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	<title>Andrea Doria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrea_Doria&amp;diff=65885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max12Max: Anderssprachige Namen in Klammer mit Vorlage</title>
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		<updated>2025-04-26T08:35:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anderssprachige Namen in Klammer mit Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Doria.jpg|mini|Andrea Doria, Gemälde von [[Sebastiano del Piombo]] (ca. 1526) [[Datei:Signatur Andrea Doria.PNG|rahmenlos|zentriert|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrea Doria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1466]] in [[Imperia (Ligurien)|Oneglia]]; † [[25. November]] [[1560]] in [[Genua]]; {{deS|Andreas Doria}}, {{laS|Andreas Auria}}), war ein genuesischer [[Admiral]] und Fürst von [[Melfi]]. Obwohl er nicht das Amt des [[Doge]]n ausübte, wurde er zum eigentlichen Machthaber der [[Republik Genua]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Andrea Doria war Spross der alten genuesischen Adelsfamilie [[Doria]], die schon seit Jahrhunderten hervorragende Flottenführer hervorgebracht hatte. Er wuchs vaterlos auf und diente als [[Condottiere]] zunächst [[Papst]] [[Innozenz VIII.]], dann auch anderen italienischen [[Fürst]]en ([[Montefeltro]], [[Senigallia]]). 1503 kämpfte er für seine Heimatstadt auf [[Korsika]] gegen die Franzosen, die er auch zum Rückzug aus [[Ligurien]] zwang. Danach wurde er Admiral und kämpfte an der Spitze der genuesischen Flotte gegen [[Osmanisches Reich|Osmanen]] und nordafrikanische [[Piraterie|Piraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriege zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich ==&lt;br /&gt;
Genua wurde sowohl von [[Frankreich]] als auch vom [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] beansprucht und wiederholt besetzt (vgl. [[Italienische Kriege]]). Als [[Kaiser]] [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] die Stadt 1522 eroberte, verbündete sich Doria mit den Franzosen und trat in die Dienste von König [[Franz I. (Frankreich)|Franz I.]] 1524 befreite Doria das von den kaiserlichen Truppen belagerte [[Marseille]]. Nachdem der französische König sich danach undankbar gezeigt hatte (schlechte Behandlung, unzureichende Entschädigung, Verzögerungen bei der versprochenen Rückgabe der Stadt [[Savona]]), wechselte Doria 1528 auf die Seite des Kaisers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederherstellung der Republik Genua ==&lt;br /&gt;
Doria befahl seinem Neffen Filippino, der zusammen mit den Franzosen [[Neapel]] belagerte, den Rückzug. Mit Unterstützung führender Familien wurden die in Genua verbliebenen Franzosen ausgewiesen und die Republik unter kaiserlichem Schutz wiederhergestellt. Andrea Doria reformierte die [[Verfassung]], überwand die Spannungen zwischen [[Ghibellinen und Guelfen]] und schuf die Grundlagen für eine aristokratische Regierungsform. Er hatte bis zu seinem Tod erheblichen Einfluss auf das „Parlament“ Genuas. Die Stadt gab ihm neben vielen Privilegien zwei Paläste und verlieh ihm den Titel „Liberator et [[Pater patriae]]“ („Befreier und Vater des Vaterlandes“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserlicher Admiral ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Doria as Neptun by Angelo Bronzino.jpg|mini|„[[Andrea Doria als Neptun]]“ von [[Agnolo Bronzino]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiller-Galerie komplett Bild 08.jpg|mini|Andreas Doria, [[Stahlstich]] von [[Georges François Louis Jaquemot|Jaquemot]] nach Vorlage von [[Friedrich Pecht]], &amp;#039;&amp;#039;[[Schiller-Galerie]]&amp;#039;&amp;#039; (1859)]]&lt;br /&gt;
