobe|Nachtrunks]]‘“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sk30112011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/ravensburg/Strafbefehl-gegen-Andreas-Schockenhoff;art372490,5256227 Strafbefehl gegen Andreas Schockenhoff], [[Südkurier]] vom 30. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; sei davon auszugehen, dass Schockenhoff zur Tatzeit eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,18 Promille gehabt habe, womit der Grenzwert der absoluten [[Fahruntüchtigkeit]] von 1,1 Promille überschritten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz30112011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 2011 machte Schockenhoff seine [[Alkoholkrankheit]] bekannt und fügte hinzu, dass er sich einer stationären Therapie unterziehen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.andreas-schockenhoff.de/download/PM_Schockenhoff.pdf |text=Persönliche Erklärung |wayback=20110812130501}} (PDF-Datei; 49&amp;amp;nbsp;kB) vom 7. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Um sie in den Griff zu bekommen, absolvierte Schockenhoff eine vierwöchige „tiefen- und verhaltenspsychologische Therapie“, die er ambulant fortsetzen wollte. Ihm zufolge seien seine Blutwerte „relativ gut“ und „die körperliche Abhängigkeit noch nicht weit fortgeschritten gewesen“, so dass er „keine Entgiftung machen oder Medikamente“ habe nehmen müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/wir-im-sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-Schockenhoff-will-2013-wieder-kandidieren-_arid,5125075.html Schockenhoff will 2013 wieder kandidieren] in: [[Schwäbische Zeitung]] 30. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Schockenhoff starb in der Nacht zum 14. Dezember 2014 in seiner Heimatstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-aussenpolitiker-andreas-schockenhoff-ist-tot-a-1008403.html &amp;#039;&amp;#039;Mit 57 Jahren: CDU-Außenpolitiker Andreas Schockenhoff ist tot.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte sich in der Sauna seines Hauses durch Verbrühung Verbrennungen ersten und zweiten Grades zugezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;SIR/dpa: [http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.tod-in-der-sauna-schockenhoff-starb-an-verbruehungen.06953a22-13df-4cf6-9fb7-096d114e3a86.html &amp;#039;&amp;#039;Tod in der Sauna – Schockenhoff starb an Verbrühungen&amp;#039;&amp;#039;], [[Stuttgarter Zeitung]] vom 17. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amtsgericht Ravensburg ordnete eine Obduktion an,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/deutschland/article135446116/Leiche-von-Putin-Kritiker-wird-obduziert.html &amp;#039;&amp;#039;Leiche von Putin-Kritiker wird obduziert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; die ergab, dass Schockenhoff eines natürlichen Todes starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kamper&amp;quot;&amp;gt;Vera Kämper mit Material von Reuters: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/andreas-schockenhoff-cdu-politiker-starb-eines-natuerlichen-todes-a-1009009.html &amp;#039;&amp;#039;Obduktionsergebnis: Politiker Schockenhoff starb eines natürlichen Todes.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, 17. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Schockenhoff wurde am 19. Dezember 2014 auf dem Hauptfriedhof Ravensburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Posthumes ===&lt;br /&gt;
2017 wurde ihm posthum die [[Robert-Schuman-Medaille]] verliehen.&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 fand der erste Vortrag in der Reihe „Schockenhoff-Lectures“ statt. Er wurde von Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net: [https://www.faz.net/aktuell/politik/merkel-bei-schockenhoff-lectures-in-ravensburg-16189286.html &amp;#039;&amp;#039;Der Wert unserer unvollkommenen Weltordnung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
=== Kampfeinsatz der Bundeswehr in Mali ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erklärte Schockenhoff als erster deutscher Politiker öffentlich, dass gegebenenfalls ein Kampfeinsatz der Bundeswehr im Rahmen der [[Opération Serval]] in [[Mali]] erforderlich werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://meta.tagesschau.de/id/68950/westerwelle-sagt-frankreich-unterstuetzung-in-mali-zu |text=Archivlink |wayback=20130117081005}} Tagesschau vom 14. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschaffung von Drohnen für die Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
Schockenhoff befürwortete die Beschaffung von Drohnen für die Bundeswehr. Im Juni 2013 verteidigte er die Rolle von Bundesverteidigungsminister [[Thomas de Maizière]] bei dem Skandal um die Beschaffung von [[Drohnen der Bundeswehr|Drohnen für die Bundeswehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de vom 6. Juni 2013 / Mathias Zschaler: [http://www.spiegel.de/kultur/tv/de-maiziere-talk-bei-anne-will-a-904046.html &amp;#039;&amp;#039;De-Maizière-Talk bei „Anne Will“: Hemmungslos weißgewaschen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroverse um Volker Beck (2006) ===&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 nahm der [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]]-Abgeordnete [[Volker Beck]] an einer nicht genehmigten Bürgerrechtsdemonstration von [[Lesbisch|Lesben]] und [[Schwul]]en in [[Moskau]] teil. Dabei wurde er durch Steinwürfe und Schläge, die von Gegnern der Demonstration ausgingen, verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/russland-volker-beck-zusammengeschlagen-1.846360 |titel=Volker Beck zusammengeschlagen |hrsg=Sueddeutsche.de/AFP |datum=2006-05-27 |abruf=2009-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu erklärte Schockenhoff: „Man muss sich auf die politische Ordnung eines Gastlandes einstellen“. Er mutmaßte: „Beck wollte eine Schlagzeile für sich“. Beck „könne sich nicht beklagen, dass ihm der notwendige Schutz“ durch die [[Russland|russische]] [[Polizei]] „nicht