<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Joseph_Hofmann</id>
	<title>Andreas Joseph Hofmann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Andreas_Joseph_Hofmann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Joseph_Hofmann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T12:58:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Joseph_Hofmann&amp;diff=960495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: Daten ohne Link</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Joseph_Hofmann&amp;diff=960495&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-20T13:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daten ohne Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Joseph Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1752]] in [[Zell am Main]]; † [[6. September]] [[1849]] in [[Winkel (Rheingau)]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schweigard, Jörg |Titel=Ein Leben für die Republik |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=22 |Datum=2002 |Online=[http://www.zeit.de/2002/22/200222_a-hofman_xml Online] |Abruf=2007-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Philosoph und Revolutionär und einer der Hauptakteure der [[Mainzer Republik]]. Als Vorsitzender des [[Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent|Rheinisch-deutschen Nationalkonvents]] rief er am 18. März 1793 die erste Republik in Deutschland aus, den &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Deutschen Freistaat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt; Er war ein überzeugter Befürworter der Französischen Revolution, propagierte den [[Rhein]] als natürliche deutsch-französische Grenze und war später unter dem [[Direktorium (Frankreich)|Direktorium]] und dem [[Französisches Konsulat|Konsulat]] in der Verwaltung des [[Département Donnersberg]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurde er von seinem Onkel [[Andreas Joseph Fahrmann]] (1742–1802) erzogen, der Professor für Moraltheologie an der Universität Würzburg war und 1789 Weihbischof im Bistum Würzburg wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bfahr.html |title=Bishop Andreas Joseph Fahrmann |publisher=Catholic-Hierarchy}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://vb2.uni-wuerzburg.de/solr/totenzettel/browse?q=fahrmann |title=Würzburger Totenzettel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{FN|a}} Hofmann absolvierte am Würzburger Jesuitenkolleg den Kurs der Poetik und Rhetorik und studierte danach Jura in Mainz und in Würzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schweigard, Jörg |Titel=Die Liebe zur Freiheit ruft uns an den Rhein |Verlag=Casimir Katz Verlag |Ort=Gernsbach |Datum=2005 |ISBN=3-925825-89-4 |Seiten=146-147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Revolutionär in Mainz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landtag Rheinland-Pfalz Mainz May 2004.JPG|mini|Das [[Deutschhaus Mainz|Deutschhaus]] in [[Mainz]], von dessen Balkon aus Hofmann die Republik ausrief]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren am [[Reichshofrat]] in [[Wien]] musste Hofmann wegen verschiedener kritischer Veröffentlichungen die Stadt verlassen. Er kehrte 1784 nach Mainz zurück, wo er während der progressiven Reformen von Kurfürst [[Friedrich Karl Joseph von Erthal]] eine Stelle an der [[Universität Mainz]] bekam. Wie auch die späteren Jakobiner [[Mathias Metternich]] und [[Anton Joseph Dorsch]] war Hofmann (unter dem Geheimnamen &amp;#039;&amp;#039;[[Aulus Persius Flaccus|Aulus Persius]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;illu&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first=Wilhelm |last=Kreutz |title=Die Illuminaten des rheinisch-pfälzischen Raums und anderer außerbayerischer Territorien. Eine ›wiederentdeckte‹ Quelle zur Ausbreitung des radikal aufklärerischen Geheimordens in den Jahren 1781 und 1782 |journal=Francia |volume=18 |issue=2 |pages=115–149 |doi=10.11588/fr.1991.2.56842 |url=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fr/article/view/56842}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ein Mitglied des [[Illuminatenorden]]s, der aber 1785 verboten wurde. Die Mainzer Loge wurde vor Februar 1786 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigard, &amp;#039;&amp;#039;Die Liebe zur Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; Hofmann lehrte [[Geschichte der Philosophie]]. 1791 wurde ihm auch der Lehrstuhl für Naturrecht übertragen. Hofmann war ein liberaler und fortschrittlicher Denker. So befürwortete er beispielsweise, dass Vorlesungen und Gottesdienste auf Deutsch gehalten werden sollten. Unzufrieden mit der Langsamkeit der Reformen in [[Kurmainz]] war er von Anfang an ein Befürworter der Französischen Revolution und wurde von den kurmainzischen Behörden bespitzelt. Als die französische Armee unter General [[Adam-Philippe de Custine]] Mainz am 21. Oktober 1792 einnahm, waren der Kurfürst und sein Hof bereits geflohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage später war Hofmann einer der Gründer des [[Mainzer Jakobinerklub]]s und wurde eines der aktivsten Mitglieder. Der populäre und redegewaltige Hofmann kritisierte in seinen vielen Reden sowohl das ancien regime des Kurfürsten als auch die Politik der