<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Maercker</id>
	<title>Andreas Maercker - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Maercker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Maercker&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T10:28:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Maercker&amp;diff=2513964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Klinische Kulturpsychologie */ Abkürzung korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Maercker&amp;diff=2513964&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-27T20:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Klinische Kulturpsychologie: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: A Maercker 2022.jpg|mini|Andreas Maercker 2022|175px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Maercker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1960]] in [[Halle (Saale)]]) ist ein deutsch-schweizerischer [[Psychologe]] und [[Medizin]]er, tätig als [[Professor]] für Psychologie an der [[Universität Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher und privater Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Maercker studierte Medizin und Psychologie. 1986 wurde er an der [[Humboldt-Universität Berlin]] in Medizin mit der Arbeit „Kognitive Prozesse, Stress und das Neuropeptid Substanz P“ beim [[Pathophysiologie|Pathophysiologen]] [[Karl Hecht (Mediziner)|Karl Hecht]] promoviert. Zudem hatte er in den 1980er Jahren Philosophieunterricht bei [[Wolfgang Harich]].&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Harich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ideengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13(4), 2019, S. 11–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 wurde Maercker an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] zum Dr. phil. mit der Arbeit „Existenzielle Konfrontation: Eine Untersuchung im Rahmen eines psychologischen Weisheitsparadigmas“ bei dem Psychologen [[Paul B. Baltes]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 1989 war Maercker für zehn Monate [[Politische Haft (DDR)|politischer Häftling in der DDR]] infolge eines Fluchtversuchs in die Bundesrepublik (zu zwei Jahren Haft verurteilt und früher durch die Bundesrepublik Deutschland „[[Häftlingsfreikauf|freigekauft]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diba Shokri |url=https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/erinnerung-die-nicht-vergehen-will-der-traumaforscher-andreas-maercker-15923260.html |titel=Erinnerung, die nicht vergehen will |werk=Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.12.2018 |abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen Arbeitsgruppen an den Universitäten Dresden bis 2001 und Zürich untersuchte Maercker u.&amp;amp;nbsp;a. Opfer politischer Gewalt (z.&amp;amp;nbsp;B. ehemalige politische Inhaftierte der DDR: 1995, 2008), Kriegsopfer (z.&amp;amp;nbsp;B. Dresdner Bombennachtsopfer), Kriminalitätsopfer (in Deutschland und in China) und ehemalige Schweizer [[Verdingkinder]]. Zusammen mit Mitautoren entwickelte er psychologische Messverfahren für Schutzfaktoren bei der [[Trauma (Psychologie)|Traumaverarbeitung]]: „Offenlegen der Traumaerfahrungen (Disclosure)“&amp;lt;ref&amp;gt;J. Müller, A. Beauducel, J. Raschka und A. Maercker: &amp;#039;&amp;#039;Kommunikationsverhalten nach politischer Haft in der DDR – Entwicklung eines Fragebogens zum Offenlegen der Traumaerfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Politische Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, 2000, S. 413–427.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „gesellschaftlichen Anerkennung als Traumaopfer bzw. -überlebender“.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker und J. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Social acknowledgment as a victim or survivor: A scale to measure a recovery factor of PTSD.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Traumatic Stress.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, 2004, S. 345–351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[PTSD]]-Forschung stellt soziale und zwischenmenschliche Faktoren in den Mittelpunkt, die ihm zufolge mehr als biologische Faktoren oder Gedächtnisveränderungen darüber entscheiden, ob ein Betroffener eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt („Sozial-interpersonelle Perspektive“)&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker und A. B. Horn: &amp;#039;&amp;#039;A socio-interpersonal perspective on PTSD: The case for environments and interpersonal processes&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clinical Psychology and Psychotherapy.