gewährleistet werde“. Diese Äußerung Schockenhoffs wurde von Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien (zum Teil heftig) kritisiert. Auch [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] [[Angela Merkel]] distanzierte sich Medienberichten zufolge von Schockenhoffs Äußerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Severin Weiland |url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,418611,00.html |titel=Überfall in Moskau: Merkel rüffelt Beck-Kritiker in der CDU |hrsg=Spiegel Online |datum=2006-05-29 |abruf=2009-08-25 |zitat=Die Äußerungen des CDU-Außenpolitikers Andreas Schockenhoff zum Überfall auf den Grünen-Politiker Volker Beck haben in der Unionsfraktion Unmut ausgelöst}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beck selbst entgegnete ihm: „Hätten sich die Bürger in [[Polen]] oder in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] an die politische Ordnung ihres Landes gehalten, dann hätten wir da heute noch [[Kommunismus|kommunistische]] [[Diktatur]]en.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www03.wdr.de/themen/politik/international/russland/060529.jhtml |titel=Volker Beck: Eingeschränkte Meinungsfreiheit in Moskau |hrsg=WDR |datum=2009-05-29 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070212065928/http://www.wdr.de/themen/politik/international/russland/060529.jhtml |archiv-datum=2007-02-12 |abruf=2009-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Juni 2006), das Amt des Koordinators der Bundesregierung für deutsch-russische Zusammenarbeit neu zu besetzen (Drs. 16/1885&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/018/1601885.pdf bundestag.de (pdf)]&amp;lt;/ref&amp;gt;), wurde mit 128:410:20 Stimmen abgelehnt. Alle Abgeordneten der Grünen, ein Großteil der FDP-Fraktion und der Fraktion Die Linke sowie drei Abgeordnete der SPD-Fraktion stimmten für den Antrag.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP16/26/2617.html bundestag.de (Übersicht)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitisches Engagement ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- siehe auch [[Geschichte Russlands#Russische Föderation (seit 1992)]] ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Schockenhoff 2006 Koordinator der damaligen Bundesregierung ([[Kabinett Merkel I]], große Koalition) für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit geworden war, äußerte er sich deutlicher als viele andere Politiker zu Zuständen und Entwicklungen in Russland, die er für Missstände und Fehlentwicklungen hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise wurde er von der russischen Führung nicht empfangen, was einem diplomatischen Affront gleichkam. Die SPD und einzelne Unionspolitiker drängten deshalb Ende 2013 – nach der Bildung der erneuten großen Koalition ([[Kabinett Merkel III]]) darauf, einen anderen Koordinator zu wählen.&lt;br /&gt;
Am 21. November 2013 begann in der [[Ukraine]] eine Protestphase (im Westen als [[Euromaidan]] bekanntgeworden, in der Ukraine rückblickend &amp;#039;&amp;#039;Revolution der Würde&amp;#039;&amp;#039; genannt), die am 21./22. Februar 2014 mit der Flucht und der Absetzung des Präsidenten endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Phase folgten die [[Annexion der Krim 2014|Annexion der Krim durch Russland]] und die Destabilisierung durch einen [[Krieg in der Ukraine seit 2014|bewaffneten Konflikt in zwei östlichen Oblasten der Ukraine]], die beide zum Zeitpunkt seines Todes noch anhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während andere Politiker der großen Koalition vor einer Verschärfung des Konflikts mit Russland warnten, forderte Schockenhoff, [[Westliche Welt|der Westen]] dürfe sich von [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] nicht erpressen lassen und auch nicht den Völkerrechtsbruch durch Russland in irgendeiner Form anerkennen. Solange Putin die russischen Soldaten und Waffen nicht aus der Ukraine zurückziehe, dürfe der Westen die verhängten Sanktionen nicht aufweichen oder zurücknehmen; er solle sie eher verschärfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: siehe auch seine Bundestagsrede vom 11. September 2014: [http://dbtg.tv/fvid/3853677 Video (Bundestag)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2014 veröffentlichte Schockenhoff zusammen mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe, [[Karl-Georg Wellmann]], dazu ein Positionspapier.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.andreas-schockenhoff.de/download/140701_Russland_Papier.pdf |text=Für eine Neubestimmung der Beziehungen zu Russland – Positionspapier |wayback=20141215114407}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren war er im Kuratorium des [[Deutsch-Aserbaidschanisches Forum|Deutsch-Aserbaidschanischen Forums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Andreas Schockenhoff}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11110839X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.andreas-schockenhoff.de/ |text=Website von Andreas Schockenhoff |wayback=20121028020646}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|dr_andreas_schockenhoff-575-37941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwaebische07072011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.schwaebische.de/region/oberschwaben/ravensburg/stadtnachrichten-ravensburg_artikel,-Schockenhoff-%E2%80%9EIch-bin-alkoholkrank%E2%80%9C-_arid,5100388.html Schockenhoff: &amp;quot;Ich bin alkoholkrank&amp;quot;], [[Schwäbische Zeitung]] vom 7. Juli 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11110839X|LCCN=n86045653|VIAF=61567890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schockenhoff, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Ravensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schockenhoff, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ravensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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