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	<title>Andreas Blunck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:03:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andreas_Blunck&amp;diff=265220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verhaftung durch den Arbeiter- und Soldatenrat */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-05T12:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verhaftung durch den Arbeiter- und Soldatenrat: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Max &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andreas Blunck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1871]] in [[Krempe (Steinburg)|Krempe]]; † [[12. April]] [[1933]] in [[Aumühle]]) war ein deutscher Politiker der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreas Blunck.jpg|mini|Andreas Blunck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeurkunde als Hamburgischer Staatsangehöriger 1894.jpg|mini|1894: Aufnahmeurkunde als Hamburgischer Staatsangehöriger]]&lt;br /&gt;
Andreas Blunck war das zweite von acht Kindern eines Händlers in Krempe. Er war seit 1904 mit Emma Reimers aus [[Borsfleth|Eltersdorf]] bei Krempe verheiratet und hatte fünf Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/person/show/1411775620 Stammbaum Blunck.] genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur auf dem Gymnasium in [[Glückstadt]] studierte Blunck, der [[evangelisch]]en Glaubens war, ab 1890 in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] [[Rechtswissenschaften]] und die [[Chinesische Sprachen|Chinesische Sprache]]. Sein Studium verdiente er sich u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Stenografie|Hilfsstenograph]] im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] und im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]]. Nach der ersten juristischen Prüfung und der Diplom-Prüfung in der chinesischen Sprache bewarb er sich im April 1894 beim [[Auswärtiges Amt#Deutsches Reich (1871–1918)|Auswärtigen Amt]] für den [[Dolmetscher]]dienst bei den &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlichen Behörden&amp;#039;&amp;#039; in [[Qing-Dynastie#Das Ende der Dynastie|China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er keine sofortige Zusage erhielt, trat er im Mai 1894 als [[Rechtsreferendariat|Referendar]] in den hamburgischen Justizdienst ein. Dafür musste er das Hamburgische [[Bürgerrecht]] erwerben, für dreißig Mark den [[Hamburger Bürgereid|Hamburgischen Bürgereid]] abstatten und so Hamburgischer [[Deutsche Staatsangehörigkeit#Deutscher Bund, Norddeutscher Bund, Kaiserreich|Staatsangehöriger]] werden. Dann diente er als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim Zweiten Hanseatischen Infanterie-Regiment. Im Dezember 1895 und Oktober 1897 blieb sein Gesuch für den Dolmetscherdienst weiterhin erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in [[Jena]] war er ab 1898 in [[Hamburg]] Rechtsanwalt in der [[Sozietät]] Dr.&amp;amp;nbsp;Hermann Samson&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samson&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dasjuedischehamburg.de/inhalt/samson-rudolf-hermann Hermann Samson in Hamburg.] dasjuedischehamburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und Dr.&amp;amp;nbsp;[[Julius Lippmann]].&amp;lt;!-- Dr. Julius Lippmann ist nach 1920 aus der Sozietät ausgeschieden --&amp;gt; Von 1913 bis 1933 war er im [[Aufsichtsrat]] der [[Hugo Maihak|H. Maihak]] AG in Hamburg. &amp;lt;!-- Broschüre der H. Maihak AG aus dem 1960 --&amp;gt; Anfang 1932 musste er wegen eines [[Schlaganfall]]s seine Anwaltstätigkeit aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1900 wurde Blunck Mitglied des [[Bezirk Eimsbüttel|Eimsbütteler]] Bürgervereins und übernahm bald darauf den Vorsitz des Vereins. 1904 wurde er als Kandidat des Eimsbütteler Bürgervereins in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;Nachruf Dr. Blunck. In: &amp;#039;&amp;#039;Vereinsblatt Eimsbütteler Bürgerverein&amp;#039;&amp;#039;, April 1933.&amp;lt;!-- Vereinsblatt im Familienbesitz - wegen möglicher Probleme mit dem Urheberrecht(70 Jahre)nicht im Internet publiziert --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sich der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Linken&amp;#039;&amp;#039; an. Nach dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Wahlrechtsraub]]&amp;#039;&amp;#039; von 1906, bei dem das [[Wahlrecht]] in der Hansestadt zugunsten der Besserverdienenden geändert wurde, bildete er zusammen mit zwölf anderen die Fraktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Liberale|Vereinigten Liberalen]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war bis 1919 in der Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reichstagswahl 1912]] wurde Blunck für die [[Fortschrittliche Volkspartei]] Abgeordneter für den Wahlkreis [[Kreis Tondern|Tondern]]-[[Husum]]-[[Eiderstedt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wahlergebnis. