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	<title>Andreas Reyher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Reyher&amp;diff=1075124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leistungen */ - doppelten link</title>
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		<updated>2026-01-21T18:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leistungen: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reyher.jpg|mini|hochkant|Andreas Reyher im Kreis seiner Familie, Porträt von [[August Erich]] (1643)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrichs-Meininger-Straße119.jpg|mini|hochkant|Standort des 1634 abgebrannten Geburtshauses in Heinrichs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas-Reyher-Grabmal-CTH.JPG|mini|hochkant|Grabmal seines Ur-Enkels Johann Andreas Reyher (1718–1754)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katharina-Ambesser-Grabplatte-CTH.JPG|mini|hochkant|Grabplatte Katharina Reyhers, geb. Abesser]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Reyher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|14|05|1601|Link=1}} in [[Heinrichs (Suhl)|Heinrichs]]; † {{JULGREGDATUM|12|04|1673|Link=1}} in [[Gotha]]) war ein deutscher [[Pädagoge]].&lt;br /&gt;
;Siehe auch Hauptartikel: [[Reyher (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reyher stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Sein Vater war der Weinhändler Michael Reyher (1557–1634), seine Mutter Ottilie Albrecht (gest. 1619). Von 1621 bis 1625 studierte Reyher [[Philologie]] und [[Evangelische Theologie]] an der [[Universität Leipzig]], 1627 erlangte er den Magisterabschluss. Danach begann er Vorlesungen zu halten. 1631 wurde er in die philosophische Fakultät der Leipziger Universität als Dozent aufgenommen; in diese Zeit fielen auch seine ersten Veröffentlichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1632 wurde Reyher Leiter des [[Hennebergisches Gymnasium &amp;quot;Georg Ernst&amp;quot;|Hennebergischen Gymnasiums]] in [[Schleusingen]], 1639 in [[Lüneburg]]. 1641 ernannte man ihn zum [[Rektor]] des [[Ernestinum Gotha|Gymnasiums illustre]] in Gotha, wo er (auch als Berater [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Herzog Ernsts des Frommen]]) bis zu seinem Tode blieb. Seine Aufgabe in Gotha war die Reorganisation des Schulwesens im Herzogtum im Sinne der Lehre [[Wolfgang Ratke]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1644 wurde ihm von Herzog [[Ernst der Fromme|Ernst dem Frommen]] die Leitung der Buchdruckerei Peter Schmid übertragen, der späteren [[Engelhard-Reyherschen Hofbuchdruckerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Die unter Reyhers Mitarbeit entstandenen [[Schulgesetze]] und methodischen Anweisungen für die Schulordnung waren eine wichtige Grundlage für ein einheitliches [[Bildungssystem]] der Unterstufenschulen. Durch Reyher wurde zum ersten Mal die [[Schulpflicht|allgemeine Schulpflicht]] als ein staatliches Gesetz für alle Untertanen in einem deutschen Herzogtum durchgesetzt. Durch ihn hielten [[Naturwissenschaft]]en und Staatsbürgerkunde Einzug in die Volksbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Verdienste um die Entwicklung des Schulwesens erwarb sich Reyher auch mit der Ausarbeitung von [[Lehrplan|Lehrplänen]] und [[Lehrbuch|Lehrbüchern]], die als Hauptlehrmaterial dem Unterricht zugrunde gelegt wurden. Seine Lehrbücher waren in Deutschland und auch im europäischen Ausland verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulwesen im [[Herzogtum Sachsen-Gotha]] war bis ins 18. Jahrhundert das einzige seiner Art in Deutschland und wirkte als Vorbild für das Bildungswesen anderer [[Kleinstaaterei|deutscher Kleinstaaten]]. Es wurde zum Sprichwort, dass des Herzogs Bauern gebildeter seien als die Edelleute in anderen Gegenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Andreas Reyhers ist auch mit der Gründung der ersten [[Druckerei]] in Gotha, einer der ältesten Druckereien in [[Thüringen]], verbunden. Er war nicht nur der Verfasser zahlreicher Lehrbücher und anderer theoretischer Arbeiten, sondern auch sein eigener [[Verleger]] und [[Drucker (Beruf)|Drucker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1633 heiratete Reyher Katharina Abesser (1612–1657), die Tochter des Suhler Superintendenten [[Sebastian Abesser (Theologe)|Sebastian Abesser]]. Von den zwölf Kindern (sieben Söhne und fünf Töchter) des Paares erlebten sieben das Erwachsenenalter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Samuel Reyher]] (1635–1714)&lt;br /&gt;
* Andreas Reyher d.&amp;amp;nbsp;J. (1637–1690)&lt;br /&gt;
* Salomon Reyher&lt;br /&gt;
* Christoph Reyher (1642–1724)&lt;br /&gt;
* Johannes Reyher&lt;br /&gt;
* Michael Reyher (1653–1673)&lt;br /&gt;
* Catharina Reyher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahre 1657 heiratet Reyher am  18. Januar 1659 Anna Blandine Bachoff (1636–1670), Tochter des Gothaer Ministraturkollektors Friedrich Bachoff. Aus dieser Ehe gingen drei Söhne und drei Töchter hervor, jedoch erreichten nur die Söhne das Erwachsenenalter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christian Reyher&lt;br /&gt;