Doria befehligte als kaiserlicher Admiral mehrere Einsätze gegen die Osmanen. Als diese unter Sultan [[Süleyman I.]] drei Jahre nach der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Ersten Wiener Türkenbelagerung]] von 1529 einen [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|zweiten Anlauf]] unternahmen, die Stadt zu erobern, schlug Doria dem Kaiser ein Ablenkungsmanöver auf griechischem Boden vor. Der Kaiser akzeptierte und beauftragte Doria mit dessen Umsetzung. Am 29. Juli traf Doria mit 25 Galeeren in Neapel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gregorio Rosso |Titel=Historia delle cose di Napoli, sotto l&amp;#039;imperio di Carlo Quinto |Verlag=Domenico Montanaro |Ort=Neapel |Datum=1635 |Seiten=83 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=y_8iG5Pycz8C |Seite=83}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 4. August in [[Messina]] ein, wo er seine Flotte vereinigte&amp;lt;ref&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. August mit 48 Galeeren und 30 weiteren großen Schiffen in Richtung Osten aufbrach. Doria soll von der Republik Venedig von einer unbedeutenden osmanischen Flotte bei [[Kefalonia]] erfahren haben; gleichzeitig soll Venedig aber den osmanischen Admiral vor Dorias großer Flotte gewarnt haben. Als Doria vor Kefalonia eintraf, hatte sich die osmanische Flotte daher schon nach [[Konstantinopel]] zurückgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:86&amp;quot;&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; Doria verwüstete die Strände der [[Peloponnes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaccarini&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Luigi Jaccarini |Titel=Vite e ritratti degli uomini celebri di tutti i tempi e di tutte le nazioni |Band=1 |Verlag=Gaetano Nobile |Ort=Toledo |Datum=1840 |ISBN= |Seiten=143 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=vBmzs7ATrfUC |Seite=143}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschloss, [[Koroni]] anzugreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:86&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Dorias Ankunft vor Koroni hieß die dortige Bevölkerung ihn insgeheim willkommen und unterrichtete ihn über den inneren Zustand der Stadt. Doria ließ einen großen Teil der spanischen und italienischen Mannschaft zur Belagerung der Stadt an Land setzen. Die Italiener wurden von Girolamo (oder Geronimo) Tuttavilla und die Spanier von Girolamo Mendoza kommandiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;happel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Werner Happel |Titel=Hochverdiente Ehren-Seule Christlicher Tapfferkeit |Verlag=Thomas von Wierung |Ort=Hamburg |Datum=1688 |Seiten=169 |Sprache=de |Online={{Google Buch |BuchID=R2hgAAAAcAAJ |Seite=169}}}}, abgerufen am 7. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach hartnäckigem dreitägigem Kampf nahm Doria am 21. September 1532&amp;lt;ref&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; die damalige Metropole von [[Morea]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pietro Pompilio Rodotà |Titel=Dell’Origine, Progresso e Stato presente del Rito Greco in Italia, osservato dai greci, monaci basiliani e albanesi, Libro III, Capo. III |Verlag=Biblioteca Vaticana |Ort=Rom |Datum=1763 |Seiten=54 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=dMURgfkxitAC |Seite=54}} |Abruf=2016-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun gaben sich die Stadtbewohner zu erkennen, ergriffen, wie zuvor vereinbart, Partei für ihn und riefen die Landeshoheit von Karl V. aus. Die Osmanen waren gezwungen, die Stadt aufzugeben und sich zurückzuziehen. Als am darauffolgenden Tag ein osmanischer General mit 700 Pferden eintraf, um seine Soldaten zu unterstützen, präsentierten sich die Spanier und die Bevölkerung von Koroni zur Schlacht. Eine große Anzahl der Osmanen wurde getötet und ihre Köpfe auf Lanzen aufgespießt, während die Überlebenden sich dem Admiral Doria ergaben. In diesem Sieg begleitete die Bevölkerung von Koroni (auf Italienisch „Coronei“ genannt) den Admiral und die Spanier mit Beifallrufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:055&amp;quot;&amp;gt;Pietro Pompilio Rodotà, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Doria die Stadt verließ, um [[Patras]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; zu erobern, vertraute er die Stadtregierung Don Girolamo Mendoza an. Als die Nachricht über die Eroberung von Koroni und das Massaker an