französischen Militärregierung. Er half bei der Organisation der Wahlen zum Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent mit, insbesondere in ländlichen Gebieten, wurde in dieses erste demokratische deutsche Parlament gewählt und zu dessen Präsident bestimmt. Am 18. März 1793 rief Hofmann vom Balkon des [[Deutschhaus Mainz|Deutschhauses]] die erste Republik auf deutschem Boden aus, den &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Deutschen Freistaat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In französischen Diensten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Departementmt.png|mini|Karte des [[Département Donnersberg]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Republik in der [[Belagerung von Mainz (1793)|Belagerung von Mainz]] konnte Hofmann die Stadt mit den abrückenden Franzosen verlassen. Er ging ins Exil nach Paris, wo er in der &amp;#039;&amp;#039;Societé des Refugiés Mayençais&amp;#039;&amp;#039;, einer Vereinigung von exilierten Mainzer Revolutionären aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigard, &amp;#039;&amp;#039;Die Liebe zur Freiheit&amp;#039;&amp;#039;, S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer kurzen Zeit in der Armee wurde er als Spion nach London geschickt, wurde dort aber von seinem früheren Studenten [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Klemens von Metternich]], der in Mainz studiert hatte, erkannt und musste fliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Rückkehr nach Paris wurde er unter dem Direktorium Leiter des &amp;#039;&amp;#039;bureau des étrangers&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem die linksrheinischen Gebiete wieder unter französische Kontrolle gekommen waren, wurde Hofmann 1797 oberster Steuerbeamter des [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]] und kehrte nach Mainz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Napoleons endgültiger Niederlage zog sich Hofmann ins Privatleben zurück und verbrachte den Rest seines Lebens in [[Winkel (Rheingau)]], wo er im September 1849 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aristokraten-Katechismus. Ein wunderschönes Büchlein&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1792&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Helmut Mathy]] |Titel=Andreas Josef Hofmann (1752–1849) Professor der Philosophie in Mainz und Präsident des rheinisch-deutschen Nationalkonvents |Ort=Mainz}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helmut Mathy |Titel=Eine neue Quelle zur Jugendgeschichte von Andreas Josef Hofmann, Präsident des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents |Ort=Mainz |Kommentar=Geschichtliche Landeskunde - Band 42}}&lt;br /&gt;
* Franz Dumont:  &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder des rheinisch-deutschen Nationalkonvents zu Mainz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{ADB|12|625|626|Hofmann, Andreas Joseph|[[Emanuel Leser]]|ADB:Hofmann, Andreas Joseph}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|446||Hofmann, Andreas Joseph|Wolf-Heino Struck|116944218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
{{FNZ|a|Viele Quellen, die [[Friedrich Otto (Historiker)|Friedrich Otto]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;otto&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |first=Friedrich |last=Otto |title=A. J. Hofmann. Präsident des rheinisch-deutschen Nationalkonvents zu Mainz. Seine Sendung nach England in den Jahren 1793, 1794, 1795 nebst einigen anderen Nachrichten über sein Leben |journal=Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung |volume=28/29 |pages=77–92 |url=http://archive.org/details/annalendesverein28vere}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zitieren, geben seinen Namen als “Franz Xaver Fahrmann” an (mit den Lebensdaten von Andreas Joseph Fahrmann), aber der Professor für Moraltheologie und spätere Weihbischof hieß Andreas Joseph Fahrmann, siehe auch [[Liste der Weihbischöfe in Würzburg]]. Otto selbst zitiert dazu [[Franz Xaver von Wegele]], &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Universität Würzburg &amp;#039;&amp;#039;I, S. 456, wo Fahrmanns Vorname nicht erwähnt wird. [[Helmut Mathy]]s Artikel &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Quelle zur Jugendgeschichte Andreas Joseph Hofmanns&amp;#039;&amp;#039; enthält den Lebenslauf, mit dem sich Hofmann auf die Stelle an der Universität Mainz beworben hat. Den von Hofmann erwähnten „Onkel Fahrmann“ identifiziert Mathy auch hier als „Franz Xaver Fahrmann“, zitiert für dessen Leben aber den ADB-Artikel zu Andreas Joseph Fahrmann.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116944218|VIAF=27835648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofmann, Andreas Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Reichshofrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illuminat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mainzer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofmann, Andreas Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph und Revolutionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zell am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winkel (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
	</entry>
</feed>