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	<title>Andrea Guarneri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrea_Guarneri&amp;diff=1132593&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15116-62 am 23. April 2026 um 02:29 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-23T02:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Signature Andrea Guarneri - T2p114.png|mini|rechts|Unterschrift von Guarneri]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrea Guarneri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Guarnieri&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Guarnerius&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, (* [[13. Juli]] [[1623]] in [[Casalbuttano ed Uniti|Casalbuttano]] bei [[Cremona]]; † [[7. Dezember]] [[1698]] in Cremona) war ein italienischer [[Geigenbauer]] mit Werkstatt in Cremona.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Andrea Guarneri war ein Sohn des Bartolommeo Guarneri. Nachweislich war er im Alter von 15 Jahren 1641 ein Lehrling und Gehilfe von [[Nicola Amati]] und lebte von 1641 bis 1646 und von 1650 bis 1654 bei den Geigenbauerbrüdern [[Antonio Amati|Antonio]] und [[Girolamo Amati (Geigenbauer)|Gerolamo Amati]], in deren Wohnhaus er als Mitbewohner gemeldet war. Am 23. Mai 1645 wurde er von seinem Lehrmeister als Trauzeuge zu dessen Vermählung mit Lucrezia Pagliari (1619–1703)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.geige24-streicherforum.de/index.php?thread%2F4956-teil-15-das-fr%C3%BChe-cremona-die-dynastie-der-amati%2F |wayback=20221121180252 |text=&amp;#039;&amp;#039;Teil 15 – Das frühe Cremona: Die Dynastie der Amati.&amp;#039;&amp;#039;}} geige24-streicherforum.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; berufen. Als er im Jahr 1646 Meister wurde, musste er deren Haus zunächst verlassen, da diese ihn als Konkurrenten fürchteten, als er seine eigene Werkstatt eröffnete. Er baute in den Jahren 1650 bis 1654 weitere Geigen für [[Amati (Geigenbauer)|Amati]] und lehnte seine eigenen Instrumente an die „große Amati“-Form an, doch waren seine zunächst eher klein und dann etwas größer und unsymmetrischer in der Ausführung. Er veränderte zunächst die Wölbung des Korpus, die er flacher gestaltete und die [[Schallloch|F-Löcher]]. Schließlich erfand er eine eigene [[Schnecke (Musik)|Schnecke]]. Seine Instrumente waren überwiegend orangefarben oder dunkelrot lackiert. Insgesamt sollen in seiner Werkstatt rund 250 Instrumente gefertigt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Instrumente klangen recht gut, erreichen jedoch nicht die Qualität seines Lehrers. Guarneris [[Bratsche]]n zählen zu den begehrten Instrumenten. Besonders hervorzuheben sind die sogenannte „Conte Vitale“ von 1676 mit einer Korpuslänge von 41,5&amp;amp;nbsp;cm und die sogenannte „Primrose“ von 1677, die von [[William Primrose]] gespielt wurde. Er fertigte [[Violoncello|Violoncelli]] in zwei Größen an und neben vollen auch [[Violine#Kleine Geigen|halbe Geigen]] an. Die königliche Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin besaß eine Geige aus dem Jahr 1644.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Andrea Guarneri heiratete am 31. Dezember 1652 Anna Maria (geborene Orcelli; † 13. Januar 1695), mit der er in den Jahren 1653 bis 1666 vier Töchter und drei Söhne hatte. Er wurde der Stammvater der Geigenbauerfamilie [[Guarneri (Familie)|Guarneri]]. Zwei seiner Söhne wurden ebenfalls Geigenmacher.&lt;br /&gt;
* [[Pietro Giovanni Guarneri]] (1655–1720), war der älteste Sohn der Familie.&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Giovanni Guarneri|Giuseppe Giovanni Battista Guarneri]] (1666–1739), war der jüngste Sohn der Familie.&lt;br /&gt;
Nebenlinie der Familie&lt;br /&gt;
* [[Guarneri del Gesù|Giuseppe Guarneri del Gesù]], gilt als berühmtestes Mitglied der Geigenbauerfamilie. In dem Lexikonbeitrag wird jedoch angegeben: {{&amp;quot; |Text=Er war der Sohn des Gian Battista G. und der Angiola Maria, geb. Locadelli. Gian Battista’s Vater war Bernardo G., ein Vetter von Andrea G. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Guarneri, Giuseppe, genannt »del Gesü«.&amp;#039;&amp;#039; In: Willibald Leo von Lütgendorff-Leinburg: &amp;#039;&amp;#039;Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Verlags-Anstalt, Frankfurt am Main 1922, S. 186 ({{archive.org |diegeigenundlaut02lt |Blatt=186}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;}} An anderer Stelle heißt es {{&amp;quot; |Text=Endlich entsproß aus einer Seitenlinie der Guarnerifamilie das Haupt derselben, […] Giuseppe Guarneri, mit dem seltsamen Beinamen „del Gesù“,[…] Sein Vater, Giovanni Battista, war ein Bruder des Andrea Guarneri. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Joseph von Wasielewski, Waldemar von Wasielewski |Titel=Die Violine und ihre Meister |Verlag=M. Sändig |Ort=Wiesbaden |Datum=1968 |Seiten=34 |Online={{archive.org |dieviolineundih00wasigoog |Blatt=34}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guarneri, Andrea.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Willibald Leo von Lütgendorff-Leinburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Keller, Frankfurt 1904, S. 246 ({{archive.org |diegeigenundlau00vongoog |Blatt=246}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wilibald Gurlitt, Carl Dahlhaus&lt;br /&gt;
   |Titel=Riemann Musik-Lexikon. In drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden.&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Guarnerius (Guarneri, Guarnieri)&lt;br /&gt;
   |Band=1. Personenteil A–K&lt;br /&gt;
   |Auflage=12. völlig neubearbeitete Auflage&lt;br /&gt;
   |Verlag=B. Schotts-Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Mainz&lt;br /&gt;
   |Datum=1959&lt;br /&gt;
   |Seiten=691&lt;br /&gt;
   |Kommentar=dort auch „Andrea Guarneri“&lt;br /&gt;
   |JahrEA=1882}}&lt;br /&gt;
* Michelangelo Abbadò: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/guarneri_%28Enciclopedia-Italiana%29/ Guarneri (non Guarnieri)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enciclopedia Italiana di scienze, lettere ed arti|Enciclopedia Italiana]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18. Rom 1933. &lt;br /&gt;
* {{DBI|Autor=Alessandra Cruciani|ID=guarneri_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Guarneri|Band=60|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.si.edu/spotlight/violins/guarneri &amp;#039;&amp;#039;Guarneri Family of Violin Makers&amp;#039;&amp;#039;], Artikel in der Encyclopedia Smithsonian (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guarneri, Andrea}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geigenbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cremona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1623]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1698]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guarneri, Andrea&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Geigenbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1623&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Casalbuttano ed Uniti|Casalbuttano]] bei [[Cremona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1698&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cremona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15116-62</name></author>
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