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	<title>Andreas Dietrich Apel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:57:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Dietrich_Apel&amp;diff=1823145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dguendel: bild eingefügt</title>
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		<updated>2024-06-24T14:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andreas Dietrich Apel.jpg|miniatur|hochkant=1.1|Andreas Dietrich Apel (Kupferstich nach [[David Hoyer]])]]&lt;br /&gt;
[[File:Leipzig, Museum der bildenden Künste, Ádám Mányoki, Bildnis Andreas Dietrich Apel.jpg|miniatur|Bildnis Andreas Dietrich Apel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Dietrich Apel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|7|8|1662|Link=ja}} in [[Quedlinburg]]; † [[14. Januar]] [[1718]] in [[Leipzig]]) war ein bedeutender Leipziger Handelsherr und Seidenfabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Apel zog nach dem Tod seines Vaters (1674) von Quedlinburg nach Leipzig, wo er im [[Kontor]] des wohlhabenden Seidenhändlers Jonas Barniske (†&amp;amp;nbsp;1700), einem Cousin seines Vaters, eine Lehrausbildung erhielt. Er unternahm in jungen Jahren Studienreisen nach Holland, Polen, Frankreich und in die Schweiz, wurde 1690 Teilhaber des Seidenhändlers Barniske und am 1. September 1691 heiratete er dessen einzige Tochter Dorothea Elisabeth († 16. März 1727).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Schwiegervater erbte der aufstrebende Kaufmann im Jahr 1700 den vor dem Thomaspförtchen liegenden Bieringischen Garten, der bereits seit 1629 existierte und den Apel durch den 1701 erfolgten Kauf der gegenüber der [[Pleißenburg]] liegenden Schlosswiese erweiterte. [[August II. (Polen)|August der Starke]] – der bei seinen Besuchen in Leipzig häufig bei Apel verweilte und von dessen Gattin sehr angetan war – schenkte dieser ein weiteres Grundstück, so dass das Ehepaar Apel ein zusammenhängendes Gebiet in der heutigen [[Innere Westvorstadt|Inneren Westvorstadt]] besaß, das im Norden und Osten vom [[Pleißemühlgraben|Pleißemühl]]- bzw. [[Diebesgraben]], im Süden und Westen von der Alten Pleiße begrenzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Apels Garten.jpg|mini|hochkant=1.1|Apels Garten um 1720,&amp;lt;br /&amp;gt; davor die Manufakturgebäude]]&lt;br /&gt;
Andreas Dietrich Apel ließ die alte Bebauung dieses Geländes abreißen und stattdessen neue Manufakturen und Werkstätten zur Herstellung von Gold- und Silbergespinsten sowie von [[Samt]], [[Seide]]n-, [[Damast]]- und Atlasstoffen errichten. Außerdem vermarktete der geschäftstüchtige Handelsherr erstmals in Sachsen [[Kattun]] und bedruckte Tapeten-Leinwände. Apels Geschäfte florierten so erfolgreich, dass er bald mit der Umsetzung eines lang gehegten Traumes – dem Bau eines repräsentativen Barockgartens – beginnen konnte.&lt;br /&gt;
(siehe hierzu: [[Apels Garten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren erwarb der Fabrikant 1704 das Welschische Haus am Markt, das bis dahin den Erben des Professors der Medizin Dr. Gottfried Welsch gehörte. Mit dem Umbau des Gebäudes beauftragte Apel dann den Leipziger Ratsmaurermeister [[Johann Gregor Fuchs]] (1650–1715), der es in den Jahren 1705/06 zum königlich-bürgerlichen Stadtpalais im Barockstil gestaltete.&lt;br /&gt;
(siehe hierzu: [[Königshaus (Leipzig)|Apels Haus]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 1706 bestimmte August der Starke Apels Haus zur königlich-kurfürstlichen Residenz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Demnach Wir mit Andreas Dietrich Apeln, Handelsmann in Leipzig wegen seines daselbst habenden und am Marckt gelegenen Wohnhaußes einen ordentlichen Contract, damit Wir Uns gedachten Haußes beständig in denen drey Leipziger Messen zu gebrauchen haben möchten, Schließen und Uns die in beyliegenden Specification benenndte Zimmer und andere Bequemlichkeiten bedingen, und ihre Apeln dafür einen jährlichen Zinß von Zwei Tausend Talern aus Unserer Renten Cammer reichen zu lassen, aller gedst gemaynet und entschlossen“&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Vertrag wurde erst 1828 mit den nachfolgenden Hauseigentümern gekündigt. – aus: Karl Czok, &amp;#039;&amp;#039;Am Hofe Augusts des Starken&amp;#039;&amp;#039;, Edition Leipzig, 1989, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt; 1712 wurde Andreas Dietrich Apel Meister der Kramerinnung von Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Andreas Dietrich Apels wirtschaftliches und gesellschaftliches Wirken ermöglichte dessen Nachkommen, für ca. 150 Jahre eine herausragende Stellung in Leipzig einzunehmen. Dazu zählen der Jurist und Bürgermeister [[Heinrich Friedrich Innocentius Apel]] (1732–1802), der Jurist und Schriftsteller [[August Apel]] (1771–1816) sowie der Schriftsteller und Stifter [[Theodor Apel]] (1811–1867), dem die Messestadt 44 [[Apelstein]]e zum Gedenken an die Völkerschlacht von 1813 verdankt. Ein weiterer Nachkomme war Julius Freiherr von Apel (1805–1881), der eine militärische Laufbahn einschlug und es bis zum Generalleutnant in der sächsischen Armee brachte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtwikidd.de/wiki/Julius_Freiherr_von_Apel Julius Freiherr von Apel im Stadtwiki Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso erinnert die Apelstraße, die im Norden Leipzigs die Berliner mit der Wittenberger bzw. Dessauer Straße verbindet, an die bedeutende Familie. „Apels Haus“ gehört heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, „Apels Garten“ wurde nicht vergessen und die Halle II des Straßenbahnhofs Wittenberger Straße trug viele Jahre den Namen „Apelhalle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Stephainski (Herausgeber), &amp;#039;&amp;#039;Zeitreise – 1200 Jahre Leben in Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH &amp;amp; Co. KG, Leipzig 2007, ISBN 978-3-9806625-4-3&lt;br /&gt;
* [[Karl Czok]], &amp;#039;&amp;#039;Am Hofe Augusts des Starken&amp;#039;&amp;#039;, Edition Leipzig, 1989, ISBN 3-361-00268-0&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hocquél]] (Herausgeber), &amp;#039;&amp;#039;Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, VEB E.A. Seemann Verlag Leipzig, 1983&lt;br /&gt;
* Walter Fellmann, &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Koehler &amp;amp; Amelang Verlagsgesellschaft mbH München Berlin, 2000, ISBN 3-7338-0234-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Apel_Andreas_Dietrich.htm Artikel über Andreas Dietrich Apel im Leipzig-Lexikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.tripota.uni-trier.de/single_picture.php?signatur=121_port_0105 Tripota – Trierer Porträtdatenbank]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135746515|VIAF=1236992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Apel, Andreas Dietrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1662]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1718]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apel, Andreas Dietrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handels- und Ratsherr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1662&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1718&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dguendel</name></author>
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