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	<title>Andreas Gross - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wiki-vr.mp: /* Werke (Auswahl) */ ..von Urs Geiser</title>
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		<updated>2026-03-04T00:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; ..von Urs Geiser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas Gross.jpg|hochkant|mini|Andreas Gross (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas «Andi» Gross&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1952]] in [[Kōbe]], [[Japan]]; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Bad Zurzach]]) ist ein [[Schweiz]]er Politikwissenschaftler, Historiker und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]). Nationale Bekanntheit erlangte Gross als Mitbegründer der [[Gruppe für eine Schweiz ohne Armee]]. Europaweit bekannt wurde Gross als anerkannter Experte für die Direkte Demokratie im weltweiten Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Matura]] in [[Basel]] studierte Andreas Gross zunächst [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] an der [[Universität Zürich]], dann [[Politikwissenschaften]] an der [[Universität Lausanne]]. Es folgten Tätigkeiten als Journalist, als Assistent an der [[Universität Bern]] (Öffentliches Recht bis Januar 1984) und an der Universität Lausanne (Soziologie der Arbeit und der Utopie bis 1989) und 1989 die Gründung des privaten wissenschaftlichen &amp;#039;&amp;#039;Instituts für direkte Demokratie&amp;#039;&amp;#039; in Zürich, seit 1998 als &amp;#039;&amp;#039;Atelier pour la Démocratie Directe&amp;#039;&amp;#039; im [[Kanton Jura|jurassischen]] [[Saint-Ursanne]]. Zum Thema direkte Demokratie übt Gross seit 1992 Lehraufträge an den Universitäten [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]], [[Universität Trier|Trier]], [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Speyer]], [[Universität Graz|Graz]], [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]], [[Universität Hamburg|Hamburg]] und der HSU der Bundeswehr in Hamburg sowie an der [[Fachhochschule Nordwestschweiz]] aus. Von 2015 bis 2021 war Andreas Gross Lehrbeauftragter an der Uni St.Gallen &amp;quot;Für die Geschichte und Philosophie des utopischen Denkens&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Mitglied im Kuratorium von [[Mehr_Demokratie|Mehr Demokratie e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Gross ist geschieden und Vater zweier erwachsener Kinder. Sein Lebensmittelpunkt liegt in Saint-Ursanne im Schweizer Jura.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.srf.ch/player/tv/reporter/video/der-gross-vater-der-revolution-ein-lehrstueck-ueber-sesselkleber?id=0964638c-22c2-4a8f-91ba-03ec99813e0b |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Gross-Vater der Revolution – Ein Lehrstück über Sesselkleber&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140309004800 }}, &amp;#039;&amp;#039;[[Reporter (SRF)|Reporter]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]] 18. Mai 2011 (26:22 Minuten){{Abrufdatum |1=2024-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Seine politische Karriere begann Andreas Gross 1974 in der Zürcher [[Studierendenschaft|Studentenschaft]] (Präsident der Zürcher Historiker) und der JUSO. Im Januar 1974 trat er der Zürcher SP sowie den Jusos bei. Von 1979 bis 1983 war er Präsident der [[Jungsozialist*innen Schweiz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Initiativen ====&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde er als Mitbegründer der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und als einer der Initiatoren der Volksinitiative «für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik» bekannt. Die Initiative wurde zwar in der [[Volksabstimmungen in der Schweiz 1989#Abstimmungen am 26. November 1989|Volksabstimmung vom 26. November 1989]] abgelehnt; der Anteil der Ja-Stimmen von 35,6 Prozent überraschte aber und löste politische Reformprozesse aus. Mittlerweile stellt Gross die [[Schweizer Armee]] nicht mehr grundsätzlich in Frage, weil sie für die UNO immer noch Nützliches zu leisten vermöchte. Er befürwortet aber eine Abschaffung der allgemeinen [[Wehrpflicht]] und einen kleinen Truppenbestand, vornehmlich für Einsätze zu Gunsten der [[Vereinte Nationen|UNO]]. Gross war auch einer der Initiatoren der Volksinitiative «für eine Schweiz ohne neue Kampfflugzeuge», welche in der [[Volksabstimmungen in der Schweiz 1993#Abstimmungen am 6. Juni 1993|Volksabstimmung vom 6. Juni 1993]] abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war 1998 Mitglied eines zwölfköpfigen überparteilichen Initiativkomitees mit Parlamentariern aus der SP, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] und der [[FDP.Die Liberalen|FDP]] (Erstunterzeichner SP-Nationalrat [[Remo Gysin]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/1998/4_4369__/de |titel=Eidgenössische Volksinitiative «für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)». Vorprüfung |werk=Bundesblatt |hrsg=Bundeskanzlei |datum=1998-09-08 |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welches die Volksinitiative «für den Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO)» lancierte. Diese wurde in der [[Volksabstimmungen in der Schweiz 2002#Abstimmungen am 3. März 2002|Volksabstimmung vom 3. März 2002]] angenommen und führte damit zum [[Die Schweiz in den Vereinten Nationen|UNO-Beitritt der Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swissvotes.ch/vote/485.00 |titel=Initiative für den UNO-Beitritt |werk=swiss votes |hrsg=Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SP-Politiker ====&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1991 war Gross Mitglied des Zürcher [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderates]], ab 1991 bis 2015 sass Gross für die [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] im [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]], wo er vor allem zu demokratie- und europapolitischen sowie aussen- und sicherheitspolitischen Themen Stellung bezog. Er war Mitglied der [[Staatspolitische Kommissionen der Eidgenössischen Räte|Staatspolitischen Kommission]], die er 2006 und 2007 präsidierte, von 1996 bis 1999 Mitglied der Kommission für die [[Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung 1999|Totalrevision der Bundesverfassung]] und fast permanent Ersatz-Mitglied der [[Aussenpolitische Kommissionen der Eidgenössischen Räte|Aussenpolitischen Kommission]]. In der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung des Europarates]] (PACE), der er von Januar 1995 bis 2016 angehörte, präsidierte er von 2008 bis Januar 2016 die Sozialdemokratische Fraktion. 1999 wurde Gross in den Verfassungsrat des [[Kanton Zürich|Kantons Zürich]] gewählt; er setzte sich insbesondere ein für eine Weiterentwicklung der direkten Demokratie (Senkung der für Volksinitiativen und Referenden notwendigen Unterschriftenzahlen)  und trug als Präsident der Redaktionskommission wesentlich bei zur hohen  sprachlichen Qualität der [[Verfassung des Kantons Zürich]] vom 27. Februar 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autor und Verleger ====&lt;br /&gt;
Mit Fredi Krebs und Martin Stohler gründete Gross 2002 die «Editions le Doubs», den einzigen Schweizer Verlag, der alle seine Bücher zu umstrittenen Fragen der Zeit (Reihe «Service public») gleichzeitig auf Deutsch und Französisch herausgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.andigross.ch/html/index.htm Editions le Doubs], auf andigross.ch&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Editions le Doubs bildeten die Nachfolge des 1987 in Zürich gegründeten «Realotopia» Verlages, in dem von 1988 bis 1992 zahlreiche Bücher zur «Schweiz ohne Armee» sowie von 1995 bis 1998 drei Autobiographien von drei Frauen herausgekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlag Werd &amp;amp; Weber, Thun/Gwatt, erschien im März 2016 Gross’ bisher umfassendstes Werk: &amp;#039;&amp;#039;Die Unvollendete Direkte Demokratie. 1984-2015: Texte zur Schweiz und darüber hinaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[#Werke (Auswahl)|Werke (Auswahl)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2022 brachte Gross nach dreijähriger Arbeit ein Quellenwerk zur Geschichte der direkten Demokratie heraus, das exemplarisch illustriert, wie die Demokraten in einer Volksbewegung gegen die Liberalen die direkte Demokratie entwickeln und durchsetzen konnten: «&amp;#039;&amp;#039;Landbote vs. NZZ. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Zeitungen um die Direkte Demokratie und deren Ausgestaltung in der demokratischen Zürcher Revolution von 1867–1869»&amp;#039;&amp;#039;. Das Werk fand eine positive Aufnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landbotevsnzz.ch |titel=Landbote vs. NZZ – Das neue Buch von Andreas Gross |hrsg=Editions le Doubs |abruf=2024-01-16 |kommentar=Sammlung von Rezensionen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem November 2016 erscheint im &amp;#039;&amp;#039;Quotidien Jurassien&amp;#039;&amp;#039;, der Tageszeitung des Kantons Jura aus [[Delsberg]], jeweils am Samstag auf der zweiten Seite die Demokratie-Kolumne von Andreas Gross unter dem Titel «Das Mosaik der Demokratie»; am 23. Dezember 2023 ist der 301. Mosaikstein veröffentlicht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
==== Netzwerke ====&lt;br /&gt;