* Ernst Reyher&lt;br /&gt;
* Ephraim Reyher (gest. 1719)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu Ehren Reyhers benannte die Stadt Gotha im Jahre 1900 die [[Reyherschule]] und eine Straße nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Andreas Reyher fand seine letzte Ruhestätte auf dem Gothaer [[Friedhof I (Gotha)|Friedhof I]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Alter Gottesacker&amp;#039;&amp;#039; genannt) zwischen Werderstraße (heute Bohnstedtstraße) und Eisenacher Straße. Bei der 1904 erfolgten Beräumung des Friedhofs für den Bau von Stadtbad und [[Arnoldischule]] wurde der Grabstein seiner ersten Ehefrau Katharina Abesser gesichert. Er wurde auf der Rückseite der Wartehalle des neuen [[Hauptfriedhof Gotha|Hauptfriedhofes]] eingelassen, wo er bis heute zu sehen ist. Ebenfalls dort eingelassen sind die Steine für seine Enkelkinder Johann Andreas Reyher (1718–1754), Gotthilff Ephraim Reyher (1706–1752), Elisabeth Catharina Reyher (1709–1716), Agnetta Eleonora Reyher (1711–1739) und Johann Christian Reyher (1721–1751).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Special- und sonderbahrer Bericht, wie nechst Göttlicher verleyhung die Knaben und Mägdlein auff den Dorffschafften und in den Städten die unter dem untersten Hauffen der Schul-Jugend begriffene Kinder im Fürstenthumb Gotha kurtz und nützlich unterrichtet werden können und sollen&amp;#039;&amp;#039;. Gotha 1642. Nachdruck Raschke, Zschopau 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Realienbuch&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1657.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andreas M. Reyher: Magister, Pädagoge, Schulreformer 1601–1673. Festschrift zum 400. Geburtstag am 4. Mai 2001&amp;#039;&amp;#039;. Suhl-Information, Suhl 2001.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|322|325|Reyher, Andreas|[[Max Berbig]]|ADB:Reyher, Andreas}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613160055/http://www.bautz.de/bbkl/r/reyher_a.shtml |band=27|autor=[[Claus Bernet]]|spalten=1121-1139}}&lt;br /&gt;
* Annette Gerlach, Cornelia Hopf, Susanne Werner: &amp;#039;&amp;#039;Magister Andreas Reyher (1601–1673). Handschriften und Drucke. Bestandsverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. Forschungs- und Landesbibliothek, Gotha 1992.&lt;br /&gt;
* Gerd Hohendorf: &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß [[Wolfgang Ratke|ratichianischer]] und comenianischer pädagogischer Theorien auf den Gothaer Schulmethodus des Andreas Reyher (1624).&amp;#039;&amp;#039; In: Gerd und Ruth Hohendorf: &amp;#039;&amp;#039;Diesterweg verpflichtet. Beiträge zur deutschen Bildungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 1994, ISBN 3-412-08393-3, S. 36–43.&lt;br /&gt;
* Paul Mitzenheim: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Aus- und Nachwirkungen der Reformation im Henneberger Land sowie zur Wirksamkeit von Andreas Reyher als Rektor des Schleusinger Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter des Verein für Thüringische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1997, 1, S. 20–28.&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Rehyer, Andreas.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten. Taschenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 102.&lt;br /&gt;
* Manfred Weidauer: &amp;#039;&amp;#039;Andreas Reyher (1601–1673): Rechenbuchautor und Reformpädagoge.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Gebhardt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechenbücher und mathematische Texte der frühen Neuzeit. Tagungsband zum Wissenschaftlichen Kolloquium „Rechenbücher und Mathematische Texte der Frühen Neuzeit“ anlässlich des 440. Todestages des Rechenmeisters Adam Ries, vom 16.–18. April 1999 in der Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz&amp;#039;&amp;#039;. Adam-Ries-Bund, Annaberg-Buchholz 1999, ISBN 3-930430-31-2, S. 323–330.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004055985}}&lt;br /&gt;
* [http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/digitale-editionen/autothuer/andreas-reyher-1601-1673.html Autobiographischer Lebenslauf des Andreas Reyher]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20071001045730/http://home.arcor.de/klaus-koniarek/biographien/reyher-gotha/reyher-frames.htm Biographie Andreas Reyher]&lt;br /&gt;
* [http://www.richardwolf.de/latein/reyher.htm Biographisches Stichwort – Andreas Reyher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119123053|LCCN=n93021063|VIAF=54951007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reyher, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reyher (Adelsgeschlecht)|Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1601]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1673]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reyher, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1601&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heinrichs (Suhl)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1673&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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