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	<title>Andreas Krieger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:11:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Krieger&amp;diff=432805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: Hervorhebung ausgewiesen</title>
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		<updated>2026-01-25T18:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hervorhebung ausgewiesen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1986-0826-036, Stuttgart, Leichtathletik-EM, Kugelstoßerin Heidi Krieger errang den ersten Titel für die DDR.jpg|mini|Krieger während der [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1986|Europameisterschaften in Stuttgart, 1986]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Krieger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1965]] in [[Ost-Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Heidi Krieger&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliger deutscher [[Kugelstoßen|Kugelstoßer]]. Krieger ist Opfer des [[Staatsplanthema 14.25|staatlich verordneten Zwangsdopings im DDR-Leistungssport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Krieger, die mit 13 Jahren zur [[Leichtathletik]] kam, wurde im Rahmen des [[Staatsplanthema 14.25|DDR-Staatsdopings]] spätestens im Alter von 16&amp;amp;nbsp;Jahren ohne ihr Wissen mit [[Anabolika]] und männlichen Hormonen behandelt. Mit 16 wurde sie als „Sportlerin 54“ in das staatliche Anabolikaprogramm des [[Sportmedizinischer Dienst der DDR|Sportmedizinischen Dienstes der DDR]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;planet-wissen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/doping_gefaehrliche_mittel/pwiedopingopferheidikrieger100.html |wayback=20160203073202 |text=&amp;#039;&amp;#039;Doping: Doping-Opfer Heidi Krieger&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Planet Wissen|planet-wissen.de]], 6. Juni 2016{{Abrufdatum |1=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dissertationen und [[Habilitationsschrift]]en von DDR-Dopingforschern, die 1991 durch die Dopinggegner [[Brigitte Berendonk]] und [[Werner Franke (Biologe)|Werner Franke]] in der [[Militärmedizinische Akademie Bad Saarow|Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow]] sichergestellt werden konnten, enthalten u. a. genaue Werte zu Jahresdosen und Tagesdurchschnittsmengen der verabreichten Anabolika. Diesen Angaben zufolge wurden Krieger von 1982 bis 1984 hohe Dosen [[Oral-Turinabol]] verabreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BB-DD-120&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Berendonk: &amp;#039;&amp;#039;Doping-Dokumente - Von der Forschung zum Betrug.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-540-53742-2, S. 128, Tabelle&amp;amp;nbsp;8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot; /&amp;gt; Krieger ist staatlich anerkanntes Dopingopfer und einer der wenigen ehemaligen Spitzensportler der DDR, die öffentlich über die Dopingpraxis in der DDR sprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krieger hatte bei einer Größe von 1,87&amp;amp;nbsp;m ein Wettkampfgewicht von 100&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;planet-wissen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschlechtsangleichung ==&lt;br /&gt;
Heidi Krieger hatte zunehmend Schwierigkeiten, sich in einer weiblichen Geschlechterrolle wiederzufinden. Im Laufe der Jahre war ihr klar geworden, dass ihre Geschlechtsidentität eine männliche war. Krieger führt dies zumindest teilweise auf das Doping mit Testosteron zurück. Sie wechselte die Geschlechterrolle, unterzog sich 1997 einer [[Geschlechtsangleichende Operation|geschlechtsangleichenden Operation]] und nahm den Namen Andreas an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/kultur/empfehlungen/feature-gedoptes-gold-100.html &amp;#039;&amp;#039;Feature Gedoptes Gold - Wie aus Heidi Andreas wurde&amp;#039;&amp;#039;], mdr.de, 6. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maik Großekathöfer |url=http://www.spiegel.de/sport/sonst/dopingopfer-krieger-vom-staat-missbraucht-a-643223.html |titel=Dopingopfer Krieger: Vom Staat missbraucht |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2009-08-18 |abruf=2017-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fackellauf für Menschenrechte ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Fackellaufs für Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039; engagierte sich Andreas Krieger zusammen mit seiner Frau Ute Krieger-Krause (Heirat 2002) gegen die Durchführung der Olympischen Spiele in [[Peking 2008]] für den Fall, dass China seine Menschenrechtsverletzungen bis dahin nicht stark einschränken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dopingopfer ==&lt;br /&gt;