den osmanischen Kämpfern den Sultan erreichte, schwor Süleyman I. den „Coronei“, die sich der spanischen Krone angeschlossen hatten, Rache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:055&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 1532 ließ Kaiser Karl V. Doria aus dem Osten zurückrufen, um ihn nach Spanien zu begleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:89&amp;quot;&amp;gt;Gregorio Rosso, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten adeligen albanischstämmigen Familien schifften sich auf Dorias Schiffen ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaccarini&amp;quot; /&amp;gt; und kamen mit ihm am 24. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;:89&amp;quot; /&amp;gt; in Neapel an, wo der Admiral viel Lob erhielt. Karl V. ehrte mit mehreren Urkunden die [[Albaner in Griechenland|Albaner]] aus Koroni und Patras und überhäufte sie mit Privilegien (vgl. [[Arbëresh]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spanische Fahne wehte aber nicht lange auf der Festung von Koroni: 1533 schickte Süleyman eine Seeflotte unter dem Oberbefehlshaber der osmanischen Mittelmeermarine [[Chair ad-Din Barbarossa|Chizir]], von den christlichen Europäern Barbarossa genannt, vor die Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;happel&amp;quot; /&amp;gt; Mendoza, der sich umzingelt sah, schickte dem [[Vizekönig von Neapel]], [[Pedro Álvarez de Toledo]], eine Botschaft, in der er um sofortige Hilfe bat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:055&amp;quot; /&amp;gt; Auch die „Coronei“ fügten ihre Sorge hinzu und betonten ausdrücklich ihre Bestürzung und die gewünschte Unterstützung zu erhalten. Der Vizekönig sandte beide Briefe an den Kaiser, der von den Darstellungen des einen und den anderen „sensibel und ehrerbietig gegenüber den Adligen aus Koroni, die sich zum Wohl der Königskrone eingesetzt hatten“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:56&amp;quot;&amp;gt;Pietro Pompilio Rodotà, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; schnell eine neue Seeflotte mit 150 Galeeren&amp;lt;ref name=&amp;quot;treccani&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.treccani.it/enciclopedia/corone_(Enciclopedia-Italiana)/ |titel=Corone |abruf=2016-12-09 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter der Leitung von Doria nach Koroni schickte. Acht Seemeilen vor Koroni kam es am 2. August 1533 zu einem kurzen Gefecht mit den Osmanen. Doria ließ die Truppen und Versorgungsgüter an Land bringen, kehrte nach Italien zurück und löste die Armee auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;treccani&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1535 eroberte Doria [[Tunis]], wobei er beim [[Tunisfeldzug]] 20.000 von den [[Osmanisches Reich|Osmanen]] als [[Sklaverei|Sklaven]] gehaltene [[Christ]]en befreite. 1538 wurde eine europäische Flotte mit 302 Schiffen unter der Führung von Doria in der [[Seeschlacht von Preveza]] von einer [[Osmanische Marine|türkischen Flotte]] mit 122 Schiffen unter der Führung von [[Chair ad-Din Barbarossa]] und [[Turgut Reis]] („Dragut“) geschlagen. Doria soll diese Niederlage absichtlich zugelassen haben, weil er seine eigenen Schiffe schonen und den venezianischen Rivalen seiner Heimatstadt schaden wollte. 1541 musste er Kaiser Karl V. auf dessen [[Geschichte Algeriens#Spanisch-osmanischer Gegensatz|Feldzug nach Algerien]] begleiten, der, wie von Doria vorausgesagt, scheiterte. Die dort eingesetzten Streitkräfte entgingen nur dank Dorias Eingreifen der völligen Vernichtung. Auch in den folgenden Jahren diente er dem Kaiser in [[Europa]] und im [[Orient]] aktiv und erfolgreich, obwohl er schon über siebzig Jahre alt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doria setzte auf seinen Kriegsschiffen Sklaven und Sträflinge als Ruderer ein. Unter ihnen befanden sich auch Angehörige der [[täufer]]ischen Gemeinschaft der [[Hutterer]], die auf Befehl [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] Anfang Dezember 1539 in [[Drasenhofen|Steinebrunn]] verhaftet worden waren. Nach [[Peinliches Verhör|peinlichen Verhören]] wurden 