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 1912; [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00001150/images/index.html?seite=45 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;br /&amp;gt; Ergebnis Stichwahl. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 24. Januar 1912; [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00001150/images/index.html?seite=93 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 beteiligte er sich an der Gründung der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]. Er gehörte der [[Weimarer Nationalversammlung]] an (14.&amp;amp;nbsp;Wahlkreis: [[Provinz Schleswig-Holstein]] und das zu [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] gehörige [[Fürstentum Lübeck]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Nationalversammlung 1919, Ergebnis 14. Wahlkreis; [http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000019_00025.html reichstagsprotokolle.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Reichstagswahl 1920]] wurden die Wahlen im 14.&amp;amp;nbsp;Wahlkreis wegen der im [[Friedensvertrag von Versailles]] festgelegten Volksabstimmung im [[Herzogtum Schleswig]] aufgeschoben und deshalb war Blunck mit der Übergangsbestimmung §38 des Reichswahlgesetzes vom 27. April 1920 noch [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] bis zur Nachwahl am 20. Februar 1921.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichstagswahl 1920, Aufschub der Wahl im Wahlkreis 14 (Provinz Schleswig-Holstein); [http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00000001/images/?seite=371 digitale-sammlungen.de] –  Reichswahlgesetz 27. April 1920; [http://www.documentarchiv.de/wr/1920/reichswahlgesetz_1920.html documentarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; An diesem Tag war auch die Neuwahl des [[Freistaat Preußen|preußischen]] Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Spezialgebiet war die [[Steuer]]politik. Aber auch zur [[Einwanderung|Zuwanderung]] äußerte er sich 1913 bei der Beratung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes im Reichstag: „Deutschland ist tatsächlich heute in großem Maße auf die Zuwanderung fremder Bevölkerungskräfte angewiesen, wir wissen das alle aus den Statistiken“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stenographischer Bericht des Reichstags, 153. Sitzung, 28. Mai 1913, S. 5286;&amp;lt;br /&amp;gt; Deutscher Reichstag. Sitzung vom 28. Mai. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 30. Mai 1913; [http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00001151/images/?seite=589 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 8. September 1913 wurde Blunck für mehrere Monate vom Auswärtigen Amt nach [[Haiti]] entsandt, um dort vor einem [[Schiedsgericht]], dessen [[Obmann]] vom König von Belgien ernannt wurde, die [[Geschichte Haitis#Intervention der USA (1915 bis 1934)|deutschen Interessen in Haiti]] zu vertreten.&amp;lt;!--Zeitungsnotiz vom 23.08.1913--&amp;gt; Dafür wurde er von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] mit dem [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Kapp-Putsch]]es wurde [[Eugen Schiffer]] von den Linken nicht mehr als Kabinettsmitglied akzeptiert, weil er mit der Kapp-Regierung verhandelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rücktritt der Reichsregierung. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 1920; [http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00001158/images/?id=00001158&amp;amp;seite=291 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Rücktritt des [[Kabinett Bauer]] wurde Blunck am 27. März 1920 in das [[Kabinett Müller I|Kabinett Müller]] als [[Reichsministerium der Justiz|Reichsjustizminister]] berufen und musste die strafrechtliche Seite des Kapp-Putsches bearbeiten. Es kam dabei in der Nationalversammlung zu scharfen Auseinandersetzungen, insbesondere auch mit dem Rechtswissenschaftler [[Wilhelm Kahl]] von der [[Deutsche Volkspartei|DVP]].