Andreas Krieger nahm nach seiner Karriere zusammen mit anderen Dopingopfern als Nebenkläger am Prozess gegen den Präsidenten des [[Deutscher Turn- und Sportbund|Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR]], [[Manfred Ewald]], und den Vizechef des Sportmedizinischen Dienstes der DDR, [[Manfred Höppner]], teil und sagte als Zeuge aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot; /&amp;gt; Höppner und Ewald wurden wegen Beihilfe zur Körperverletzung zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva A. Richter |Titel=Doping in der DDR: Nur die Medaillen zählten |Sammelwerk=[[Deutsches Ärzteblatt]] |Band=97 |Nummer=30 |Verlag=[[Deutscher Ärzte-Verlag]] |Datum=2000-07-28 |Seiten=A-2014 / B-1702 / C-1598 |Online=http://www.aerzteblatt.de/archiv/23761/Doping-in-der-DDR-Nur-die-Medaillen-zaehlten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Krieger lebt als selbständiger Unternehmer in [[Magdeburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot; /&amp;gt; Krieger ist seit 2002 mit der ehemaligen DDR-Schwimmerin [[Ute Krieger-Krause]] verheiratet, die ebenfalls von ihren Trainern zum Doping gezwungen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/sport/interview-mit-ute-krieger-krause--ich-will-gar-nicht-mehr-verzeihen-,15189364,12961252.html &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Ute Krieger Krause: „Ich will gar nicht mehr verzeihen“&amp;#039;&amp;#039;] [[ksta.de]], 7. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Andreas Krieger leidet seit seinem Rückzug aus dem Sport unter ernsten Gesundheitsproblemen. Er erträgt nur noch geringe körperliche Anstrengungen und ist aufgrund der jahrelangen exzessiven physischen Belastungen unter Einnahme von Steroiden nicht in der Lage, auf der Seite zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 drehten ukrainische Cineasten den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Doping, die Fabrik der Champions&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Допинг. Фабрика чемпионов&amp;#039;&amp;#039;), dessen Protagonisten Andreas Krieger, seine Frau Ute Krause-Krieger und ihre Tochter sind. 2017 gewann Kriegers Halbschwester Susann Krieger (aus der zweiten Ehe des Vaters) den [[Deutscher Radiopreis|Deutschen Radiopreis]] in der Kategorie „Beste Reportage“ für ihren Beitrag, „Gedoptes Gold – Wie aus Heidi Andreas wurde“, über die Lebensgeschichte ihres Bruders und ihre Wiederbegegnung mit ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.mdr.de/kultur/themen/deutscher-radiopreis-102.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20180117011839 }}{{Abrufdatum |1=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Goldmedaille im Kugelstoßen, gewonnen in der Frauenwertung bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1986|Europameisterschaften 1986 in Stuttgart]] mit einer Weite von 21,10&amp;amp;nbsp;m, stiftete Krieger 1999 dem Verein [[Doping-Opfer-Hilfe]]. Sie wird seit 2000, eingearbeitet in eine Plastik, an Personen verliehen, die sich besonders um den Kampf gegen [[Doping]] verdient gemacht haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON 2009&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem der Preis zunächst „Heidi-Krieger-Medaille“ hieß, wurde er 2014 in [[Antidoping-Preis|Antidoping-Preis des DOH]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://no-doping.org/historie-doh/ehrungen/ |titel=Ehrungen des DOH – doping-opfer-hilfe e.&amp;amp;nbsp;V. |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2021-07-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krieger kämpft dafür, dass seine Rekorde von den offiziellen Bestenlisten gelöscht werden, um „fatalerweise dopingverseuchte Weiten und Zeiten [nicht] als eine erstrebenswerte Leistung“ erscheinen zu lassen. Vor allem seine Rekorde aus dem Juniorenbereich sieht er dabei kritisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-101528&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Purschke |url=https://taz.de/Dopingopfer-gegen-Leichtathletikverband/!5084197/ |titel=Dopingopfer gegen Leichtathletikverband: Schummel-Rekorde bleiben |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2012-09-13 |abruf=2015-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 15. Oktober 1986, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.thetimes.co.uk/tto/sport/article2373324.ece |titel=How blue pills turned Heidi Krieger into a man – The Times |werk=thetimes.co.uk |datum=2008-07-05 |abruf=2015-02-02 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/aod/html/?broadcast=196860 Deutschlandfunk „Zwischentöne“ vom 15. November 2009 mit Andreas Krieger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Europameisterinnen im Kugelstoßen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krieger, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kugelstoßer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Kugelstoßen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dopingfall in der Leichtathletik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dopingopfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transgeschlechtliche Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kugelstoßer (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krieger, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krieger, Heidi (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kugelstoßer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
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