90 von ihnen jeweils zu zweit aneinandergekettet und mitten im Winter nach [[Triest]], dem Heimathafen der Doria-Flotte, getrieben, um sie „wider den Türken vnd andere feindt zum Raub vnd Krieg zu brauchen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Clarence Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Gewaltlosigkeit im Täufertum. Eine Untersuchung zur theologischen Ethik des oberdeutschen Täufertums der Reformationszeit&amp;#039;&amp;#039;, Leiden (Niederlande) 1968, S. 69f&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Geschichtbuch der Hutterischen Brüder]] berichtet ausführlich ihre Geschichte und erzählt von ihrem gewaltlosen Widerstand gegen den Kriegsdienst in der Doria-Armada, den sie aus Gewissensgründen verweigerten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche dazu [[Rudolf Wolkan]] (Hrsg.): [[Geschicht-Buch der Hutterischen Brüder]], Macmillan Colony Cayley (Alberta / Kanada) 1982 (überarbeitete Neuauflage), S. 161–163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Jahre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trota Caput.JPG|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Castello Doria&amp;#039;&amp;#039; über [[Portovenere]] erhielt seinen Namen zu Ehren Andreas.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Castello di melfi1.JPG|mini|Das [[Castello di Melfi]] in der [[Basilikata]] (1530 an Andrea Doria verlehnt, bis 1950 im Besitz der Familie Doria -Pamphilj-Landi, Fürsten von Melfi)]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Frieden von Crépy]] (1544) zwischen Franz I. und Karl V. plante Doria seinen Rückzug aus dem aktiven politischen und militärischen Leben. Sein persönlicher Reichtum und Einfluss brachten ihm aber Neid, Missgunst und auch offene Feindschaft ein. Dazu trug auch die Arroganz seines Neffen und Erben Giannettino Doria bei. 1547 versuchten genuesische Adelsfamilien, darunter die [[Fieschi (Adelsgeschlecht)|Fieschi]], in einem [[Verschwörung|Komplott]], die Macht der [[Doria]] in der Stadt zu brechen. Dabei wurde sein Neffe Giannettino ermordet. Andrea Doria durchkreuzte die Pläne seiner Gegner bei dieser und anderen Gelegenheiten energisch. [[Friedrich Schiller]] verarbeitete diese Ereignisse in seinem Trauerspiel „[[Die Verschwörung des Fiesco zu Genua]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gutenberg.org/catalog/world/readfile?fk_files=1463567 Text von „Die Verschwörung des Fiesco“ auf Project Gutenberg.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Kaiser Karls Versuche, spanische Truppen in der Stadt zu stationieren und Genua auf diese Weise unter seine Kontrolle zu bringen, scheiterten an Dorias Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1550, also mit 84 Jahren, führte Doria die Flotte gegen nordafrikanische Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Heinrich II. (Frankreich)|Heinrich II.]] von Frankreich versuchte ab 1553, Korsika zu erobern. &lt;br /&gt;
Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] brachte eine starke Macht aus Kaisertruppen und Genuesen nach [[Korsika]]. &lt;br /&gt;
Doria [[Geschichte Korsikas#Französische Einmischung|kämpfte dort]] für die Unabhängigkeit seiner Republik: 1553 bis 1555 führte er die genuesischen Truppen auf Korsika in den wechselvollen Kämpfen gegen die Franzosen; dann wurde der [[Status quo ante]] vereinbart. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1555 kehrte Doria fast 90-jährig als gebrechlicher Mann nach Genua zurück und legte alle öffentlichen Ämter nieder. Er starb dort 1560, wenige Tage vor seinem 94. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Andrea Doria (Schiff, 1953)}}&lt;br /&gt;
