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	<title>Andrea Carlo Ferrari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andrea_Carlo_Ferrari&amp;diff=319478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-04T15:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Andrea Carlo Ferrari, ante 1912 - Archivio Meraviglioso ICM BC1912n11f3.jpg|mini|hochkant|Andrea Kardinal Ferrari (vor 1912)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Andrea Carlo Ferrari.svg|mini|hochkant|Kardinalswappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea Carlo Ferrari - Photo.jpg|mini|hochkant|Kardinal Ferrari (um 1920)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrea Carlo Kardinal Ferrari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. August]] [[1850]] in [[Palanzano|Lalatta di Palanzano]], [[Herzogtum Parma]]; † [[2. Februar]] [[1921]] in [[Mailand]]) war [[Bischof von Como]], dann [[Erzbischof von Mailand]]. Er wurde 1987 [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Bischofsernennung ===&lt;br /&gt;
Andrea Carlo Ferrari wurde als erstes von vier Kindern eines Schusters geboren und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Im Jahr 1869 begann er am [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminar]] von Parma das Studium der [[Katholische Theologie|Katholischen Theologie]] und empfing am 13. Dezember 1873 das [[Sakrament]] der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] für das [[Bistum Parma]]. Anschließend wirkte er ab 1874 als [[Seelsorger]] in [[Parma]] und [[Fornovo di Taro]]. 1875 wurde er als [[Subregens]], und ab 1877 [[Regens]] des Priesterseminars, wo er ab 1878 auch als [[Professur|Professor]] für [[Dogmatik]] wirkte. 1882 folgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]]. 1883 wurde er Professor für [[Moraltheologie]] am Priesterseminar sowie Professor an der Theologischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] Parma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischofsernennung bis Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1890 ernannte ihn [[Papst]] [[Leo XIII.]] zum Bischof von [[Bistum Reggio Emilia-Guastalla|Guastalla]]. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] empfing er am 29. Juni 1890 durch [[Lucido Maria Parocchi|Lucido Maria Kardinal Parocchi]] in [[Rom]]; Mitkonsekratoren waren Erzbischof [[Vicenzo Leone Sallua]] und Bischof [[Giovanni Maria Majoli]]. Bereits 1891 verließ er die [[Diözese]] und wurde am 1. Juni dieses Jahres zum Bischof von [[Bistum Como|Como]] ernannt. Am 18. Mai 1894 wurde er in das [[Kardinalskollegium]] aufgenommen. Drei Tage später wurde er zum [[Erzbischof von Mailand]] ernannt und erhielt als [[Kardinalpriester]] die [[Titelkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sant’Anastasia al Palatino|Sant’Anastasia]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Er nahm [[Konklave 1903|1903]] und [[Konklave 1914|1914]] am [[Konklave]] teil. Anlässlich seiner Ernennung zum Erzbischof von Mailand nahm Kardinal Ferrari den Namen &amp;#039;&amp;#039;Carlo&amp;#039;&amp;#039; als Zweitnamen an, in Verehrung für den heiligen [[Karl Borromäus]], der im 16. Jahrhundert ebenfalls Erzbischof von Mailand war. Wie sein Vorgänger [[Luigi Nazari di Calabiana]] betrieb auch Ferrari eine kompromissbereite Politik, was ihm von konservativer Seite Kritik einbrachte. Auch bei der Ausbildung der Seminaristen führte er Neuerungen ein und gründete ab 1896 neue Hochschulen, unter anderem in Monza und in Seregno. 1898 kam es, angeheizt durch die Presse, in Mailand zu einem Aufstand. Leo XIII. verteidigte Ferrari, und er konnte seine Tätigkeiten wieder aufnehmen. Trotzdem war er innerhalb des Mailänder Klerus isoliert&amp;lt;sup&amp;gt;Beleg fehlt!&amp;lt;/sup&amp;gt;, blieb seiner Linie jedoch treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konflikte um den Modernismus ====&lt;br /&gt;
Obwohl er Misstrauen gegenüber Papst [[Pius X.]] hegte, insbesondere gegen dessen antimodernistische Politik, vertrat er nach der Veröffentlichung der [[Enzyklika]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pascendi|Pascendi dominici gregis]]&amp;#039;&amp;#039; 1907 die päpstliche Linie. Schon 1905 wurde Ferrari vorgeworfen, modernistische Tendenzen zu vertreten, weswegen es zu einer Visitation durch [[Kurienbischof]] [[Luigi Canali (Bischof)|Luigi Canali]] kam. Dieser Vorgang wiederholte sich 1911, wobei Ferrari wegen seines Gebrauchs der englischen Sprache eine scharfe Ermahnung erhielt. Von der in [[Breganze]] erscheinenden Zeitung &amp;#039;&amp;#039;La Riscossa&amp;#039;&amp;#039; werde Ferrari seit Wochen „planmäßig und standhaft wegen seiner Nachsicht für den Modernismus angegriffen und unbarmherzig zerzaust“, schrieb der Rom-Korrespondent der [[Kölnische Zeitung|Kölnischen Zeitung]] im März 1911.&amp;lt;ref&amp;gt;Innere Kämpfe in der katholischen Kirche, in: Kölnische Zeitung Nr. 263, 9. März 1911, S.&amp;amp;nbsp;1f.