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	<title>Andreas Bresinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RLJ am 13. Februar 2026 um 21:55 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Bresinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1935]] in Reval/[[Tallinn]]) ist ein deutscher [[Mykologie|Mykologe]] und [[Botanik]]er. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Bresinsky}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Andreas Bresinsky studierte [[Biologie]], [[Chemie]] und [[Geowissenschaften]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Er wurde 1960 unter [[Karl Mägdefrau]] mit einem Thema zur Ausbreitung von Samen und Früchten durch Ameisen ([[Myrmekochorie]]) [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1964 bei [[Hermann Merxmüller]] mit einer Arbeit zur Verbreitung des circumalpinen Florenelementes im Vorland nördlich der Alpen. Beruflich war er zunächst an der [[TU München]] und dann an der [[Botanische Staatssammlung München|Botanischen Staatssammlung München]] tätig (zuletzt als Oberkonservator und stellvertretender Sammlungsleiter), ehe er 1973 dem Ruf auf einen Lehrstuhl für Biologie (Botanik) an der [[Universität Regensburg]] folgte. Dort plante und leitete er auch den seit 1977 eingerichteten [[Botanischer Garten Heidelberg|Botanischen Garten]]. Er war 1979–1981 und 1995–1997 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorsitzender der [[Bayerische Botanische Gesellschaft|Bayerischen Botanischen Gesellschaft]] (1965–1974) und der [[Regensburgische Botanische Gesellschaft|Regensburgischen Botanischen Gesellschaft]] (1974–1998) regte er 1966 die planmäßige Kartierung der Farne und Blütenpflanzen Bayerns an. Unter leitender Mitarbeit von [[Peter Schönfelder]] sowie unter Beteiligung von rund 400 ehrenamtlich Kartierenden führte er dieses Projekt 1990 mit der Veröffentlichung „&amp;#039;&amp;#039;Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns&amp;#039;&amp;#039;“ zu einem vorläufigen Abschluss. Im Jahr 1990 organisierte er den 4. Internationalen Mykologenkongress (IMC 4) mit über 1600 Teilnehmern aus 59 Ländern, abgehalten in der Universität Regensburg anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft. Die Überstellungen der Bibliothek, des Archivs und des [[Herbarium]]s der 1790 gegründeten Regensburgischen Botanischen Gesellschaft als Dauerleihgaben an die Universität Regensburg erfolgten ab 1974 unter seiner Vermittlung. Er war Mitglied in folgenden Kommissionen: Kuratorium der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ab 1975), Naturschutzbeirat Stadt Regensburg (ab 1979), Wissenschaftlicher Beirat Waldschadensforschung (ab 1991), Naturschutzbeirat Regierung der Oberpfalz (ab 1994), Kommission für Ökologie der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (2009–2020), Evaluierung biologischer Studiengänge an den Universitäten Estlands (2001–2004). [[Giftinformationszentrum|Giftnotruf]] Bayern (Sachverständiger bei Pilzvergiftungen 2004–2025). Lehraufträge nahm er als Visiting Associate Professor an der [[Purdue University]], USA (1967), an der [[Universidad de Concepción|Universität Concepción]] in Chile sowie an der [[Universität Tartu]] in [[Estland]] (2004, 2008) wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Seine Forschungsgebiete lagen im Bereich der Pilzkunde ([[Mykologie]]) und der [[Geobotanik]]. Schwerpunkte bildeten Pilzinhaltsstoffe, insbesondere [[Pigmente]], in Kooperation mit [[Wolfgang Steglich (Chemiker)|Wolfgang Steglich]]. 1985 gelang Bresinsky die Neufassung der Ordnung der [[Boletales]] mit der Etablierung der neuen Familie der [[Omphalotaceae]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Datum=1985|Nummer=1-2|Abruf=2026-01-29|Titel=Omphalotaceae fam. nov. undPaxillaceae, ein chemotaxonomischer Vergleich zweier Pilzfamilien der Boletales|Band=150|Online=http://link.springer.com/10.1007/BF00985571|ISSN=0378-2697|Seiten=101–117|Autor=A. Kämmerer, H. Besl, A. Bresinsky|Sammelwerk=Plant Systematics and Evolution|DOI=10.1007/BF00985571}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gelang anhand charakteristischer [[Terpene|Sesquiterpene]] und ihrer Fähigkeit, [[Weißfäule]] zu verursachen, unterstützt durch anatomische und morphologische Merkmale der Vertreter dieser Gattungen. Ihm gelang auch der Nachweis von [[Polyploidie]] bei Pilzen auf der Grundlage der Messung von DNA-Gehalten in Zellkernen und nutzte die [[DNA-Sequenzierung]] zur Etablierung von Verwandtschaftszusammenhängen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Erfassung des Inventars an Pilzarten in Waldschadensgebieten, Naturräumen und generell im Land Bayern. Zusammen mit Mitarbeitern hat er die Datenbank PILZOEK entwickelt, in welcher die Vorkommen von Pilzarten mit geographischen und ökologischen Parametern verknüpft sind.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pilzoek.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben zahlreichen Artikeln in verschiedenen Zeitschriften ist er (Mit-)Autor des [[Eduard Strasburger|Strasburger]], [[Lehrbuch der Botanik]] (32.