&amp;lt;ref&amp;gt;Auseinandersetzung mit dem Abgeordneten Professor Kahl in der Nationalversammlung; reichstagsprotokolle.de&amp;lt;br /&amp;gt; [http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000017_00106.html 161. Sitzung Seite 5142A] [http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000017_00127.html 162. Sitzung Seite 5163D] – [http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_wv_bsb00000017_00357.html 170 Sitzung Seite 5393A.]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Scharfe Auseinandersetzungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 17. April 1920; [http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00001158/images/?id=00001158&amp;amp;seite=357 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kahl gegen Blunck&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Coburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 1920, wegen der Beleidigung von Professoren mit einem Zitat von König [[Ernst August I. (Hannover)|Ernst August]]; [http://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00001158/images/?id=00001158&amp;amp;seite=391 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ergebnis der ersten [[Reichstagswahl 1920|Reichstagswahlen]] vom 6. Juni 1920, die eine erhebliche Stärkung der Rechten brachten, trat das Kabinett Müller nach nicht einmal dreimonatiger Regierungstätigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung durch den Arbeiter- und Soldatenrat ==&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1918 wurde Blunck vom Hamburger [[Arbeiter- und Soldatenrat]] wegen des Verdachts der [[Konterrevolution|Gegenrevolution]] verhaftet und nach zwei Tagen mit Unterstützung von Hermann Samson&amp;lt;ref name=&amp;quot;Samson&amp;quot; /&amp;gt; wieder freigelassen.&amp;lt;!--Mitteilung von der Tochter Elisabeth Blunck aus dem Jahr 1999--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul Frölich (Politiker)|Paul Frölich]] auf dem Gründungsparteitag der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] am 31. Dezember 1918:&amp;lt;ref&amp;gt;Diskussionsbeitrag nach dem Referat von [[Rosa Luxemburg]]; [http://www.marxists.org/deutsch/geschichte/deutsch/kpd/1918/tag2pm1.htm#disk marxists.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; „Ein Dr.&amp;amp;nbsp;Blunck, ein Reichstagsabgeordneter, der sich an konterrevolutionären Bewegungen beteiligte, gehört nicht mehr in die Öffentlichkeit, und ich gebe die Versicherung: Hätten wir die Dinge in der Hand gehabt, hätten wir zu entscheiden gehabt, er wäre niemals wieder freigekommen, bis die Revolution gesichert war.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flugblatt]], zitiert im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Ein angeblicher gegenrevolutionärer Putsch in Hamburg – Verhaftung des Reichstagsabgeordneten Dr. Blunck und sieben anderer Verdächtiger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger für Hamburg-Altona]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Dezember 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten |Text=&lt;br /&gt;
Die Gegenrevolution arbeitet fieberhaft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe politischer Abenteurer hat für die Nacht vom Sonntag zum Montag die Verhaftung folgender Mitglieder des Arbeiter- und Soldatenrates und anderer im Vordergrunde stehender Revolutionäre beschlossen: [[Heinrich Laufenberg (Politiker)|Laufenberg]], Heise,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heise&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Heise, vom 10. November 1918 bis zum 23. Dezember 1918 Vorsitzender des Soldatenrates. Er löste den Matrosenmaat Friedrich Zeller ab, der am 6. November 1918 die Macht in Hamburg übernommen hatte.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Carl Herz (Politiker, 1877)|Herz]], Kalweit,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop|Ferdinand Kalweit|110140}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Siemer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop|Henry Siemer|190510}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Erna Lang|Frau Halbe]], Schneider,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop|Konstanz Schneider|200700}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Paul Frölich (Politiker)|Frölich]], Dittmann,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Dittmann, † 30. Mai 1919, Bruder von [[Wilhelm Dittmann]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schädlich,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biosop|Franz Schädlich|200020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Scheible, [[Walther Lamp’l|Lamp’l]], [[Rudolf Lindau (Politiker)|Lindau]] und Settler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Vorbereitungen waren bis ins einzelne getroffen. Ein Flugblatt sollte in