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Hetze gegen Kardinal Ferrari begann gegen Ende Januar, als ein Mailänder Priester sich geweigert hatte, den [[Antimodernisteneid]] abzulegen. Die Riscossa bezeichnete damals ohne weiteres das unter Ferraris Aufsicht stehende Mailänder Priesterseminar als eine Pflanzschule des Modernismus, gab an, dass dort dem päpstlichen Verbot zum Trotz das Lesen von Tageszeitungen, insbesondere der katholischen Unione, geduldet werde, und wiederholte nach einer literarischen Abwehr des Angegriffenen nicht nur seine Ausfälle, sondern brüstete sich auch noch damit, dass der Papst selber diesen Feldzug gegen den Erzbischof gutheiße und ausdrücklich wünsche.“&amp;lt;ref&amp;gt;Innere Kämpfe in der katholischen Kirche, in: Kölnische Zeitung Nr.&amp;amp;nbsp;263, 9. März 1911, S.&amp;amp;nbsp;1f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg bis 1921 ===&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 veröffentlichte Kardinal Ferrari zwei Hirtenbriefe, in denen er den Krieg scharf verurteilte. Er richtete zwei [[Lazarett]]e für Kriegsflüchtlinge ein und gründete im Februar 1918 die weibliche Jugend der [[Katholische Aktion|Katholischen Aktion]], die mit der Erlaubnis [[Benedikt XV.|Benedikts XV.]] in ganz Italien tätig war. Nach dem Krieg unterstützte er karitative Organisationen, insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;Casa del Popolo&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Opera Card. Ferrari&amp;#039;&amp;#039;) und die &amp;#039;&amp;#039;Università Cattolica del Sacro Cuore&amp;#039;&amp;#039;. Letztere wurde Ende 1920 von Benedikt XV. kanonisch eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BISHOP card ferrari milan.jpg|mini|250px|Grab Kardinal Ferraris im [[Mailänder Dom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Kardinal Ferrari starb am 2. Februar 1921 an einem inoperablen [[Tumor|Halstumor]], an dem er seit 1918 litt. Er wurde in der Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Virgo Potens&amp;#039;&amp;#039; in der [[Kathedrale von Mailand]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Andrea Carlo Ferrari war Großkreuzritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
Der diözesane Seligsprechungsprozess wurde 1951 von [[Alfredo Ildefonso Schuster|Alfredo Ildefonso Kardinal Schuster]] eingeleitet. 1976 erkannte ihm Papst [[Paul VI.]] den [[Ehrwürdiger Diener Gottes|heroischen Tugendgrad]] zu. Am 10. Mai 1987 wurde er durch Papst [[Johannes Paul II.]] seliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adriano Caprioli, Antonio Rimoldi, Luciano Vaccaro: &amp;#039;&amp;#039;Pietro Carsana.&amp;#039;&amp;#039; In: Diocesi di Como, Editrice La Scuola, Brescia 1986, S.&amp;amp;nbsp;149, 150, 303.&lt;br /&gt;
* {{HLS|7015|Como Diözese|Autor=Paolo Ostinelli, Pablo Crivelli|Datum=2005-04-21}}&lt;br /&gt;
* {{DBI|Autor=Giuseppe Pignatelli|ID=andrea-ferrari_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Ferrari, Andrea Carlo|Band=46|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Andrea Carlo Ferrari}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=b|ID=bfer}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=823}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1894.htm#Ferrari|Artikel=Ferrari, Andrea Carlo|Abruf=2014-01-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER = [[Prospero Curti]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Pietro Respighi]]&lt;br /&gt;
|AMT = [[Bistum Reggio Emilia-Guastalla|Bischof von Guastalla]]&lt;br /&gt;
|ZEIT = 1890–1891&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2 = [[Luigi Nicora]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Teodoro Valfrè di Bonzo]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Como|Bischof von Como]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1891–1894&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Luigi Nazari di Calabiana]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=[[Pius XI.|Achille Kardinal Ratti]]&lt;br /&gt;
|AMT3=[[Liste der Erzbischöfe von Mailand|Erzbischof von Mailand]]&lt;br /&gt;
|ZEIT3=1894–1921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118639021|LCCN=n82040904|VIAF=64040524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ferrari, Andrea Carlo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger|Andrea Carlo, Ferrari]] &amp;lt;!-- Hl. u. Sel. nach Vornamen sort. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Mailand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Como]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Parma)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkreuz-Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ferrari, Andrea Carlo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ferrari, Andrea Carlo Kardinal (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Geistlicher, Erzbischof von Mailand und Kardinal&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. August 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lalatta di Pratopiano]], [[Provinz Parma]], Italien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mailand]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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