–36. Auflage, Ausgaben auch in englischer, italienischer, spanischer, serbokroatischer, türkischer und russischer Sprache).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus hat er sich mit dem Schicksal seiner Familie im Spannungsfeld zweier Weltkriege und dem dadurch bedingten Rückzug von Ost nach West befasst und diese Ergebnisse in zwei Büchern veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz am Bande&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaften: [[Bayerische Botanische Gesellschaft]], [[Bayerische Mykologische Gesellschaft]], [[Deutsche Gesellschaft für Mykologie]], Naturwissenschaftlicher Verein Regensburg, [[Polnische Botanische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender der [[Regensburgische Botanische Gesellschaft|Regensburgischen Botanischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Nach ihm benannt sind die Pilze &amp;#039;&amp;#039;Boletus bresinskyanus&amp;#039;&amp;#039; Garrido 1988&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gbif.org/species/6015406 |titel=Agaricales s.l. und ihre Mykorrhizen in den Nothofagus-Wäldern Mittelchiles |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Xylodon bresinskyi&amp;#039;&amp;#039; (Langer 2000) Hjortstam &amp;amp; Ryvarden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gbif.org/species/119264107 |titel=Xylodon bresinskyi (Langer) Hjortstam &amp;amp; Ryvarden |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Blütenpflanze &amp;#039;&amp;#039;[[Primula auricula]]&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;bresinskyi&amp;#039;&amp;#039; Kress 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.worldfloraonline.org/taxon/wfo-1200101086 |titel=The World Flora online |abruf=2025-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchveröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Bresinsky|Titel=Pilze und Flechten – Morphologie, Systematik, Bestimmung|Verlag=Springer Spektrum|Ort=Berlin|Datum=2021|ISBN=978-3-662-63110-2}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783827414557}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|382741010X}}&lt;br /&gt;
* Peter Schönfelder, Andreas Bresinsky u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen Bayerns&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1990. ISBN 3-8001-3455-1&lt;br /&gt;
* Andreas Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Checkliste der [[Basidiomycota]] von Bayern. Pilze und Flechten: Morphologie, Systematik und Bestimmung.&amp;#039;&amp;#039; Regensburgische Botanische Gesellschaft von 1790 e. V., Regensburg 2009.&lt;br /&gt;
* Andreas Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch den Botanischen Garten und die Außenanlagen der Universität Regensburg.&amp;#039;&amp;#039; Mittelbayerische Dr.- u. Verl.-Anst., Regensburg 1990.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Andreas Bresinsky, Helmut Besl |Titel=Giftpilze. Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte und Biologen |Verlag=Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-8047-0680-0}}&lt;br /&gt;
* Andreas Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Im Umfeld zweier Weltkriege – Lebensspuren der Familie Riekhoff-Bresinsky. Im Osten diesseits und jenseits der [[Narva (Fluss)|Narwa]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2005. ISBN 3-8300-2029-5&lt;br /&gt;
* Andreas Bresinsky: &amp;#039;&amp;#039;Im Umfeld zweier Weltkriege – Lebensspuren der Familie Riekhoff-Bresinsky. Krieg, Flucht, Gefangenschaft, Neuanfänge&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Sinzing 2015. ISBN 978-3-00-047950-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123006090}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Bresinsky}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20080402231551/http://www.biologie.uni-regensburg.de:80/Botanik/Bresinsky/index.html Homepage A. Bresinsky an der Universität Regensburg]&lt;br /&gt;
* https://bresinsky-biologe.de/&lt;br /&gt;
* https://imafungus.biomedcentral.com/counter/pdf/10.1007/bf03449353.pdf&lt;br /&gt;
* https://epub.uni-regensburg.de/view/people/Bresinsky=3AAndreas=3A=3A.html&lt;br /&gt;
* https://www.zobodat.at/biografien/Bresinsky_Anton_80_Z-Mykologie_81_2015_0003-0006.pdf&lt;br /&gt;
* https://www.mittelbayerische.de/archiv/1/der-pilzpapst-von-regensburg-11341586&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123006090|LCCN=n/88/619513|VIAF=79474899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bresinsky, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mykologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Pilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bresinsky, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mykologe und Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tallinn|Reval]], Estland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RLJ</name></author>
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