&amp;#039;&amp;#039; 2012, {{DOI|10.1002/cpp.1805}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das ergänzende „Janus-Kopf-Modell der [[Posttraumatisches Wachstum|posttraumatischen Reifung]]“&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker und T. Zöllner: &amp;#039;&amp;#039;The Janus face of posttraumatic growth: Towards a two component model of posttraumatic growth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychological Inquiry.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 2004, S. 41–48.&amp;lt;/ref&amp;gt; (zusammen mit Tanja Zöllner) nimmt Bezug darauf, dass viele Überlebende beschreiben, dass das Überstehen der traumatischen Erfahrungen sie in positiver Weise verändert habe, z.&amp;amp;nbsp;B. dass sie eine stärkere Verbundenheit mit Nahestehenden erleben und sie das Leben jetzt stärker wertschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PTSD-Forschung wurde zunehmend kulturvergleichend ausgerichtet. Maercker bezieht dabei individuelle [[Wertvorstellung]]en nach der Theorie von [[Shalom H. Schwartz]] ein, wobei gezeigt wurde, dass moderne Wertvorstellungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Selbstbestimmung, Leistungsstreben, Hedonismus) zur [[Resilienz (Psychologie)|psychischen Widerstandsfähigkeit]] beitragen, während traditionelle Werte (z.&amp;amp;nbsp;B. Güte, Konformität, Einflussnahme) zu mehr [[Soziale Unterstützung|sozialer Unterstützung]] und zu psychischer Gesundheit verhelfen. Dazu wurden Studien im europäischen Vergleich, in der Deutschen Bundeswehr (nach Auslandseinsätzen) sowie im Vergleich Schweiz-China durchgeführt; für China wurde auch ein Online-basiertes Selbsthilfeprogramm entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Wang et al.: &amp;#039;&amp;#039;Chinese My Trauma Recovery, a Web-based intervention for traumatized persons in two parallel samples: randomized controlled trial.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Medical Internet Research&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 2013, e213. {{DOI|10.2196/jmir.2690}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen internationaler Zusammenarbeit unter dem Dach der [[WHO]] war er entscheidend an der Formulierung neuer Diagnosen im Bereich der psychischen Trauma- und Belastungsstörungen beteiligt: der [[Komplexe posttraumatische Belastungsstörung|komplexen posttraumatischen Belastungsstörung]] und der [[Anhaltende Trauerstörung|Anhaltenden Trauerstörung]]&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker, C. R. Brewin, R. A. Bryant et al.: &amp;#039;&amp;#039;Proposals for mental disorders specifically associated with stress in the International Classification of Diseases-11.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lancet.&amp;#039;&amp;#039; Volume 381, 2013, P1683–1685.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beide sind Differenzierungen der [[Posttraumatische Belastungsstörung|Posttraumatischen Belastungsstörung]], die sich von dieser durch die teilweise unterschiedliche Symptomatik unterscheiden sowie durch verschiedene Themen und Techniken in der psychotherapeutischen Behandlung. Seine Arbeitsgruppe lieferte die erste Häufigkeits- ([[Prävalenz]]-)Berechnung dieser beiden neuen Störungsbilder in deutschen Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker et al.: &amp;#039;&amp;#039;ICD-11 Prevalence Rates of Posttraumatic Stress Disorder and Complex Posttraumatic Stress Disorder in a German Nationwide Sample.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Nervous and Mental Disease&amp;#039;&amp;#039; Volume 2016, 2018, P270-276. {{DOI|10.1097/NMD.0000000000000790}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forschungsprogramm im Altersbereich (zusammen mit Simon Forstmeier) untersucht die „motivationale Reservekapazität“&amp;lt;ref&amp;gt;S. Forstmeier und A. Maercker: &amp;#039;&amp;#039;Motivational reserve: Lifetime motivational abilities contribute to cognitive and emotional health in old age.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychology and Aging.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, 2008, S. 886–899.&amp;lt;/ref&amp;gt; Älterer, die auf lebens- und lerngeschichtlicher Ressourcenbildung beruht und von der angenommen wird, dass sie z.&amp;amp;nbsp;B. einen demenzbedingten Abbau der Intelligenz und allgemeiner Fähigkeiten zeitweise kompensieren kann. Eine Studie mit ehemaligen [[Verdingung|Verdingkindern]] zeigte, dass diese im Gegensatz dazu ein erhöhtes Risiko für demenzbedingten Fähigkeitsabbau haben, was u.&amp;amp;nbsp;a. mit einer trauma-bedingt beeinträchtigten motivationalen Reservekapazität erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Kulturpsychologie ==&lt;br /&gt;
