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	<title>Andranik Markarjan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:58:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-02-24T15:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:AndranikMargaryan BishopSebouhChouldjian.jpg|miniatur|hochkant|Andranik Margarian (links Mitte) mit Bischof Sebouh Chouldjian]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andranik Markarjan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HyS|Անդրանիկ Մարգարյան}}, in englischer Transkription &amp;#039;&amp;#039;Markarian&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die verbreitete englische Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Andranik Margaryan&amp;#039;&amp;#039; ist eine &amp;#039;&amp;#039;[[Transliteration]],&amp;#039;&amp;#039; denn der Name wird zwar mit g (գ) geschrieben, man spricht es aber [{{IPA|kʰ}}](ք) aus&amp;lt;/ref&amp;gt;; * [[12. Juni]] [[1951]] in [[Jerewan]]; † [[25. März]] [[2007]] ebenda) war ein armenischer [[Politiker]] ([[Republikanische Partei Armeniens|Republikanische Partei]]) und zuletzt von 2000 bis zu seinem Tod Premierminister von [[Armenien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Andranik Markarjans Eltern stammten aus [[Sason (Türkei)|Sason]] und waren als Überlebende des [[Völkermord an den Armeniern|Völkermords]] in die Provinz [[Aragazotn]] geflohen, wo sie im Dorf [[Irind]] lebten. Er studierte von 1967 bis 1972 an der Jerewaner Polytechnischen Ingenieurhochschule Computertechnik in der kybernetischen Abteilung (Jerewan war als Hauptstadt der [[Armenische SSR|Armenischen SSR]] ein Zentrum der sowjetischen Computerindustrie). Seit 1965 war er in der Politik engagiert und seit 1968 Mitglied der Nationalen Vereinigten Partei, die in der Armenischen SSR von 1967 bis 1987 im Untergrund operierte. Seit 1973 gehörte er dem Vorstand der Partei an. Er kritisierte das totalitäre sowjetische System, verteidigte die armenischen Angelegenheiten und drückte seine Vision der Zukunft der armenischen Bürger in einem demokratischen und unabhängigen Staat aus. Von 1972 bis 1974 war Markarjan wissenschaftlicher Mitarbeiter eines [[Kolleg]]s, später Ingenieur in der Niederlassung Jerewan des Forschungsinstituts der Gasindustrie. 1974 wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet und als &amp;#039;&amp;#039;nationalistischer [[Dissident]]&amp;#039;&amp;#039; zu zwei Jahren Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haft arbeitete er von 1977 bis 1978 als Ingenieur im Energieforschungsinstitut Armeniens (zu dieser Zeit bestand das Problem eines Energiedefizits, das durch den Bau des [[Kernkraftwerk Mezamor|Kernkraftwerkes Mezamor]] gelöst wurde). 1978–1979 arbeitete er als Chef der Abteilung Computer der Elektrotechnischen Fabrik, 1979–1990 als Chef der Abteilung Elektronik des nationalen Informations-Computer-Zentrums im Handelsministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1990, als sich die [[UdSSR]] bereits im Prozess der Auflösung befand, bis 1994 fungierte er als Chef der Abteilung Informationen in der „Nationalen Abteilung für spezielle Programme“. Seit 1992 war er Mitglied der Republikanischen Partei, der inzwischen größten Partei in Armenien. 1996 trat er einer Vereinigung von Veteranen des Krieges um [[Bergkarabach]] bei und wurde später Mitglied des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994–1995 arbeitete er erneut als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Colleges an der Staatlichen Ingenieursuniversität Armeniens, bis er 1995 als Abgeordneter in die [[Nationalversammlung (Armenien)|Nationalversammlung]] einzog. 1997 wurde er Vorsitzender der Republikanischen Partei. Bei den Wahlen von 1999 verteidigte er sein Direktmandat und wurde danach zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Am 12. Mai 2000 übernahm er das Amt des Premierministers der Republik Armenien von [[Aram Sarkissjan]]. Nach den Wahlen 2003 blieb er als Premierminister im Amt und leitete seitdem die Koalitionsregierung, die resultierend aus den Wahlen gebildet wurde. Für die Parlamentswahlen am 12. Mai 2007 wollte er erneut antreten und stand auch auf Platz 1 der Liste seiner Partei. Es galt aber als ausgemacht, dass der Verteidigungsminister [[Sersch Sargsjan]] nach den Wahlen Markarjans Posten übernehmen werde. Sargsjan war erst 2006 der Republikanischen Partei beigetreten, übernahm aber sofort den Vorsitz des Parteirates. Im laufenden Wahlkampf übernahm Markarjan wie zuvor eine ausgleichende Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/pt/2007/03/26/a0099.1/text Armeniens Premier ist tot], taz vom 26. März 2007, S. 2, 21 Z. (Agentur dpa)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markarjan starb im Alter von nur 55 Jahren an den Folgen eines [[Herzinfarkt]]es. Er hinterließ eine Frau, drei Kinder und fünf Enkelkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierungsbilanz ==&lt;br /&gt;
