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	<title>Andreas Munkert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-31T14:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas „Sterz“ Munkert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1908]] in [[Nürnberg]]; † [[23. April]] [[1982]] ebenda) war ein deutscher [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]]. Der Verteidiger gewann [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1935/36|1936]] mit seinem Verein [[1. FC Nürnberg]] die [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutsche Meisterschaft]], nachdem er bereits [[Tschammerpokal 1935|1935]] den [[Tschammerpokal]] nach Nürnberg geholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Der drahtige [[Abwehrspieler]] begann seine Karriere beim [[1. FC Nürnberg]]. Er war ein eher ruhiger Vertreter, aber sein Abwehrschlag war berühmt. 1934 stand er mit dem Club im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. In Berlin unterlag man jedoch dem [[FC Schalke 04]] mit 2:1. Zwei Jahre später konnte er dann auch eine deutsche Meisterschaft bejubeln. Erst kurz vor Schluss in der Verlängerung gelang das 2:1-Siegtor gegen die starken [[Fortuna Düsseldorf|Düsseldorfer]]. Noch vor der deutschen Meisterschaft gewann er mit dem „Club“ 1935 den Tschammerpokal. 1937 konnte Schalke 04 im Endspiel wieder den Sieg für sich verzeichnen. Diesmal verlor der Club 2:0. Vier Jahre in Folge hatte er mit dem 1. FC Nürnberg in den Finals gestanden: 1934 deutsche Meisterschaft, 1935 Tschammerpokal, 1936 und 1937 deutsche Meisterschaft. Da verwunderte es nicht, dass Reichstrainer [[Otto Nerz]] auf den Franken aufmerksam wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner guten Abwehrleistungen wurde er für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] entdeckt und kam in den Jahren 1935 und 1936 zu acht Länderspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sport-dienst.fussball.de/fussballspieler/munkertandreas/1936/ Andreas Munkert bei sport-dienst.fussball.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab Munkert am 28. April 1935 in Brüssel beim 6:1-Erfolg gegen Belgien. 1936 gehörte er auch dem Kader für die [[Olympische Sommerspiele 1936/Fußball|Olympiamannschaft]] an, kam aber nicht zum Einsatz. Seinen achten und letzten Einsatz im DFB-Team hatte der Nürnberger Verteidiger am 15. November 1936 in Berlin beim 2:2-Remis gegen Italien. Er bildete dabei zusammen mit [[Hans Jakob (Fußballspieler, 1908)|Hans Jakob]] (Torhüter), [[Reinhold Münzenberg]], [[Paul Janes]], [[Ludwig Goldbrunner]] und [[Albin Kitzinger]] gegen den Weltmeister des Jahres 1934 die deutsche Defensive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Nürnberg absolvierte er 24 Endrundenspiele um die deutsche Meisterschaft, 1943 kamen noch zwei Einsätze für OrPo Warschau hinzu. Später gab er ein Gastspiel beim [[FC Thüringen Weida]], bevor er wieder zum Club zurückkehrte. 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. In der Saison [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1942/43|1942/43]] unterstützte er die [[SG Ordnungspolizei Warschau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weltfussball.de/spieler_profil/andreas-munkert/2/ &amp;#039;&amp;#039;Andreas Munkert.&amp;#039;&amp;#039;] bei: &amp;#039;&amp;#039;weltfussball.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kehrte erst 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bollwerk&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fcn.de/fileadmin/fcn/red/stadion/munkert.pdf &amp;#039;&amp;#039;Andreas Munkert.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB) &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Abwehrbollwerk.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn desselben Jahres meldete die Regionalpresse, Munkert spiele jetzt beim [[VfB Peine]] oder habe sich dem benachbarten &amp;#039;&amp;#039;VfL Stederdorf&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Presse&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Januar bzw. 28. Februar 1947, zitiert nach: Karl-Heinz Niemeyer, &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Fußball... und kein Ende&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1982, S. 359; nachträgliche Recherchen des Buchautors hatten jedoch keine Einsätze bei diesen Vereinen bestätigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Sport-Magazin&amp;#039;&amp;#039; wird er noch im Februar 1948 (sic!) als Spieler des VfB Peine genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sport-Magazin&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Februar 1948, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Trainer war er unter anderem beim „FC Freiburg“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fcn.de/fileadmin/fcn/red/stadion/munkert.pdf Bericht über Munkert auf fcn.de] (PDF; 144&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; tatsächlich: [[Freiburger FC]], ab der Rückrunde der [[II. Division 1950/51|Saison 1950/51]] in der [[II. Division]] der [[Fußball-Oberliga Süd|Oberliga Süd]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munkert war zum 1. Mai 1937 der [[NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 3.944.251).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29930158&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCN 2024-07-12&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fcn.de/news/artikel/der-club-demontiert-blocktafel-von-andreas-munkert/ |titel=Der Club demontiert Blocktafel von Andreas Munkert |titelerg=Der Namensgeber von Block 4 war Mitglied der Waffen-SS, FCN arbeitet NS-Vergangenheit weiter auf. |werk=fcn.de |datum=2024-07-12 |abruf=2024-07-12 |zitat=Der Meisterspieler von 1936 und Pokalsieger von 1935 war freiwilliges Mitglied der Waffen-SS.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1940 trat er der [[Waffen-SS]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/137659&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCN 2024-07-12&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Siegler: Heulen mit den Wölfen - der 1. FC Nürnberg und der Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder. Fürth 2022. S. 373&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 11. Juli 2024 trug der Block 4 des [[Max-Morlock-Stadion]]s seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bollwerk&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der Aufarbeitung und des Verhaltens des FCN während des Nationalsozialismus wurde die Namensgebung des Block 4 zurückgenommen und die Blocktafel von Munkert demontiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCN 2024-07-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
* 1929 bis 1939: [[1. FC Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[FC Thüringen Weida]] (Gast)&lt;br /&gt;
* [[Gauliga Generalgouvernement 1942|1942]]/[[Deutsche Fußballmeisterschaft 1942/43|1943]]: [[SG Ordnungspolizei Warschau]]&lt;br /&gt;
* [[II. Division 1951/52#Süd|1951/52]]: [[Freiburger FC]] (Trainer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCN 2024-07-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-89784-148-7}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-328-00749-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|andreas-munkert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munkert, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (1. FC Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SG Ordnungspolizei Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SC Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Munkert, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Munkert, Sterz (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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