Rund 400 Jahre später wurde das seinerzeit größte, schnellste und eleganteste Schiff der italienischen (Passagierschiff-)Flotte nach ihm benannt. Dieses sank am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 1956 nach einer Kollision mit dem schwedischen Passagierschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Stockholm (Schiff, 1948)|Stockholm]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor und später trugen auch mehrere Kriegsschiffe seinen Namen, so ein Schlachtschiff der &amp;#039;&amp;#039;[[Caio-Duilio-Klasse (1915)]]&amp;#039;&amp;#039; und der namensgebende Lenkwaffenkreuzer der &amp;#039;&amp;#039;[[Andrea-Doria-Klasse (1962)]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem trug der Genueser Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;[[SG Andrea Doria]]&amp;#039;&amp;#039; seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Doria (Pflanze)|Doria]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fabr.}} aus der Familie der [[Korbblütler]] (Asteraceae) ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vito Antonio Vitale: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/andrea-doria_%28Enciclopedia-Italiana%29/ Doria, Andrea]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Enciclopedia Italiana]], Bd. 13 Dis–Enn, Rom 1932.&lt;br /&gt;
* [[Franz Kurowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Genua aber war mächtiger. Geschichte einer Seemacht&amp;#039;&amp;#039;. Universitas Verlag, München 1986, ISBN 3-88199-684-2.&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Edoardo Grendi|ID=andrea-doria_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Doria, Andrea|Band=41|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Edoardo Grendi: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/andrea-doria_%28Dizionario-di-Storia%29/ Doria, Andrea]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario di Storia&amp;#039;&amp;#039;, Rom 2010.&lt;br /&gt;
* Edoardo Grendi: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/andrea-doria_%28Enciclopedia-machiavelliana%29/ Doria, Andrea]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039; Enciclopedia machiavelliana&amp;#039;&amp;#039;, Rom 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Brockhaus-1809/A/Andreas+Doria Andreas Doria] in [[Brockhaus Enzyklopädie|Brockhaus Conversations-Lexikon]] Bd. 1, 1809, S. 359.&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA|ID=andrea-doria|Lemma=Dòria, Andrea|Abruf=2022-05-17}}&lt;br /&gt;
* {{Britannica |id=biography/Andrea-Doria-Genoese-statesman |titel=Andrea Doria |abruf=2022-05-17}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|7|121|spezialkapitel=Genua|kapiteltext=Genua (Geschichte)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119555476}}&lt;br /&gt;
* [https://www.seereisenmagazin.de/jahrgang2012/ausgabe-6-2012/013-historie-andrea-doria-seeheld-und-staatsmann.html Harald Krachler: &amp;#039;&amp;#039;Andrea Doria - Genuas grösster Staatsmann.&amp;#039;&amp;#039; (Teil 1), in: Seereisenmagazin 6/2012, S. 13.]&lt;br /&gt;
* [https://www.seereisenmagazin.de/jahrgang2013/ausgabe-1-2013/013-historie-andrea-doria-seeheld-und-staatsmann.html Harald Krachler: &amp;#039;&amp;#039;Andrea Doria - Genuas grösster Staatsmann.&amp;#039;&amp;#039; (Teil 2), in: Seereisenmagazin 1/2013, S. 13.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119555476|LCCN=n82163205|VIAF=59091300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doria, Andrea}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andrea Doria| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Doria|Andrea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Condottiere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Genua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineoffizier (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für ein Schiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1466]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1560]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doria, Andrea&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=d’Oria, Andrea&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=genuesischer Condottiere, Admiral und Fürst von Melfi&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1466&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Imperia (Ligurien)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1560&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Genua]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max12Max</name></author>
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