Klinische Kulturpsychologie (engl. &amp;#039;&amp;#039;cultural clinical psychology&amp;#039;&amp;#039;) als neue Subdisziplin wurde von Maercker zusammen mit Yulia Chentsova-Dutton und Andrew Ryder etabliert. Ihre beiden Ziele sind: das Verstehen der kulturellen Prägung psychischer Störungen sowie die Anwendung dieses Verständnis zur besseren klinischen Erkennung und Intervention dieser Störungen. 2019 erschien das Buch &amp;#039;&amp;#039;Cultural Clinical Psychology and PTSD&amp;#039;&amp;#039;, in dem – anders als der Titel suggeriert – nicht nur die posttraumatische Belastungsstörung, sondern die ganze Breite möglicher kultureller Expressionen von Traumafolgestörungen beleuchtet werden. Zentral für die folgenden kulturpsychologischen Untersuchungen der Traumafolgestörungen sind einerseits die spontanen Metaphern der Betroffenen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;ein gefällter Baum, das eigene Kreuz tragen müssen&amp;#039;&amp;#039;) und anderseits kulturelle Skripte von Traumafolgen, d.&amp;amp;nbsp;h. dynamischen Abfolgen von Fakten, Kognitionen, Emotionen, Motivationen und Körperempfindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturelle [[Skript (Psychologie)|Skripte]] erlauben elementare Sequenzen von typischen Leidensexpressionen darzustellen. Für den Globalen Norden ist dies teilweise deckungsgleich mit den kodifizierten Diagnosen, z.&amp;amp;nbsp;B. der PTBS, komplexen PTBS oder Anhaltenden Trauerstörung. Eine seit 2022 laufende Paralleluntersuchung mit [[emisch und etisch|emischen und etischen]] Methoden analysiert kulturelle Skripte von Traumafolgen in der Schweiz, Ruanda, Georgien, China und Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maercker hat sich seit 2021 einem weiteren Thema zugewandt, den «[[Historischen Traumata]]» nach der Definition von [[Maria Yellow Horse Brave Heart]]. Demnach sind historische Traumata in der Sozial- und Kulturpsychologie (i) vergangene kollektive Traumatisierungen wie Versklavung, schwerste Repression, Kriege; (ii) eine weiterbestehende Marginalisierung oder Diskriminierung der Betroffenen und ihrer Folgegenerationen; (iii) mit [[transgenerationale Weitergabe|intergenerationaler Traumawirkungen]] für die individuelle Psyche; (iv) heutigen sozialen Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen; (v) sozialen Pathologien wie fehlendes [[Vertrauen (Wirtschaft)|Vertrauen]], Verbitterung etc.; (vi) kein oder allenfalls ein dysfunktionales kollektives Opfernarrativ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/panorama/andreas-maercker-forscht-zu-traumata-er-sagt-in-israel-triggert-der-angriff-der-hamas-ein-historisches-trauma-ld.1767083 Interview] mit Maercker in der Neuen Zürcher Zeitung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2026 erschien dazu sein wissenschaftliches Buch &amp;quot;Historical Trauma: Psychological Processes, Contexts, and Healing&amp;quot; bei Cambridge University Press.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Maercker: Historical trauma: Psychological processes, contexts, and healing. Cambridge University Press, 2026, 317 Seiten, ISBN 978-1-009-62977-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch untersucht im Sinne der multiperspektivischen [[Erinnerungskultur]] eine Reihe ganz unterschiedlicher kollektiver Traumakontexte: Indigene Amerikaner, Holocaust-Opfer und -Nachkommen, Stalinismus-Opfer und -Nachkommen, Opfer der Genozide der Tutsi (Ruanda) und in Kambodscha u.&amp;amp;nbsp;a. Die Monografie ist eine Synthese empirischer Studien aller derjenigen Sozial- und Humanwissenschaften, die in diesen Kontexten bereits durchgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Maercker war Gründungsmitglied und früherer Vorsitzender der [[Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie|Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie]] (DeGPT) sowie Mitgründer und Herausgeber der Zeitschrift „Trauma und Gewalt“ (Klett-Cotta). Seit 2011 leitet er die internationale Arbeitsgruppe der [[Weltgesundheitsorganisation]] zur Revision der [[Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme|Krankheitsklassifikation]] (ICD-10/11) für „Stress- und Traumafolgen-Erkrankungen“. Seit 2018 ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der [[Lindauer Psychotherapiewochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm wurde 2004 der Preis der [[Dr. Margrit Egnér-Stiftung|Margrit-Egnér-Stiftung]] für seine Arbeit in der Psychotraumatologie verliehen. 2017 erhielt er in Anerkennung seiner wissenschaftlichen und ehrenamtlichen Beiträge für die Psychotraumatologie und die klinische Versorgung von Traumabetroffenen das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande, überreicht vom deutschen Botschafter [[Otto Lampe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dgps.de/index.php?id=143&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1776&amp;amp;cHash=6fb8d1058a3e6967c96492acfee2f7b6 |wayback=20180227214111 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstorden für Andreas Maercker.&amp;#039;&amp;#039;}} Mitteilung vom 2. Februar 2017 auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, abgerufen am 27. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 erhielt er von der &amp;#039;&amp;#039;European Society for Traumatic Stress Studies&amp;#039;&amp;#039; den „Wolter de Loos Award for Distinguished Contribution to Psychotraumatology in Europe“ für sein wissenschaftliches Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.estss.org/estss-awards-at-the-15th-estss-conference-2017-in-odense-denmark/|titel=ESTSS Awards at the 15th ESTSS Conference 2017 in Odense, Denmark|sprache=en-US|zugriff=2017-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Fellow des [[Wissenschaftskolleg zu Berlin]] im akademischen Jahr 2018–19 und des [[Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald|Wissenschaftskollegs Greifswald]] 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maercker war von 2017 bis 2023 Vorsitzender der Historischen Kommission der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie]] zur „Instrumentalisierung der Psychologie in der DDR“, die sich insbesondere mit der [[Operative Psychologie|operativen Psychologie]] an der [[Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit|Hochschule in Potsdam-Golm]] des Ministeriums für Staatssicherheit beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Maercker und S. Guski-Leinwand |Titel=Psychologists’ involvement in repressive “Stasi” secret police activities in former East Germany |Hrsg= |Sammelwerk=Intern. Perspectives in Psychology: Research, Practice, Consultation |Band=7 |Nummer=2 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=107-119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Academia Europaea]] wählte ihn 2025 zu ihrem [[Akademiemitglied|Mitglied]] in der Sektion „The Human Mind and its Complexity“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Maercker ist mit dem Kunsthistoriker Franz-Carl Diegelmann verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traumafolgestörungen.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Springer, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-58469-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Post-Traumatic Stress Disorder: A Lifespan Developmental Perspective.&amp;#039;&amp;#039;, mit Matthias Schützwohl, Zahava Solomon (Hrsg.), Hogrefe &amp;amp; Huber, Seattle 2008, ISBN 978-0-88937-187-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Psychotraumatologie.&amp;#039;&amp;#039; mit Günter H. Seidler, Harald J. Freyberger (Hrsg.), Klett-Cotta, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-60894-665-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lebensrückblick in Therapie und Beratung.&amp;#039;&amp;#039; mit [[Simon Forstmeier]] (Hrsg.), Springer, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-28198-3, {{DOI|10.1007/978-3-642-28199-0}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trauma und Traumafolgestörungen.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-69850-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cultural clinical psychology and PTSD.&amp;#039;&amp;#039; mit Eva Heim, Laurence J. Kirmayer (Hrsg.), Hogrefe, Boston 2019, ISBN 978-0-889-37497-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychologie als Instrument der SED-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; mit Jens Gieseke (Hrsg.), Hogrefe, Göttingen 2021, ISBN 978-3-456-86072-5.&lt;br /&gt;
* Historical trauma: Psychological processes, contexts, and healing. Cambridge University Press 2026, ISBN 978-1-009-62977-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; autobiographisch&lt;br /&gt;
* Andreas Maercker: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprechstunde des Doc&amp;#039;&amp;#039;. S. 56–63 in: Florian Bickmeyer, Jochen Brenner, [[Stefan Krücken|Stefan Kruecken]]: &amp;#039;&amp;#039;Nur raus hier! 18 Geschichten von der Flucht aus der DDR, 18 Geschichten gegen das Vergessen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und Fotografien: Andree Kaiser. 213 S., Hollenstedt 2014, ISBN 978-3-940138-76-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120818191}}&lt;br /&gt;
* [https://www.psychologie.uzh.ch/fachrichtungen/psypath.html Website des Lehrstuhls] an der Universität Zürich&lt;br /&gt;
* [https://www.maercker-website.ch Private Website] von Andreas Maercker&lt;br /&gt;
* [https://uzh.academia.edu/AndreasMaercker Andreas Maercker] auf [[Academia.edu]]&lt;br /&gt;
* [https://www.lptw.de/archiv/dozent.php?id=12655 Vortragsarchiv] von Andreas Maercker im Rahmen der [[Lindauer Psychotherapiewochen]] (pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120818191|LCCN=n98064834|VIAF=116818125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maercker, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Academia Europaea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maercker, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochschullehrer und Psychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1960&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>