1991 gründete er «[[eurotopia]]» mit,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1991 Mitbegründer der europäischen Demokratie- und Verfassungsbewegung «eurotopia»&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.andigross.ch/html/site06.htm Andreas Gross – Politische Stationen]&amp;#039;&amp;#039;, auf andigross.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;andi-gross-md-festschrift-08&amp;quot;&amp;gt;Andi Gross: &amp;#039;&amp;#039;Glückwunsch zu den ersten und ein Wunsch für die zweiten 20 Jahre: Überdenkt die Strategie! – Ein (selbst)kritisches Grusswort von Andi Gross (Schweiz)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mehr-demokratie.de/fileadmin/pdf/2008-festschrift-mehr-demokratie.pdf Festschrift: 20 Jahre Mehr Demokratie] (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039; auf mehr-demokratie.de, Seiten 58–61&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Gruppe, die sich mit möglichen Entwicklungen der Demokratie in Europa befasst und ihre Vorschläge in die europäische Diskussion einbringt. Er ist Mitglied des Kuratoriums von [[Mehr Demokratie]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mehr-demokratie.de/kuratorium.html |wayback=20170613051024 |text=mehr-demokratie.de/kuratorium.html }}{{Abrufdatum |1=2024-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem er seit den Anfängen in den 1980er Jahren zusammenarbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;andi-gross-md-festschrift-08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europarat ====&lt;br /&gt;
1995–2016 war Gross einer der [[Liste der Schweizer Mitglieder der Parlamentarischen Versammlung des Europarates|parlamentarischen Vertreter der Schweiz]] im [[Europarat]], die vom [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] entsandt werden. Zwischen 2002 und 2004 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, 2004 und 2005 Präsident der schweizerischen Delegation beim Europarat und von 2005 bis 2008 Präsident des Ausschusses für das Reglement der Parlamentarischen Versammlung. Seit Januar 2008 präsidierte er die sozialdemokratische Fraktion der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Engagement im Europarat führte ihn über die Jahre in zahlreiche Krisengebiete ausserhalb Europas wie [[Tschetschenien]] oder [[Aserbaidschan]], wo er auch als [[Wahlbeobachter]] tätig war. Er hat seit 1998 an über 98 Wahlbeobachtungen in Europa und den USA teilgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 war Gross – als Mitglied des Europarates – der erste Schweizer [[Nationalrat (Schweiz)|Parlamentarier]], der zur UNO-Generalversammlung sprach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/article8JG6H-1.441579 Uno-Auftritt mit Nebengeräuschen] –&amp;amp;nbsp;Auf eigene Faust, aber mit Billigung von Bundesrat [[Joseph Deiss]] hat sich SP-Nationalrat Andreas Gross einen Auftritt vor der Uno-Generalversammlung in New York verschafft. Das wird nicht überall geschätzt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Europarat verfasste er im Herbst 2009 einen Bericht zur UN-Reform, in dem er für die Schaffung einer parlamentarischen Versammlung der UNO plädierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 verfasste Gross im Europarat zwei Berichte: Einer gegen die Diskriminierung und für Massnahmen zur Besserstellung von sexuellen Minderheiten in Europa sowie eine Analyse zur Krise der Demokratie in Europa und zu ihrer Überwindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 (Oktober) machte der Russland-Bericht von Gross und seinem rumänischen Kollegen [[Georgy Frunda]] von sich reden – der Vorsitzende der [[Staatsduma]], [[Sergei Naryschkin]], sagte wegen des Berichts seinen geplanten Besuch in Strassburg kurzerhand ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Wechlin: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/moskau-veraergert-ueber-kritik-1.17648166 Naryschkin sagt Rede vor Europarat ab: Moskau verärgert über Kritik] – Ein Bericht des Europarats legt mit aller Deutlichkeit Russlands Demokratiedefizite offen. Moskau reagiert beleidigt und sagt einen Termin in Strassburg ab&amp;#039;&amp;#039;, [[NZZ]], 27. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blick.ch/news/schweiz/russland-grosse-mehrheit-im-europarat-fordert-russland-zu-reformen-auf-id2054787.html &amp;#039;&amp;#039;Grosse Mehrheit im Europarat fordert Russland zu Reformen auf&amp;#039;&amp;#039;], [[Blick (Zeitung)|Blick]], 2. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bericht war im Einvernehmen mit den [[Duma]]-Abgeordneten im PACE-Ausschuss formuliert worden und erwähnte, Putin solle die starke zivilgesellschaftliche Bewegung als Chance verstehen, die Reformen zu realisieren, von denen die ganze russische Gesellschaft profitieren würde. Seine Berichte zur Krise der Demokratie und zur Bedeutung eines leistungsfähigen Staates (Juni) sowie zu den Wahlen in der Ukraine vom November 2012 wurden ebenfalls beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 erstellte Gross im Auftrag der Parlamentarischen Versammlung des Europarates einen ausführlichen Bericht über den [[Sergei Leonidowitsch Magnitski|Fall Magnitski]]. Gross erklärte in diesem Zusammenhang, die Todesumstände Magnitskis seien als «Verstoss gegen das russische Gesetz und die Europäische Konvention über Menschenrechte» anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article117453337/Europarat-kritisiert-Moskau-im-Fall-Magnitski.html &amp;#039;&amp;#039;Europarat kritisiert Moskau im Fall Magnitski&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 26. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview gab Gross an, er sei überzeugt, dass Magnitski «einem Unrecht auf die Spur kam und deshalb selber Opfer eines Unrechts wurde.»&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bazonline.ch/schweiz/Das-Verfahren-gegen-einen-Toten-ist-bizarr/story/13312323 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das Verfahren gegen einen Toten ist bizarr&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], [[Basler Zeitung]], 27. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Wechlin: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/urteil-gegen-einen-toten-1.18115154 Russlands politische Justiz: Urteil gegen einen Toten] –&amp;amp;nbsp;Ein Moskauer Gericht hat den toten Anwalt Magnitski wegen Steuerbetrugs verurteilt. Der von ihm aufgedeckte Justizskandal bleibt weiter ohne Konsequenzen. Die Politik bedient sich beliebig der ihr hörigen Justiz&amp;#039;&amp;#039;, [[NZZ]], 12. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2014 verfasste er einen Bericht zur Bedeutung des Föderalismus auch für die Demokratisierung der Europäischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Januar 2016 musste Gross seinen Platz im Europarat räumen (er hatte im Oktober 2015 nicht mehr für den Nationalrat kandidiert). Er wurde vom neuen PACE-Präsidenten zum Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung erklärt, für seine insgesamt 44 Berichte und über 95 Wahlbeobachtungen in ganz Europa (beides Rekordwerte) geehrt; die sozialdemokratische Fraktion des Europarates erklärte Gross zu ihrem Ehrenpräsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die unvollendete Direkte Demokratie. 1984–2015: Texte zur Schweiz und darüber hinaus.&amp;#039;&amp;#039; Werd Verlag (werdverlag.ch), Thun/Gwatt 2016, ISBN 978-3-03818-092-0 ([https://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/andreas-gross--demokratie-spezialist_-politiker-sollten-keine-angst-vor-der-macht-des-volkes-haben-/42194118 über das Buch] von Urs Geiser auf swissinfo.ch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landbote vs. NZZ. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Zeitungen um die Direkte Demokratie und deren Ausgestaltung in der demokratischen Zürcher Revolution von 1867–1869&amp;#039;&amp;#039;. St. Ursanne, Editions le Doubs 2022, ISBN 978-2-940455-08-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[René Zeller]]: [https://www.nzz.ch/schweiz/der-demokratieverfeinerer-1.18338568 &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Visionäre. Der Demokratieverfeinerer&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Juli 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/reporter/video/der-gross-vater-der-revolution-ein-lehrstueck-ueber-sesselkleber?urn=urn:srf:video:0964638c-22c2-4a8f-91ba-03ec99813e0b &amp;#039;&amp;#039;Der Gross-Vater der Revolution – Ein Lehrstück über Sesselkleber&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Reporter (SRF)|Reporter]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2011 (26:22 Minuten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament.ch|97}}, parlament.ch&lt;br /&gt;
* [https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=creator,exact,Gross,%20Andreas%201952-,OR&amp;amp;query=sub,contains,Gross,%20Andreas%201952-,AND&amp;amp;tab=LibraryCatalog&amp;amp;search_scope=Helveticat&amp;amp;vid=41SNL_51_INST:helveticat&amp;amp;lang=de&amp;amp;mode=advanced&amp;amp;offset=0 Publikationen von und über Andreas Gross] im Katalog Helveticat der [[Schweizerische Nationalbibliothek|Schweizerischen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128750936}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sotomo.ch/spider46/nr/2296.html |text=Politprofil von Andreas Gross |archive-is=20130629103653}}, auf sotomo.ch – Abstimmungsverhalten im Nationalrat, 46. Legislatur, 1999–2003&lt;br /&gt;
* [https://www.andigross.ch/ Website von Andreas Gross]&lt;br /&gt;
* [https://www.andigross.ch/html/index.htm Website der &amp;#039;&amp;#039;Editions le Doubs&amp;#039;&amp;#039;], auf andigross.ch&lt;br /&gt;
* [http://www.atelierdd.ch/ Website des &amp;#039;&amp;#039;Ateliers für Direkte Demokratie&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Atelier sur la démocratie directe&amp;#039;&amp;#039;], atelierdd.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidium Juso Schweiz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Zürcher Parlamentarier 49. Legislaturperiode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128750936|LCCN=n86055504|VIAF=1072697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gross, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für die Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gross, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gross, Andi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Politiker und Nationalrat (SP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kōbe]], Japan&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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