Als Markarjan ernannt wurde, befand sich das Land in einer tiefen innenpolitischen Krise. Am 27. Oktober 1999 hatten Attentäter die armenische [[Nationalversammlung (Armenien)|Nationalversammlung]] gestürmt und erschossen führende Politiker (u.&amp;amp;nbsp;a. den Premierminister [[Wasken Sarkissjan]], den Parlamentspräsidenten [[Karen Demirtschjan]], einen Minister und fünf einfache Abgeordnete). Durch dieses Ereignis wurde nicht nur die allgemeine Polarisierung in der Gesellschaft erhöht, sondern es verschärfte sich auch die Fraktionenbildung innerhalb der Republikanischen Partei. Zunächst übernahm [[Aram Sarkissjan]], der Bruder des ermordeten Ministerpräsidenten das Amt, geriet jedoch in immer größere Konflikte mit Präsident [[Robert Kotscharjan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ein Kompromisskandidat gebraucht, dem möglichst weite Kreise innerhalb der Elite vertrauen konnten. Markarjan erfüllte diese Position gut. Er wurde mit der Zeit trotz seines fehlenden Charismas zu einer Schlüsselfigur im politischen System und erwarb sich auch unter Oppositionsvertretern Respekt. Mit seiner Fähigkeit, auszugleichen und zu vermitteln, erreichte er eine innenpolitische Stabilität, die allgemein als seine größte Leistung gilt. Seine fast sieben Jahre währende Amtszeit als Premierminister ist die mit Abstand längste in der jungen Geschichte der Republik Armenien – vorher hatte es neun Premierminister in neun Jahren gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wuchs die Wirtschaft kräftig (die Wachstumsrate des [[Bruttoinlandsprodukt]]es lag jeweils über 10 %), allerdings sank die Arbeitslosigkeit erst 2006 spürbar. Dieses Phänomen, auch  „[[Jobless growth|beschäftigungsfreies Wachstum]]“ (jobless growth) genannt, ist typisch für früher sozialistische Länder, weil das Wachstum in erster Linie durch eine Steigerung der [[Arbeitsproduktivität]] erreicht wird. In Armenien ist die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren immer größer geworden, und die Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen ist größer als allen anderen [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]]-Staaten. Der Konflikt um [[Bergkarabach]] blieb während seiner Amtszeit bestehen (es ist allerdings anzumerken, dass in Armenien – ähnlich wie z.&amp;amp;nbsp;B. in Frankreich – der Präsident wesentlich größere Kompetenzen im Bereich der Außenpolitik besitzt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum Fortschritte waren bei der Korruptionsbekämpfung zu verzeichnen. Zwar wurden auf Initiative u.&amp;amp;nbsp;a. des [[Europarat]]es mehrere neue Gesetze in diesem Bereich verabschiedet, doch es mangelt an der Umsetzung. Beispielsweise gilt die Verkehrspolizei als endemisch korrupt. Ähnliches gilt für Stadtverwaltungen in Bezug auf [[Baugenehmigung]]en und den Gesundheitssektor. Die begonnene Reform des Bildungssystems kann noch nicht beurteilt werden, weil Erfolge oder Misserfolge erst im Laufe von Jahren offenbar werden. Im Zusammenhang mit dem [[Bologna-Prozess]] sollen die Universitäten reformiert werden. Gegenwärtig ist die [[Korruption]] aber auch dort weit verbreitet. Das Schulsystem umfasste früher nach sowjetischem Modell nur elf Klassenstufen. Es wurde mit den neuen Erstklässlern auf 12 Klassenstufen umgestellt. Damit kommen jetzt alle Kinder mit sechs Jahren in die Schule. Im Rahmen dieser Umstellung soll der Unterricht in der ersten Klasse weniger leistungsorientiert und spielerischer gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Andranik Margaryan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gov.am/ Internetpräsenz der Regierung der Republik Armenien] ([[Armenische Sprache|armenisch]], englisch, russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister Armeniens}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135886899|LCCN=n/2009/6539|VIAF=78833949}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Markarjan, Andranik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Armenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Armenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Armenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armenier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jerewan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Republikanischen Partei Armeniens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Markarjan, Andranik&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Margaryan, Andranik; Markarian, Andranik; Անդրանիկ Մարգարյան (armenisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=armenischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jerewan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerewan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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