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	<title>Andrea Klump - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:15:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrea_Klump&amp;diff=193441&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redrobsche: In Einleitung klargestellt, wofür genau sie verurteilt wurde</title>
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		<updated>2025-06-07T08:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;In Einleitung klargestellt, wofür genau sie verurteilt wurde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrea Martina Klump&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1957]] in [[Wiesbaden]]) ist eine ehemalige deutsche [[Terrorismus|Terroristin]]. 2004 wurde sie wegen ihrer Mitwirkung am [[Bombenanschlag in Budapest am 23. Dezember 1991|Bombenanschlag in Budapest 1991]] zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klump studierte von 1976 bis 1981 [[Ethnologie|Völkerkunde]] mit [[Soziologie]] und [[Politikwissenschaft]] in [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]]; ihr Studium schloss sie nicht ab. Im Juli 1984 tauchte sie unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenen Angaben zufolge ging sie 1987 gemeinsam mit [[Christoph Seidler]], [[Horst Ludwig Meyer]], [[Barbara Meyer]] und Thomas Simon nach Syrien, wo sie in der Hauptstadt [[Damaskus]] lebte, ehe sie für ein Jahr in den [[Libanon]] verschwand. Zusammen mit Horst Ludwig Meyer hielt sie sich 1993 vorübergehend wieder in Deutschland auf. Wo sich Klump zwischen 1988 und 1995 aufgehalten hat, ist mit Ausnahme von 1993 bis heute ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 lebte sie in Wien. Dort fielen Klump und Meyer im Herbst 1999 auf, wie sie sich an mehreren Tagen in auffälliger, nicht der Jahreszeit gemäßer Kleidung immer an demselben Ort in der Nähe mehrerer Banken aufhielten, als würden sie etwas ausspionieren wollen. Hierbei wurden sie fotografiert. Ein Hinweis an die Behörden veranlasste die Polizei am 15. September 1999 zu einer Personenkontrolle, während deren Verlauf es zu einem Schusswechsel kam und Klumps Begleiter Horst Ludwig Meyer von der [[Bundespolizei (Österreich)|österreichischen Polizei]] erschossen wurde. Klump entledigte sich freiwillig ihrer Waffe, ließ sich festnehmen und wurde schließlich am 23. Dezember 1999 nach Deutschland ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klump galt lange Zeit als Mitglied der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF) und wurde als solches steckbrieflich gesucht. Ermittler spekulieren, sie wäre ein mögliches Bindeglied zwischen der RAF und der [[Volksfront zur Befreiung Palästinas]] (PFLP) gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egmont R. Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse im Mordfall Herrhausen&amp;#039;&amp;#039;, ARD-Reportage vom 1. Dezember 2014 ([https://www.youtube.com/watch?v=fGbdtMmM2vs YouTube]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Mitgliedschaft in der RAF konnte ihr jedoch nicht nachgewiesen werden. Daher wurde der Vorwurf der [[Bildung terroristischer Vereinigungen|Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung]] nach {{§|129a|StGB|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] gegen sie gemäß {{§|154a|StPO|juris}} [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]] [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|eingestellt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.tolmein.de/linke-geschichte,raf,181,raf-verfahren.html|titel=Tolmein {{!}} linke-geschichte {{!}} Andrea Klump|zugriff=9. Oktober 2007|archiv-url=https://web.archive.org/web/20070901171732/http://www.tolmein.de/linke-geschichte,raf,181,raf-verfahren.html|archiv-datum=2007-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klump wurde wegen des tödlichen [[Attentat auf Alfred Herrhausen|Attentats auf Alfred Herrhausen]] von 1989 angeklagt. Die Anklage gegen sie und ihren angeblichen damaligen Komplizen Christoph Seidler konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden, nachdem der belastende [[Kronzeuge]] seine Aussagen widerrufen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsurteile ==&lt;br /&gt;
2001 wurde Klump wegen eines gescheiterten Anschlages im Jahre 1988 im spanischen [[Rota (Stadt)|Rota]], bei dem eine britische Familie als Geiseln genommen worden war, zu einer neunjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/raf-terror-neun-jahre-haft-fuer-andrea-klump-a-133957.html &amp;#039;&amp;#039; RAF-Terror: Neun Jahre Haft für Andrea Klump.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Mai 2001 ([[Deutsche Presse-Agentur|DPA]]-Meldung).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auftraggeber des Anschlages sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. September 2004 wurde Klump, nachdem sie ein Teilgeständnis abgelegt hatte, vom [[Oberlandesgericht Stuttgart]] wegen Beihilfe zu versuchtem Mord zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oberlandesgericht Stuttgart |url=https://oberlandesgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/8976125/?LISTPAGE=8976116 |titel=Staatsschutzsenat verurteilt Andrea Martina Klump wegen Beihilfe zum versuchten Mord an jüdischen Auswanderern |sprache=de |abruf=2021-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatte zugegeben, von dem [[Bombenanschlag in Budapest am 23. Dezember 1991|Sprengstoffanschlag auf jüdische Auswanderer aus der Sowjetunion in Budapest]], bei dem am 23. Dezember 1991 vier Buspassagiere leicht und zwei ungarische Polizisten schwer verletzt worden waren, gewusst zu haben. Der Anschlag sei von ihrem Lebensgefährten Horst Ludwig Meyer und einem zweiten Täter im Auftrag der palästinensischen „Bewegung für die Befreiung Jerusalems“ ausgeführt worden. Die Ermittler hatten ihr eine [[Desoxyribonukleinsäure|DNS]]-Spur in einer Budapester Wohnung zuordnen können, wo sie sich gemeinsam mit Meyer vor dem Anschlag aufgehalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berichte ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Jahre Haft für Andrea Klump.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Analyse &amp;amp; kritik]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 488, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sooderso.net/zeitung/sos14/s10aklump.shtml |wayback=20110121064152 |text=&amp;#039;&amp;#039;Antisemitischer Anschlag vor Gericht: Andrea Klump zu 12 Jahren verurteilt: Erst abgestritten - dann Mitwissen zugegeben&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;So oder So&amp;#039;&amp;#039;. Herbst 2004.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Christoph Schlegel| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Wiedersehen in Stammheim.&amp;#039;&amp;#039;| Datum=2000-12-17| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=https://web.archive.org/web/20211115184224/https://www.tagesspiegel.de/zeitung/raf-prozess-wiedersehen-in-stammheim/187296.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klump, Andrea}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klump, Andrea&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klump, Andrea Martina (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redrobsche</name></author>
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