ungeheurer Auflage verbreitet werden. Es sollte die Massen irreführen und die gesamte Kraft der Gegenrevolution sammeln. Die revolutionäre Arbeiterklasse sollte mit Waffengewalt niedergeschlagen werden. Irregeleitete Soldaten sollten zu dem Attentate missbraucht werden. Nach gelungenem Streich wollte man die alten Gewalten wieder einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeiter- und Soldatenrat hat sofort seine Maßregeln getroffen. Er hat das Verschwörernest ausgehoben. Die Werkzeuge der Gegenrevolutionäre sind verhaftet. Es sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:2em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abter, Redakteur des [[Hamburgischer Correspondent|Hamburgischen Correspondenten]],&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freund und Wolf, ehemalige Mitglieder der Presseabteilung des Arbeiter- und Soldaten-Rates,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeller,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heise&amp;quot; /&amp;gt; ehemaliges Mitglied des Arbeiter- und Soldaten-Rates.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ihnen stehen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:2em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freiherr von Steineck, Kapitänleutnant a.&amp;amp;nbsp;D.,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
von Gerstein, Direktor des Elektrizitätswerks Unterelbe,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Hansen, Rechtsanwalt,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. Blunck, ehemaliger Reichstagsabgeordneter, Mitglied der Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den beschlagnahmten Papieren geht hervor, dass für den Putsch etwa eine halbe Million Mark bereitgestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeiter- und Soldatenrat hat verfügt:&lt;br /&gt;
* Der Sicherheitsdienst wird verstärkt.&lt;br /&gt;
* Das Plenum des Arbeiter- und Soldatenrats tagt Montag von 9 Uhr ab im Rathaus.&lt;br /&gt;
* Um 12 Uhr mittags tagt eine kombinierte Versammlung des großen Arbeiterrats (Vollversammlung) und der Soldatenräte (30er Ausschuß, Delegiertenversammlung und Vollversammlung aller Soldatenräte von Hamburg, Altona und Umgebung) im großen Saale des Gewerkschaftshauses.&lt;br /&gt;
* Um 11 Uhr Versammlung aller Truppen auf dem Rathausmarkt.&lt;br /&gt;
* Um 7 halb Uhr Massenversammlung.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Wilhelm Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Auseinandersetzungen um das allgemeine und gleiche Wahlrecht in Hamburg. Kapitel IV. Einführung des Klassenwahlrechts (1897–1906)&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Von der privilegierten Herrschaft zur parlamentarischen Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. S. 40–52; [http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/weitere-einrichtungen/landeszentrale-fuer-politische-bildung/publikationen/broschueren/von-der-privilegierten-herrschaft-pdf-3092kb,property=source.pdf fhh.hamburg.de] (PDF; 3 MB).&lt;br /&gt;
* Heinrich Erdmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Wahlrechtsraub von 1906 als Traditionsbruch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Hamburgs von 1918 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;.  S. 17–31; [http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/weitere-einrichtungen/landeszentrale-fuer-politische-bildung/downloads/kleine-geschichte-hamburgs,property=source.pdf fhh.hamburg.de] (PDF; 392 kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124316344}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrag/kap1_2/para2_194.html Andreas Blunck.] In: [[Akten der Reichskanzlei]].&lt;br /&gt;
* {{Biorabk||212}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||1410}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/bfe40f23-da63-4f17-ae98-7b4d35fb187c/ Nachlass N 1850.] Bundesarchiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichsjustizminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Müller I&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124316344|VIAF=173775360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blunck, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blunck, Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Blunck, Max Andreas (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (DDP), MdHB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krempe (Steinburg)|Krempe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aumühle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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